Ryzen 4000: MSI will Zen 3 auch auf Mainboards mit 16 MiB BIOS-ROM unterstützen

also ich habe zwar noch ein AMD Ryzen System aber so wie ich das sehe ,scheine ich wohl langfristig das Richtige Mainboard mir zu holen. Ein Asus x470-f gaming das hat 256 MB also sprich 32 MIB Bios.
Man da habe ich ja dann glüc.Zwar hat Asus noch keine neue Biosversion aber das wird ja noch kommen.Dann steht einem 4950x mit diesem Mainbaord und Windows 7 nichts mehr im Weg,juhu.



Kannst du uns bitte mal erklären wie du Windows 7 auf einem ASUS X470 mit nem Ryzen 4950X zum laufen bringst ? :huh:
 
So wie es aussieht, müssen die Boradhersteller Ihre CPU Supportlisten ein wenig mit Infos erweitern.
Da reicht es nicht mehr aus zu sagen ab wann eine CPU unterstüzt wird, jetzt muss auch eingetragen werden bis welches Bios sie noch gehen.
Wenn ich bei mir gucke, stehen einige CPUs "since Bios" "All" drin. Was nun nicht mehr korrekt ist. Ab Bios 6.0 (in meinem Fall) sind sie wieder draußen :ugly:

Das heißt in Zukunft ist es sowohl bei Neuware als auch gebrauchter Boards verdammt wichtig die installierte Bios Version zu wissen, sonst ägert man sich, das nix geht. Und Rückwärts geht nix.
Klagen über defekte Boards / CPUs werden zunehmen, wenn die Kombi nicht vorher genau geprüft wurde. :hmm:
 
Nun der 3950x wird ja wohl auch laufen und da es ja Treiber für Windows 7 gibt, gehe ich mal davon aus das der 4950x ja auch drauf laufen. Es gibt ja fast alle Treiber für das mainbaord unter Windows 7.
ich gebe zu das der Chipsatz Treiber veraltet ist, Sound sowie die USB treiber. Aber das schränkt noch lange nicht die CPU so ein.
Um es zu installieren sind am Anfang OP/2 Maus und Tastatur notwendig. Oder man macht alles nur mit der Maus und gibt mit der digitalen Tastatur alles ein. Man muss zwar dann alles einzeln anklicken aber es geht.
Somit hat man Windows 7 drauf zum laufen gekriegt. Ich kann zwar jetzt noch nicht sagen was für Hürden da noch auf mich warten werden, denke dennoch die werde ich schon irgendwie schaffen.

Ich weiß das threadripper 3000 Serie nicht mehr Treiber für Windows 7 geben wird. Aber die Serie interessiert mich ja nicht so, solange ich fast ähnliche Leistung erreiche, reicht mir das ja völlig aus.
 
20 Cent mal 5 Millionen Mainboards sind eine Million Gewinn. Irgendwer hat das als Verbesserungspotenzial vorgeschlagen und bekommt 10% der Einsparungen im ersten Jahr, also 100.000,-€. Und wir schauen alle in die Röhre ....

Das ist leider so, Einkäufer halt, die gucken immer auf den Preis.
Das ging beim Bekannten soweit, das man sich fragt "was soll das bringen?"

Einkäufer: "Das Bauteil gibts von einem anderen Hersteller 0,0001 Cent billiger. Bitte Plan und Stückliste anpassen."
Entwickler: "Bei 500 Prototypen? Wollen Sie das wirklich tun?"
Einkäufer: "JA!"
 
Ich will nicht verstehen warum du etwas mit Absicht falsch schreibst.

Da kann nie jemand wissen, was du wirklich meinst...

Natürlich wissen wir das... beim Sprechen verwenden wir die Begriffe MB "embe" und Mbit "embit".
Für die Arbeit selbst ist das aber meist irrelevant, da wir auch immer wissen was gemeint ist. Schließlich ist es nicht vorstellbar, dass die Angaben plötzlich um den Faktor 8 daneben liegen
 
- offtopic -
Das ist leider so, Einkäufer halt, die gucken immer auf den Preis.
Das ging beim Bekannten soweit, das man sich fragt "was soll das bringen?"

Einkäufer: "Das Bauteil gibts von einem anderen Hersteller 0,0001 Cent billiger. Bitte Plan und Stückliste anpassen."
Entwickler: "Bei 500 Prototypen? Wollen Sie das wirklich tun?"
Einkäufer: "JA!"
Rausschmeißen, solche Deppen. Braucht kein Mensch. Die Folgekosten der Änderung sind um ein vielfaches hörer. Aber ja, mit dieser Art Spalter muss ich mich seit 35 Jahren herumschlagen.
 
