2.0 Sound vom PC in 2 Verstärker

vig

Schraubenverwechsler(in)
2.0 Sound vom PC in 2 Verstärker

Hallo liebes Forum,

ich habe seit Wochen ein Problem mit meinem Vorverstärker (DENON PRA-1500). Ich überlegte nun diesen auszutauschen/zu umgehen, aber da ich nur einen Anschluss benutze dachte ich mir ich könnte mit dem PC evtl. auch direkt die beiden Verstärker ansteuern, da in der alten Anleitung auch die Möglichkeit besteht diese direkt mit einem CD-Player oder sonstigem zu verbinden, somit wäre der Pre Amp eigl. unnötig, nur zum Sammeln von Eingängen von Nöten, da ich Einstellungen auch am Pc vornehmen kann.

1) Gesagt getan habe ich einen alten einfachen Asus Laptop mit einem Adapter Kabel von Klinke auf Cinch (R/L) an die AMPs angeschlossen, was allerdings zu einer schrecklichen Rückkoppelung führte, kratzendes Geräusch. Die Störgeräusche konnte ich mir nicht erklären, Kabel sind funktionsfähig.
2) Daraufhin habe ich einen alten eigentlich aussortierten DVD-Player dazwischen geschlossen. Der Eingang erfolge hier beidseitig über Klinke, der Ausgang vom DVD-Player kam aus einem SKAT Anschluss per Adapter auf Cinch (R/L). Diese Variante hat funktioniert, der Ton war völlig in Ordnung.
3) Ich habe zudem noch von meinem Vater einen Adapter für Klinke zu Cinch bekommen, den ich dann zwischen ein normales Cinchkabel und dem Laptop in dem der Adapter steckte. Dies funktionierte auch einwandfrei, aber der Ton war etwas schwach auf der Brust, und nicht so knackig wie gewohnt.

Jetzt zu meinen eigentlichen Fragen:

Gibt es eine bezahlbare interne Soundkarte bis 100€ die den normalen Cinchausgang unterstützt bzw. alternative gute Möglichkeiten (z.b. Toslink oder HDMI, wovon ich keine Ahnung habe) um dies sauber zu lösen und den pre-AMP zu ersetzen? Eine eigene Software für die Soundkarte ist gern gesehen. Gibts es dort eine Art "Source direct" Einstellung?

Kann mir jemand Erklärungen für den Fehler in Variante in 1) mit Klinke auf Cinch geben und eine Möglichkeit Variante 3 zu optimieren?
Und warum tritt das Problem bei 1) auf, aber nicht bei 3) ist doch eigl. beides eine ähnliche Adapterlösung im Aufbau?

Die Soundkarte sollte wenn in ein zukünftiges System eingebaut werden.

Boxen: 2x Magnat Magnasphere Gamma
Verstärker: 2x DENON POA-4400A (Mögliche Eingänge: CANNON XL oder RCA Pin Jack (also Cinch))

Sorry für den komplexeren Beitrag^^
Danke im voraus für alle hilfreichen Beiträge :)

MfG

Vig
 
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Ich würde mir einmal diese beiden Karten ansehen:

ESI Maya 44 oder EMU 0404 PCI Express liegen so um 100€

Adapter von 6.3mm Klinke Mono auf RCA gibt es für kleines Geld.

Bei solchen Soundkarten aber nicht wundern wie schlecht manche Audio Inhalte klingen, diese geben Audiomaterial ohne Schönfärberei auch mit allen Makeln wieder!!
 
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Hallo liebes Forum,

ich habe seit Wochen ein Problem mit meinem Vorverstärker (DENON PRA-1500). Ich überlegte nun diesen auszutauschen/zu umgehen, aber da ich nur einen Anschluss benutze dachte ich mir ich könnte mit dem PC evtl. auch direkt die beiden Verstärker ansteuern, da in der alten Anleitung auch die Möglichkeit besteht diese direkt mit einem CD-Player oder sonstigem zu verbinden, somit wäre der Pre Amp eigl. unnötig, nur zum Sammeln von Eingängen von Nöten, da ich Einstellungen auch am Pc vornehmen kann.

