Serienfehler in Mäusen: Zu niedrige Switch-Spannung soll zu frühen Ausfällen führen

Logitech Produkte waren mal ein Garant für haltbare gute Produkte.
Aktuell ist die Haltbarkeit und Ersatzteil Lieferbarkeit eher fraglich bis gar nicht vorhanden.
Ich könnte mich täuschen, aber gefühlt verschwinden Produkte recht schnell sobald diese zu gut funktionieren, daher würde ich Logitech durchaus zutrauen das sie dies gerade deswegen unterhalb den Spezifikationen betreiben.
Das dies eher versehentlich passiert kann ich mir aufgrund ihrer Erfahrung eher weniger vorstellen.
Wir haben hier 4 Logitech Mäuse im Einsatz - seit einigen Jahren. Eine erste MX Master hat nach einigen Jahren den Geist aufgegeben. Meine G602 hat mit dem altbekannten Problem des nicht immer klickenden Mausrads zu kämpfen. Die MX Master 2 läuft bisher problemlos und meine G900 ist auch noch OK.
Das Doppelklickproblem hab ich nur bei meinem alten Trackman Wheel erlebt.
 
Dass man heute 5V Geräte (nicht nur Mäuse) meistens mit 3,3V betreibt, liegt einfach an der Natur der Elektronik und hat nichts mit geplanter Obsoleszenz nur bei Logitech zu tun.
Auch lustig finde ich, dass man bei Gold-Kontakten von Oxidation spricht, was nicht passieren kann, außer man hat die Goldschicht mechanisch abgetragen, was durchaus passieren kann.
Da Mäuse auch nicht staubdicht gebaut sind, dringen hier auch Fremdkörper in die Mikroschalter, die die Zuverlässigkeit negativ beeinflussen.
Und bei der Alternative "Optischer"-Mikroschalter hat man zwar die mechanische Abnutzung nicht mehr, dafür weiß keiner, wie lang so eine Lichtschranke durchhält und wie die auf Fremdkörper oder Beschlag (Raucher z.B.) reagiert.
 
Ich habe zwei Gaming Mäuse im Gebrauch und ich bin wirklich wieder fürs Zocken zu meiner guten alten MX518 gewechselt
So gehen die Erfahrungen auseinander.
Mir ist die MX 518 damals nach einem Jahr verreckt. Linke Maustaste Defekt.
Danach eine Razer Lachesis gekauft. Die ist jetzt auch über 10 Jahre alt läuft unten bei uns am Rechner wie am ersten Tag.
Eine Razer DeathAdder Chroma gekauft, nach etwas über 1 Jahr Linke Maustaste Defekt.
Dann nochmal eine Razer DeathAdder Chroma gekauft. Nach etwas über 1 Jahr das Mausrad Defekt.
Nie wieder Razer. Der Laden hat bei mir ordentlich verschießen.
Hab seit etwa 1,5 Jahren eine Corsair Glaive RGB. Läuft nach zig tausenden Links Klicks bisher wunderbar.

Für mich kommen auch nur Kabelmäuse infrage.
 
Meine G502 hat sporadisch das Doppelklickproblem entwickelt. Auch ein Problem im Schalter. Aber im Internet spricht jeder davon, dass es ein mechanisches Problem ist.
 
Getreu dem Motto: Was lange hält bringt kein Geld.

Und mal ehrlich - wie viele Leute kaufen sich irgendwelche Switches und löten diese neu an? Denke mal da kommt man sicher nicht einmal auf 1%
 
Natürlich kauft sich so gut wie niemand neue Switches, sondern es wird gleich eine neue Maus gekauft. Der Hersteller freut sich.

Die Switches gibt es auch in vier unterschiedlichen Qualitätsstufen: 5 Mio. Klicks, 10 Mio. Klicks, 20 Mio. Klicks und 50 Mio. Klicks. Ich weiß nicht, wie diese Zahlen zustande kommen und ob ein Faktor 10 in der Haltbarkeit im Alltag gegeben ist - Fakt ist jedenfalls, dass Roccat die billigsten verbaut (5M Klicks). Seit vielen Jahren tun sie das. Der Preisunterschied ist marginal.
 
Zurück