3570k fast 1,37v stock voltage?

Versuchen wir doch einfach alle sachlich zu bleiben. ;) Schmunzeln musste ich dennoch. :D

Ein Test (auf anderer Hardware) wäre sicher eine gute Idee. Die CPU unnötig zu kochen halte ich auch nicht für die Lösung des Problems.
 
@Cross-Flow Komisch nur das mein CPU dank 2H Prime abgeraucht ist :schief: dank zu hoher Spannung hier ist es doch nicht anders.... aber gut lasst den TE doch Prime anmachen ist ja nicht meine CPU :schief: Und was du da mit deiner Sandy an Spannung hast unter Prime ist sowieso nicht zu hoch und normal.. Kein wunder das da nichts Passiert, wenn ich meinen i7 mit 3.5GHz laufen lasse und 0.8Vcore brauch ich mich auch nicht wundern das dieser niemals so abrauchen würde.
 
Wenn eine CPU unter Prime abraucht ( fals es so was wirklich gibt, ausgenommen das lga 1156 Desaster ) dann ist es meinst eine Kombination aus Board und NT die hier den Gnadenschuss setzen würde. Oder einfach nen User Fehler.

Und noch etwas zu der letzten Ausführung von True:

Grade mal bisschen live Aktion gemacht -> siehe Anhang.

4500 Mhz, 1,356v core und als Kühler nen Mugen 3 ... Okay sind nicht ganz die 1,37Xv vom TE aber es ist quatsch das man sowas nicht per Luft kühlen kann :ugly: Hohe VID = nicht so warm ist doch nicht so schwer zu verstehen <3

Von mir aus würde ich Prime auch gern 500+ Stunden laufen lassen damit ihr seht das die Temp nicht über 70 Grad geht und das der Prozi danach genau so arbeiten wird wie davor. Leider fehlt mir die Zeit bin ja auf das Ding angewiesen...

Mehr Halbwahrheiten, bitte!
 

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Gibt es denn neue Erkenntnisse oder dreht sich das Thema lustig um sich selbst... ?

Auch wenn ich Prime nie länger als ich für nen Toilettengang brauche anwerfe, halte ich es für geeignet um mal eben schnell zu schauen, ob der Kühler tut wie er soll und der RAM nicht total am Limit läuft und den PC sofort abschießt.

Als Beitrag zur Erderwärmung oder allwissender Stabilitätstest taugt es wenig. Zumal es über keinerlei Diagnosemöglichkeiten verfügt, wenn die Kiste doch mal abstürzt.
 
... es über keinerlei Diagnosemöglichkeiten verfügt, wenn die Kiste doch mal abstürzt.

Ah ja ...

Wenn du genug Erfahrungen gesammelt hast und weist was du wie mit Prime testen kannst, kannst du natürlich eine Diagnose machen.

Lesen -> [FAQ] Wie bekomme ich meinen PC stabil nach OCen?

Und ich Quote mal:

Anmerkung:
Orthos ist ein kleiner Teil von Prime mit anderem GUI, sieht zumindest so aus, aber:
Orthos Prime baut auf Prime95 24.14 auf, das ist von 2006 und wird meines Wissens auch nicht mehr weiterentwickelt, also: Prime selbst benutzen!

Natürlich wurde Prime nicht geschrieben, um die Stabilität von Rechnern zu überprüfen, sondern, wie der Name sagt, um Primzahlen zu berechnen. Auch auf den Entwickler George Woltman sei hier nur kurz verwiesen (Danke!) Jedoch kann man dieses „Ding“ auch für andere allzu bekannte Zwecke verwenden.

Kleines simples Anfänger Vorwort:

Ein Prozessor besteht hauptsächlich aus Transistoren, diese benötigen Spannungen, um zu schalten und Berechnungen durchzuführen. Dadurch werden sie warm.
Generell gilt: Je wärmer eine CPU wird, desto langsamer schaltet sie.
(Transistoren sind hochgradig temperaturabhängig, außerdem bewirkt eine Temperaturerhöhung quasi einen Offset.)
Daraus folgt, der stabile Maximaltakt hängt auch sehr von der Betriebstemperatur ab. (Elektromigration ausgenommen bei großen Spannungen, aber auch ein nicht zu unterschätzender Punkt).

Primzahlberechnungen selbst interessieren uns hier nicht mehr, wir widmen uns der Metaebene:

Wie mache ich meinen Rechner stabil, nachdem ich ihn übertaktet habe?

