News 10 Gigabit: Realtek bringt neuen Controller zum günstigen Preis

Cat5e geht schon für 10Gbps, ist dafür zwar nicht spezifiziert, geht aber. Man sollte es nur mit der Länge nicht übertreiben.
Achso! Ja gut ... auf 1m oder als Patchfeld-Käbelchen.
Das "funkt" dann aber schon schön irgendwann, bei den hohen Frequenzen.
Strom, Impedanz, Latenz - alles nicht schön
 
Der Wert für 10 Gbit/s über Cat 5e wurde in einem Entwurf vorgeschlagen,[46] aber nicht in die endgültige IEEE 802.3 Norm übernommen. Allerdings bestätigen zahlreiche Hardwarehersteller die Funktion über 45 m Cat 5e UTP.[47]
Geschirmtes CAT 5e ist außerhalb von Europa ungebräuchlich und wurde von dem US-dominierten Gremium nicht getestet. Es ergeben sich dafür erheblich größere Längen, weil der längenbegrenzende Parameter das Fremdübersprechen ist. Geschirmte Kabel sind davon jedoch praktisch nicht betroffen.

45m kommt man im Haus gut hin, bei 5e geschirmt geht ja sogar mehr :D
 
Hab 30-40m mit Cat5e und 10Gbit/s, geht ohne Probleme. Bevor man die Wände aufreißt, neu verlegt und sich damit Ärger bei der "Regierung" Zuhause einhandelt, einfach mal testen :schief:
Ich war jetzt selbst von dem 8xSFP+ Switch zum günstigen Preis so angetan, dass ich ihn mir gleich selbst bestellt habe :D

Plus ein paar mehr Transceiver und zwei SFP+ auf RJ45 Transceiver für Anbindung des Alt-Switches und der Altgeräte mit 1Gbps-Kuper-LAN (ich habe hier aber überall ... was ist das? ... Cat 7 rumfliegen ... boa! Ist das staubig unterm Tisch in den Ecken. *staubsaug*).
Dazu noch Dual- und Single-NIC mit Intel-Chip.
(Und eine ... Campingdusche (?) ... wo ich gerade dabei war? :lol:)

Optisches LAN, ich komme!!!
Mietwohnung. Ich reiße hier keine Wände auf. Hier wird schön das dünne türkise LWL-Kabelchen in die Fussleiste gelegt und dezent rumgeführt ;)

Netter Nebeneffekt bei LWL-Leitern: keine Statik. Damit dürfte der Staubmagnet auch Geschichte sein \o/
 
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Thunderbolt Kabel gibts als Glasfaser in ganz lang.

Zu Kosten, die einem die Schuhe ausziehen.

Netzwerkfähig kp aber es gibt NAS mit Thunderbolt Anschluss.

Aber dann nur für einen Anwender. Bei mehreren ist man wieder beim 10 GBit Anschluß.

Cat5e geht schon für 10Gbps, ist dafür zwar nicht spezifiziert, geht aber. Man sollte es nur mit der Länge nicht übertreiben.

Ist schon spezifiziert. 22m ungeschirmt, 45m geschirmt, bzw. in Umgebungen ohne große Störungen auch 45m ungeschirmt.

Achso! Ja gut ... auf 1m oder als Patchfeld-Käbelchen.

Nö, ganze 45m.

In der Praxis ist da wohl noch etwas mehr möglich, das muß man dann aber austesten.

Strom, Impedanz, Latenz - alles nicht schön

Die Latenz ist genauso hoch und die bewegt sich im Mikrosekundenbereich.

Cat 5e :haeh: mit 100Mhz? Da 2,5, 5 oder gar 10 Gbps über 30m drüber? Ne lass mal ;)

Geht problemlos, sofern du nicht ungeschirmtes CAT5 Kabel hast und das mit Dingen, wie Powerline verlegst. Dann ist bei 22m Schluß, wenn es ganz übel läuft.

Ach ja: die Jahreszahlen in deinem Bild sind zumindest bei CAT3, CAT 5 und CAT 7 falsch.

Cat 6a ist das einzige, das mit 10Gbps UND RJ45 geht:



Cat 5 UTP 22m (45m)
CAT5 FTP 45m
CAT6 UTP 55m (100m)
CAT6A FTP 100m

Das sind die werte für 10GBit.

