Intel: Bestes Geschäftsjahr mit Umsatzrekorden trotz Chipkrise

PCGH-Redaktion

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Wie auch andere Hersteller hat Intel nach wie vor mit der weltweiten Chipknappheit zu kämpfen, aber dennoch konnte man das beste Geschäftsjahr aller Zeiten verbuchen. Alder Lake spielt dabei eine wichtige Rolle.

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Rekord nach Rekord nach Rekord.
Man könnte meinen Intel leidet nicht unter der Konkurrenz von AMD, man wächst förmlich. Auch durch erhöhte Preise.
Aber es gibt dann doch eine Info, die Zeigt, dass Intels Wachstum zumindest langsamer als die von anderen ist:

 
Was heißt hier trotz Chipkrise?

Intel stellt die Dinger her und kauft sie nicht etwa ein. Eine Krise ist da sehr gut für das Geschäft, da sie steigende Preise und einen sicheren Absatz bedeutet. Es müßte also "durch" statt "trotz" heißen.
 
Rekord nach Rekord nach Rekord.
Man könnte meinen Intel leidet nicht unter der Konkurrenz von AMD, man wächst förmlich. Auch durch erhöhte Preise.
Aber es gibt dann doch eine Info, die Zeigt, dass Intels Wachstum zumindest langsamer als die von anderen ist:

Naja das sollte man doch differenzierter betrachten, wenn der gesamte Markt wächst ist es ja fast schon logisch, dass man mitwächst, zumal AMD das gar nicht kompensieren kann. Sprich der Markt ist um mehr Units gewachsen, wie AMD liefern konnte, wodurch automatisch ein Plus für intel besteht.

Interessanter sind doch die gesunkenen Margen und auch die Verspätungen seitens PV und SR. Vor allem das SR dann mit Genoa und nicht mehr mit Milan konkurrieren muss, macht die Sache im Serverumfeld jetzt nicht gerade besser.
Ich glaube 2022 wird sehr spannend hinsichtlich wer wird wann was liefern.


Was heißt hier trotz Chipkrise?

Chipkrise bedeutet, dass auch intel durch Lieferengpässe in manchen Bereichen betroffen ist und man eventuell hätte noch mehr liefern können.
Ansonsten, da du ja der einzige bist der Margen in Dollar berechnet, hier sieht man im übrigen wieder, dass diese ausschließlich in Prozent angegeben werden... Anders könnte man auch nicht sinnvoll vergleichen...
 
selbst wenn intel die cpu 12900k für 100€ verkaufen würden machen die noch mrd umsatz die dummschafe können sich nicht mal im geringsten vorstellen war hier im untergrund abgeht.
 
Rekord nach Rekord nach Rekord.
Man könnte meinen Intel leidet nicht unter der Konkurrenz von AMD, man wächst förmlich. Auch durch erhöhte Preise.
Hast du dir die Zahlen auch angeguckt oder nur den leider völlig unvollständigen Artikel von PCGH gelesen?

GM ist im Sinkflug, der Ausblick für Q1 zeigt noch weiter nach unten. EPS deutlich runter, für Q1 dasselbe. Der Gewinn in beiden Sparten (CCG & DCG) deutlich runter. Umsatz hin oder her, der Teufel steckt - gerade bei Unternehmensbilanzen - im Detail. Und da gibt es einiges, was nicht erfreulich ist. Um nicht zu sagen abseits des Umsatzes zurzeit quasi alles bei Intel.
 
Chipkrise bedeutet, dass auch intel durch Lieferengpässe in manchen Bereichen betroffen ist und man eventuell hätte noch mehr liefern können.

Dann verdienen sie insgesamt aber weniger. Das ist ja das schöne, wenn es eine Angebotskrise gibt und man selbst der Anbieter ist.

Ansonsten, da du ja der einzige bist der Margen in Dollar berechnet, hier sieht man im übrigen wieder, dass diese ausschließlich in Prozent angegeben werden... Anders könnte man auch nicht sinnvoll vergleichen...

Die Margen in Prozent steigen durch eine Krise so richtig.

Beispiel Laptopsparte: Der Umsatz ist zwar um 16% gesunken, die Preise für die Komponenten sind aber um 14% gestiegen. D.h. es wird sowohl prozentual als auch absolut mehr Gewinn gemacht Zudem hat Intel die Fertigungskapazitäten nur verschoben, in Bereiche, in denen noch mehr Gewinn gemacht wird.

Für Intel ist das eine Win-Win-Win Situation (geringere Fertigungskosten, höherer Gewinn, zusätzlicher Gewinn in anderen Bereichen.

Die Umsatzrekorde sind durch die Chipkrise zustande gekommen, nicht trotz.
 
Dann verdienen sie insgesamt aber weniger. Das ist ja das schöne, wenn es eine Angebotskrise gibt und man selbst der Anbieter ist.

Nein das muss eben nicht zwingend sein. Wenn ich von 100% ausgehe und plötzlich eine Nachfrage von 130% herrscht, ich aber nur meinen Output auf 115% hochschrauben kann, so habe ich mehr umgesetzt, konnte die Nachfrage, aber nicht bedienen.
Ich würde zudem nicht von einer Angebotskrise sprechen, da die Hersteller ja keine Kürzungen vorgenommen haben (bewusst), sondern zu einem teilweise massiven Nachfrageüberhang. Am besten macht sich dies im Bereich GPUs durch Mining bemerkbar.



