200 TByte SSD noch 2022?

Ja eben,so sehe ich das auch.Dann sind halt nicht nur 16 TB sondern ganze 100 oder gar 200 tb auf einmal weg bzw verloren.Also braucht man zur sicherheit 2 davon.Und schon ist der Vorteil wieder dahin. Von den kosten kann man sich dann gleich nen ganzen Server mit was weis ich für viele Platten zulegen.Warscheinlich nen ganzen Raum voller HDDS.Nur da ist mein Platz leider begrenzt.Darum kann ich das wohl vergessen.Ich würde es jedoch machen wenn ich könnte.Also wenn ich so viel Geld hätte und auch den Platz,dann hätte ich damit kein Problem.Dann hätte ich bis zum lebensende ausgesorgt und müsste mir um das Thema Platz auch keine sorgen mehr zu machen.
Aber dann würde ich wohl wirklich verschwendisch werden,nicht mehr Videosumwandeln,nicht mehr Sortieren.Dann hätte ich irgendwann 1000 TB unsortierte Daten.Ist auch dann nix mehr.Übersicht gleich 0 aber hauptsache so viele Platten.
Wenn ich bedenke na dann lieber nicht,ist besser so das ich da vorausschauend mit dem Platz einigermaßen umgehe.Ohne Sortieren geht es halt nicht.
 
5TB auf SSD reichen leider nicht für alle Spielebibliotheken. Ich liebäugle mit weiteren 2TB im Gamingrechner. Für das NAS bräuchte ich auch noch mal irgendwann ein Upgrade, da der Platz knapp wird.
 
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Unabhängig von der Art des Dteträgers: Wenn der Defekt eines einzelnen Datenträgers den Verlust von (wichtigen) Daten zur Folge hat war das Backupsystem mangelhaft. SSDs können genauso spontan sterben wie HDDs - es spielt keine Rolle wer das statistisch öfter oder seltener macht, ein Backup ist immer Pflicht.
Ein komplettes Backup mache ich nie aber sichere bestimmte Daten.

Aber mir ist schon klar das es bei den Profis anders gemacht wird. ;)
 
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Statisisch ausfallsicherer schon und zwar deutlich. Nur hilft dir keine Statistik wenn du die eine von 1000 SSDs erwischt hast die gestorben ist.

Ja, aber das spielt keine Rolle. Denn bei einer HDD hat man eine Vorwarnzeit. Selbst wenn der Motor einfach ausfallen sollte, kann man immer noch die Daten retten. Zumal sich ein möglicher Ausfall in der Regel immer akkustisch bemerkbar macht.
Physische Speicher sind immer noch deutlich sicherer als eine SDD. Denn bei einem Defekt sind bei einer SSD sämtliche Daten sofort verloren.

Aus diesem Grund haben sämtliche Rechenzentren als Backup immer noch physische Speicherbänder und keine SSD, das wäre höchst fahrlässig, zumal man dann Backups in dreifacher Redundanz anlegen müsste, das wäre sehr teuer.
 
Denn bei einer HDD hat man eine Vorwarnzeit
Ein gerne genommenes aber falsches Argument. Wenn dir bei ner HDD spontan der Schreib-/Lesekopf auf den Platter kracht ist die Platte hin und die Daten weg. Vorwarnzeit = Null. Ich weiß dass das selten ist aber es passiert eben. Genauso hilfts dir nicht wenn du wenn die Platte anfängt zu rattern 98% "retten" kannst aber die 2 wichtigen % weg/unlesbar sind.

"Sicherheit" bedeutet NICHT "Wiederherstellbarkeitschance nach Defekt". Letztere ist bei HDDs tatsächlich höher aber es geht hier ja eben darum dass es gar nicht soweit kommt.

