3D-VNAND mit 48 Lagen: Samsung könnte 4-TByte-SSDs bringen

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Gerade bei SSDs ist das von dir skizzierte Vergünstigungsphenomen vollkommen vorhanden, ich kann mir nahezu sicher sein, dass mich eine 1TB-SSD im nächsten Jahr so viel kosten würde wie es gerade eine mit 512GB tut! (im M.2-Format zumindest)
Die Beschwerden bzg. CPU- und GPU-Preise sind richtig, aber eine Verbindung zu den SSDs sehe ich nicht...

Wie man es nimmt, ich habe mir Ende 2012 eine Samsung 830 für 160€ gekauft, heute zahlt man für eine Vergleichbare 850 Pro 256GB 130€, nicht gerade erheblich weniger für knapp 3 Jahre. Im Prinzip kommt es darauf an das jemand einen Preiskrieg anzettelt und da haben Samsung und Micron aka Crucial ja einen unausgesprochenen Waffenstillstand.

Bei Samsung häufen sich die Meldungen über Performance-Probleme nach einer Zeit (die trotz Patch bestehen bleiben), diese Meldung ist zwar gut, ohne Bedenken greife ich aber auch nicht gern zu Samsung. Auch wenn diese Probleme dem 08/15 User wahrscheinlich nie auffallen.
Für den HTPC meiner Eltern wirds wohl doch reichen, für mich selbst muss ich dann noch entscheiden, vielleicht bringt Intel ja mal wieder was gutes&preiswertes raus

Wenn die Daten plötzlich weg sind, weil sie nicht umgetopft wurden, ist das Geschei garantiert groß. Von daher meide ich den TLC Schrott unter 30nm und MLC unter 20nm.

wie ist denn so die aktuelle langzeithaltbarkeit einer ssd (v.a. abgestöpselt)? spiele mit dem gedanken bei gelegenheit (sobald mal das studium abgeschlossen ist :lol: ) eine als externes sicherungsmedium anzuschaffen.

Kommt darauf an was du dir zulegst, die Spanne reicht wohl von Jahrhunderten (oder Jahrtausenden?) bis hin zu wenigen Jahren. Wichtig ist was für Speicher du dir zulegst: es gibt TLC, MLC sowie SLC und die werden noch in unterschiedlichen Strukturgrößen hergestellt. Je mehr Bits pro Zelle gespeichert werden umso anfälliger ist der Speicher und je kleiner die Speicherzellen werden umso schlimmer wird es. Der größte Mist ist TLC, Samsung hatte da ja schon nach etwas einem Jahr größere Probleme, MLC ist besser und SLC ist im Privatsektor fast nicht zu finden. Wenn du die Daten einige Jahrzehnte sicher lagern willst solltest du nach etwas älteren MLC SSDs in mindestens 20nm ausschau halten, wie lange die SSDs genau halten kann heute keiner sagen. Wenn das Geld sehr locker sitzt kannst du dir auch eine ältere Intel SLC SSD kaufen, 64GB in 32nm werden für ca. 300€ gehandelt, die Leute die das kaufen wissen warum. Noch besseres gibt es im Profisegment, da zahlt man sich dumm und dämlich, hat dafür aber die Chance das der PC auch, wenn sie einem nach über 1000 Jahren wieder auftauen, startet.
 
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Wie man es nimmt, ich habe mir Ende 2012 eine Samsung 830 für 160€ gekauft, heute zahlt man für eine Vergleichbare 850 Pro 256GB 130€, nicht gerade erheblich weniger für knapp 3 Jahre. Im Prinzip kommt es darauf an das jemand einen Preiskrieg anzettelt und da haben Samsung und Micron aka Crucial ja einen unausgesprochenen Waffenstillstand.



Wenn die Daten plötzlich weg sind, weil sie nicht umgetopft wurden, ist das Geschei garantiert groß. Von daher meide ich den TLC Schrott unter 30nm und MLC unter 20nm.