Hierfür gibt es in Prime den sog. „Torture Test“, welchen man über „Options“ oder nach Öffnen in der Regel erreichen kann.

Wie funktioniert der Torture Test von Prime?

Der beste Datentyp für große Zahlen ist eine Gleitkommazahl (float) und damit rechnen viele Programme und Prime ausschließlich und Prozessoren können damit ganz gut umgehen.
Generell gibt es in der Mathematik im Rechner einen Unterschied zwischen der herkömlichen Art zu rechnen und der Gleitkommaarithmetik.
Auch sei erwähnt, dass floats reelle Zahlen ihrer Größenordnung entsprechend oft nur runden können, das liegt an der endlichen Mantisse in der Darstellung einer Gleitkommazahl. Der Rundungsfehler ist bei einem System, wie es sein soll jedoch immer kleiner gleich der Maschinengenauigkeit des Rechners (oder einfach: Wann ist für den Rechner 1+x=0 mit x>0).
Bei diesen großen Zahlen , die mittels diskreter Fouriertransformation aufgeteilt werden (Nachrichtentechnik), als Zwischenergebnis gespeichert werden ( weniger Speicherplatz benötigt) und mittels schneller Fourier Transformation (FFT) rücktransformiert werden (Prime benutzt die FFT auch um die schon ohnehin großen Zahlen nochmals und abermals zu quadrieren,auch eine Fehlerquelle!) kann es jedoch durchaus passieren, dass pro Takt mal ein Paar Transistoren mehr im Prozessor verpennen zu schalten oder diese wegen zu wenig Versorgungsspannung gar nicht umschalten können und damit Rundungsfehler entstehen, die selbst der Prozessor bemerkt und noch viel mehr.

Ich will hier nicht weiter ins Detail gehen, für die Interessierten zum Schluss noch ein paar Quellen.

Generell gibt es beim Torture Test vier mögliche Optionen, diese sollen der Hauptaspekt dieser Erklärung sein:

Prinzipielle Vorgehensweise für die Anfänger: Spannungen soweit man sich damit auskennt fixieren, VCore und VDimm auf jeden Fall, VNB und VTT soweit es geht auch. Ansonsten mal im jeweiligen Mainboard Thread schauen. Auf keinen Fall gleich mal alles anheben. Der Rechner muss ja erstmal booten. Falls dies der Fall ist und er auch nicht im Windows idle abschmiert kann man mal ein wenig takten. Dabei ist es wichtig, erst mal mit Small FFTs die CPU einigermaßen stabil zu bekommen, bevor man an die anderen Sachen geht. Hinterher kann man mit Large schauen, was der Ram und (bei Intel) die NB so benötigen, um stabil zu laufen.



  • Small FFTs:


Benutzt relativ kleine FFTs (8K-64K), die ständige Zwischenspeicherung erfolgt hierbei fast ausschließlich im Cache des Prozessors und der Hauptspeicher bleibt fast vollkommen unbelastet. Prime95 erzeugt normalerweise immer nur so „kleine“ FFTs, wie auch in den L2 Cache passen (genaugenommen:Faktor 16 kleiner), das spielt bei der Größe der Caches der heutigen Prozessoren jedoch kaum eine Rolle mehr, da ist nach einer bestimmten (512kB L2-->64kB) einfach Schluss. Vorteil hiervon: Sowas könnte man benutzen, um quasi isoliert zu testen, ob der Prozessor auch so rechnet, wie er denn soll, da kaum andere Komponenten beansprucht werden. Natürlich sollte hier nicht nebenbei etwas anderes gemacht werden, man will ja möglichst jeden Bereich im Prozessor abdecken und austesten.

Fazit: Wenn Fehler auftreten, stimmt im Allgemeinen die Kernspannung des Prozessors nicht, falls immer derselbe Prozessorkern einen Fehler bringt. Bei Unregelmäßigkeiten liegt es oftmals auch an den GTL-Referenzspannungen, die bei einem real rauschenden Signal mittels Schalthysterese quasi falsch triggern.