TERA oder GG45 (würg) braucht es erst, wenn man die Frequenzen jenseits von CAT6 nutzen will.

Dazu -wie gesagt- der Stromverbrauch:

Der ist meist relativ unkritisch, da wir hier von Volllast reden. Pro Stunde kann 10GBit Netzwerk etwa 4,2TB übertragen. Sagen wir man verursacht pro Tag 1TB Traffic, dann sind das bei 4 involvierten Ports unter 2,5Wh mehr. Selbst wenn sich der Traffic verzehnfacht, wären das 25Wh pro Tag oder 9kWh pro Jahr, mehr.

Bis sich die Glasfaser gerechnet hat, vergeht da eine Ewigkeit.
 
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Cat 5e :haeh: mit 100Mhz? Da 2,5, 5 oder gar 10 Gbps über 30m drüber? Ne lass mal ;)
Natürlich Cat 5e mit 100 MHz, dafür ist es doch schließlich spezifiziert. Gut, darüber wird es wohl schnell dünn und ich bin jetzt auch eher von haushaltsüblichen Entfernungen ausgegangen. ;)
Nachkaufen kann man bei Bedarf aber ja immer noch und dann würde ich natürlich auch gleich zu Kabeln greifen, die auch mit 10G keine Probleme haben.
 
Jein.
Beliebt (?) sind ja Misch-Switches
4 x 2,5G RJ-45 Base-T Ports, 2 x 10G RJ-45 Ports,

Frage ist ja ob alle auch alle Ports schneller als 1 bzw. 2,5Gb sein müssen. :ka:

Man braucht mindestens zwei 10G-Ports, damit eine 10G-Nutzung überhaupt möglich ist und mindestens drei, damit sich ein großer Vorteil (in Form eines zweiten Nutzers) gegenüber einer direkten Anbindung ohne Switch ergibt. Obiges Beispiel reicht nur, damit ein PC ein 10G-NAS als solches nutzen kann und die anderen wenigstens Zugang auf altem Niveau erhalten.
 
Man braucht mindestens zwei 10G-Ports, damit eine 10G-Nutzung überhaupt möglich ist und mindestens drei, damit sich ein großer Vorteil (in Form eines zweiten Nutzers) gegenüber einer direkten Anbindung ohne Switch ergibt. Obiges Beispiel reicht nur, damit ein PC ein 10G-NAS als solches nutzen kann und die anderen wenigstens Zugang auf altem Niveau erhalten.
Kommt drauf an, wie viele andere es gibt. Da kann auch ein 10G-Anschluss reichen, damit zehn Leute gleichzeitig mit 1G zugreifen können, respektive vier Leute mit 2,5G.
 
Andauernde Simultannutzung ist aber kein typisches Heimnutzungsszenario.
Habe ich ja auch nicht behauptet. ;)
Wobei ich mir in einem größeren Haushalt aber schon vorstellen könnte, dass es ein Gewinn ist, wenn sich nicht alle Nutzer ein 1G-Interface zur Datenhalde teilen müssen.
Aber es stimmt natürlich, dass ein einzelner schneller Port, die Szenarien deutlich einschränkt, aber er bietet schon auch sinnvolle Möglichkeiten, auch wenn die zugegebenermaßen eher in etwas größeren Netzen und in Kombination mit voll mit Ports mit höherer Geschwindigkeit ausgestatteten Switches interessant werden.
 

Das ist aber auch ein Switch für SFP+, ohne Optiken. Wenn du noch acht günstige Multi-Gig SFP-Module für je ~40 Euro dazurechnest bist du insgesamt auch bei 450 Euro!

Und wenn du das Ding tatsächlich voll mit 10G-Modulen bestückst, wirst auch Probleme mit der Temperatur der Optiken bekommen, wenn da mehr als zwei oder drei mal länger Dampf machen.

Mehr als ein oder vielleicht zwei RJ45-SFP würde ich da auch nicht einstecken, da wird dann sehr schnell der Strom begrenzen.

Ja, bei SFP kannst du selbst bestimmen, was für Optiken und wie viele du einsetzten willst, bei Kupfer muss aber jeder Port für bis zu 10G vorbereitet sein.
 
