Intel: 3D-Packaging für Meteor Lake, Arrow Lake und Lunar Lake

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Wie auch AMD möchte Intel künftig nicht mehr ausschließlich auf monolithische Dies setzen und stattdessen die 3D-Faveros-Technologie nutzen, um die Chiplets zu stapeln. Erstmalig kam sie bei den Lakefield-Prozessoren zum Einsatz und soll künftig Meteor Lake, Arrow Lake und Lunar Lake unterstützen. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.

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Intel macht das schon extrem schlau.... 3 von 4 Chiplets kommen von TSMC, so umgeht man das Risiko der Fertigung, weil man es selber nicht gebacken bekommt?

Bin mal gespannt, wie das bei künftigen Designs von Intel aussieht oder ob man dann wieder mehr selber fertigen will.... ist jedenfalls nichts, wo sich Intel mit Ruhm bekleckert und was für deren Fertigung spricht, man ist einfach gnadenlos hinter TSMC zurückgefallen.

Mal abwarten, wie gut das "zusammenpappen" klappt. Das kann alles ziemlich genial werden oder ziemlich für die Tonne, falls das alles zu komplex wird und man es wieder nicht gebacken bekommt...
 
Intel macht das schon extrem schlau.... 3 von 4 Chiplets kommen von TSMC, so umgeht man das Risiko ...
...die eigenen Fertigungsanlagen mit den vielen verschiedenen Chips zu überlasten - Intel muss ja von allen verschiedenen Chip Teilen erstmal genügend gefertigt haben um endgültig Produkte zusammen kleben zu können - und gleichzeitig nimmt man der Konkurenz wie bspw. AMD und nVidia ein bißchen Kapazität bei TSMC für deren Produkte weg.
 
Intel macht das schon extrem schlau.... 3 von 4 Chiplets kommen von TSMC, so umgeht man das Risiko der Fertigung, weil man es selber nicht gebacken bekommt?
Ja sehr schlau, damit ist man nämlich gleichzeitig von 2 verschiedenen Fertigern abhängig.
Praktisch, denn der ursprünglich qnvisierte 3nm Prozess bei TSMC verspätet sich schon...

Das von dir genannte System würde nur im Falle von redundanter Chipfertigung Sinn machen, dem ist aber nicht so
Intel schlägt also zurück? So muss das sein :daumen:
inwiefern msn mit einer Detsilbeschreibung von bereits angekündigten Technologien "zurückschlägt" ist mir noch nicht klar.
Sofern Intel aber "Raptor Lake" mit einem 320 Watt Zaubermodus bringt und sich letztlich rausstellt, dass da nur ein Chip neu ist, hat man noch nicht viel zurückgeschlagen. Ebenso wenn die ehemals innovative Plattform von Sapphire Rapids weiter verschoben wird.
Ob wir im Jahr 2023 also tatsächlich Meteor/Arrow oder Lunar als kaufbares Produkt sehen werden ist eher mal abzuwarten.

Es wäre aber wünschenswert, wenn Intel wieder ordentlich in die Gänge kommt und nicht nur mit 250+ Watt mithalten kann, und mit besserer Fertigung lebt die Chance vielleicht auch, dass man mit 20A oder 18A den besten Prozess hat, den man dann auch für die eigenen GPUs einsetzen könnte
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich frag mich an der Stelle, wieso intel so einen teuren Prozess für die GPU verwendet? Sie wird etwas größer wie aktuell, aber jetzt halt auch eher nicht so das Gaming Monster, dass das nötig wäre.
Da wären sie mit einem günstigen Prozess doch eigentlich besser bedient gewesen.
 
Die Grafikeinheit wird aus der Arc-Entwicklung abgeleitet. Wenn man den gleichen Prozess nutzt, ist das Copy & Paste von den größeren GPUs. Zudem zählt im Mobile-Einsatz jedes bisschen Effizienz.
 
Die Grafikeinheit wird aus der Arc-Entwicklung abgeleitet. Wenn man den gleichen Prozess nutzt, ist das Copy & Paste von den größeren GPUs. Zudem zählt im Mobile-Einsatz jedes bisschen Effizienz.

Nur werden die aktuellen Arcs doch gar nicht in 5nm, sondern in 6nm hergestellt?
Dass 5nm effizienter ist weiß ich, aber im Mobilen Segment zählen ja auch die Kosten und ich sehe halt ehrlich gesagt den Nutzen von so einer großen GPU in dem Fall nicht oder plant intel quasi auch all in one lösungen zu erstellen? Wo dann quasi der GPU part so groß ist, dass er die externe GPU komplett ersetzen kann von der Leistung her?

Sehr viel ? für meinen Geschmack.
 
