Prozessoren 2016: Tops und Flops des Jahres

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2016 machte in Sachen Prozessoren ziemlich genau dort weiter, wo 2015 aufgehört hatte. Neben eigentlich guten Produkten sowohl von Intel als auch von AMD gab es aus verschiedensten Gründen wieder einmal genügend Anlass, einfach nur mit dem Kopf zu schütteln und sich zu wundern. Beide Seiten - Tops und Flops - präsentieren wir in unserem launigen und hochgradig subjektiven Jahresrückblick auf die Prozessoren 2016.

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Wenn der Zen S7 8 Kerner einem i7 6900K entspricht für 500 Euro bin ich am überlegen 2017 von 1150 auf AM4 zu wechseln.
8 Kerne bzw. 6 sollten es dann schon sein. Ein Quad kaufe ich nicht mehr.
Der i7 4790k läutete bei mir das Ende der 4Kern Ära ein.
 
Schöner Text für ein weiteres langweiliges CPU Jahr...

Wenn der Zen S7 8 Kerner einem i7 6900K entspricht für 500 Euro bin ich am überlegen 2017 von 1150 auf AM4 zu wechseln.
AMD wird seine CPUs sicher nicht "verramschen", warum sollten sie so einen Kampfpreis gehen? Selbst wenn sie nur 50€ günstiger sind als die aktuell 1100€ des 6900K, wäre es wohl ein "gutes" Angebot. Leute, die aktuell mit einem 6900K liebäugeln hätten dann immer noch eine günstigere Alternative.

Die letzten CPU Generationen von AMD mussten sie eben verramschen, um sie überhaupt los zu werden. Wer hätte denn einen Bulldozer gekauft, wenn er so teuer gewesen wäre wie ein i7? Ich z.B. konnte so meine AM3 Plattform (von einem PII X3) zwar noch günstig aufpeppen. Neu hätte ich mir mein System in der Form aber eher nicht geholt ;). Ich glaube, ich habe für meinen FX-8320 damals 130€ bezahlt, neues Intel-Board+i5/i7 wäre da deutlich teurer gewesen.

Preislich interessant für den Mainstream-Gamer werden wahrscheinlich die 6 Kern-CPUs, von denen man leider noch gar nichts hört. Aber wenn man sich die letzten 3 Generationen von AMD anschaut (Phenom II, Zambezi, Vishera), sind 6 Kerne wohl sehr wahrscheinlich. Selbst wenn sie genauso teuer werden wie die von Intel (~400€), könnten sie interessanter sein. Denn ich hoffe zumindest mal, dass sich der Verzicht von Quad-Channel auch beim Preis der Mainboards deutlich bemerkbar macht. Wenn sie dann noch ein oder zwei Taktschippen gegenüber Intel drauf legen, könnten sie auch von der Performance bei gleichen Preis vllt. eher überzeugen.

Zumindest für mich, wären 100€ Ersparnis beim Mainboard wohl ein Argument, wenn sich Quad-Channel vs. Dual-Channel nicht als zu großer Bremsklotz herausstellt für meine Szenarien.

Mittelfristig spekuliere ich auch auf einen Preiskampf, aber ich schätze nicht, dass AMD gleich zu Beginn so drastisch loslegen wird, denn Geld können sie gebrauchen nach einer so langen Durststrecke im CPU-Segment. Falls sich alles über Zen bewahrheitet, benötigen sie insbesondere genügend Geld, um die Weiterentwicklung sofort voran zu treiben und nicht wieder in 2-3 Jahren dazustehen, wo sie damals beim Erscheinen der Core2s standen.
 
Das Spannendste an dem Artikel ist wohl der Artikel selbst. @Carsten: Wirklich super geschrieben!
Hoffentlich gestaltet sich der Jahresrückblick 2017 durch den Inhalt interessanter. Ansonsten gibt es dazu ja nun wirklich nichts weiter zu sagen.
 
he he, in meine Game-PC (zocke in 4k) werkelt immer noch ein alter core i 7 870 aus 2009. Solange es bei den aktuellen keine große Leistungsunterschiede gibt, lohnt sich auch kein Umstieg.
Aktuell ist meine Grafikkarte GTX 970 noch der Flaschenhals.
Mal schauen ob Star Citizen je rauskommt. Könnte sein dass ich dann wohl komplett aufrüsten muss.
 
Der größte Flop CPu technisch war 2016 core i7 6960x mit seinen 1700 Euro
Das intel es vagen kann solche Preise zu etablieren ist echt obszön
ich habe eigentlich octa cores um die 600€ erwartet und die hexa dann stark Richtung 300€ gehen würden.
So musste ich 400€ für ein haswel-e ausgeben
leider wird durch den euro Wertverlust in diesen Jahr kaum ein unterschied zu meinen bezahlten preis geben

oh ein frohes neues euch.:hail:
 
Das Topmodell von Intel hat sonst doch immer 1000€ gekostet, und nun 1700€. Da muss ich meinem Vorposter recht geben.
 
Flop dieses Jahr?

