151 Grafikkarten im Benchmark: 75× AMD Radeon, 75× Nvidia Geforce und 1× Intel Arc im 3DMark Fire Strike

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Die Arbeiten am größten Grafikkarten-Vergleich in der PCGH-Geschichte sind abgeschlossen. Sage und schreibe 151 Grafikkarten seit 2009 haben einen speziellen Benchmark-Parcours absolviert - darunter erstmals ein Modell von Intel. Im Folgenden möchten wir einen Vorgeschmack auf das Gesamtwerk geben.

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Ist der Arc A380-Wert mit oder ohne Treiber-Optimierung ermittelt worden? Die soll ja rund 15% bringen.
 
Respekt, sieht nach sehr viel Arbeit aus, was sich wohl nur die wenigsten antun wollen würden :daumen:

Ich hätte da eine Frage, wie wirkt sich die Limitierung von PCIe 3.0 (Asus Z490 TUF Gaming (WI-FI) Plus) auf die Leistung der Karten aus, die auch Karten PCIe 4.0 verwenden, natürlich nur bezogen auf diesen Benchmark? Ich nehme einfach mal an das die keine Rolle spielt, aber nachfragen schadet nicht.

Ich bin zwar kein großer Freund von solch Benchmarks um die Leistung einzuordnen, sieht man ja am PCGH GPU Performance Index wo die Positionen anders sind, aber um einen groben Überblick zu bekommen ist es schon gut. Solch Benchmarks nutze ich eigentlich nur um festzustellen, ob die Karte so läuft wie vorgesehen, da eher den TimeSpy Extreme, bei Leistung, Temperatur und Takt, aber auch ob die Lüfter zu laufen wie vorgesehen bzw eingestellt sind, vor allem wenn man selbst Hand angelegt hat.
 
Standard-Einstellungen im Treiber bzw. Arc Control. Gewiss kein Best Case für Xe, auch wegen der vergleichsweise alten Plattform.

MfG
Raff
Keine Ahnung was bei Intel "Standard-Einstellung" bedeutet, also mit oder ohne Optimierung? Ist er ein valid oder invalid Score/Result laut 3DMark?

Funktioniert rBAR nicht mit dem 10900K oder warum sollte die "alte Plattform" für eine Lowest End Karte kein best case sein?
 
Ist denn ne Entwicklung beim Treiber im Vgl. zum letzten Jahr festzustellen?
(habe mir leider 2021 keinen Schnappschuss gemacht)

In ein paar Games hat AMD in DX11 etwas zugelegt, ... von daher evtl. auch hier im FS spürbar!?
und
auch von mir Danke an Raff für die Mühe!
 
Jetzt das gleiche nochmal mit 20 verschiedenen Spielen und dann passt das! :daumen: Nein Spaß!:D Danke für die Mühe @PCGH_Raff !:-X

Könnte man den Artikel/Thread vielleicht hier im Grafikkarten-News-Unterforum oben fixieren?
Es gibt auch noch eine Grafikkarten-Bestenliste aber die ist veraltet.
 
Ich hätte da eine Frage, wie wirkt sich die Limitierung von PCIe 3.0 (Asus Z490 TUF Gaming (WI-FI) Plus) auf die Leistung der Karten aus, die auch Karten PCIe 4.0 verwenden, natürlich nur bezogen auf diesen Benchmark? Ich nehme einfach mal an das die keine Rolle spielt, aber nachfragen schadet nicht.

Ich habe zwar keine Time-Spy-Werte, aber mit dem Thema beschäftige ich mich aktuell tatsächlich.

Kurze Antwort: "Es kommt darauf an."
Kleine Unterschiede gibt es im Grunde immer, aber die sind oft nicht wirklich merklich, jedenfalls nicht, wenn man mit halbwegs passenden Einstellungen spielt. Ein paar kleine Verzögerungen bei der Datenübertragung lassen sich anhand von Frametimes erkennen, auch wenn die Grafikkarte über genügend Leistung und Speicher verfügt. Aber das ist eher im unmerklichen Bereich.

Kritisch ist aber der Grafikkartenspeicher, wenn der knapp wird und auch nur ein bisschen ausgelagert werden muss, dann bricht die Leistung mit PCI-E 3.0 stärker ein als mit 4.0 - das ist besonders bei Karten mit "sparsamer" Discounter-Speicheranbindung der Fall, etwa der RTX 3050 oder RX 6600 XT (beide nutzen 8 statt die vollen 16 PCI-E-Lanes) . In diesem Fall kann man teilweise größere Unterschiede feststellen, darunter sporadisches Ruckeln, zum Teil deutlich schlechtere Frametimes oder nach einer gewissen Zeit abschmierende Bildraten... Das kriegt man aber mit angepassten Settings recht gut in den Griff.

