News Bericht: Stabilitätsprobleme bei Intel-CPUs helfen AMD, keine Lösung in Sicht

PCGH-Redaktion

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Laut einem Bericht des Youtube-Kanals Level1Techs haben die Stabilitätsprobleme von Intels Raptor-Lake-Prozessoren inzwischen wirtschaftliche Folgen. Auch im Datacenter gibt es demnach auffällig viele Ausfälle - und Empfehlungen für AMD.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Bericht: Stabilitätsprobleme bei Intel-CPUs helfen AMD, keine Lösung in Sicht

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Tatsächlich sind laut aller Informationen die 13/14 Gen betroffen. Also Raptor Lake. Alder Lake als der 12900k wird nirgendswo erwähnt.
 
Ich habe mir vor kurzen erst einen neuen PC gekauft. Habe ihn mir selber zusammengestellt und dann bauen lassen. Dann wurden die Probleme öffentlich.
Würde den PC echt gerne reklamieren . Was habe ich von einer fehlerhaften CPU . Das nervt so dermaßen . Ich denke da hätte ich eigendlich das Recht zu
 
Ich habe mir vor kurzen erst einen neuen PC gekauft. Habe ihn mir selber zusammengestellt und dann bauen lassen. Dann wurden die Probleme öffentlich.
Würde den PC echt gerne reklamieren . Was habe ich von einer fehlerhaften CPU . Das nervt so dermaßen . Ich denke da hätte ich eigendlich das Recht zu
Einfach AMD kaufen, problem gelöst
 
Ich habe mir vor kurzen erst einen neuen PC gekauft. Habe ihn mir selber zusammengestellt und dann bauen lassen. Dann wurden die Probleme öffentlich.
Würde den PC echt gerne reklamieren . Was habe ich von einer fehlerhaften CPU . Das nervt so dermaßen . Ich denke da hätte ich eigendlich das Recht zu
Option A:
Keine automatischen boardwerte nutzen, sondern manuelle.

Option B: Reklamieren.

Zum Topic:
Hier wird von Datacenter gesprochen und das in Kombination mit dem 14900K und 7950X? Hab ich was verpasst? Seit wann sind das Datacenter CPUs? Dafür gibts z.b. Saphire Rapids oder Threadripper.
Wer als professionelles Datacenter auf Consumer CPUs setzt, hat es auch nicht anders verdient. Nicht umsonst bieten die explizit auf Datacenter ausgelegten CPUs Features und Support weit über den Consumer CPUs
 
Zum Topic:
Hier wird von Datacenter gesprochen und das in Kombination mit dem 14900K und 7950X? Hab ich was verpasst? Seit wann sind das Datacenter CPUs? Dafür gibts z.b. Saphire Rapids oder Threadripper.
Das sind Anbieter von Gameservern, die sich Leute privat mieten können. Da wird sehr oft auf Consumer Hardware gesetzt, weil es sonst einfach zu teuer für den Kunden wird. Kein normaler Mensch würde sich für seinen z.B Minecraft Server etc. Xeon oder Threadripper Hardware für 100€/Monat mieten.

Wer als professionelles Datacenter auf Consumer CPUs setzt, hat es auch nicht anders verdient. Nicht umsonst bieten die explizit auf Datacenter ausgelegten CPUs Features und Support weit über den Consumer CPUs
Ist nicht crashen bei normalem Workload jetzt ein Feature, was nur Datacenter CPUs haben dürfen?
 
Option A:
Keine automatischen boardwerte nutzen, sondern manuelle.

Option B: Reklamieren.

Zum Topic:
Hier wird von Datacenter gesprochen und das in Kombination mit dem 14900K und 7950X? Hab ich was verpasst? Seit wann sind das Datacenter CPUs? Dafür gibts z.b. Saphire Rapids oder Threadripper.
Wer als professionelles Datacenter auf Consumer CPUs setzt, hat es auch nicht anders verdient. Nicht umsonst bieten die explizit auf Datacenter ausgelegten CPUs Features und Support weit über den Consumer CPUs

Es gibt mittlerweile auch Raptor-Lake-basierte Xeons (E-2400), die sich abseits von den üblichen Wartungs-Features & Co nur durch Deaktivierungen von den Desktop-Kollegen unterscheiden. Allerdings werden die erst seit diesem Jahr angeboten und auch die sind nicht für größere Server-Parks gedacht, sondern explizit für Low-End-Szenarien, für die selbst der kleinste SPR schon zu groß wäre.