Die komplette 2011-3 CPU Marge von Intel!

6800K ist ein Takt krüppel und am Ende langsamer als ein 5820K

6850K ist das gegenstück zum 5930K und das gilt das gleiche!

6900K genau das gleiche! 1000€ überzogen Teuer!

6950X hat den Vogel abgeschossen! 1700€ für eine CPU mit lausigen 2 Kernen mehr! Man zahlt also für 25% mehr Kerne mal eben 70% mehr Geld!

Das High-End teurer ist, ist klar! Aber das ein CPU Modell das außer 2 Kerne, von 8 auf 10 mal eben 700€ mehr kostet, ist schon der Wahnsinn!

Schlimmste dabei ist auch noch, die Leute kaufen den Müll!
 
6950X hat den Vogel abgeschossen! 1700€ für eine CPU mit lausigen 2 Kernen mehr! Man zahlt also für 25% mehr Kerne mal eben 70% mehr Geld!

Du musst den doch nicht kaufen!
Solche Teile sind ähnlich wie Profi Grafikkarten eh nicht für Privatiers/Spieler (wenn sich dennoch ein Dummer findet, der den kauft nehmen die das mit, aber dass ist wirklich nur ferner liefen...) gedacht, sondern für Leute die damit Geld verdienen bzw. Firmen. Wenn jemand so einen Prozessor sinnvoll einsetzt, dann spielen 700€ keine Rolle, die hat der ggf. innerhalb von wenigen Wochen reingeholt und ab dann wird einfach mehr Geld verdient.
 
Du musst den doch nicht kaufen!
Solche Teile sind ähnlich wie Profi Grafikkarten eh nicht für Privatiers/Spieler
Natürlich muss sich niemand die CPU für den Batzen Geld kaufen, Aber es zeigt schon deutlich wie viel Freiheiten Intel aktuell bei der Preisgestaltung hat. Selbst wenn man die firmeninterne Konkurrenz zu den Vorgängern anschaut, bietet die aktuelle High-End Desktop-Reihe von Intel durchgehend keine bessere Leistung gegenüber dem Vorgänger bezogen auf den Preis, ähnlich wie in JanJakes Post beschrieben. Wäre AMD in der Lage konkurrenzfähige Produkte anzubieten, wären die Mondpreise für das Topmodell nicht nochmal so krass angehoben worden.

Und wenn du es schon mit Grafikkarten vergleichst, wäre hier eher die Titan-Reihe von Nvidia das Vergleichsmodell, da hat Leob schon ganz recht. Die echten Profikarten (Nvidia Quadro oder AMD FirePro) kosten nochmal ein vielfaches mehr, bieten dafür in der Regel aber auch mehr RAM. Genauso verhält es sich mit den CPUs, wer wirklich viel Rechenpower benötigt, greift auch für Workstations durchaus zu Server-CPUs, welche dann auch wieder ein vielfaches kosten, aber auch nochmal deutlich mehr als 10 Kerne bieten können.
 
Also mein Laptop z.B. hat sowohl nen i7, als auch ne Quadro Karte...

Aber unabhängig von den Mondpreisen. Firmen kalkulieren was ein Prozessor oder ne Grafikkarte kosten darf und dann wird das gezahlt, weils unter dem Strich viel billiger sein kann als was langsameres zu kaufen. Warum sollte eine Firma das nicht nutzen und entsprechende Preise aufrufen? Wenn ein Gamer meint er müsse das haben, dann zahlt er halt auch den Firmenaufschlag. Da hab ich null Mitleid.

Ein 10 Kerner ist halt für einen Privatmann etwas fürs Ego, genauso wie ne Titan. Letztere ist dabei halt ne abgespeckte Profikarte und ein reines Prestigemodell - das zieht ja offenbar auch marketingtechnisch. Nebenbei ist es vlt. ne Möglichkeit für Nvidia beschädigte Chips doch noch zu verkaufen...

Es ist mir völlig egal was ein Topmodell kostet, interessant ist doch ausschließlich was ich fürs Geld in meinem Budgetrahmen bekomme. Da wird Ryzen hoffentlich ein wenig Bewegung reinbringen und im unteren Bereich die Preise senken. Was jenseits der 1k€ Grenze passiert ist doch wurscht. Wenn AMD da kein Modell anbietet, dann tut sich da auch wenig - na und?
 
Zuletzt bearbeitet:
Der i7 ist aber nicht das "Firmenmodell" für Profianwender, Intel positioniert ihn unter anderem als starke Gaming-CPU, also nix dein toller Firmenaufschlag.
Intel bewirbt den i7 als ersten 10 Kerner für Desktop, mit massig Leistung damit du den Gamer in dir entfesseln kannst (oder so ähnlich), genug Leistung für VR, dann kommt erst Content Creation, ja stimmt, absolut kein Fokus auf Gaming.
Brief: Intel(R) Core™ i7 Extreme Edition for the X-series Platform

Xeon ist und bleibt die Produktlinie für Profis, da diese Plattform nochmal ganz andere Möglichkeiten bietet.
 
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