Ein Viertel weniger Mainboards: Bericht über deutlichen Rückgang der Verkäufe

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Ein Bericht der in Taiwan gut vernetzten Seite Digitimes sagt, dass Asus und Gigabyte mit deutlichem Rückgang bei den Mainboard-Verkäufen rechnen. Rund ein Viertel soll es aufs Jahr gesehen heruntergehen, nachdem der Start des Jahres schon nicht blendend war.

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Komisch, wenn ein Hersteller auf seinen Produkten sitzen bleibt, erwarte ich eher fallende Preise und keine Umsatzerhöhung pro Stück, um den Rückgang der Verkäufe auszugleichen.
Es funktioniert beides - leider...

Entweder du setzt über Masse (und dadurch günstiger) ab, oder du erhöhst die Preise der Stücke und hast dadurch einen höheren Gewinn am einzelnen Kauf (Bsp.. 3090Ti oder vorher die Titan).... und es gibt genug Personen, die dann auch noch kaufen.
Wenn man den letzten Schritt vornehmen möchte, dann begrenzt man das eigene Angebot auf möglichst wenige Varianten des Produktes (weniger Auswahl = keine eigene Konkurenz) - dazu noch eine schöne Begründung wie z.B. "wir kriegen zu wenig Chips für den Chipsatz" und fertig ist das Gesamtpaket....
 
Wenn Produktionskapazitäten vorab angepasst werden, gibt es keinen Überschuss. Asus und Gigabyte verkaufen schließlich nicht nur Mainboards und zumindest aktuell sehe ich im Preisvergleich eher einen Mangel bei einigen Retailplatinen (vor allem für AM4), die aber natürlich nur einen kleinen Teil des Marktes ausmachen. Der PC-Markt ist nach dem Corona-Home-Office-Boom allgemein im Abwind und Händler versuchen ihre Bestellungen mehr oder minder gut an sinkende Erwartungen anzupassen.
 
Die Preise für MBs sind doch auch so schon ganz schön nach oben gegangen.
Mein B550 wurde mal für €200,- über die Theke geschoben und ist immer noch bei ca. €180,-
Ich hatte schon mehrere Asrock Extreme4 ( FX 990 Extreme 4 / Z170 Extreme 4 usw.) aber keines lag jemals in diesem Preisbereich.
Vllt. möchte man uns ja für die kommenden Gens schon mal einstimmen zum Preisabnicken.
Gruß T.
 
Vielleicht liegt es ja daran, dass selbst ne olle B660-Platine schlanke 200 € kosten kann.

Aber klar, ich musste auch Mainboards mitkaufen wenn ich Grafikkarten haben wollte. Ich kenne mehr als genug, die das Zeug dann billig verramscht haben.
 
Die Preise für MBs sind doch auch so schon ganz schön nach oben gegangen.
Mein B550 wurde mal für €200,- über die Theke geschoben und ist immer noch bei ca. €180,-
Ich hatte schon mehrere Asrock Extreme4 ( FX 990 Extreme 4 / Z170 Extreme 4 usw.) aber keines lag jemals in diesem Preisbereich.
Vllt. möchte man uns ja für die kommenden Gens schon mal einstimmen zum Preisabnicken.
Gruß T.
Die Ansprüche der Technik sind aber auch gestiegen. PCIe 4.0 braucht mehr Knowhow wie PCIe 2.0. abgesehen von den erhöhten Rohstoff- & Energiepreisen.
 
Weniger Mainboards bedeutet, dass man pro Stück mehr Umsatz machen muss. Man kann die Preise anheben.
Was nicht funktioniert, den somit wirkt man den Markt entgegen und es wird noch weniger Verkauft.
Dies würde sich auch auf GPUs auswirken. Die Gier macht die Wirtschaft kaputt.
Die Hersteller sollt man den Preis nach unten schrauben, dann wird mehr verkauft, aber nicht anders rum.
Des weiteren würden Asus und Gigabyte ihren eigenen DIY-Markt sabotieren, den immer mehr werden dann auf die Konsole umsteigen.
Alleine dadurch, würden sie viele Produkte, nicht nur Boards, auch GPU, SSDs, RAM u.v.m. , an Verkäufe verlieren.
 