Wenn hier also jemand in großer Masse Desktop-Hardware für den Server-Betrieb einsetzt, stellt sich in der Tat die Frage: Was für Fehler macht der sonst noch so?
Ein i9-14900K ist ja auf die Rechenleistung bezogen alles andere als günstig und schon gar nicht effizient. Wer 24/7 günstig Rechenleistung bereitstellen will, sollte maximal i7 kaufen und das eher als 12000 oder 13000, besser aber schlichtweg Ryzen. Zumal die Spannungswandler auf Billig-Mainboards teils schon mit 250 W Norm-PP ihre Probleme haben, geschweige denn mit den problematischen Werks-OC-Settings. (Klar kann man sowas mit passenden Einstellungen und durchdachter Kühlung umgehen. Aber wer sich soviel Mühe gegeben hat, dem sollte die Mühle auch nicht wegen längerem Auto-Betrieb bei 1,5 V und 350 W abrauchen.)
 
Es gibt mittlerweile auch Raptor-Lake-basierte Xeons (E-2400), die sich abseits von den üblichen Wartungs-Features & Co nur durch Deaktivierungen von den Desktop-Kollegen unterscheiden. Allerdings werden die erst seit diesem Jahr angeboten und auch die sind nicht für größere Server-Parks gedacht, sondern explizit für Low-End-Szenarien, für die selbst der kleinste SPR schon zu groß wäre.

Wenn hier also jemand in großer Masse Desktop-Hardware für den Server-Betrieb einsetzt, stellt sich in der Tat die Frage: Was für Fehler macht der sonst noch so?
Ein i9-14900K ist ja auf die Rechenleistung bezogen alles andere als günstig und schon gar nicht effizient. Wer 24/7 günstig Rechenleistung bereitstellen will, sollte maximal i7 kaufen und das eher als 12000 oder 13000, besser aber schlichtweg Ryzen. Zumal die Spannungswandler auf Billig-Mainboards teils schon mit 250 W Norm-PP ihre Probleme haben, geschweige denn mit den problematischen Werks-OC-Settings. (Klar kann man sowas mit passenden Einstellungen und durchdachter Kühlung umgehen. Aber wer sich soviel Mühe gegeben hat, dem sollte die Mühle auch nicht wegen längerem Auto-Betrieb bei 1,5 V und 350 W abrauchen.)
Siehe meinen Golem Link den ich hier geteilt habe, da werden deine Fragen zum großen Teil beantwortet
 
Das sind Anbieter von Gameservern, die sich Leute privat mieten können. Da wird sehr oft auf Consumer Hardware gesetzt, weil es sonst einfach zu teuer für den Kunden wird. Kein normaler Mensch würde sich für seinen z.B Minecraft Server etc. Xeon oder Threadripper Hardware für 100€/Monat mieten.
Naive Herangehensweise.
Solche Gameserver laufen normalerweise parallel auf einem System. Also kein Xeon und kein TR wird die Aufgabe haben einen einzigen Gameserver zu stellen. Das sind dutzende auf einmal. Und hier macht sich, wie @PCGH_Torsten schon anmerkte, die massiv bessere Energieeffizienz solcher CPUs bemerkbar.
Nicht auf Consumer CPUs zu setzen ist also nicht nur aus Sicht der Features eine gute Idee für Datacenters

Ist nicht crashen bei normalem Workload jetzt ein Feature, was nur Datacenter CPUs haben dürfen?
Unnötige Polemik.
Bei Datacentern ist nicht nur die CPU, sondern die gesamte Infrastruktur auf einen crashfreien und damit fehlerfreien Betrieb ausgelegt.
Seien es spezielle RAM Module mit echtem ECC und nicht die DDR5 ECC Sparversion, RAID Verbund Speicher, Redundanzen in der Energieversorgung, etc.
Bei normalen Consumern scheitert ein stabiles System ja oft schon an XMP/EXPO. Viel häufiger als ein i9 crasht.
 
Ein i9-14900K ist ja auf die Rechenleistung bezogen alles andere als günstig und schon gar nicht effizient. Wer 24/7 günstig Rechenleistung bereitstellen will, sollte maximal i7 kaufen und das eher als 12000 oder 13000, besser aber schlichtweg Ryzen.

Das ist die Denk- und Herangehensweise der fachkundigen Hardware-Junkies. Leider ist die bei den Kunden nicht mal ansatzweise vorhanden. Die kennen abseits von "i9" keinerlei Spezifikationen der CPUs. Es ist auch einfach so, dass sich diese Hardware besser verkaufen bzw. hier eben vermieten lässt und zudem länger nutzbar (bzw. auch hier eher vermarktbar) ist. "i9" zieht. Egal welche Generation. Ich habe auch schon Aufträge verloren, weil ein "i9, egal welche Generation" gewünscht war und ich mich erdreistet habe i7 aus der 12. Generation (14. gab es noch nicht) anzubieten bzw. "Ryzen 9".

