Call of Duty: Infinite Warfare - E3-Vorschau: Woher rührt der Groll der Spielergemeinde?

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Es geht bei CoD auch nicht um die Herausforderung, sondern um Popcorn-Kino. Das Spiel will überhaupt nicht schwer sein im SP, es will auf relativ simpler Ebene unterhalten, mit geiler Inszenierung, guter Grafik, Explosionen, Sensationalismus. Im Endeffekt ist es vom Gameplay her ist es in der Tat ein Moorhuhn, aber das ist nicht notwendigerweise schlecht. Und es ist so gewollt!

Weiß ich ja.
Aber wir leben trotzdem im Jahr 2016, und "Anspruch" muss ja nicht gleich "schwer" oder "komplex" sein.
Es geht mir auch nicht darum ein ARMA zu imitieren, aber wenn die gegner einfach mal KEIN Verhalten an den Tag legen, wird es nicht nur unglaubwürdig sondern lächerlich und langweilig.
So wird CoD vom Blockbuster zur C-Movie!
 
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Bei all der Kritik: Ich freu mich darauf !! Das Spiel wird im Gegensatz zu anderen Weltraum-Spielen zumindest mal fertig und spielbar ^^
 
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Wer sich darüber beschwert, jedes Jahr ein minimal verändertes Spiel vorgesetzt zu bekommen, aber dann bei größeren Neuerungen sofort an die Decke geht, macht es den Entwicklern von Infinity Ward nicht leichter.
Welche größeren Neuerung gibt es denn im MP?
 
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Ich habe mir die Trailer angesehen....das Setting + die verbesserte Grafik und vielleicht auch ein paar neue Gameplay Elemente sehen ganz nett aus.
ABER:
Was ich am meisten kritisiere ist du strunzdumme Gegner Ki, wieder wird es so sein dass Haufenweise Mohrhühner aus den immer gleichen Richtungen auf mich einströmen und dann weggefegt werden.
Mal ganz ehrlich.......es kann nicht sein das die Höllenviecher aus Doom in diesem Vergleich wie Einstein wirken. Die Biester laufen von mir weg, oder versuchen sich z.T von hinten anzuschleichen....während die menschlichen Soldaten von CoD geradewegs in ihren Tod rennen werden!:daumen2:

Wie (zu) linear die Sache wird ist ebenfalls fraglich, bei CoD will ich kein Open World aber auch keinen 3-Meter breiten Korridor!

Ich ziehe meinen Hut, vor allem für den Mut das Setting so weit zu verändern.....aber es fehlt mir einfach mal eine Ki.
--> Über die Abzocke mit dem Remastered_Teil brauch man glaube nicht mehr viel sagen.....
Die KI-Problematik lässt sich so erklären, dass den Programmierern nur eine begrenzte Anzahl von CPU-Zyklen für das ganze Spiel zur Verfügung steht. Und wenn Grafik und Sound davon den Löwenanteil wegschnappen, bleibt für den Gegner-IQ nicht zuviel übrig.

Das sieht man auch bei anderen Spielen gerade in der Alpha/Beta-Phase, weil dort Grafik & Co. noch nicht optimiert worden sind. Bei Ghost Recon: Wildlands standen die Drogendealer in der E3-Demo teilweise still, bis wir sie abgeknallt hatten.

Warum das bei Doom besser gelöst ist oder die Gegner dort schlauer sind - wobei ich es selbst noch nicht gespielt habe - ist eine gute Frage. Sind die Umgebungen vielleicht nicht ganz so aufwändig darzustellen wie in CoD: IW?
 
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Es ist halt wie mit WoW oder anderen über jahre hinweg immer gleichen Serien. Erst ist es toll, dann ist es doof weil darum, irgendwann war früher eh alles besser, dann ist irgendwann wieder alles toll usw. Und dank Internet gibt es immer Extreme.

Es wird ein, für sich gesehen, wohl ganz guter Shooter werden, im Vergleich aber halt wenig Neues bieten. Aus Singleplayer sicht habe ich damit kein Problem, wer auf sowas steht kann sich CoD meistens bedenkenlos kaufen. Für den Multiplayer ist es halt blöd, weil mit Release der neuen Titel immer wieder die Spieler abwandern und man so, als nicht-ständig-Neukäufer, nicht bei "seinem" CoD bleiben kann.

