25 Stundenwoche statt Bedingunsglosem Grundeinkommen??

Ist das eine gute Idee nur noch 25h pro Woche zu arbeiten?

  • Ja das sollte sofort umgesetzt werden

    Stimmen: 9 26,5%
  • Nein das kann nicht gut gehen

    Stimmen: 25 73,5%
  • Bin sowieso Renter

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    34
Das deutsche System der Arbeitsagentur ist mit lächerlich noch milde umschrieben.
Die Strukturen sind total verkrustet und uralt, keiner weiß, was der andere macht, jeder bemüht sich nur, damit von ihm möglichst wenig Leute in der Statistik stehen, keiner hat Interesse, mal was Grundlegendes zu ändern.
Und wenn ich mir das Geschwafel der Nahles so anhöre, dann scheint es auch keine Kompetenz in dem Bereich zu geben.
Im Grunde genommen bleibt dir nichts anderes übrig, als die Sache selbst in die Hand zu nehmen, selbst einen Job zu suchen und auch mal in den sauren Apfel beißen müssen, wenns nicht sofort gut läuft.
 
Altersarmut ist meines Erachtens das größte Problem, das auf uns zu kommt -- neben dem Klimawandel.
Selbst wenn du heute 2000€ netto verdienst, bist du später von Altersarmut betroffen und wie viele verdienen weniger als 2000€ netto im Land? Das sind eine Menge.
Die Politik blendet das aus, sitzt es aus, anstatt sich dem Thema zu stellen und Konzepte zu entwickeln.

Ich bin jedenfalls für ein bedingungsloses Grundeinkommen oder was Vergleichbares -- und natürlich dafür, dass es bezahlbare Wohnungen, bezahlbare Energie und bezahlbare Lebensmittel gibt. Auf jeden Fall ein Verbot von Spekulationen im Lebensmittelbereich.

2000 Netto sind bei uns (in Österreich) 3000 Brutto, ein Berufseinsteiger aus der Uni (MINT Fächer) bekommt im Schnitt 2500 Euro Brutto (14 mal im Jahr), das sind ca. 1750 Euro Netto.

Spart man im erwerbsfähigem Alter nicht wird man es im Alter sehr schwer haben wenn man nicht das Glück hat irgendwas zu erben.
 
@ Gamer
Du solltest mal von deinem hohen Ross runter kommen oder die Klappe halten,
als Abwäscher kassiert man in der Schweiz mindestens 3500 Franken.

Damit kann man sich wenn man nicht im Stadtkern leben muss,
2 Wohungen im Monat unterhalten ohne das man verhungern muss.

Wie bitte??? :what: Wenn du nichts Sinnvolles zu schreiben hast dann lass es!!!
Und wenn du von den Kosten in der Schweiz keine Ahnung hast dann informier dich erst mal richtig, ich habe Wahre Angaben gemacht und weiss sehr wohl was hier alles kostet! Einer der Abwäscht bekommt sicher nicht 3500Fr im Monat, weil das machen eher solche die keine Ausbildung haben oder keine geeignete Stelle finden, aber sicherlich nicht so einen hohen Lohn für Ungelernte das kann ich dir versichern. Denn 3500Fr im Monat bekommst du wenn schon Brutto dann nur wenn eine Lehre vorhanden ist und nicht mal dann bekommst du so ein Gehalt.

Oder denkst du das Verkäufer hier in den Supermärkten 5000Fr oder mehr verdienen als Kassierer??? NEIN tun sie nicht, Informier dich mal richtig, ansonsten Halt doch du die Klappe!!!!
 
Ruhig Brauner, macht keinen Sinn da einzusteigen und Payback Punkte zu riskieren ( Macht der Knöpfe ) .
Oder denkst du das Verkäufer hier in den Supermärkten 5000Fr oder mehr verdienen als Kassierer
Wenn ich die Tageseinnahmen behalte schaffe ich das nur wie lange ist halt die Frage :ugly:
Als Tellerwäscher das Gehalt und ich wäre dabei. Hier in Merkelland wären 8,50 Dublonen die Stunde drin mit Abweichungen vielleicht wo die Lebenshaltungskosten extrem hoch sind
 
Wie bitte??? :what: Wenn du nichts Sinnvolles zu schreiben hast dann lass es!!!
Und wenn du von den Kosten in der Schweiz keine Ahnung hast dann informier dich erst mal richtig, ich habe Wahre Angaben gemacht und weiss sehr wohl was hier alles kostet! Einer der Abwäscht bekommt sicher nicht 3500Fr im Monat,

Nach kurzer Rücksprache, dann waren es eben 3489 Franken im Sommer 2014
 
Als die Industrialisierung begann, ging man einmal tatsächlich davon aus, dass Maschinen den Menschen die Arbeit abnehmen würden und er dann für das gleiche Geld weniger arbeiten müsste. Hätte man das damals konsequent zum Wohle des Arbeitnehmers durchgesetzt, wär wohl heute eine 25h-Woche "Ausbeutung" :ugly:
 
Spart man im erwerbsfähigem Alter nicht wird man es im Alter sehr schwer haben wenn man nicht das Glück hat irgendwas zu erben.