Die Margen in Prozent steigen durch eine Krise so richtig.

Das tun sie bei intel eben nicht. Und mir ging es darum, dass Margen immer in % angegeben werden, da du letztens mit Dollar um die Ecke kamst...

Beispiel Laptopsparte: Der Umsatz ist zwar um 16% gesunken, die Preise für die Komponenten sind aber um 14% gestiegen. D.h. es wird sowohl prozentual als auch absolut mehr Gewinn gemacht Zudem hat Intel die Fertigungskapazitäten nur verschoben, in Bereiche, in denen noch mehr Gewinn gemacht wird.

Ähm einfach nein. Zumal das hier doch sehr fragwürdige mathematische "Künste" sind die hier dageboten werden. Wie soll der Gewinn steigen, wenn der Umsatz sinkt und die Komponentenkosten steigen?
Ansonsten sagt ein Blick in intels Ergebnisse das genaue Gegenteil aus, um bei den harten Fakten zu bleiben. Die operative Marge sank in der Clientsparte von 41% auf 34% und das ist schon ein sehr deutlicher Rückgang!
Von daher nein, aufgrund der sinkenden Margen hat intel eben nicht mehr Gewinn gemacht, im Vergleich zu früher ging ihnen hier sehr viel durch die Lappen.

Für Intel ist das eine Win-Win-Win Situation (geringere Fertigungskosten, höherer Gewinn, zusätzlicher Gewinn in anderen Bereichen.

Das Märchen der günstigen intel Fertigung wurde doch jetzt deutlich durch die Zahlen widerlegt... Was auch nur logisch ist, da ihre Fertigung massive Verspätungen hatte und dies zu höheren Kosten führt.
Denn wenn man sich nicht selber bescheißt, berechnet man die Herstellkosten der CPU (nur Produktionstechnisch) so:
Herstellkosten (Material,Personal für die Herstellung usw.) + die Forschungs- und Entwicklungsaufwände die für die Fertigungsstufe nötig waren + Marktübliche Marge.
Und wenn die F/E Aufwände für intel aufgrund von Verzögerungen usw. höher werden, werden automatisch die Herstellkosten der CPU höher.
Und wir reden nur von den Herstellkosten der CPU, für den entgültigen Verkaufspreis müsste man noch die Entwicklungs und Validierungskosten des CPUdesigns und noch weitere Gemeinkosten mit einkalkulieren.

Die Umsatzrekorde sind durch die Chipkrise zustande gekommen, nicht trotz.

Das kann man so oder so sehen, wenn man schaut wie andere Unternehmen von der Chipkrise profitiert haben und wie intel kaum profitieren konnte, dann passt trotz sehr gut. Dazu gab es auch auf computerbase erst einen guten Artikel.
 
Naja das sollte man doch differenzierter betrachten, wenn der gesamte Markt wächst ist es ja fast schon logisch, dass man mitwächst, zumal AMD das gar nicht kompensieren kann. Sprich der Markt ist um mehr Units gewachsen, wie AMD liefern konnte, wodurch automatisch ein Plus für intel besteht.

Interessanter sind doch die gesunkenen Margen und auch die Verspätungen seitens PV und SR. Vor allem das SR dann mit Genoa und nicht mehr mit Milan konkurrieren muss, macht die Sache im Serverumfeld jetzt nicht gerade besser.
Ich glaube 2022 wird sehr spannend hinsichtlich wer wird wann was liefern.
Das habe ich damit ja eben gemeint. Intels Rekord ist angesichts der Rekorde der anderen Firmen eigentlich wenig beeindruckend
 
Was heißt hier trotz Chipkrise?

Intel stellt die Dinger her und kauft sie nicht etwa ein. Eine Krise ist da sehr gut für das Geschäft, da sie steigende Preise und einen sicheren Absatz bedeutet. Es müßte also "durch" statt "trotz" heißen.
Sorry, aber der Handel läuft anders.
Da werden längerfristige Verträge mit Lieferanten (intel; AMD, ...) mit Festpreisen durch den Großhandel gemacht.
Der erhört dann kurzfristig die Marge und verdient sich eine goldenen Nase.

Ausbaden tut es der Käufer, ausnahmsweise mal mit höheren Preisen - entgegen des 40jährigen Elektroniktrends.
 
Gelsinger will über ein Jahrzehnt hinweg in Europa für rund 100 Milliarden Dollar Produktionen errichten. Dafür verlangt er etwa 40 Milliarden Dollar an Subventionen.
TSMC hat Intel abgehängt, der Gewinn pro Aktie sank und Gelsinger sagte, Intel wird 5 Jahre brauchen um wieder mit TSMC gleich auf zu sein.

Die Europa Werke werden nichts, di EU ist schon lange von Asien abhängig und nicht von Russischen Gas.
China usw haben in der EU Griechenland, Italien Osteuropa soviel investiert, die Intel Werke werden nie in dem Umfang kommen.
 
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