Die aktuellen: Ja.
Meteor ist aber keine aktuelle CPU, sondern eine für das Jahr 2023, während Arc 380 bis 780 eigentlich für 2021 erwartet wurden.

Im mobile Markt bietet Intel heute um den Faktor 3 größere IGPs gegenüber den Desktopmodellen an. Mit Einführung der Tiles wäre es naheliegend, dass weiter aufzublasen um Einsteiger-Stand-Alone einzusparen und besser gegen AMDs APUs zu konkurieren, noch gibt es aber keine Modellinformationen. Der hier für das Desktop-Modell gezeigte GPU-Teil ist jedenfalls relativ zu den CPU-Kernen kaum größer als heute und N5 ist gröber, als für Intel 4 erwartet wird, auch wenn beide zu den ehemals-als-7-nm-bekannten Prozessen gehören. Also passt das Verhältnis schon. Ein viel größeres Rätsel stellt der riesige "SoC" zusätzlich zu "I/O" und E-Cores in "CPU" dar. Das lässt eigentlich nur einen riesigen Cache als Aufgabe offen, aber zu einem solchen gibt es keine Gerüchte.
 
Die aktuellen: Ja.
Meteor ist aber keine aktuelle CPU, sondern eine für das Jahr 2023, während Arc 380 bis 780 eigentlich für 2021 erwartet wurden.

Das ist mir bewusst, aber da die aktuellen GPUs ja ziemlich verspätet in den Markt kamen und man von den neuen noch gar nichts hört, bezweifle ich ehrlich gesagt, dass die on time sind. Von daher wäre es eigentlich für mich schlüssiger, wenn man die erste Gen reinpackt, aber gut wie weit sie damit sind weiß intel (hoffentlich) am besten selbst.

Im mobile Markt bietet Intel heute um den Faktor 3 größere IGPs gegenüber den Desktopmodellen an. Mit Einführung der Tiles wäre es naheliegend, dass weiter aufzublasen um Einsteiger-Stand-Alone einzusparen und besser gegen AMDs APUs zu konkurieren, noch gibt es aber keine Modellinformationen.

Das stimmt natürlich, aber für mich stellt sich hier halt wirklich die Frage inweit dies nötig ist? Vor allem wie entwickelt sich ARc als Ganzes? Weil wenn sie die Treiber bis nächstes Jahr immer noch nicht so im Griff haben wie sie es sollten, dann macht es halt recht wenig Sinn so eine große und verhältnismäßig teure GPU zu verwenden, da hätte es dann auch ne kleine getan. Verstehst du was ich meine?
Mir ist etwas unklar, auf was sie genau hinauswollen. Es könnte ja auch theoretisch sein, dass sie den effizienteren Prozess nutzen um mehr Powerbudget für die CPU zu haben? Wäre ansich ja auch ein sinnvoller move.

Der hier für das Desktop-Modell gezeigte GPU-Teil ist jedenfalls relativ zu den CPU-Kernen kaum größer als heute und N5 ist gröber, als für Intel 4 erwartet wird, auch wenn beide zu den ehemals-als-7-nm-bekannten Prozessen gehören. Also passt das Verhältnis schon. Ein viel größeres Rätsel stellt der riesige "SoC" zusätzlich zu "I/O" und E-Cores in "CPU" dar. Das lässt eigentlich nur einen riesigen Cache als Aufgabe offen, aber zu einem solchen gibt es keine Gerüchte.

Vor allem für Mobile frage ich mich halt wozu der so groß sein muss? Beim Desktop ok, aber im Mobile kann man das doch immer gut beschneiden.
 
Praktisch alle Meldungen zu Arc betreffen die (desaströsen) Treiber. Aus den Verschiebungen ergibt eigentlich keinen Grund, für neue Projekte nicht die ohnehin seit Jahren in der Entwicklung befindliche neue Hardware-Generation zu verwenden. Ursprünglich wurde für Meteor Lake sogar schon ein N3-Design erwartet. Ob die nicht große IGP dann auch problemlos funktioniert, steht auf einem anderen Blatt – aber planen tut man natürlich nicht mit einem Totalausfall, weil dann kann man sowieso keine neue Hardware verkaufen.

Den Bedarf an leistungsfähigen Mobile-Prozessoren müssen Produktmanager beurteilen. Hier im Forum wird jede neue AMD-APU für ihre Leistung gefeiert und Intel für tot erklärt, aber ich persönlich sehe da auch keinen Sinn drin. Für aktuelle Spiele wäre mir alles zu schwach, was in ein wirklich mobiles Gerät passen kann und für 20 Jahre alte Klassiker oder einige Indie-Titel brauche ich im Zweifelsfalls so gut wir gar nichts (Sunless Sea war auf dem Eee-PC zwar unspielbar, aber das lag auch an fehlender CPU-Leistung^^). Aber aus dieser Überlegung heraus finde ich ja auch Notebookprozessoren mit mehr als zwei vollwertigen Kernen überflüssig und würde mir einen 1+4-Lakefield-Erben oder maximal 2+8-Designs wünschen, aber Fakt ist: Andere Leute kaufen bereitweilig viel dickere Schinken.