Jedes Rechenzentrum der Welt hat ein System, das eine zufällig spontan sterbende HDD/SSD nicht irgendwie wiederhergestellt werden muss (viel zu unsicher, teuer, langsam, aufwendig) sondern einfach ersetzt und die Daten aus der Redundanz wiederhergestellt werden - völlig egal ob von anderen SSD/HDDs oder von Speicherbändern oder sonstwas. Was davon im Einzelfall sinniger/günstiger ist muss der Betreiber schon selbst entscheiden aber ein "wenn xy kaputtgeht kann man das mit Chance von z% wiederherstellen" kommt in diesen Überlegungen nicht vor.

Kannst dir hier sehr genau ansehen wie das professionell gemacht wird:
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Die haben auch Magnetbänder für Langzeitspeicherung und Redundanz. Und das, wie alles andere auch, doppelt.
 
Die haben auch Magnetbänder für Langzeitspeicherung und Redundanz. Und das, wie alles andere auch, doppelt.
Ja aber wie bereits erwähnt keine SDD als Backup. Speicherbänder/Magnetbänder brauchen nur irgendwo einschoben werden und sind somit deutlich sicherer als eine SSD als Backup, denn auch die kann kaputt gehen. Was dann mind. eine dreifache und nicht nur eine zweifache Rendudanz erfordert.

Wenn der HDD Kopf auf den Platter aufsetzt dann hat garantiert jemand die HDD zuvor fallen gelassen und andernfalls eine massive Erschütterung ausgesetzt. Oder eben auf lange Zeit in falscher Einbaulage auf den Kopf betrieben und somit einen Lagerschaden provziert.
Ansonsten ist es physikalisch unmöglich dass der Kopf vor allem nach einiger bestandender Betriebszeit ursprünglich den Platter berühren sollte.
 
Ansonsten ist es physikalisch unmöglich dass der Kopf vor allem nach einiger bestandender Betriebszeit ursprünglich den Platter berühren sollte.
Weil das Material des Arms niemals einen inneren Defekt haben und langsam ermüden kann (Kriechen geht ggf. über Jahre!).
Weil Heliumfestplatten niemals undicht werden können (was zu Headcrashes führen kann).
Weil kleinere/übliche Erderschütterungen um Rechenzentren natürlich immer Bögen machen.
Weil minimale Unwuchten in Plattern/Motoren/... niemals nach mehreren Hundert Betriebsstunden erst zu solchen Defekten führen.
Weil HDD-Motoren niemals kaputtgehen und/oder ihre Drehzahl zu stark absenken können.
Weil es niemals Aufschwing/Resonanzeffekte in Racks gibt.

Alles natürlich physikalisch völlig unmöglich - es ist immer derjenige schuld der die PLatte eingebaut hat, der muss die irgendwo angedotzt haben. Na dein Mitarbeiter möchte ich nicht sein. :ugly:

Natürlich sind Head-crashes extrem selten wenn man nicht mechanisch auf die HDD einwirkt. Nur ists weit von "unmöglich" entfernt. Sowas passiert. Ganz real.
 
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Wenn es um verlässliche Langzeitstorage geht die auch Anforderungen im Enterprisebereich erfüllt, ist die Auswahl gar nicht so prall. Da geben Magnetplattenhersteller jetzt auch nicht mehr Garatie als SSD Hersteller, wenn es darum geht wie lange man sowas im Tresor einlagern und anschließend noch auslesen kann.

Im Gegensatz zur Festplatte daheim, die genutzt wird, bis sie kaputt geht hat der professionelle Bereich ja schon bei der Anschaffung eine geplante Nutzungsdauer nach der die Hardware wieder durch neue abgelöst wird bevor sie überhaupt kaputt geht.

Wenn es um SSDs im Serverbereich geht die wirklich hart verschlissen werden, dann kann man deren Lebensdauer auslesen und dann wird eine Grenze gezogen bei deren Unterschreitung die SSD rausfliegt. 50%, 25%, 12%, kann jeder machen wie er lustig ist, aber 0% macht da niemand.
 