Wobei die Grafikengine durchaus mal komplett gewechselt werden könnte. Der Kontrast von Fokus zu Nebenschauplatz wird immer krasser. Kaum schaut man in die falsche Richtung sieht alles sch.... aus ;)


Wie bei Filmen quasi. Ich fand Expendables auch gut, glaube aber nicht, dass ich mir Expendables 13 noch angeschaut hätte :D
 
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Die KI-Problematik lässt sich so erklären, dass den Programmierern nur eine begrenzte Anzahl von CPU-Zyklen für das ganze Spiel zur Verfügung steht. Und wenn Grafik und Sound davon den Löwenanteil wegschnappen, bleibt für den Gegner-IQ nicht zuviel übrig.
Sowas lässt sich doch mit Skripts ganz gut lösen, hat F.E.A.R. vor 10 Jahren eindrucksvoll gezeigt.;)
Dass dafür die Technik nicht ausreicht, ist ein ganz schön schwaches Argument, außer Serious Sam und Painkiller fällt mir jetzt kein oberklassiger Shooter ein, der so eine schlechte KI hat, wie in CoD.:schief:
 
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Wer sich darüber beschwert, jedes Jahr ein minimal verändertes Spiel vorgesetzt zu bekommen, aber dann bei größeren Neuerungen sofort an die Decke geht, macht es den Entwicklern von Infinity Ward nicht leichter.
Änderungen in Form von Neuerungen sieht jeder gern. Aber kein Entwickler (und auch kein Onlinemagazin) kann erwarten, dass begeisterte Spieler real ausgelegter Kriegsszenarien, ob nun Vergangenheit oder Gegenwart, auch gleichzeitig genauso begeistert mit Zukunftsrittern und Laserwaffen oder Jetpacks und Magnetschuhen gegeneinander antreten. Und das scheinen auch hier einige geradezu vorrauszusetzen. Klingt ein bisschen wie "Pfui! Nur noobs können das nicht mögen!". (die "noobs" natürlich nicht im Wortsinn gemeint)

Das ist nunmal ein anderes Setting! Manche sagen sogar, es ist ein komplett anderes Genre.
 
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Ich hab eben die Demo zu Doom gespielt. Keine Ahnung, warum manche so davon schwärmen. Ich fand es langweilig und übrigens auch wenig anspruchsvoll. Da spiele ich doch lieber ein Moorhuhn-CoD. ;)
 
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Bei Doom spielt eben auch der Nostalgiefaktor eine Rolle.
Für viele ist Doom eben Kult.
Ich hab damals auch sehr gerne Doom 1+2 gespielt, aber heute kann ich damit eigentlich nichts mehr mit anfangen.
 
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Bei Doom spielt eben auch der Nostalgiefaktor eine Rolle.
Für viele ist Doom eben Kult.
Ich hab damals auch sehr gerne Doom 1+2 gespielt, aber heute kann ich damit eigentlich nichts mehr mit anfangen.

Das mich die gegner-Ki in doom verfolgt und/oder umgeht, hat nichts mit Kult zu tun --> das ist technisch einfach besser gelöst als z.B.:
"spawne 10 Gegner hinter tür 1 , 7 Gegner bleiben mitten im Raum stehen, 3 Gegner bitte hinter Kiste verstecken........wenn alle 10 Gegner Tot sind --> die gleiche Routine bitte noch 3 mal."
 
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Das mich die gegner-Ki in doom verfolgt und/oder umgeht, hat nichts mit Kult zu tun --> das ist technisch einfach besser gelöst als z.B.:
"spawne 10 Gegner hinter tür 1 , 7 Gegner bleiben mitten im Raum stehen, 3 Gegner bitte hinter Kiste verstecken........wenn alle 10 Gegner Tot sind --> die gleiche Routine bitte noch 3 mal."

Das heißt allerdings noch lange nicht, dass Doom deswegen notwendigerweise mehr Spaß macht...

Dieses ewige Respawne geht mir z.B. tierisch auf den Sack, da kann die KI im Prinzip noch so gut sein.
 
