Paperlike 253: E-Paper-Monitor soll sich für den Desktop-Einsatz eignen

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Mit dem Paperlike 253 will das chinesische Unternehmen Dasung einen Monitor auf den Markt bringen, der anstelle eines LCD-Panels auf E-Paper setzt. Dadurch sollen beispielsweise die Augen geschont werden. Doch es gibt auch Probleme, insbesondere eine fehlende Farbdarstellung.

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Haben wollte ich das Ding nicht. Technisch aber in der Tat überaus interessant, besonders das Thema Bildwiederholrate.
 
Wenn man die Displays sehr flach herstellen kann (Was ja nahe liegt ...), wäre es als klapp- oder sogar rollbare Erweiterung für Monitore denkbar, die sowohl zum Arbeiten als auch zum Spielen verwendet werden.

Anwendungsbereiche wie CAD, Lagerverwaltung etc. gehen deutlich augenschonender auf hochauflösenden, monochromen Displays und reguläre Office-Aufgaben an sich auch, wenn die verwendete Software nicht funktional auf Farbdarstellung angewiesen ist.
 
Wenn man die Displays sehr flach herstellen kann (Was ja nahe liegt ...), wäre es als klapp- oder sogar rollbare Erweiterung für Monitore denkbar, die sowohl zum Arbeiten als auch zum Spielen verwendet werden.

Anwendungsbereiche wie CAD, Lagerverwaltung etc. gehen deutlich augenschonender auf hochauflösenden, monochromen Displays und reguläre Office-Aufgaben an sich auch, wenn die verwendete Software nicht funktional auf Farbdarstellung angewiesen ist.

Zum Spielen sind die sicherlich ungeeignet. Wenn man sich das Video anschaut, dann sind die Videos schon noch am ruckeln, würde irgendwas um die 20 FPS/Hz schätzen.

Zum arbeiten würde ich wahrscheinlich auch eher verzichten. eInk Displays die ich bisher gesehen habe, haben immer einen recht schlechten Kontrast gehabt weil das Weiß nicht richtig Weiß ist und das Schwarz nicht richtig Schwarz. Ist mehr ein Dunkelgrau auf einem sehr hellen Grau. Hinzu kommt das die Modelle die ich gesehen habe immer leicht unscharf waren mit ausgefransten Kanten, weiß aber auch nicht wie hoch dort die Auflösung war. Hinzu kommt das die Displays keine Hintergrundbeleuchtung haben und falls man doch Hintergrundbeleuchtung einbaut (gibt z.B. einen Kindle), dann ist der Kontrast nochmals schlechter. Das Display müsste dann in einem flacheren Winkel aufgestellt werden damit man es mit der Deckenbeleuchtung ausleuchten kann, wodurch dann Arbeitsfläche auf dem Schreibtisch verloren geht.

Gerade für CAD würde ich zudem kein Monochromes Display benutzen. CAD Systeme leben heutzutage doch von der Farbdarstellung zur Darstellung der Stiftdicke, der Layerzuordnung, Materialzuordnung, Prioritäten, Gruppen usw. Klassisch monochrom wie damals mit Tusche auf Transparent kommt man heutzutage nicht mehr mit aus, besonders im Hinblick auf BIM wo die einzelnen Elemente so mit Infos vollgestopft werden das man mehr organisiert als zu zeichnen/konstruieren.

Ganz ehrlich fällt mir kein Einsatzzweck für solch ein Display ein. Klar, es ist sehr viel schohnender für die Augen, aber wie gesagt sind Ausleuchtung und der Kontrast meiner Meinung nach ein Problem. Selbst als eBook Reader würde ich solche Displays nichtmehr nutzen, da ich mittlerweile Tablets angenehmer zum lesen finde mit automatischer Helligkeitsanpassung, automatischem Nachtmodus mit Blaufilter und dem schärferen Bild.
 
Wer im Büro nur Dokumente den ganzen Tag bearbeiten muss, ohne Bilder, für den könnte sich so ein Bildschirm fast lohnen. Ich sage fast, weil die Hintergrundbeleuchtung fehlt, wenn das Büro Heller sein muss damit man was darauf lesen kann, bringt das auch nichts.
 
Wer im Büro nur Dokumente den ganzen Tag bearbeiten muss, ohne Bilder, für den könnte sich so ein Bildschirm fast lohnen. Ich sage fast, weil die Hintergrundbeleuchtung fehlt, wenn das Büro Heller sein muss damit man was darauf lesen kann, bringt das auch nichts.

Selbst wenn man mit bildfreien Dokumenten arbeitet, sind farbliche Hervorhebungen (und sei es nur die Rechtschreibprüfung) keineswegs selten. Schließlich muss man in so umfangreichen Text-/Zahlensammlungen, mit denen man sich monatelang beschäftigen kann, auch die Übersicht wahren. Als Ersatz für normale Monitore sehe ich daher auch keine Chance für E-Ink. Es gäbe aber Potenzial bei neuen Anwendungsformen: Warum keinen digitalen Wandkalender, in dem meine Outlook-Termine erscheinen? Warum keine aktuellen News auf einem die halbe Wand füllenden Screen langsam durchlaufen lassen? Warum Fenster in die Taskleiste minimieren, wenn man sie auch auf eine separate Schwarz-Weiß-Ablage verschieben kann, wo sie weiterhin les- und etwaige Statusänderungen bemerkbar sind? Im Umblickfeld der meisten Menschen ist noch soviel nutzbarer Freiraum übrig, in dem sich eine billige, unauffällige (= nicht beleuchtete!), sparsame (und je nach Montage: leichte) Anzeige nützlich machen könnte. Aber dann halt nicht im Format eines normalen Monitors. Den kann ich mir nur als unelegante Digital-Signage-Lösung vorstellen.
 
Mir fiele als Anwendung zB Anzeigen im Flughafen etc ein. Aber ich weiss nun nicht, ob die Segment anzeigen oder eben die großen LCD billiger sind.
Die Idee ist nicht schlecht, die Hürden aber nicht unerheblich.
 
Sieht aber halt prinzipbedingt immer etwas ausgewaschen aus, da greifen die meisten lieber zum LCD/OLED Tablet.
Also die e-Reader, die wir verkauft haben, sahen sehr gut aus und waren augenfreundlich.
Besonders die von Sony haben mir gefallen wegen der guten Funktionen und des bestechend ruhigen Bildes:

Wenn man das mal in Farbe herstellen würde, könnte man sicher den LCDs Konkurrenz machen.
Und schnell genug soll die e-Ink ja sein.
 
@wuselsurfer Du kennst ein Modell was SW Standbilder(die Stärke von eInk, deswegen wird es dafür ja eingesetzt) schön dargestellt hat und schließt daraus dass farbige(Problemkind 1) Bewegbilder(Problemkind 2) bestimmt auch gut werden? Das klingt ein bisschen absurd.
 
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