Das ist aber auch ein Switch für SFP+, ohne Optiken. Wenn du noch acht günstige Multi-Gig SFP-Module für je ~40 Euro dazurechnest bist du insgesamt auch bei 450 Euro!
40€ je Transceiver??? Wo kauft ihr denn ein? Dubai?

4er Pack für 28€: https://www.amazon.de/Multimode-Transceiver-Mini-GBIC-SFP-10G-SR-Supermicro/dp/B08YJSHTCP
oder den 10er Pack hier für 86€: https://www.amazon.de/QINIYEK-10GBase-SR-Transceiver-kompatibel-SFP-10G-SR/dp/B09X9RZX7B

Ich habe jetzt ca. 350€ für Switch, paar OM4 LC-Kabel, Multipacks an Tranceivern und zwei Netzwerkkarten (Dual und Single) gezahlt.
Das war es mir wert.
Dafür habe ich die hohe Geschwindigkeit ohne Crossover und Abschirmungsprobleme, Niedrigen Stromverbrauch und Latenz und kann in Zukunft einfach die Transceiver und Geräte wechseln - die Glasfaser-Kabel gehen weiterhin.


Und wenn du das Ding tatsächlich voll mit 10G-Modulen bestückst, wirst auch Probleme mit der Temperatur der Optiken bekommen, wenn da mehr als zwei oder drei mal länger Dampf machen.
Werden wir sehen. 0,7W vs 4-5W je Port.
Wenn etwas über längere Zeit "Vollgas" übermittelt, dann hast Du die Problematik egal ob Optisch oder klassisch.
Bleibt die Frage, ob bei 10Gbps tatsächlich etwas sooo lange volle Bandbreite ballert...
 
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Natürlich Cat 5e mit 100 MHz, dafür ist es doch schließlich spezifiziert. Gut, darüber wird es wohl schnell dünn und ich bin jetzt auch eher von haushaltsüblichen Entfernungen ausgegangen. ;)
Nachkaufen kann man bei Bedarf aber ja immer noch und dann würde ich natürlich auch gleich zu Kabeln greifen, die auch mit 10G keine Probleme haben.
Also Cat 5e, specifiziert für 100Mhz. Schafft damit 1Gbps.
Dabei nutzt es schon alle 4 Adern-Paare (twisted pair) für full-duplex Kommunikation.
Die Signalübertragung erfolgt mit PAM-5 (Puls Amplitude Modulation in 5 Leveln) = 2 Daten-bits je Symbol.
Die effektive Datenrate errechnet sich damit zu:​
Datenrate = Symbolrate × Bits pro Symbol
Im Fall von 1 Gbps über Cat 5e beträgt die Symbolrate effektiv 125 Millionen Symbole pro Sekunde (125 MSymbols/s), und mit der PAM-5-Codierung trägt jedes Symbol 2 Bits an Informationen:​
125 MSymbols/s × 2 bits/symbol = 250 Mbps pro Paar
Da zwei Paare für die Übertragung und zwei für den Empfang verwendet werden, beträgt der gesamte Durchsatz:​
250 Mbps/Paar × 4 Paare = 1 Gbps
(Die Theorethische Maximale Symbol-Rate errechnet sich aus "Nyquist" : "die maximale theoretische Symbolbandbreite ist doppelt der Signalbandbreite" - Signalbandbreite ist ja 100MHz, ergibt:​
Maximum Symbol Rate = 2×Signalbandbreite = 2 × 100 MHz = 200 MSymbols/s
Hinzu kommen Overhead wie Error Correction wegen Signalrauschen, Interferenzen, usw., ergo ~1Gbps effektiv)​

Wie quetschst Du nun 5 oder 10 Gbps durch das Kabel? Ja doch mittels höheren Signalfrequenzen, oder?
Das kann auf kurzen Distanzen funktionieren, weil die Kabel, gerade in Europa, besser geschirmt sind, als weltweit oder in den USA und weil auf kürzeren Signalwegen die Negativeffekte nicht so zum Tragen kommen.
Du betreibst das Kabel also außerhalb der Spezifikation. (das ist das, was @DOcean und @Hupii ansprechen)

Bei 100MHz wirst Du da nicht viel mehr, als 1Gbps durchschieben.
 
Zuletzt bearbeitet:
3 von 5 sind keine wirklichen Probleme.