Dank der immer stärker werdenden Segmentierung dürfte die Warezszene wieder Aufwind bekommen. Die Zeiten, als man mit Netflix und Amazon Prime alle für unter 20€ im Monat abdecken konnte, sind leider vorbei. Natürlich kann man auch einfach monatlich nur einen der vier buchen und sich dann immer das ansehen, was da exklusiv ist, aber die Warezszene lebt und stirbt mit dem Komfort.
Das geht mit der immer stärkeren Marktsegmentierung Hand in Hand. Wer nicht das Geld dafür ausgeben möchte oder anderweitig nicht die Möglichkeiten hat sucht sich dann auch gerne andere Lösungen.
 
Weil das Material des Arms niemals einen inneren Defekt haben und langsam ermüden kann (Kriechen geht ggf. über Jahre!).

Kann ich als Maschinenbauing. nicht nachvollziehen.

- Metall hat unter Raumtemperatur kein kriechen
- Es gibt sowas wie Dauerfestigkeit und danach werden in der Regel die Bauteile der HDD ausgelegt, somit ist ein Ermüdungsbruch ausgeschlossen


Weil Heliumfestplatten niemals undicht werden können (was zu Headcrashes führen kann).

HDD sind nicht Luftdicht, sondern haben eine Druckausgleichsmembran. Somit kann hier nichts undicht werden. Ansonsten ist bei einer Heliumfüllung eine mind. Laufzeit von z.B. fünf Jahre vorgeben. Das ist vom Hersteller getestet und erprobt. Ansonsten würde es keine Grarantie geben. Zumal Helium keine benötigte Technologie für eine HDD ist.


Weil kleinere/übliche Erderschütterungen um Rechenzentren natürlich immer Bögen machen.

Sollte keine auftreten, da hier in der Planungsphase Resonanzdämpfer/ dämpfende Maßnahmen und co. verbaut werden.


Weil minimale Unwuchten in Plattern/Motoren/... niemals nach mehreren Hundert Betriebsstunden erst zu solchen Defekten führen.

Eine Unwucht ist kein Zufallsphönomen. Der Hersteller wuchtet die Bauteile in einer geforderten Toleranz aus, so dass hier physikalische Schäden ausgeschlossenen sind. Außerdem macht sich eine Unwucht sehr leicht bemerkbar, insbesondere wenn die Lager oder Plattern reißen sollten. Denn nichts anderes bewirkt eine Unwucht.


Weil HDD-Motoren niemals kaputtgehen und/oder ihre Drehzahl zu stark absenken können.

Die können kaputt gehen, wie bereits erwähnt. Nur dann sind die Daten aber nicht verloren und vor allem berührt der Kopf den Plattern nicht.


Weil es niemals Aufschwing/Resonanzeffekte in Racks gibt.

Wo sollen diese herkommen? HDD sind in einem Rack schwingungsgelagert. Ein Rack ist kein 0815 Comsumergehäuse. Da wird nichts dem Zufall überlassen.


Alles natürlich physikalisch völlig unmöglich - es ist immer derjenige schuld der die PLatte eingebaut hat, der muss die irgendwo angedotzt haben. Na dein Mitarbeiter möchte ich nicht sein. :ugly:

Aus meiner Erfahrung war immer einer Schuld. Denn mechanische Berührungen des Plattern durch den Lesekopf hatten bis jetzt immer die Vorbedingung das jemand nachweislich die HDD runtergefallen ist oder eben ein Transportschaden. Ansonsten laufen einige HDDs seit über 15 Jahren.


Natürlich sind Head-crashes extrem selten wenn man nicht mechanisch auf die HDD einwirkt. Nur ists weit von "unmöglich" entfernt. Sowas passiert. Ganz real.

Sicher kann das passieren. Nur ist das denn kein elektronischer und zufälliger Defekt etc. Sondern ein Defekt durch Dritte bzw. höhere Gewalt und dieses Risiko hat man auch bei jeder SSD. Das war aber nicht der Kontext bezüglich meiner Kommentare.
 