Und Notebookhersteller inklusive Zulieferer Intel produzieren, was sich verkauft, nicht was ich für richtig halte. (Leider :-()
 
Den Bedarf an leistungsfähigen Mobile-Prozessoren müssen Produktmanager beurteilen. Hier im Forum wird jede neue AMD-APU für ihre Leistung gefeiert und Intel für tot erklärt, aber ich persönlich sehe da auch keinen Sinn drin. Für aktuelle Spiele wäre mir alles zu schwach, was in ein wirklich mobiles Gerät passen kann und für 20 Jahre alte Klassiker oder einige Indie-Titel brauche ich im Zweifelsfalls so gut wir gar nichts (Sunless Sea war auf dem Eee-PC zwar unspielbar, aber das lag auch an fehlender CPU-Leistung^^).

Da bin ich voll und ganz bei dir, wenn ich mal am Notebook was Spiele sinds dann eher so ältere Titel wie Anno 1701 und wer AAA Games auf dem Notebook zockt, der kauft sich dann eins mit zusätzlicher GPU, allein die Limitation über den Arbeitspeicher ist halt schon ein ziemlicher Kritikpunkt... Oder meinst du wir werden in Zukunft auch Notebooks sehen die ähnlich fungieren wie die CDNA 3 APU und CPU und GPU gemeinsam auf HBM Speicher zugreifen werden?
Für ein Premiumnotebook sollte sowas preislich ja auch kein Thema sein.
 
Intel+AMD haben es 2018 bei Kaby Lake G mit On-Substrat-HBM versucht. Fazit: Viel zu teuer als das es in großen Stückzahlen verkauft werden könnte. Ich will eine Wiederholung nicht gänzlich ausschließen, denn Intel hat ja jetzt für Sapphire Rapids die nötige Technologie in-House, was eine Umsetzung etwas günstiger macht. Aber einen respektive mit IGP zwei extra Chips muss man trotzdem noch auflegen und Vorteile gegenüber dedizierten GPUs ergeben sich nur in einer winzigen Nische. Wenn man moderne mobile-Grafikkarten richtig fordert, überwiegt der Platzbedarf des Kühlers den der Platine schließlich um Faktor 10 bis 100. Die Platine dank CPU-Integration um 80 Prozent zu verkleinern bringt also praktisch gar nichts. Erst wenn man parallel auch auf extrem Effizienz und massiv untertaktete Chips setzt, wäre eine integrierte Lösung insgesamt deutlich kompakter als eine dedizierte. Aber High-End-Ultra-Low-Power-Slim-Gaming-Laptop klingt so ein bisschen nach "Wir haben 10 geile neue Notebooks!" "Aber wie viele Verkäufe können daraus resultieren?" "Naja – 10 halt. Abzüglich etwaigen Testmustern."
 
Den Bedarf an leistungsfähigen Mobile-Prozessoren müssen Produktmanager beurteilen. Hier im Forum wird jede neue AMD-APU für ihre Leistung gefeiert und Intel für tot erklärt, aber ich persönlich sehe da auch keinen Sinn drin. Für aktuelle Spiele wäre mir alles zu schwach, was in ein wirklich mobiles Gerät passen kann und für 20 Jahre alte Klassiker oder einige Indie-Titel brauche ich im Zweifelsfalls so gut wir gar nichts (Sunless Sea war auf dem Eee-PC zwar unspielbar, aber das lag auch an fehlender CPU-Leistung^^). Aber aus dieser Überlegung heraus finde ich ja auch Notebookprozessoren mit mehr als zwei vollwertigen Kernen überflüssig und würde mir einen 1+4-Lakefield-Erben oder maximal 2+8-Designs wünschen, aber Fakt ist: Andere Leute kaufen bereitweilig viel dickere Schinken.
Es kommt halt immer drauf an was man macht.

Ich bin bei dir, die Begeisterung, die den APUs und ihren Grafikeinheiten zuteil wird verstehe ich auch nicht ganz. Zum zocken eigentlich zu klein und für alles andere zu groß. Da würde ich bei einem normalen Notebook nicht drauf schauen.

Allerdings gibt es durchaus Poweruser auch am Notebook, die sowohl einen Mehrkernprozessor, als auch eine (dann natürlich dedizierte GPU) voll ausreizen. Mein Geschäftslaptop hat neben den 8 Kernen auch ne Quadro GPU verbaut und das wird fleißig genutzt.
 
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