Bei den ständig weiter steigenden Lebenshaltungskosten haben viele ganz andere Probleme, als sich zu überlegen welches 300€ oder 400€ Mainboard sie sich kaufen sollen. Mittlerweile ist das "Hobby" PC verdammt teuer geworden. Sicher die Rohstoffpreise für zBsp. Kupfer oder Aluminium haben sich von 04/2020 bis 04/2022 pro Tonne mehr als verdoppelt. Ein Grund für die "Preisexplosion" bei PC Hardware kann das aber auch nicht sein. Immerhin gehen gerade einige aktuelle GPU Modele an die UVP oder sogar drunter..
 
Was die gestiegenen Preise betrifft: Neon, Argon, Xenon, Palladium, ... alles Rohstoffe, welche durch den Krieg knapp und sehr teuer geworden sind. Auch ist der User nicht mehr bereit, gefühlt alle 6 Monate einen neuen Unterbau zu kaufen, weil sich der Sockel geändert hat. Die teuren AIO-Kühler würden ja passen, wenn Intel z.B. nicht irgend eine(n) Abstand oder Bohrung verändert hätte, obwohl dies nicht nötig wäre. Mein aktuelles Setup reicht locker bis auf Weiteres !
 
Die Ansprüche der Technik sind aber auch gestiegen. PCIe 4.0 braucht mehr Knowhow wie PCIe 2.0. abgesehen von den erhöhten Rohstoff- & Energiepreisen.
Sehe ich nicht so. Jedes Board zu seiner Zeit, nahm genau deine Begründung für sich in Anspruch. Gutes Beispiel ist das FX 990 Extreme 4 da sagte man der höhere Preis sei den deutlich besseren VRMs geschuldet, damit CPUs, wie der 8350 oder höher, nicht einknicken.
Neu und besser war immer teurer, aber nicht so.
Gruß T.
 
Eines der Probleme ist der chinesische DIY-Markt, wo man in der Zeit der Grafikkartendürre Bundles aus GPU und Mainboard anbot.
Nicht nur in China. Die Bundles gab es auch bei uns.
Selbst hier im Forum wurde darüber diskutiert, ob sich ein Kauf lohnt, wenn man danach Board inkl. Zubehör wie Gehäuse weiterverkauft.
Es war eigentlich kein finanzielles Eigentor der Hersteller, da die Produkte ja + Zusatz gekauft wurden.
Moralisch oder nachhaltig wertvoll waren diese Aktion sicher nicht.

Der nächste Punkt, der mir durch den Kopf geht, ist:
Wer hat in der Pandemie Zeit seine Aufrüstungspläne vorgezogen?
Waren es die, denen es finanziell in den letzten 3 Jahre nicht so schlecht ergangen ist?
Wenn man ein so schönes Hobby wie seinen PC hat und zB. kulturelle Angebote mau, Reisen nur eingeschränkt möglich waren, könnte doch der ein oder andere verplante Euro in den PC geflossen sein?

Ich sehe die Zahlen als eine Korrektur an.

Nebenbei:
Der Abwärtstrend des klassischen PCs ist leider nicht aufzuhalten.
Die Konkurrenz ist viel zu effektiv und ressourcenschonend.

Somit bleibt für die, die ihren PC auch gerne privat fordern, in absehbarer Zeit nur das Nischenprodukt.
Dann wird es erstmal schwer dies an Angebot und Nachfrage im klassischen Sinne zu messen.
Sehe die nächste Zeit, was die Preise angeht, eher als chaotisch und nicht berechenbar an.

Aufrüsten, Neukaufen werde ich… und diesmal wird es mein letzter finaler Rechner sein… bestimmt… ;-)
Der Markt hat dann wieder 5-8 Jahre Zeit mich zu überzeugen.
 