1) Gesagt getan habe ich einen alten einfachen Asus Laptop mit einem Adapter Kabel von Klinke auf Cinch (R/L) an die AMPs angeschlossen, was allerdings zu einer schrecklichen Rückkoppelung führte, kratzendes Geräusch. Die Störgeräusche konnte ich mir nicht erklären, Kabel sind funktionsfähig.
2) Daraufhin habe ich einen alten eigentlich aussortierten DVD-Player dazwischen geschlossen. Der Eingang erfolge hier beidseitig über Klinke, der Ausgang vom DVD-Player kam aus einem SKAT Anschluss per Adapter auf Cinch (R/L). Diese Variante hat funktioniert, der Ton war völlig in Ordnung.
3) Ich habe zudem noch von meinem Vater einen Adapter für Klinke zu Cinch bekommen, den ich dann zwischen ein normales Cinchkabel und dem Laptop in dem der Adapter steckte. Dies funktionierte auch einwandfrei, aber der Ton war etwas schwach auf der Brust, und nicht so knackig wie gewohnt.

MfG

Vig


Zu den beiden Adaptern kann man schwer etwas sagen, da man nicht weis ob Sie identisch aufgebaut (also 1zu1) durchverdahtet sind.
Ein dumpfes Klangbild klingt nach enem Massefehler, event. Massepotentials (Ader)abgerissen

Ein brummen oder zierpen (sprich Nebengeräusche) kommen meist von einer schlechten Siebung des Netzteils, die über die Betriebsspannung einstreut, lässt sich bei einem Notebook leicht prüfen!! Netzteil ab, und im Akkubetrieb testen, da kann es dann keine Wechselspannungseinflüsse vom Netzteil geben. Sollte es dennoch Einstreungen geben, ist das ein zeichen für mangelde Schirmung, dort streuen dann die Wechselfrequenzen die im Rechner erzeugt werden in die analogen Verstärkerschaltkreise von der Soundkarte ein ...

Ich hoffe das hilft beim Verständniss etwas
 
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Und wieso möchtest du eine analoge Lautstärkeregelung gegen eine digitale, verlustbehaftete ersetzen?
 
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Weder Doppelpost noch ellenlange Vollzitate sind hier gerne gesehen ;)

Zum Thema:

Sicher, dass das Kabel nicht defekt ist?

Evtl. ein anderes Adapterkabel ausprobieren.


Wieso nicht das Problem mit dem Vorverstärker lösen?
 
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Was für ein Problem hast du denn mit dem Vorverstärker? Ich wette kratzendes Poti oder Relais... Das ist leicht ausgetauscht oder gereinigt und dann hast du keinen Grund deine Anlage zu verschlechtern indem du direkt aus dem Rechner die Endstufen ansteuerst o.ä. Lösungen angehst.

Alternativ könntest du eine externe USB Wandler mit Lautstärkeregelung beschaffen - ist zwar auch teurer als nen neues Poti aber klanglich sicher besser als die von dir beschriebene Vorgehensweise.

2. Alternative löte dir ne passive Lautstärkeregelung und schalte die zwischen den PC und die Endstufen. passive Vorstufen sind günstig zu realisieren und (wenn die elektrischen Parameter der Quelle und der Amps passen) klanglich kaum zu schlagen. Nachteil dieser Lösung ggü. Alternative 1 ist aber, dass die Wandlung weiterhin im Rechner geschieht mit einer mutmaßlich suboptimalen Lösung (zumindest im Laptop).

Auf ne Lautstärkeregelung im digitalen Signal würde ich mich jedenfalls auf keinen Fall einlassen!
 
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Danke für die Antworten :)
Also der Pre hat wohl einen Wackelkontakt und steuert eine Seite deutlich schwächer an. Gestern hatte ich das Problem gar nicht, als ich es mit meinem Bruder nochmals testen wollte, wohl der Vorführeffekt^^
Kabel ist nicht Defekt, klingt angeschlossen an den Pre-Amp ganz normal.
Werde nachher mit einem weiterem Laptop mal testen können, beim alten war der Fehler allerdings mit und ohne Netzteil.
Zum Beweggrund: war einfach die Einsparung eines zwischengeschalteten Gerätes, da ich eh nur noch ein Gerät anschließen werde^^
Da ich selber keine Musik mache, könnte mir eine digitale Regelung auch reichen, wenn der Klang klar und stark ist.

