Microsoft Pluton: Sicherheitschip soll künftig in CPUs von AMD, Intel und Qualcomm landen

PCGH-Redaktion

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AMD, Intel und Qualcomm wollen künftig Sicherheitshardware von Microsoft in ihre Prozessoren integrieren. Die trägt den Namen Pluton und soll zunächst dem Firmware-Schutz dienen. Später solle damit auch die Sicherheit bei Passwörtern und Nutzerdaten gestärkt werden.

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Ein Schelm wer Böses denkt und Dinge wie Backdoor ins Gespräch bringt...
Die Geheimdienste wären ja blöd, wenn sie diese Gelegenheit nicht nutzen würden.
Und da AMD, Intel und Qualcom betroffen sind, hat man gleich 90 bis 95% aller Geräte abgedeckt, also quasi eine vollständige Durchsetzung. Es werden sicherlich noch weitere Hersteller mitmachen, Apple etwa. Dann kommt man den 100% relativ nahe und es gibt auch keine Ausweichmöglichkeit mehr.
 
Trotz Chip-Integration sei die Microsoft-Sicherheitshardware vom restlichen Prozessor isoliert, womit eine Angreifbarkeit in Form von Seitenkanalangriffen, beispielsweise Spectre, ausgeschlossen werde.
Das ist doch beim PSP auch so.

Was genau soll da der Vorteil gegwenüber dem PSP sein?
 
Das ist doch beim PSP auch so.

Was genau soll da der Vorteil gegwenüber dem PSP sein?

Zum einen ist der PSP eine AMD exklusive Sache und zum anderen dürfte, wenn die Informationen richtig sind, bzw. ich sie richtig interpretiere, der Chip nichts mit den eigentlichen RAM zu tun haben und somit die Spectre u.ä. immun sein. Das war etwas, dass beim PSP kritisiert wurde.
 
Die Geheimdienste wären ja blöd, wenn sie diese Gelegenheit nicht nutzen würden.
Und da AMD, Intel und Qualcom betroffen sind, hat man gleich 90 bis 95% aller Geräte abgedeckt, also quasi eine vollständige Durchsetzung. Es werden sicherlich noch weitere Hersteller mitmachen, Apple etwa. Dann kommt man den 100% relativ nahe und es gibt auch keine Ausweichmöglichkeit mehr.
Wenn ich als Geheimdienste flächendeckend Überwachung einführen wollte, würde ich das zumindest nicht mit einem extra Chip versuchen, schon gar nicht mit einem von Microsoft, der dann nur in teuren Buisnesslaptops eingebaut wird. Da würde ich mich eher direkt an AMD und Intel wenden, die können die Hintertüren viel bequemer im System verstecken.

Irgendwie will sich mir der Sinn und das Konzept dieses Chips nicht erschließen. Für den Ottonormalverbraucher ist ein Angriff auf die Verschlüsselung der Festplatte mittels Oszilloskop und Spectrum Analyzer absolut unrealistisch. Für Kriminelle lohnt sich das nur in Fällen, in denen man die Daten eh nicht auf einem Laptop rumtragen sollte (irgendwelche super geheimen Firmensachen), und ansonsten machen doch so was nur Strafverfolgungsbehörden bei konkretem Tatverdacht und vorliegendem Richterbeschluss. Also nichts, was ich per se so verhindern wollte. Das Updaten der Firmware über Windows Update schlägt dem Ganzen dann die Krone ins Gesicht, denn das ist so das genaue Gegenteil von dem, was ich unter "Festung" verstehen würde.

Man könnte fast meinen es geht hier weniger um Sicherheit, sondern mehr um die Verdongelung von Geräten nach Apple Vorbild. Auch auf Geräten mit T2 Chip läuft Linux ja defacto nicht (es läuft, aber man kann es ohne den Segen von Apple nicht installieren).
 
Es scheint nicht mehr zu reichen, das Systeme wären/nach Softwareupdates abschmieren...abschmieren in Hardware wird der neuste Shice. :ugly:
hab ich auch gedacht, als ich den Satz von wegen patchen durch Windowsupdate gelesen habe... uuups, kleiner Bug im Patch, bitte kaufen Sie einen neuen Prozessor, sorry und so!

aber:

1. schön, dass der abschaltbar gestaltet werden soll.
2. nette Idee, aber Backdoormäßig traue ich dem Ding keinen Meter.
 
Und nach fünf Jahren heißt es dann, Der Support ist abgelaufen.
ES wird keine weiteren Sicherheitsupdates via Firmwareupdates geben.
Bitte kaufen sich sich ein neues Gerät.
 
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