Was die gestiegenen Preise betrifft: Neon, Argon, Xenon, Palladium, ... alles Rohstoffe, welche durch den Krieg knapp und sehr teuer geworden sind. Auch ist der User nicht mehr bereit, gefühlt alle 6 Monate einen neuen Unterbau zu kaufen, weil sich der Sockel geändert hat. Die teuren AIO-Kühler würden ja passen, wenn Intel z.B. nicht irgend eine(n) Abstand oder Bohrung verändert hätte, obwohl dies nicht nötig wäre. Mein aktuelles Setup reicht locker bis auf Weiteres !
Durch den Krieg? Sicher? Ich wusste gar nicht, dass die Ukraine sooo viel exportiert hat.
Oder sind es doch Spekulanten, die den Vorwand einfach nutzen, um unverschämt abzukassieren. Siehe Spritpreise. Und wir haben noch nicht mal die Ölknappheit. Ross und Reiter nennen ist schon wichtig.

Zum Topic:
Die Mainboards sind jetzt schon teuer. Und werden auch teuer.
Im Mai 2021 habe ich mir MSI MEG X570 Unify gekauft. 289,99€ mit Versand. Und dazu Ryzen 7 5800X für 399€.
Und jetzt, ein Jahr später kosten das Mainboard ab 320€ aufwärts, während der Prozessor bei 299€ liegt.
Und die Hersteller planen die Mainboards noch teuer zu machen? Viel Glück. Ich bin erstmal für einige Jahre versorgt. Ich mache da nicht mehr mit.

Dann kaufe ich lieber einen "guten Gebrauchten". So wie ich im Dezember für den zweiten Rechner gemacht habe. ASUS ROG Z490 Maximus XII Hero (WiFi) lag preislich bei 350€. Ebay kleinanzeigen und 150€ haben das Problem gelöst. Jetzt werkelt ein i9-10900 in Kombi mit RTX 3070 auf der Platte. Das Mainboard kostet immer noch um die 350€. Und das ist Vorvorgängermodell von Intel. Es ist schon unglaublich, was die Händler (Hersteller) dafür verlangen.

Zusätzlich kommt die Lebensdauer der Hardware dazu. Man braucht als Spieler nicht mehr so oft das Board und CPU zu wechseln, um vernünftig spielen zu können. Die Leistung reicht noch für etliche Jahre. Und je höher die Preise für Hardware - desto öfter fragt man sich "brauche ist das (CPU,Board,RAM usw) wirklich?" Oder lieber für die Grafikkarte sparen?

Zusammenfassend sei gesagt: die Hersteller sind in ihrer unbegrenzter Gier selbst schuld. Wenn die Euter leer sind, gibt keine Kuh mehr Milch ab. Egal wie sehr man presst.
 
Also ich hatte letzten Monat ein gebrauchtes System gekauft, was zwar mehr als 10 Jahre alt ist, aber ich kann damit alle meine Bedürfnisse abdecken.
Wozu soll ich denn auf aktuelle Technik umsteigen, wenn es die alte auch tut...
Klar könnte ich mal eben paar Riesen locker machen und mein leerstehendes Gehäuse mit aktueller Technik einrichten, aber ich verschwende ungerne Geld.
Nicht das ich geizig bin, nur sehe ich für mich keinen effektiven Nutzen.
Nun müssen die Händler aber mal an der Preisschraube drehen, damit das wirtschaftliche Verhältnis ins Lot kommt. Besser gesagt günstiger Anbieten bei geringen Verlustgeschäft.:daumen:
 
Es gibt auch noch neue AM4 Bords unter 100€ :daumen:
Aber meistens sind das dann abgespeckte mATX oder ATX mit minimal Ausstatung am Slotblech.
Da muß man vorher genau überlegen was gebraucht wird.

Ein Freund hat als "älteres zweit System" ein intel i7-6950X zehnkerner den er beim Spielen nie so richtig ausgelastet hat, er kauft gern mit viel reserve "falls man es mal braucht" auch der BD-Brenner in dem System hat nicht eine BD Disk gelesen oder gar beschrieben....
 
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