Selber basteln und löten muss ich allerdings mal ausschließen, da ich vermutlich mehr kaputt als ganz machen dürfte^^

Der USB-Wandler klingt auch interessant, besitzen solche denn 2 Cinchausgänge? Bitte mit konkreten Vorschlägen
so etwas vllt.:http://geizhals.de/pro-ject-box-design-dac-box-s-usb-d-a-wandler-schwarz-a939611.html
is mir aber auch schon etwas zu teuer aktuell.

Also eine reine Soundkarte ist weniger empfehlenswert? Die EMU 0404 pci sieht ja recht gut aus mit dem hdmi Adapter auf 2 Cinch, funktioniert ja bei dem alten dvd-Player ähnlich
 
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AW: 2.0 Sound vom PC in 2 Verstärker

Also der Pre hat wohl einen Wackelkontakt und steuert eine Seite deutlich schwächer an. Gestern hatte ich das Problem gar nicht, als ich es mit meinem Bruder nochmals testen wollte, wohl der Vorführeffekt^^

Ich bin fast zu 100% sicher das dies ein Problem am Poti ist. Wenn du jemanden kennst, der einen Lötkolben bedienen kann ist der Spuk in 10 Minuten vorbei. Dazu musst du nur ein passendes Poti kaufen -> da sieht man für 5€ schon was. D.h. dein - mumaßliche vorhandener - Bekannter mit Lötkolben lötet das Ding aus oder liest die Werte im eingbauten Zustand ab und du besorgst eins mit gleicher Kennlinie (logarithmisch) und Bauform und Widerstand, dass dann wiederum er einlötet... ganz simpel.

Vorab kannst du aber auch mal versuchen das Ding zu reinigen. Dafür kannst du mal google bemühen, es gibt zig Anleitungen wie sowas geht -> das kostet gar nichts! Danach wird der Vorverstärker vermutlich wieder tun.

Zum Beweggrund: war einfach die Einsparung eines zwischengeschalteten Gerätes, da ich eh nur noch ein Gerät anschließen werde^^

Aber wenn du dich dadurch klanglich verschlechterst, dann ist der einzige Vorteil ggf. eine Platzersparnis. Das musst du wissen was dir wichtiger ist.

Da ich selber keine Musik mache, könnte mir eine digitale Regelung auch reichen, wenn der Klang klar und stark ist.

Das Argument verstehe ich nicht. Was hat dein Dasein als Nichtmusiker damit zu tun? Das ist nur ein Thema der Klangqualität. Ein digitales Signal wird einfach verschlechtert durch eine Lautstärkeregelung und zwar ungleich stärker als dies bei einer analogen Regelung geschieht. Je leiser du das regelst, desto schlimmer wirds.

Der USB-Wandler klingt auch interessant, besitzen solche denn 2 Cinchausgänge? Bitte mit konkreten Vorschlägen

Gib mal ein Budget vor. Solche Sachen gibts für unter 100€ aber auch für 10000€+...

Also eine reine Soundkarte ist weniger empfehlenswert? Die EMU 0404 pci sieht ja recht gut aus mit dem hdmi Adapter auf 2 Cinch, funktioniert ja bei dem alten dvd-Player ähnlich

Wenn du u.a. ein Laptop anschließen willst dann ist eine interne Soka halt keine Option. Man kann das aber nicht verallgemeinern. Prinzipiell gibts für alles Vor- und Nachteile. Vorteil einer externen Lösung ist, dass man von Treibern und so Zeugs verschont bleiben kann, dass man vom Störumfeld des Rechnerinneren verschont bleibt, dass man eine (analoge) Hardwarelautstärkeregelung hat (finde ich auch ergonomisch und haptisch deutlich besser und praktikabler als das rumklicken in irgendwelchen Softwarefadern),...