Nach wie vor ist es auch so, dass genau bei dieser Klientel der Name Intel immer noch mehr zieht als AMD, weil AMD ja vor zig Jahren so scheiße war... Bla bla.

Ja und dann gibt es noch so kuriose Dinge wie immer billiger werdender Strom, je höher der Strombedarf ist. Strombedarf spielt in dieser Branche selbst im Hochpreisland Deutschland kaum bis gar keine Rolle. Jedenfalls keine, die im Detail Auswirkungen auf die Hardwareauswahl haben könnte.
 
Ich habe mir vor kurzen erst einen neuen PC gekauft. Habe ihn mir selber zusammengestellt und dann bauen lassen. Dann wurden die Probleme öffentlich.
Würde den PC echt gerne reklamieren . Was habe ich von einer fehlerhaften CPU . Das nervt so dermaßen . Ich denke da hätte ich eigendlich das Recht zu
Läuft dein System irgendwie instabil? Ansonsten nicht aufregen und dein System nutzen wie es ist...

Werden die CPUs bei einer Reklamation eigentlich geprüft? Oder besser gefragt, wie, wenn nichteinmal Intel weiß was das Problem verursacht..

Hatte letztens auch einen Systemabsturz (spontaner Neustart von Windows) und weiß nicht genau woran es gelegen hat. Vielleicht macht mein Prozessor so langsam Probleme :ka:

Oder ich bilde es mir ein, weil man nur noch negatives liest, und das Problem war etwas anderes.
 
Hatte letztens auch einen Systemabsturz (spontaner Neustart von Windows) und weiß nicht genau woran es gelegen hat. Vielleicht macht mein Prozessor so langsam Probleme :ka:

Oder ich bilde es mir ein, weil man nur noch negatives liest, und das Problem war etwas anderes.
Das lag zu 99,9999 Prozent nicht an dem Problem, was RPL-CPUs aktuell haben ^^ Und bis die Ursache nicht genau bekannt ist, ist es nur Rätselraten.
 
Kommt bei denen an, und neue wird verschickt. Für mehr ist keine Zeit :stick:
Denke auch. Der stapel mit defekten CPUs wird da nicht gerade klein sein.

Das lag zu 99,9999 Prozent nicht an dem Problem, was RPL-CPUs aktuell haben ^^ Und bis die Ursache nicht genau bekannt ist, ist es nur Rätselraten.
Danke, ich habe es verstanden :ugly: Habe noch 0,0001% hoffnung, dass es nicht die CPU ist.

Mit meiner custom Wasserkühlung ist es mir gerade zu stressig die CPU rauszuholen. Warte noch etwas ab, ob nochmal was auftritt.
 
Ich habe mir das Video nun endlich mal in voller Länge ansehen können.

Ein Pool von 250 CPUs ist nicht die Welt, aber doch mehr als genug, um eine Tendenz zu sehen. Ich komme nicht mal ansatzweise in die Nähe mit meinen 14x 13900/14900-Systemen, aber keines davon macht irgendwelche Probleme wie beschrieben. Als er erwähnte, dass Linux hauptsächlich verwendet wird, hat es aber bei mir doch noch einmal geklingelt. Einer meiner Kunden wollte unbedingt ein vorinstalliertes Ubuntu haben. Der rief ein paar Tage später an, mit dem Verweis, dass das System ständig abstürzen würde. Meine Kenntnisse von Linux sind leider bescheiden und so installierte ich das als Treiber, was da die Installationsroutine vorschlug. Der Kunde hat dann von sich aus das ganze neu installiert und seitdem habe ich nichts mehr davon gehört.

Auch der Verweis auf die W680-Bretter ist interessant. Schaut man sich die Boards mal an, wird man gleich mit der spartanischen VRM-Kühlung konfrontiert. Das reicht normalerweise gut aus, WENN da ein ordentlicher Luftstrom drüber geht. Und bei Servern heißt das ein ohrenbetäubender Luftstrom. Da stellt sich die Frage, wie die jeweiligen Server-Anbieter die Systeme verbaut haben. In Desktop-Gehäusen? In Server-Racks? Wenn ja, waren das Boards, deren Bauteil-Anordnung luftstromoptimiert ist? Typische Desktop-Hardware ist das nämlich nicht. Wie waren die VRM-Temps bei 125 Watt? Gingen da vielleicht kurz aber doch lang genug doch mehr Watt drüber?