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Das spawnen hast du bei CoD genaus so, nur das sie sich nicht in den Level teleportieren, sondern aus einer Tür herausströmen.
Ob einem Doom als Spiel besser gefällt oder nicht, ist dabei zweitrangig es geht mir in der Kritik allein um die technische Umsetzungen der Kämpfe mit den Gegnern.
Und da hängt CoD hinterher.
 
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Das spawnen hast du bei CoD genaus so, nur das sie sich nicht in den Level teleportieren, sondern aus einer Tür herausströmen.
Ob einem Doom als Spiel besser gefällt oder nicht, ist dabei zweitrangig es geht mir in der Kritik allein um die technische Umsetzungen der Kämpfe mit den Gegnern.
Und da hängt CoD hinterher.

Ich meinte auch gar nicht explizit dich, sondern so generelle Aussagen wie "Doom ist das Nonplusultra, da kann CoD einpacken usw.". Technisch ist die KI natürlich besser in Doom, keine Frage. Dafür halte ich jedoch die Gegnerplatzierung in CoD für immersiver bzw. nachvollziehbarer.
 
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aber von super Mario erwartet man auch nicht unbedingt open world.

du darfst dir ja gerne einen komplexen open world shooter mit Hubschrauberfliegen wünschen. aber da gab und gibt es andere spiele die an eine solche Vorstellung viel eher kommen als es bei cod jemals der fall sein wird.

und ich finde es generell nicht gut wenn man aus spielen, Sachen machen will die sie nicht sind. das geht oft nämlich noch viel mehr in die hose

Ich brauch da bloßs an die X-Reihe denken (X -Beyond the Frontier, X2 - Die Bedrohung, X3 - Reunion, X3 Terran Conflict und Albion Prelude), eine geniale Serie, der mit dem letzten Ableger X - Rebirth der Gnadenstoß versetzt wurde weil einfach das Spielprinzip zu sehr verändert wurde. Die X-Reihe zeichnete sich neben seiner riesigen Moddingbase (die auch von Publisher und Developer gewünscht ist) eben durch eine gewaltige spielerische Freiheit aus.

Du willst deinen Lebensunterhalt als Kopfgeldjäger verdienen? Kein Problem.
Du willst Großindustrieller werden und eine Monopolstellung im gewaltigen Universum aufbauen mit riesigen selbst gestalteten Fabrikkomplexen? Nur zu...
Oder willst du deine Brötchen als Händler verdienen, immer auf der Suche nach dem besten Deal? Auch das geht.
Du kannst auch als Pirat durch das Universum fliegen, ständig auf der Flucht (oder im Kampf) vor den Gesetzeshütern.

Eine gewaltige Welt wartet darauff im freien Flug von dir erkundet zu werden.

Und X-Rebirth kippt das Prinzip und beschneidet den Spieler in seiner Freiheit. Der Aufschrei in der Community war groß.
Anfangs habe ich mich auf Rebirth gefreut, dann sah ich Gameplaymaterial und hab es von meiner Wunschliste gestrichen. Wer will im riesigen Weltall schon auf vordefinierten Strecken ala Autobahn fliegen?

Ähnliches würde höchstwahrscheinlich auch passieren, wenn COD Open World werden würde. Es wäre nicht mehr wieder zu erkennen und die Stärke von Serien liegt nun mal im Wiedererkennungswert. Veränderungen im Balancing, am Movement und vor allem der Engine (gerade wenn Wettereffekte, Umgebungszerstörung und ähnliches dazukommen) okay, aber eine komplette Abkehr vom bewährten Spielprinzip, welches die Marke groß gemacht hat wäre das dümmste, was man machen könnte.

Die massiv vielen Dislikes dürften zu einem großen Teil auch von der einfach bestehenden Trollmentalität kommen.

"Egal, was zu sehen ist, ich geb nen Dislike, selbst wenn ichs geil finde"

Das Ding mit dem Remastered durfte dann auch noch seinen Teil dazu beitragen und dann kommen die BF-Fanboys (bei BF wären es dann COD-Fanboys), bei denen alles Grütze ist, was nicht BF heißt dazu und geben auch aus Prinzip ihren Dislike.

Würde mich nicht wundern wenn nur ein kleiner Teil der Dislikes wirklich begründet wäre.
 
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