Nachteil ist eben der zusätzliche Platzbedarf, das man eben keine Treiberspielereien hat um irgendwelche Dinge einzustellen (warum auch immer man das will),...

Nicht falsch verstehen, man kann auch mit ner internen Soka Musik hören -ö machen ja auch tausende von Leuten so - ich finde aber eben eine externe Lösung besser. Das kann aber jeder machen wie er will.
 
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Jo danke für die Hilfe :)

Ok, dann werde ich das reinigen und eventuelles ersetzen des Potis mal auf später verschieben, mein Techniker ist aber grad im Urlaub^^
Wodurch verursacht der Poti denn die ungleiche Lautstärke und kann ich das von außen erkennen?
Lötkolben ist vorhanden, nur traue ich mich damit nicht selber an solche Dinge. Wär aber bestimmt am besten den Pre-Amp zu behalten.

Platzersparnis ist halt nicht wirklich notwendig.
Budget liegt nur bis 100€, egal für welche Lösung, da andere Ausgaben noch anstehen.
 
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Wodurch verursacht der Poti denn die ungleiche Lautstärke und kann ich das von außen erkennen?

Das kann man von aussen nicht erkennen, ich wüsste zumindest nicht wie. So ein Poti funktioniert ja über Schleifer. Wenn da dann Dreck hinkommt, dann ist eben die Kontaktsicherheit nicht mehr gegeben. Das führt dann zu Aussetzern, anderen Übergangswiderständen und was weiß ich. Testen kannst du das auch indem du das Poti einfach ein paar mal ganz hin und her drehst. Damit kann eine vorübergehende Besserung eintreten - muss aber nicht je nachdem wie fest das Zeug sitzt.

Lötkolben ist vorhanden, nur traue ich mich damit nicht selber an solche Dinge. Wär aber bestimmt am besten den Pre-Amp zu behalten.

Budget liegt nur bis 100€, egal für welche Lösung, da andere Ausgaben noch anstehen.

Also, wenn es mit dem Reinigen klappt, dann entstehen keine Kosten (Wattestäbchen und Waschbenzin oder was auch immer man da am besten nimmt mal aussen vor) und wenn du das Poti tauschen musst, dann sind halt ein paar € für ein neues (Tipp: "blaues" Alps -> das wäre ein Gutes und nicht zu Teures das auch in vielen "High-End" Geräten verbaut wird, ich meine da kommste mit 8-10€ hin) fällig. Zu billig (sprich Noname Conrad für 0,5€) sollte es dann auch nicht sein, weil das Poti in erstaunlich hohem Maße auch für die Klangqualität mit verantwortlich ist.
 
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Wenn es Portabel sein soll, gibt auch da etwas aus dem Studiobereich.

E-MU 0204 USB

Ich nutze selbst die ältere 0202-USB für meine aktive Nahfeldabhöre...
 
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Ok, super danke :)

Ich werds dann reinigen und den Poti tauschen mit dem Bekannten, wenn er wieder da ist :)

Wenn das nicht hinhaut, wäre der EMU ein gutes Gerät denke ich.

Danke euch für die Hilfe, kann geschlossen werden :)
 
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Zappa wollte damit ausdrücken, dass das Creative Interface eher weniger in Studios verwendet wird. Die dort eingesetzte Hardware ist ein bisschen teurer.
 
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Zappa wollte damit ausdrücken, dass das Creative Interface eher weniger in Studios verwendet wird. Die dort eingesetzte Hardware ist ein bisschen teurer.

Das kommt wohl sehr auf den Verwendungszweck an ... ?! bei mir sind auch Wandler für >2000€ im Einsatz.... aber bei dem was er vor hat/te wäre es sicher keine schlechte Wahl gewesen.
 
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Studioelektronik definiere ich schlicht so, dass es sich um Gerätschaften handelt, die auch im professionellen Umfeld eingesetzt bzw. dafür entwickelt wurden. Das Zeug was hier gern als solche empfohlen wird ist davon meilenweit entfernt. "Richtige" Studiogeräte sind preislich deutlich höher angesiedelt, qualitativ ohnehin.
 
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