Kommt darauf an was du dir zulegst, die Spanne reicht wohl von Jahrhunderten (oder Jahrtausenden?) bis hin zu wenigen Jahren. Wichtig ist was für Speicher du dir zulegst: es gibt TLC, MLC sowie SLC und die werden noch in unterschiedlichen Strukturgrößen hergestellt. Je mehr Bits pro Zelle gespeichert werden umso anfälliger ist der Speicher und je kleiner die Speicherzellen werden umso schlimmer wird es. Der größte Mist ist TLC, Samsung hatte da ja schon nach etwas einem Jahr größere Probleme, MLC ist besser und SLC ist im Privatsektor fast nicht zu finden. Wenn du die Daten einige Jahrzehnte sicher lagern willst solltest du nach etwas älteren MLC SSDs in mindestens 20nm ausschau halten, wie lange die SSDs genau halten kann heute keiner sagen. Wenn das Geld sehr locker sitzt kannst du dir auch eine ältere Intel SLC SSD kaufen, 64GB in 32nm werden für ca. 300€ gehandelt, die Leute die das kaufen wissen warum. Noch besseres gibt es im Profisegment, da zahlt man sich dumm und dämlich, hat dafür aber die Chance das der PC auch, wenn sie einem nach über 1000 Jahren wieder auftauen, startet.
Du kannst ja auch nicht die Größen konstant lassen, (und auch noch direkt nach einem massiven Preisabfall vergleichen) das ist ja vollkommener Wahnsinn, natürlich tut sich im Segment des kleinen Speicher weniger was! Denn solche SSDs wollen die Hersteller eigentlich schon lieber gar nicht mehr produzieren...
Preisentwicklung für Samsung SSD 830 512GB, SATA (MZ-7PC512B) (90 Tage) | Geizhals Deutschland
Preisentwicklung für Samsung SSD 850 EVO 2TB, SATA (MZ-75E2T0B) (90 Tage) | Geizhals Deutschland

So, die 830 512GB kostete einen Monat nach Markteinführung ~600€, die 850 Evo 2TB ~750€, macht 25% mehr Preis für die vierfache Kapazität. Darüber hinaus erhält man nach deutlich gesteigerte Effizienz und wahrscheinlich sogar auch gesteigerte Haltbarkeit dank der breiteren Strukturen der Einzelchips, (die 3D-Technologie machts möglich!) dem Pseudo-SLC-Caching und den Speichercontrolleroptimierungen!

Nein, wenn eine Sache bei SSDs stagniert, dann das Speicherinterface! Ansonsten sehen wir Verbesserung auf allen Ebenen!
 
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So, die 830 512GB kostete einen Monat nach Markteinführung ~600€, die 850 Evo 2TB ~750€, macht 25% mehr Preis für die vierfache Kapazität. Darüber hinaus erhält man nach deutlich gesteigerte Effizienz und wahrscheinlich sogar auch gesteigerte Haltbarkeit dank der breiteren Strukturen der Einzelchips, (die 3D-Technologie machts möglich!) dem Pseudo-SLC-Caching und den Speichercontrolleroptimierungen!

Auch wenn man sich die 512GB Version ansieht kommt man zu einem ähnlichen Schluss, es gab 2012 einen gigantischen Preissturz und seither tut sich leider eher wenig, der Preis pro GB kriecht langsam nach unten.

Das der neue TLC Müll läner halten soll als meine MLC SSD bezweifle ich mal stark, 40nm hin oder her. Meine Samsung 830 verträgt in der Praxis wohl etwa 10.000 Schreibzyklen, bei einer Rate von einmal pro Monat komme ich damit etwas über 800 Jahre weit. Erheblich wichtiger ist die Frage wielange die SSD ihre Daten auch behalten kann und da sieht es einfach düster aus, bei meiner SSD gehe ich von einigen Jahrzehnten aus, mit Glück sogar über ein Jahrhundert, bei TLC ist es selbst bei den 40nm unsicher ob sie Ende des nächsten Jahrzehnts noch gelesen werden können (eventuell sogar früher), der 19nm Mist gibt den Geist wohl nach ein paar Jahren ohne Umtopfen auf. In Sachen Haltbarkeit gibt es eigentlich nur Rückschritte.