Man kann in einigen Situationen quasi das volle Extrem ausloten, beispielsweise hier in Forza Horizon 5 und mit einer RX 6500 XT. Die ist nur mit 4 Lanes angebunden UND hat außerdem mit 4 GiByte eine deutlich zu kleine Menge Speicher, um aktuelle Spiele mit auch nur annähernd vollen Details in Full HD zu präsentieren. Hier schlägt die reduzierte Bandbreite von PCI-E-3.0 gegenüber 4.0 nahezu voll durch, die Leistung halbiert sich – wie die Bandbreite – beinahe.

(Grün ist PCI-E 3.0, Orange PCI-E 4.0. Das ist Full HD mit Ultra-Preset (noch lange nicht maximale Details!) - Diese Messungen sind die ersten 5 Minuten auf The Gauntlet. Man kann vielleicht auch erkennen, warum ich für diesen spezifischen Frametime-Vergleich längere Messungen genutzt habe. Die großen, heftigen Ausreißer über 100 ms entstehen ungefähr alle 30 Sekunden, die würden bei unseren normalen 20-Sekunden-Benchmarks unter Umständen nicht mit erfasst)
Forza Frametimes RX 6500 XT PCIE 3.0 vs 4.0.png


Forza Fps RX 6500 XT PCIE 3.0 vs 4.0.png


Das ist jetzt, wie gesagt, ein Extrembeispiel und das bekommt man selbst mit der RX 6500 XT und PCI-E 3.0 mit angepassten Settings einigermaßen in den Griff (man muss allerdings mehr Details reduzieren als von der reinen Rechenleistung eigentlich nötig). Allerdings wurde mit dem 12900K und DD5-6000er RAM auch ein extrem rasanter Test-Unterbau genutzt. Wenn da ausgelagert werden muss, geschieht das wohl tendenziell deutlich schneller als auf einer wesentlich älteren Plattform z.B. mit DDR4-3000er RAM. Das ist also wahrscheinlich noch kein Worst-Case-Extrem ;)

Etwas mehr zu PCI-E 3.0 und 4.0 und etwaigen Leistungsunterschieden im nächsten Heft. :)

Gruß,
Phil
 
Kritisch ist aber der Grafikkartenspeicher, wenn der knapp wird und auch nur ein bisschen ausgelagert werden muss, dann bricht die Leistung mit PCI-E 3.0 stärker ein als mit 4.0 - das ist besonders bei Karten mit "sparsamer" Discounter-Speicheranbindung der Fall, etwa der RTX 3050 oder RX 6600 XT (beide nutzen 8 statt die vollen 16 PCI-E-Lanes) . In diesem Fall kann man teilweise größere Unterschiede feststellen, darunter sporadisches Ruckeln, zum Teil deutlich schlechtere Frametimes oder nach einer gewissen Zeit abschmierende Bildraten... Das kriegt man aber mit angepassten Settings recht gut in den Griff.
Ich wollte mir zuerst eine RX 6600 (XT) holen aber habe mich dann für eine RX 6700 XT entschieden, welche ich nächsten Monat kaufen möchte. Die ist dann ja mit x16 angebunden wenn ich mich nicht irre. Und hat genügend VRam für FHD Gaming.
Weil ich auch ein X470 Board noch mit PCIe 3.0 habe. Aber dann dürfte der Leistungsverlust ja nicht so groß sein.
 
Bis jetzt hab ich die Karte erst gewechselt, wenn die nächste ca. 3x schneller war. Brauch ich eigentlich mindestens die Leistung einer 3080Ti / 6800XT hab aber noch mehr als 250 € für eine Karte bezahlt.
Da läuft irgendwas falsch.
Selbst Inflationsbereinigt, sollte bei der nächsten Generation für 400 € (60 % des Wertverlustes des € in 6 Jahren) die Leistung einer 3080 drin sein. Wird vermutlich nicht passieren.
Aber die Mutter aller Schweinezyklen steht ja bevor, mit Glück bekommen wir nächstes Jahr, wieder die besten Frames /€ Preise seit Jahren.
 
Hey, super, danke Raff!

Übrigens: geniales Testvideo mit Crysis.
Hast meine Frage damit (fast) ausreichend professionell beantwortet. :-)
60-80 Frames in FullHD ist doch schon was.
Aber wie wäre es mit UltraDetails, PCGH-Ini, und diesem Grafik-Mod?
Wir wollen doch immer auch gleich wissen, wann und wie bekommt man so eine Karte "kaputt"? ^^
Machst du vielleicht nochmal ein Special-Update? :-)
 
Ui meine GTX 690 haut sogar noch ne RTX 3050 vom Hocker, und sogar fast ne 980Ti :wow:
Also zumindest wenn SLI auch funktioniert... Von den +300 Watt fange ich jetzt hier gar nicht erst an, die Karte ist schließlich echt alt :D
Link
 
Ist der Arc A380-Wert mit oder ohne Treiber-Optimierung ermittelt worden? Die soll ja rund 15% bringen.
Der Spezialboost war glaube ich nur für einige wenige Benchmarks, aber nicht für den gesamten PCGH-Betrieb gedacht.
Also in normalen Spielen
Ich habe zwar keine Time-Spy-Werte, aber mit dem Thema beschäftige ich mich aktuell tatsächlich.