Es gibt sowas wie Dauerfestigkeit und danach werden in der Regel die Bauteile der HDD ausgelegt, somit ist ein Ermüdungsbruch
Eine korrekte Auslegung schützt nicht von zufällien ungewollten und unbekannten Materialfehlern. Es gibt einfach gebrochene Arme in Festplatten (wenn auch extrem selten). Das ist neben den ganzen Rechnungen leider die Realität. Ich bin ebenfalls Maschbau-ing. Mir sind Dauerfestigkeiten und Wöhlerkurven durchaus bekannt, die helfen dir aber nicht wenn in nem (so kleinen) belasteten Bauteil irgendwo ein Lunker, Mikroriss oder sonstwas drin ist der nach zig Stunden Betrieb zum Dauerbruch führt.
HDD sind nicht Luftdicht, sondern haben eine Druckausgleichsmembran.
Die luftgefüllten ja, Heliumplatten sind aber darauf angewiesen 100%tig dicht zu sein.
Die können kaputt gehen, wie bereits erwähnt. Nur dann sind die Daten aber nicht verloren und vor allem berührt der Kopf den Plattern nicht.
Im Gegenteil, kaputte Motoren sind einer der Hauptgründe für solche Aufsetzer (das hats sogar in den Wiki-Artikel als Grund geschafft). Das ganze Prinzip von Lesekopf schwebt ein winziges Stück über dem Platter basiert auf den drehenden Plattern und daraus resultierenden Strömungen der Luft (bzw des Heliums). Bricht die Strömung zusammen kann (nicht muss) auch der Kopf "herunterfallen".
Ein Rack ist kein 0815 Comsumergehäuse. Da wird nichts dem Zufall überlassen.
Ja, die Dinger sind gedämpft. Aber auch hier: man kann das Risiko damit stark einschränken aber nicht komplett eliminieren. Das wissen auch hdd Hersteller weswegen die noch andere intelligente Techniken in ihre Platten einbauen (die können beginnende Eigenschwingungen erkennen und ihre Zugriffsweise kurz ein bisschen verändern um Aufschwingen zu vermeiden).


Wie gesagt all diese Technik en funktionieren sehr gut und entsprechend extrem selten sind harte Headcrashes geworden. Aber es gibt sie nunmal noch immer da man nie alles komplett ausschließen und kontrollieren kann (dazu gehört auch der Mitarbeiter der versehentlich die hdd wo anstößt). :-)
 
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Kann ich als Maschinenbauing. nicht nachvollziehen.

- Metall hat unter Raumtemperatur kein kriechen
- Es gibt sowas wie Dauerfestigkeit und danach werden in der Regel die Bauteile der HDD ausgelegt, somit ist ein Ermüdungsbruch ausgeschlossen
Hm, klar Kriechen gibts bei Metallen nicht, zumindest nicht in dem Sinne, wie es bei Kunststoffen passiert.

Aber Ermüdungsbrüche anhand einer rechnerischen Dauerfestigkeit auszuschließen ist sehr optimistisch. Da reicht ein kleiner Materialfehler (schau dir mal Schliffe selbst von hochwertigen und teuren Edelstählen wie sie für Lager oder Zahnrädern zum Einsatz kommen an und was da alles an Einschlüssen drin und zulässig ist), ein Problem in der Fertigung allgemein der Qualität oder ähnliches und deine Rechnung ist fürn A...h.

In der Großserie gibt es nichts was nicht passiert. Die Frage ist allenfalls die Wahrscheinlichkeit (Viele Berechnungen sind auch nicht auf eine absolute Sicherheit ausgelegt sondern rechnen mit Ausfallwahrscheinlichkeiten - Lagerberechnungen sind ein prominentes Beispiel, letztlich sind auch deine Wöhlerkurven immer nur anhand einer bestimmten Wahrscheinlichkeit erstellt). Mittels FuSi und FMEA Tools kann man ja die Wahrscheinlichkeiten und die Folgen abschätzen aber eine 100% Sicherheit gibt es nicht.

Es geht hier nicht um systematische Fehler, sondern um Einzelfehler, die sich aber eben mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ereignen. Bei hohen Stückzahlen treten die aber unweigerlich auf.
 
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