Nein, wenn eine Sache bei SSDs stagniert, dann das Speicherinterface! Ansonsten sehen wir Verbesserung auf allen Ebenen!

Da tut sich ja auch etwas, wenn man mal von den früher populäreren (OCZ war Dank, auch wenn der Mist absolut unzuverlässig war) PCIe RAID Karten absieht.
 
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Wird nur irgendwie schwer darauf ein paar GB zu speichern, da ist die SLC SSD dann doch irgendwie interessanter. Besser als Stein wären diverse Metalle, besonders Bronze hält fast ewig, allerdings besteht da die hohe Wahrscheinlichkeit das irgendwelche Deppen das Zeug einschmelzen. Eine auf solchen Metallen basierende Nanolochkarte wäre interessant.
 
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Ich würde keinesfalls SSDs als Archivierungsmedium empfehlen. Letztendlich speichern Flash Zellen ihre Information praktisch als Ladung in einem Kondensator und die geht mit der Zeit einfach verloren.

Sollte es mal PCM-SSDs geben dann würden diese eventuell schon eher als Archivmedium in Frage kommen...


Gibt es ja auch in etwas moderneren Form wenn man so will als Glas-DVD oder Glas-Blu-Ray... diese sollten auch Jahrtausende haltbar sein.

Speicherkristalle waren mal in der Entwicklung, hören tut man davon aber nichts mehr:

https://de.wikipedia.org/wiki/Holografischer_Speicher

Holographische Speichermedien wurden immer als optische Speicher und Nachfolger der Blu-Ray entwickelt. Obwohl die holographischen Speicher in Form der HVD (Scheiben in bewährter CD Bauform, mit bis zu 6TB nach letztem Stand damals, praktisch unbegrenzt wiederbeschreibbar) bereits 2010 kurz vor der Serienreife waren wurde die Entwicklung aufgegeben; vermutlich hat das Industriekonsortium schlicht keinen relevanten Markt für so große (und vermutlich teure) optische Speichermedien gesehen. Man bedenke in dem Zusammenhang wie wenig Blu-Rays sich letztendlich als Datenspeicher im Alltag durchgesetzt haben...

Auch im Videobereich sind derart große Speichermedien eigentlich unnötig; für Ultra-HD vielleicht nicht aber das war damals noch nicht wirklich relevant.
 
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Ich denke die Holospeicher werden Spätestens ab der Einführung von 8-K wieder interessant werden wird. Da sich aber noch nicht mal 4-K durchgesetzt hat, wird dies gewiss noch 10-20 Jahre dauern.
 
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Speicherkristalle waren mal in der Entwicklung, hören tut man davon aber nichts mehr:

https://de.wikipedia.org/wiki/Holografischer_Speicher

Geschichte

Im Frühjahr 1999 wurde veröffentlicht, dass die Heidelberger Forschungseinrichtung European Media Laboratory und der Hamburger Tesa-Hersteller Beiersdorf AG einen Kooperationsvertrag über die Weiterentwicklung einer sogenannten „T-ROM“ (auch Tesa-ROM genannt) abgeschlossen haben.[SUP][1][/SUP][SUP][2][/SUP]
Und etwa 10 Jahre später (im Frühjahr 2009) wurde veröffentlicht, dass der Forschungszweig des amerikanischen Mischkonzern General Electric einen holografischen Speicher mit einer Kapazität von bis zu 500 Gigabyte entwickelt hat.[SUP][3]

Stand mal in der Ct drin => Tesarolle mit ~4 oder 5 GB Speicher
[/SUP]
 
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