Und zu guter Letzt der RAM-Takt. Wenn die Serveranbieter die Steckplätze voll belegt haben, kann das gar nicht zu 100% funktionieren, mit RAM-Takt > DDR5-3600. Denn das ist die offizielle Intel-Spezifikation. DDR5-4200 - was da so abfällig genannt wurde - wäre schon weit über dem, was Intel vorgibt bei Vollbestückung.

Insgesamt fehlen mir da zu viele Informationen, um die Aussagen im Video, als dass ich dies auf das bekannte Problem spezifisch einordnen zu können. Die Fehler können auch von wo ganz anders herrühren.

Man müsste sich mal so ein W680-Board besorgen, zusammen mit einem 14900K und schauen, was da überhaupt Stock eingestellt wird vom Board.

@PCGH_Torsten Hast Du da Möglichkeiten (und Zeit) was zu testen?
 
Das ist die Denk- und Herangehensweise der fachkundigen Hardware-Junkies. Leider ist die bei den Kunden nicht mal ansatzweise vorhanden. Die kennen abseits von "i9" keinerlei Spezifikationen der CPUs. Es ist auch einfach so, dass sich diese Hardware besser verkaufen bzw. hier eben vermieten lässt und zudem länger nutzbar (bzw. auch hier eher vermarktbar) ist. "i9" zieht. Egal welche Generation. Ich habe auch schon Aufträge verloren, weil ein "i9, egal welche Generation" gewünscht war und ich mich erdreistet habe i7 aus der 12. Generation (14. gab es noch nicht) anzubieten bzw. "Ryzen 9".

Und von genau dieser Klientel erwarte ich dann auch, dass die CPUs mit Mainboard-Hersteller-Werks-Overpowering betrieben werden.

Man müsste sich mal so ein W680-Board besorgen, zusammen mit einem 14900K und schauen, was da überhaupt Stock eingestellt wird vom Board.

@PCGH_Torsten Hast Du da Möglichkeiten (und Zeit) was zu testen?

Um kurz einen Blick auf die Stock-Werte zu werfen, könnte die Zeit knapp reichen. Tatsächlich habe ich bei dem Bericht über W680 kurz überlegt, alle meine Kontakte mal auf entsprechende Muster anzusprechen. Zumindest bei Asus und MSI sollte das klappen, da liefen auch die Threadripper-Workstation-Platinen über die gleichen PR-Kanäle; bei Asrock und Gigabyte könnte es vielleicht etwas länger dauern. Aber die Frage ist: Wie viel kann ich dann mit den Platinen machen?

Ein 5-Minuten-Youtube-Video als Reaktion auf die neuesten Vorwürfe mit der Feststellung "ist schlimmer/gleich/besser wie der Desktop-Durchschnitt": Okay, kein Thema. Aber auch nicht wirklich eine Antwort. Um selbst beurteilen zu können, ob diese Mainboards für Schäden verantwortlich sein könnten oder nicht, brauche ich entweder von Intel endlich mal klare Angaben von den Specs oder die "Intel böse"-Click-Farmer müssten mal dazu schreiben, bei welchen Einstellungen die Defekte denn aufgetreten sind. Im Moment hängen wir da total in der Luft, denn redaktionsintern hatten wir im Sockel 1700 bislang nur einen IMC-Teilausfall bei einem i9-12900K. Raff und Dave geben sich zwar redlich Mühe, 13900KS und 14900KS bis weit jenseits aller Vernunft zu quälen. Aber offensichtlich stellen sie sich immer noch zu fachkundig an, denn bislang ist nichts kaputt gegangen. Braucht es dazu die 1,6 V Vcore, die eines der (wieder zurückgezogenen) Schnellsschuss-Gigabyte-UEFIs dieses Frühjahr angelegt haben soll? Die >> 370 W PP, die Biostar bei mir schon mal für sekundenbruchteile aus einem 12900K ziehen konnte, eher der überhitzte? Oder muss man umgekehrt die CPU nur lange genug bei 100 °C in ihr Temperaturlimit laufen, um selbst bei der alten Testempfehlung 253/253 einen Schaden zu provozieren? Ich weiß es nicht. :-(

Wenn ihr da konkrete Artikelwünsche habt – immer her damit. Vielleicht steht mir einfach mein eigener Perfektionismus im Weg, aber irgendwie wäre ich mit einem Bericht, an dessen Ende nur "vielleicht"s und "könnte"s stehen nicht zufrieden.
 
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