Kurze Antwort: "Es kommt darauf an."
Kleine Unterschiede gibt es im Grunde immer, aber die sind oft nicht wirklich merklich, jedenfalls nicht, wenn man mit halbwegs passenden Einstellungen spielt. Ein paar kleine Verzögerungen bei der Datenübertragung lassen sich anhand von Frametimes erkennen, auch wenn die Grafikkarte über genügend Leistung und Speicher verfügt. Aber das ist eher im unmerklichen Bereich.

Kritisch ist aber der Grafikkartenspeicher, wenn der knapp wird und auch nur ein bisschen ausgelagert werden muss, dann bricht die Leistung mit PCI-E 3.0 stärker ein als mit 4.0 - das ist besonders bei Karten mit "sparsamer" Discounter-Speicheranbindung der Fall, etwa der RTX 3050 oder RX 6600 XT (beide nutzen 8 statt die vollen 16 PCI-E-Lanes) . In diesem Fall kann man teilweise größere Unterschiede feststellen, darunter sporadisches Ruckeln, zum Teil deutlich schlechtere Frametimes oder nach einer gewissen Zeit abschmierende Bildraten... Das kriegt man aber mit angepassten Settings recht gut in den Griff.

Man kann in einigen Situationen quasi das volle Extrem ausloten, beispielsweise hier in Forza Horizon 5 und mit einer RX 6500 XT. Die ist nur mit 4 Lanes angebunden UND hat außerdem mit 4 GiByte eine deutlich zu kleine Menge Speicher, um aktuelle Spiele mit auch nur annähernd vollen Details in Full HD zu präsentieren. Hier schlägt die reduzierte Bandbreite von PCI-E-3.0 gegenüber 4.0 nahezu voll durch, die Leistung halbiert sich – wie die Bandbreite – beinahe.

(Grün ist PCI-E 3.0, Orange PCI-E 4.0. Das ist Full HD mit Ultra-Preset (noch lange nicht maximale Details!) - Diese Messungen sind die ersten 5 Minuten auf The Gauntlet. Man kann vielleicht auch erkennen, warum ich für diesen spezifischen Frametime-Vergleich längere Messungen genutzt habe. Die großen, heftigen Ausreißer über 100 ms entstehen ungefähr alle 30 Sekunden, die würden bei unseren normalen 20-Sekunden-Benchmarks unter Umständen nicht mit erfasst)
Anhang anzeigen 1400623

Anhang anzeigen 1400624

Das ist jetzt, wie gesagt, ein Extrembeispiel und das bekommt man selbst mit der RX 6500 XT und PCI-E 3.0 mit angepassten Settings einigermaßen in den Griff (man muss allerdings mehr Details reduzieren als von der reinen Rechenleistung eigentlich nötig). Allerdings wurde mit dem 12900K und DD5-6000er RAM auch ein extrem rasanter Test-Unterbau genutzt. Wenn da ausgelagert werden muss, geschieht das wohl tendenziell deutlich schneller als auf einer wesentlich älteren Plattform z.B. mit DDR4-3000er RAM. Das ist also wahrscheinlich noch kein Worst-Case-Extrem ;)

Etwas mehr zu PCI-E 3.0 und 4.0 und etwaigen Leistungsunterschieden im nächsten Heft. :)

Gruß,
Phil

Hallo Phil.

Igor hat mit der ARC satte 2% (!!!) schlechte Frametimes mit dicken Spikes drinne gehabt im Test.
Sieht man auch nicht alle Tage, also nie. Bis jetzt.
Also selbst wenn man denkt, oooch, so schlimm ist die ARC ja gar nicht, ist noch alles im spielbaren Rahmen (Benchmarkbalken), dann sollte man die Frametimes mal wie hier genauer untersuchen.
Da werdet ihr sicherlich auch helle Freude dran haben.
Ein Spezialbericht dazu in der Print wäre natürlich echt toll! :-)
 

voll übertaktet komme ich mit meiner 3080 12gb nicht auf eure werte. und die läuft teils mit über 2ghz


46 792 gpu score

trotzdem danke raff für die mühe :):):)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wo sind denn heute die "aber könntet ihr nicht auch mal meine [Grafikkarte des Users] testen?"-Kommentare? Sehr cooler Beitrag, hat bestimmt einiges an Zeit gefressen.

P.S. selbst meine erste Karte Radeon HD 6970 ist noch dabei ?
 
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