  • In-place large FFTs:


Wesentlich größere FFTs (128K-1024K) werden benutzt, um den Prozessor zu zwingen, mittels Northbridge über FSB mit dem Hauptspeicher zu kommunizieren und dort abzulagern, weil nur noch sehr kleine bis keine Teile von Zwischenberechnungen in den CPU-Cache passen. Bei dieser Einstellung wird jedoch nur immer ein und derselbe Teil des Arbeitsspeichers verwendet. Dies ist auch gewollt, denn was zu groß für den verfügbaren Hauptspeicher wäre, landet in der Auslagerungsdatei. Dieses Feature nennt sich „In-place“, um eben nur einen bestimmten Bereich im RAM zu beanspruchen. Vorteil hiervon ist: Viel Kommunikation mit der Northbridge (Warten, Organisation, usw.), hohe Belastung des FSBs und der Speicher wird enorm beansprucht. Natürlich rechnet hier die CPU auch wie wild, jedoch habt ihr sie ja so stabil bekommen, dass ihr überhaupt fertig booten konntet, um Prime zu starten, die „überlebenswichtigsten“ Bereiche der CPU sind hier also schon vorher versorgt, was nicht heißt, dass man die anderen vernachlässigen sollte.

Fazit: Spannung und GTL der Northbridge, teilweise Speichersettings können so effektiv getestet werden.Auch die richtige VTT mit den passenden CPU GTLs tragen enorm zum Erfolg bei, genauso wie Registeradressierungen der NB etc.



  • In-Place Large Verlauf:

    1024K
    896K
    768K
    640K
    512K
    448K
    384K
    320K
    256K
    224K
    192K
    160K
    128K




  • Blend:


Benutzt FFTs von „small“ bis „large“ (8K-4096K), jedoch mit dem Unterschied, dass nicht nur ein bestimmter Bereich im RAM genutzt wird, sondern den größtmöglich verfügbaren als Ringspeicher verwendet. In einigen Fällen kann es auch vorkommen, dass mehr Speicher allokiert wird, als eigentlich verfügbar ist. Dann geht die Berechnung auf der Festplatte in der Page-Datei weiter. Problem in diesem Fall ist, dass die CPU jedes Mal ein Ergebnis anfordert und relativ lange warten muss, bis sie die gewünschten Nullen und Einsen erhält. Auslastung wäre quasi 100%, weil ein Teil für die Berechnung reserviert ist, jedoch wird nichts gearbeitet und nur gewartet, kurz gearbeitet, wieder Pause und so weiter. Veranschaulicht und personifiziert kann man dieses Problem auch Beamten-Problem nennen http://www.hardwareluxx.de/community/images/smilies/graemlins/wink.gif. Hier sollte also darauf geachtet werden, dass die Harddisk nicht die ganze Zeit schnattert.

Fazit: Hauptsächlich der größte Bereich des Speichers wird beansprucht, bei falschen Latenzen, Spannungen, etc. kann dieser „verpennen“ ein gefordertes Zwischenergebnis zu bringen und so können unter anderem Speicherfehler detektiert werden. Hierfür gibt es aber auch effektivere Methoden wie Memtest und Memtest86, die ich hier persönlich (zusätzlich) vorziehen würde.



  • Custom:


Bietet manuelle Einstellmöglichkeiten der oben genannten Optionen. Hier ist vor allem der Test mit 8-4096K, „In-place“ mit 15 Minuten pro FFT Größe für das Rundum-Sorglospaket bezüglich Stabilität im heimischen Rechner beliebt, da man so eben fast alles durchchecken kann. Die möglichen Werte, die man einsetzen kann, sollten selbsterklärend sein, falls man bis hierhin gelesen hat.

Achtung: Bei einigen speziellen Konfigurationen kann es vorkommen, dass ein Custom Inplace vollständig durchläuft und beim Neubeginn von vorne in der 2. Runde Fehler kommen. Dies liegt oft an der Auslagerungsdatei von Windows. Wenn ein kompletter Run nicht reicht kann man die Auslagerungsdatei vorübergehend deaktivieren, dann sollte auch der 2. Run durchlaufen. Ist dies nicht der Fall, bitte posten!

Falls jemand bezüglich Schummlereien seine Zweifel hat:

Für die meisten OC Listen wird 1,5h Inplace Custom gefordert, sobald 2 verschiedene Sizes auf dem Screen zu sehen sind kann anhand der Laufzeit eindeutig bestimmt werden was für ein Torture Test gelaufen ist. Das liegt daran, dass der Custom ungerade anfängt, mit einem Large und dann sofort übergeht in das pärchenweise Abwechseln der Sizes.
2 Kleine Sizes, 2 Große, etc. Funktioniert solange bis die größten FFTs zum Schluss kommen.




