Dann verdienen sie insgesamt aber weniger. Das ist ja das schöne, wenn es eine Angebotskrise gibt und man selbst der Anbieter ist.
Nein das muss eben nicht zwingend sein. Wenn ich von 100% ausgehe und plötzlich eine Nachfrage von 130% herrscht, ich aber nur meinen Output auf 115% hochschrauben kann, so habe ich mehr umgesetzt, konnte die Nachfrage, aber nicht bedienen.
Ich würde zudem nicht von einer Angebotskrise sprechen, da die Hersteller ja keine Kürzungen vorgenommen haben (bewusst), sondern zu einem teilweise massiven Nachfrageüberhang. Am besten macht sich dies im Bereich GPUs durch Mining bemerkbar.
Die Margen in Prozent steigen durch eine Krise so richtig.
Das tun sie bei intel eben nicht. Und mir ging es darum, dass Margen immer in % angegeben werden, da du letztens mit Dollar um die Ecke kamst...
Beispiel Laptopsparte: Der Umsatz ist zwar um 16% gesunken, die Preise für die Komponenten sind aber um 14% gestiegen. D.h. es wird sowohl prozentual als auch absolut mehr Gewinn gemacht Zudem hat Intel die Fertigungskapazitäten nur verschoben, in Bereiche, in denen noch mehr Gewinn gemacht wird.
Ähm einfach nein. Zumal das hier doch sehr fragwürdige mathematische "Künste" sind die hier dageboten werden. Wie soll der Gewinn steigen, wenn der Umsatz sinkt und die Komponentenkosten steigen?
Ansonsten sagt ein Blick in intels Ergebnisse das genaue Gegenteil aus, um bei den harten Fakten zu bleiben. Die operative Marge sank in der Clientsparte von 41% auf 34% und das ist schon ein sehr deutlicher Rückgang!
Von daher nein, aufgrund der sinkenden Margen hat intel eben nicht mehr Gewinn gemacht, im Vergleich zu früher ging ihnen hier sehr viel durch die Lappen.
Für Intel ist das eine Win-Win-Win Situation (geringere Fertigungskosten, höherer Gewinn, zusätzlicher Gewinn in anderen Bereichen.
Das Märchen der günstigen intel Fertigung wurde doch jetzt deutlich durch die Zahlen widerlegt... Was auch nur logisch ist, da ihre Fertigung massive Verspätungen hatte und dies zu höheren Kosten führt.
Denn wenn man sich nicht selber bescheißt, berechnet man die Herstellkosten der CPU (nur Produktionstechnisch) so:
Herstellkosten (Material,Personal für die Herstellung usw.) + die Forschungs- und Entwicklungsaufwände die für die Fertigungsstufe nötig waren + Marktübliche Marge.
Und wenn die F/E Aufwände für intel aufgrund von Verzögerungen usw. höher werden, werden automatisch die Herstellkosten der CPU höher.
Und wir reden nur von den Herstellkosten der CPU, für den entgültigen Verkaufspreis müsste man noch die Entwicklungs und Validierungskosten des CPUdesigns und noch weitere Gemeinkosten mit einkalkulieren.
Die Umsatzrekorde sind durch die Chipkrise zustande gekommen, nicht trotz.
Das kann man so oder so sehen, wenn man schaut wie andere Unternehmen von der Chipkrise profitiert haben und wie intel kaum profitieren konnte, dann passt trotz sehr gut. Dazu gab es auch auf computerbase erst einen guten Artikel.