AMD Ryzen 5000: Die Zen-3-Architektur im Detail

PCGH-Redaktion

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AMDs neue AM4-Prozessoren machen da weiter, wo die Vorgänger eigentlich nie aufgehört hatten: Mit der klaren Marktdominanz, insbesondere auch im High-End-Bereich. Aber wie wird die beachtliche Mehrleistung eigentlich erreicht, obwohl die Taktraten nur geringfügig steigen?

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Bin ich der Erste, der das gelesen hat? :wow:

1A Artikel @PCGH_Torsten :daumen::daumen:
(abgesehen von 1,2 kleinen Fipptehlern :D)

Wirklich sehr spannend, wie AMD es geschafft hat, aus der vermeintlich "gleichen" Architektur mit relativ kleinen und einfachen Verbesserungen, am Ende mehr Leistung zu generieren. Vor allem für uns gamer :devil:

Ein paar klitzekleine "Seitenhiebe" seien dir auch verziehen :P

Aber nochmal:
Chapeu! wie hier noch die letzten, kleinen Details der Technik hinter Zen3 beschrieben und verglichen werden :nicken:
 
Gut geschrieben: danke Torsten! :daumen: :-X
Ich fühle mich bei PCGH immer bestens Informiert und insbesondere Artikel wie dieser hier, der in Synergie mit Davids CPU-Test steht, vermitteln das beste "Aufgehobensein-Gefühl" im Bereich Spielehardware im PC.
 
Der grösste Teil der Mehrleistung kommt vom höheren Takt mit Mehrverbauch und teils schlechterer Effizienz :D

Zumindest schauen erste Tests auf PCGH danach aus .
 
In Anwendungen kann man die (geringe) Mehrleistung zum Teil am (geringen) Mehrtakt festmachen, aber da steigt der Verbrauch praktisch nicht. In Spielen steigen Rechen- und Verlustleistung laut Daves werten weitaus stärker als der Takt. Hier geht es um Auslastung, wie auch im Artikel beschrieben.


@chill_eule: Einige praktizieren "Ehre wem Ehre gebührt", ich bin auch gerne für "einen in die Fresse, wer es verdient" zu haben. :-P
Und bei der gerade laufenden AMD-Party vermiesen ein paar Sticheleien wohl niemandem die Stimmung. Mal gucken, ob ich in ein paar Monaten mit einem "so läuft Zen 3 doch auf X370" nachlegen muss/kann, analog zum CFL-Intel-Bash, oder ob mir die Mainboard-Hersteller das wieder abnehmen. (Oder ob AMD es erfolgreich unterbindet :-()
 
In Anwendungen kann man die (geringe) Mehrleistung zum Teil am (geringen) Mehrtakt festmachen, aber da steigt der Verbrauch praktisch nicht. In Spielen steigen Rechen- und Verlustleistung laut Daves werten weitaus stärker als der Takt. Hier geht es um Auslastung, wie auch im Artikel beschrieben.
Ich habe mir mal bei CB die Verbrauchswerte angeguckt unter Extrem-Belastungsszenarien(Prime, AVX usw). Da stehen die neuen Ryzen eigentlich noch ganz gut da. ;)
 
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Es geht aber nicht um Extrem-Belastung, sondern um Spiele ;-)
In Software, die seit Jahren alles zu 100 Prozent auslastet, kann man durch eine bessere Auslastung logischerweise keine Performance mehr herausholen. Ich habe zwar aus dem Home Office heraus keine Möglichkeit, Daves Tests zu wiederholen, aber Computerbase Cinebench-only-Verbrauchsmessungen lassen sich halt nicht mit der drastisch gestiegenen Spiele-Leistung in Bezug setzen, weil das zwei verschiedene Tests sind.
 
Naja, aber in welchen Szenario wird die CPU mehr belastet?
Man kann zwar keine Perfomance mehr rausholen wenn alles ausgelastet wird, aber weiß was der absolute Spitzenverbrauch ist. :)
Und in der Regel wird man diesen in Spielen nicht erreichen (ausser im CPU Limit).

Ich wollte damit nur sagen, dass die neuen Ryzen, unter voller Auslastung ganz gut abschneiden, wenn man mit Intel vergleicht.

Vielleicht habe ich aber auch einen Denkfehler. Dann entschuldige ich mich.:D
 
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Ich habe noch (lange) nicht alles gelesen, will es aber jetzt schon wissen (oder wusste es schon und habs wieder vergessen):

Hat der Gerät wieder eine asymmetrische RAM-Anbindung?
 
Ich habe mir mal bei CB die Verbrauchswerte angeguckt unter Extrem-Belastungsszenarien(Prime, AVX usw). Da stehen die neuen Ryzen eigentlich noch ganz gut da. ;)
Ja, in Extremszenarien aber ggf. auch deswegen, weil bestimmte Grenzen gerissen und die CPU eingebremst wird die nicht die reine TDP sind.
Ohne einzugreifen bewegt sich ein 12/16-Kerner (nicht erst seit ZEN3) sowieso unter höherer Last immer im Powerlimit. Da brauchts kein Prime95, da reichts auch wenn dun Video konvertierst. Einziger Unterschied zu Prime ist, dass in letzterem die Taktraten dann halt geringer sind bei gleicher Leistungsaufnahme.

Bei ZEN3 kanns aber wie in manchen Tests gesehen passieren, dass bei Prime/Extremtests die maximale Stromstärke gerissen wird bevor die maximale Leistungsaufnahme erreicht ist - bedeutet die CPU kommt gar nicht bei den erlaubten 142W an weil die Stromflüsse stellenweise so hoch werden dass der Takt vorher zurückgenommen werden muss und man vielleicht nur bei 120W landet. In so nem Fall verbraucht die CPU (auf den ersten Blick kurioserweise) im Cinebench mehr Strom als bei Prime SmallFFT. Letzteres geht erst dann wieder (deutlich) in führung, wenn die Limits manuell aufgehoben werden.
 