  • Custom Run FFT Verlauf:

    1024K
    8K
    10K
    896K
    768K
    12K
    14K
    640K
    512K
    16K
    20K
    448K
    384K
    24K
    28K
    320K
    256K
    32K
    40K
    224K
    192K
    48K
    56K
    160K
    128K
    64K
    80K
    112K
    96K
    1280K
    1536K
    1792K
    2048K
    2560K
    3072K
    3584K
    4096K


Generell gilt:

Wenn Prime abschmiert, mit Fehler abbricht, oder gar der Rechner abstürzt, kann man davon ausgehen, dass das System auch im Alltag nicht stabil laufen wird (Der Fehler kann sich aber ziehen, ist das System ziemlich stabil, aber nicht vollkommen, so können Wochen vergehen bis zum ersten Fehler oder Absturz, man kann aber auch Glück haben bei bestimmten Programmen oder Spielen, die trotzdem laufen. Empfehlenswert ist diese Variante jedoch nicht.)
Der Umkehrschluss gilt jedoch nicht unbedingt, das heißt: Prime läuft stabil muss nicht unbedingt heißen, dass die Kiste bombenfest läuft, jedoch ist dies zu 99,9% der Fall. Hier soll erwähnt werden, dass es kein Programm gibt und nie geben kann, dass 100% Stabilität garantiert, es gibt unbegrenzte Möglichkeiten und da sind die 99% eben schon viel.
Die 99% hat man aber nur, nachdem man einen Custom-Run vollends beendet hat, das heißt, die FFT-Größen wieder periodisch von vorne beginnen
Kürzere Runs von mehreren Stunden geben aber schon einen ganz guten Richtwert.


Weitere positive Nebeneffekte vom Torture Test :
Netzteil-Test und Voltage Droop, bei maximaler Beanspruchung über einen längeren Zeitraum kann es passieren, dass ein Netzteil nicht mehr genügend Spannung auf einer Schiene liefern kann und es somit zu einem Abfall kommt, durch welche auch Abstürze und Freezes entstehen können (Grafikkarte und / oder andere Komponenten bekommen damit unter Umständen auch mal zu wenig Saft, etc.)
Außerdem kann man nun mittels den handelsüblichen Steckdosenadaptern, die Verbrauch messen können, den Maximalverbrauch des Systems ablesen, wenn man mittels anderen Tools wie ATITool für Grafikkarten noch die Grafikkarte aufscheucht. Soviel Power wird das System in der Regel nur in dieser Simulation ziehen.
Im übrigen eignen sich andere Monitoring Tools wie Everest hervorragend zur Ergänzung zu Prime zwecks Droop-Überwachung, Temperaturen und viel mehr.


Alle Rechte liegen selbstverständlich beim Autor dieses Textes ;)
 
Ich glaube nicht dass ein normaler Nutzer sich auch nur ansatzweise wirklich mit Prime auseinandergesetzt hat oder dies je wird.
 
Prime sagt aber auch nichts über die Stabilität eines System´s aus. Mein Q9550 auf dem ASUS P5Q-E rennt mit 6gb Ram seit 3 Jahren dahin, am anfang rannte das gute Stück mit 4gb @ 3,825ghz - 1,200v später dann mit bis 4,0ghz - 1,248v aber was ich sagen will, egal ob ich jetzt 3,91ghz oder 4,0ghz mit den 6gb Ram (Vollrambestückung) durch Prime, oder Linx schicke, es wird nichts passieren, und es steigt auch nichts aus. Aber wehe ich geh damit ein Spiel spielen, dann gibt es gleich mal einen Freeze.

Wobei das auch von einem Ram Riegel kommen kann.

Aber das jemand auf Teufel komm raus eine Theorie beweisen will, ist schon fast lächerlich. Jedenfalls hat sich vielleicht schon so mancher mit Prime auseinander gesetzt, aber das hilft dem auch nicht viel, wenn er nicht weis, wie und warum eine CPU funktioniert. Mein i7-3820 rennt schon seit fast 2 Jahren mit 1,30v @ 4,3ghz und das ist eben Sandy-E, auf eine normale Sandy, oder Ivy würde ich wohl nicht so viel geben. Zumal der hier nicht die beste CPU ist.

Mich würde nur interessieren, was der Threadersteller sich jetzt denkt :huh:
 
Wow, was ist denn hier los? xD

Nach einem Bios Reset, läuft die CPU nun bei normaler Spannung :-D


Danke trotzdem!
 
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