Das ist ja das Problem. Viele können nebenbei nicht sparen, da sie das gesamte Einkommen ausgeben.
So steigen die Mieten und Energiekosten immer weiter.
Und der Sektor der Geringverdiener nimmt immer weiter zu -- was politisch gewollt ist.
Sieht man gut am Mindestlohn, der sowieso zu gering ist und immer wieder ausgehebelt wird.
 
Und der Sektor der Geringverdiener nimmt immer weiter zu -- was politisch gewollt ist.
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Das es gewollt ist kann ich mir nicht denken,
damit nimmt sich die Regierung selbst die Macht.

Eher arbeitet die Politik für die Oberen % und sieht nur den Tag heute,
aber übersieht dabei die Realität und die Folgen für sich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das es gewollt ist kann ich mir nicht denken,
damit nimmt sich die Regierung selbst die Macht.

Eher arbeitet die Politik für die Oberen % und sieht nur den Tag heute,
aber übersieht dabei die Realität und die Folgen für sich.

Nein, nein, das ist politisch gewollt.
Das hat Schrödfer angeleiert, damit die Unternehmen Lohnkosten sparen.
Denn dadurch wurde Deutschland vom Hochlohnland in Europa zum Niedriglohnland.
Dei Unternehmen haben sich dumm und dusselig verdient und die anderen Länder -- wie Griechenland, Spanien, Portugal -- konnten da nicht mithalten, da sie ja im gleichen Währungsraum waren und waren dann die Verlierer der Sache.
Heute sind diese Länder mehr oder weniger Pleite -- auf Kosten Deutschlands.

Genauso wie die Erbschaftssteuer Geschichte. Die wurde komplett gekillt und selbst für die letzten Superreichen wurden schon Ausnahmen gestattet.
Alles ist politisch gewollt.
Die Politik macht Politik für die 10% reichen und die 90% anderen denken, dass sie mit Wahlen was daran ändern können.
 
Altersarmut ist meines Erachtens das größte Problem, das auf uns zu kommt -- neben dem Klimawandel.
Selbst wenn du heute 2000€ netto verdienst, bist du später von Altersarmut betroffen und wie viele verdienen weniger als 2000€ netto im Land? Das sind eine Menge.

Die neueste Zahl zum Median-Äquivalenzeinkommen (d.h. die Summe, dem durchschnittlichen deutschen Haushaltsmitglied im Monat zur Verfügung steht) lag bei 1632 €. Über 2000 € (genauer: ganze 12 € darüber) schaffen als einzige Gruppe diejenigen mit Hochschulabschluss. Also selbst unter den Hochqualifizierten hat gerade einmal die Hälfte die genannte Summe zur Verfügung - der Rest kann sehen, wo er bleibt.
(ach ja: Und meines Wissens nach ist das Netto, nicht Brutto...)

Die Politik blendet das aus, sitzt es aus, anstatt sich dem Thema zu stellen und Konzepte zu entwickeln.

Fairerweise muss man aber auch sagen: Abgesehen von einer vernünftigen Wirtschafts-, Bildungs-, Umwelt- und Infrastrukturpolitik können die heutigen Regierenden da wenig machen (nicht, dass sie irgend eines dieser vier Dinge könnten), denn die künftig mögliche Rentenhöhe hängt vor allem davon ab, wie hoch Einnahmen und Ausgaben des Staates in 20-30-40-50-60 Jahren sind. Das ganze Punktesystem dient nur dazu, das Verhältnis der Ungleichheit zwischen den Rentnern zu regeln - aber die die insgesamt ausschüttbare Summe hängt davon ab, wieviel Überschuss produziert wird. Denn eins sollten Bankenkrise, Risterdesaster, Währungskurse und Börsencrashs jetzt hoffentlich auch dem letzten klargemacht haben:
Es gibt keine sichere Möglichkeit, finanzielle Sicherheiten über ein halbes Jahrhundert hinweg anzulagern. Der Wert jedes denkbaren "Geldspeichers" hängt weniger davon ab, wieviel man reinpackt und sehr viel mehr davon, wieviel das jeweilige Speichersystem in einer zukünftigen Wirtschaft wert ist.
 