@Incredible Alk : Aber du stimmst mir doch zu das solche Belastungen höher sind als beim gamen?

Beim gamen sind doch nicht alle Kerne immer auf 100%. Ausser wenn die CPU Limitiert und an ihre Grenzen kommt.

Deswegen sind doch Spitzenwerte in Extremszenarien wichtiger um eine Aussage zu treffen was der Maximalverbrauch ist. Und da, so sieht es bei CB aus, schneiden die neuen Ryzen nicht schlechter ab als die Intel oder sind besonders auffällig, was den Stromverbrauch angeht.
 
Ja, wie der Moderator sagte...irgendetwas mit Takt.

Wobei der 5950X ab einer bestimmten Wattzahl jeweils mehr berechnet als die 10 Kerner von Intel, unabhängig von der Taktgeschwindigkeit, bei 100% Auslastung. Zudem verwechselt man ja nicht den möglichen Maximalverbrauch (was die Technik eben verträgt oder darf) mit Effizienz. Die Frage nach dem Maximalverbrauch klärt sich in Kürze, schlimmstenfalls mit der Zeit. ;)
 
Bei Spielen ist die TDP oder TDC-Limitierung ja in den allerallermeisten Fällen sowieso (noch) kein Problem.

Es geht darum dass ich praktisch keinen test machen muss um den Maximalverbrauch zu kennen sofern ich nicht manuell an den Einstellungen fummele - denn die CPUs verbrauchen dann maximal eben 1,35x die angegebene TDP bei AMD. Dass ein 5900X/5950X unter hoher Last netto 142W verbrät war so ziemlich das einzige, was schon lange vor Release quasi sicher war nachdem die TDP feststand und AMD/Gerüchte nichts von einer Anhebung des Faktors 1,35 erwähnten.
 
Danke für die ausführliche Beschreibung. "Im Norden nichts Neues" dürfte tatsächlich der einzige Wermutstropfen einiger Ryzentuner sein.
P.S. Interessanter User Filter dieses Technik Gewäsch:fresse:
Edit:
Ich möchte trotzdem kurz auf den Anandtech Test verweisen:
Eine Menge von dem was Torsten erklärt wird dort nicht nur beschrieben sondern auch mit speziellen Tests untersucht.
Spannender Punkt: Das Prefetching scheint tatsächlich komplett anders zu arbeiten als bei Zen2.
Auch scheint man quasi alle Integer Befehle beschleunigt zu haben, zum Teil sogar deutlich.
 
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Echt gut was AMD da geliefert hat, nur irgendwie schade das die Effizienz so darunter leidet.
Wie sagt man so schön, Kraft kommt eben von Kraftstoff.
Bin aber jetzt umso gespannter wie das beim nächsten Shrink wieder aussieht.

Danke für die wieder sehr gute Zusammenfassung der neuen Architektur @PCGH_Torsten.

Mich würde übrigens mal interessieren ob die Tests von Dave mit den Energieprofilen eigentlich mit aktiviertem CPPC im Bios erfolgten oder nicht, bei mir ist das so das der Spaß im Standart (auf meiner alten Plattform) gar nicht aktiv ist. Dann würde mich es auch nicht wundern wenn das ändern der Profile im Windows kaum einen Einfluß hat.
 
Einige praktizieren "Ehre wem Ehre gebührt", ich bin auch gerne für "einen in die Fresse, wer es verdient" zu haben. :-P
Und bei der gerade laufenden AMD-Party vermiesen ein paar Sticheleien wohl niemandem die Stimmung.
Das ist ja auch die beste Herangehensweise, quasi Neutralität aber mit mahnenden Worten. Ansonsten könnte ich mir auch dutzende von AMD-HYPERHYPER Videos auf YT anschauen :schief:

Kannst du übrigens mal bei euren nicht so technik-affinen Kollegen anrufen und aushelfen:
Schlimm :ugly:
Vlt. liege ich auch falsch, aber CPPC hat doch eigentlich nichts mit den Energieoptionen oder der Leistungsaufnahme zu tun, sondern mit dem Scheduler und dem "performance rating" der einzelnen Kerne :gruebel:
Ok, wenn die Gurken-Kerne den Großteil der Arbeit verrichten müssen, geht das natürlich auch zu lasten der Effizienz. Aber große Auswirkungen kann das nicht haben denke ich :ka:
 
So, heute kam ich dazu, mir das IgorsLab Video anzuschauen. Es gibt noch einige Anomalien, wo 2x6 Kerne des Ryzen 9 5900X recht viel Strom ziehen und wenig Rechenleistung bieten im Vergleich zur Konkurrenz. Als nativen 12 Kerner gibt es einen Ryzen ja noch nicht und ich dachte zuerst, der Preis für den 8-Kerner ist recht hoch gegriffen. Laut diesen Daten wird der 6-Kerner, 8-Kerner und der 16-Kerner uneingeschränkt zu empfehlen sein, wenn man die Preise bezahlen möchte, sowie in Sachen Grafik ebenfalls ausreichend aufgestellt ist und die iGPU zur Problembehebung nicht benötigt.

Für kräftige Live Stream Rechner scheinen die neuen Ryzen gut zu liefern, wobei für genug Leute die Suche nach der Eier legenden Wollmilchsau, den Alleskönnern und alles am besten Könnern weitergehen wird.
 
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