Mir ist immer noch nicht klar, warum man da als MoBo Hersteller so geizig ist. 64 Megabyte oder mehr kosten doch einen feuchten ScheiBdreck. Selbst 1 GB Flash kostet denen im Masseneinkauf nichtmal 30 Cent. Eigentlich nichtmal 10 oder 5.

Man sollte endlich mal aufhören, die Preise für NAND-Flash ohne Ansteuerung und mit einer garantierten Datenvorhaltezeit von wenigen Monaten auf eigenständig funktionierenden NOR-EEPROMs mit Spezifikationen im Bereich von Jahrzehnten bis Jahrhunderten zu beziehen. Desweiteren skalieren Preise physischer Objekte nicht beliebig nach unten. Die Packaging-, Handling- und Vertriebskosten für einen 1 MiB-Chip betragen nicht 1/128tel derjenigen eines 128-MiB-Chip, sondern sind ziemlich exakt gleich groß.

Auf der Packung meines MoBos ist alles in Großbuchstaben. Wenn da MB draufstehen würde, weiß ich tatsächlich nicht, was gemeint ist.


Aus Gewohnheit sind bei mir mb und MB (oder halt kb statt kbit) immer die jeweilige Byte-Variante. Wenn ich bits verwende, schreibe ich das extra dazu.

Kleines "b" für die kleinen Bits, große "B" für die großen Bytes sind Branchen-Standard. Man sollte sich aber nicht darauf verlassen, dass Marketing-orientierte Verpackungsdesigner das wissen, sondern in technischen Dokumenten nachsehen. Sonst macht man den gleichen Fehler wie leute, die "4800 MHz DDR RAM kaufen".


Mouser will in großen Mengen 56Cent für den größeren Flashchip
W25Q32JVDAIQ Winbond | Mouser Deutschland
Teuer ist wirklich anders.
16Mbit scheinen bei ~20Cent weniger zu liegen.

EDIT: Wie weiter unten richtig angemerkt war das die falsche Größe.
Die richtigen liegen bei etwas unter 2€ für 32MByte und ~80Cent Differenz.

Und 80 Cent (zwischen 16 MiB und 64 MiB) Einkaufspreisunterschied sollte man nicht unterschätzen. Gewinnspanne, auch von Zwischenhändlern und Vertrieblern sowie Mehrwertssteuer oben drauf und schon liegt man bei einem 2 Euro höherem Endkundenpreis. Da mögen einige jetzt sagen "na und?", aber ob man einen Euro billiger oder einen Euro teurer als die Konkurrenz ist, merkt man bei den Absatzzahlen sofort. Nicht umsonst staffeln die Hersteller ihre Mainstrem-Portfolios mittlerweile in 10-Euro-Schritten. Und Einsteiger- sowie OEM-Segment sind 2 Euro mal eben eine Preiserhöhung um 3-4 Prozent. In einer Zeit, in der Leute für 5 Cent Spritkosten einen Umweg von 20 Kilometer machen, sind das Welten.

Davon abgesehen bleiben aber aber auch einfach die Beschränkungen der Ryzen-1000-/-2000-CPUs: Wenn AMD denen keinen Controller spendiert hat, der mehr als 16 MiB am Stück ansprechen kann, was soll man dann damit?


Und was zahlen die MB-Hersteller dann genau? Anstatt 2€ sicher keine 2 Cent. Die ROMs sind ja im Vergleich doch eher Low-Volume-Teile.

Die Mouser-Preise sind für 4000er/8000er Reels. Das ist bereits die Abnahmegröße, die Mainboard-Hersteller beziehen und aufgrund der vorhandenen Fixkosten sind gegenüber diesen Großhandelspreisen auch kaum noch Rabatte drin. Vielleicht werden aus obigen 80 Cent Preisdifferenz 50 oder 60 Cent, aber ganz sicher nicht unter 10 Cent. Als Endkunde zahlst du im Eletronikladen schon über vier Euro für 1 MiB, 16 MiB in unpassendem Format liegen bei knapp 10 Euro. Ein 32-MiB-EEPROM in einem für Mainboards typischen Package kann ich gerade nicht im Einzelhandel entdecken, vermutlich wird so etwas zu selten nachgefragt. Vermutlich würden wir dann von 30-60 Euro Reden und auf diesen Preis kannst du deinen "Hersteller zahlen ein Hunderstel"-Überschlag anwenden. ;-)
 
Davon abgesehen bleiben aber aber auch einfach die Beschränkungen der Ryzen-1000-/-2000-CPUs: Wenn AMD denen keinen Controller spendiert hat, der mehr als 16 MiB am Stück ansprechen kann, was soll man dann damit?
Dann könnte man den Microcode für diese CPUs in den ersten 16MB abspeichern und den der neueren CPUs im anderen Bereich.
 
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