Heute sind diese Länder mehr oder weniger Pleite -- auf Kosten Deutschlands.
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Das wird Deutschland auch in naher Zukunft ereillen.
Aber ja Deutschland macht viele andere Länder in der EU durch ihre Politik kaputt.


Ich für meinen Teil,
such mir aber in Tschechien eine Wohnung in einer Kleinstadt als 2. Wohnsitz.
Selbst mit der Wohnung lebe ich in einer Tschechischen Kleinstadt mit dem Rest Geld noch immer besser.
 
Zuletzt bearbeitet:
Fairerweise muss man aber auch sagen: Abgesehen von einer vernünftigen Wirtschafts-, Bildungs-, Umwelt- und Infrastrukturpolitik können die heutigen Regierenden da wenig machen (nicht, dass sie irgend eines dieser vier Dinge könnten), denn die künftig mögliche Rentenhöhe hängt vor allem davon ab, wie hoch Einnahmen und Ausgaben des Staates in 20-30-40-50-60 Jahren sind. Das ganze Punktesystem dient nur dazu, das Verhältnis der Ungleichheit zwischen den Rentnern zu regeln - aber die die insgesamt ausschüttbare Summe hängt davon ab, wieviel Überschuss produziert wird. Denn eins sollten Bankenkrise, Risterdesaster, Währungskurse und Börsencrashs jetzt hoffentlich auch dem letzten klargemacht haben:
Es gibt keine sichere Möglichkeit, finanzielle Sicherheiten über ein halbes Jahrhundert hinweg anzulagern. Der Wert jedes denkbaren "Geldspeichers" hängt weniger davon ab, wieviel man reinpackt und sehr viel mehr davon, wieviel das jeweilige Speichersystem in einer zukünftigen Wirtschaft wert ist.

Aber die Politik unter Schröder hat ja die gesetzliche Rente ausgehöhlt und die privatwirtschaftliche Rente gefördert -- siehe Riester Rente.
Und wenn ich da an die Menschen denke, die in den 80er Jahren noch schnell verbeamtet wurden und diese Gruppe -- die in den 60er Jahren geboren wurde -- in Rente geht, dann steht der Staat vor dem Problem, dass er 250 Milliarden pro Jahr mehr an Pensionen zu zahlen hat.
Darin sind nicht mal die Rentner eingerechnet, die dann ebenfalls in den 60er geboren wurden und dann in Rente gehen werden.
Das ganze System ist ein Fass ohne Boden und ohne eine grundlegende Reform -- das Sozialsystem müssen eben alle finanzieren und nicht, dass sich da welche ausklammern -- wird das zu steigender Altersarmut kommen.
Ich hoffe, dass meine Kinder mal gute Jobs bekommen und wir dann im Alter bei ihnen leben können.
 
Als die Industrialisierung begann, ging man einmal tatsächlich davon aus, dass Maschinen den Menschen die Arbeit abnehmen würden und er dann für das gleiche Geld weniger arbeiten müsste. Hätte man das damals konsequent zum Wohle des Arbeitnehmers durchgesetzt, wär wohl heute eine 25h-Woche "Ausbeutung" :ugly:
Man hat damals mehr als 40h gearbeitet ;)
 
Totaler Blödsinn. Wir sind heute schon in einer Situation, dass nur noch - allerhöchstens - 20% der Arbeitnehmer Werte erzeugen. Die anderen verwalten oder erbringen Dienstleistungen. Da werden keine Werte erzeugt. Perverserweise erhalten aber gerade diese für Ihre "Leistung" die höchsten Bezüge. Siehe z.B. als Extrembeispiel "Investmentbanker". Kein Investmentbanker hat jemals einen Wert erzeugt. Nur Spielgeld.

Das ist das traurige. Die Leute, die wirklich etwas leisten werden schlechter bezahlt.
Ich arbeite in der IT und sehe es hier auch immer wieder. Die Leute vom grünen Tisch, die nur am erzählen sind verdienen am meisten Geld.
In der Theorie ist es immer leicht, aber in der Praxis und Umsetzung sieht das ganze immer anders aus. Da bekomme ich das kotzen, wenn mir dann so jemand erzählen will "das muss funktionieren, ist doch ganz leicht".
 
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