Btw: ist die Übertragung im Kupfer nicht schneller, als die in der Glasfaser? -Von daher hättest du sogar ein winziges bisschen mehr Latenz :D

Also Cat 5e, specifiziert für 100Mhz. Scahfft damit 1Gbps.

Also ich hab es dir doch schon mehrfach gesagt: über CAT 5 sind bis zu 10 GBit möglich und 2,5 GBit sogar bis 100m.

Glaubst du ernsthaft, es läßt dich besser aussehen, wenn du die Fakten verleugnest?

Wie quetschst Du nun 5 oder 10 Gbps durch das Kabel? Ja doch mittels höheren Signalfrequenzen, oder?
Das kann auf kurzen Distanzen funktionieren, weil die Kabel, gerade in Europa, besser geschirmt sind, als weltweit oder in den USA und weil auf kürzeren Signalwegen die Negativeffekte nicht so zum Tragen kommen.
Du betreibst das Kabel also außerhalb der Spezifikation. (das ist das, was @DOcean und @Hupii ansprechen)

Nein, es ist spezifiziert und so vorgesehen.

Wenn du mir nicht glaubst, geh auf Wikipedia und schau nach.
 
Zumindest ich hatte mit den billigen Dingern immer nur Probleme! Wenn sich irgendwo etwas komisch verhält, schaue ich mir erst die Transceiver an. Wenn ich dann solche billigen Teile sehe, tausche ich die als erstes aus. In vielen Fällen hat sich das Problem dann erledigt.

[...]
Werden wir sehen. 0,7W vs 4-5W je Port.
Wenn etwas über längere Zeit "Vollgas" übermittelt, dann hast Du die Problematic egal ob Optisch oder klassisch.
Bleibt die Frage, ob bei 10Gbps tatsächlich etwas sooo lange volle Bandbreite ballert...
Auch hier kann ich nur aus eigener Erfahrung sprechen. Bei den Billig-Switchen wird sich über die Wärmeentwicklung, abseits der CPU, oftmals nicht so Gedanken gemacht. Auch bei den Transceivern hast du dann noch Unterschiede, wie warm die Dinger werden. Da hatte ich auch schon welche von bleibt "kühlt" bis "kannst du nicht mehr anfassen".
Bei zwei davon dicht nebeneinander steigen solche No-Name Switche schon nach wenigen Minuten aus, bzw. die Transceiver.

Außerdem lassen sich SFP-Module durch den "Käfig" relativ schlecht passiv kühlen.
Bei Kupfer kannst du einfach überall große Kühlkörper drauf packen und die Wärme direkt von den Chips abführen. Ist bei SFP halt nicht ganz so einfach.

Ich will die deine Anschuffung aber nicht madig reden und drücke dir die Daumen, dass alles rund läuft!
 
[...] ich bin jetzt auch eher von haushaltsüblichen Entfernungen ausgegangen. ;)
30m ist jetzt nicht so haushaltsunüblich. Oder meinst, ich stelle alle Geräte direkt neben dem Router und im Schlafzimmer auf?
Gerade bei Home-Lab würde ich das eher abseits aufbauen. Keller wenn geht, separater Wirtschaftsraum, wenn vorhanden, etc.
Ordentliche Verkabelung (auch über kleine Umwege, damit es schön und barrierefrei verlegt ist) wird vorausgesetzt.

Selbst in der Mietwohnung auf einem Stock kommen da schon mal gut "ein paar Meter" zusammen.
Im Mietshaus oder dem Eigenen Heim oder Maisonette sowieso.
Selbst in der Studenten-WG haben wir uns untereinander vernetzt und vom Turmzimmer im Eck bis in das hintere Zimmer mit Balkon verlegt UND die Nachbar-WG zwei Stockwerke über uns durchs Treppenhaus auch noch mit angebunden.

Alles ohne Wände aufreißen oder bohren, alles haushaltsübliche Entfernungen. :daumen:
 
Wie quetschst Du nun 5 oder 10 Gbps durch das Kabel? Ja doch mittels höheren Signalfrequenzen, oder?
Bei 100MHz wirst Du da nicht viel mehr, als 1Gbps durchschieben.
2,5G nutzt halt PAM16, da reichen 100 MHz bequem aus. 5G und 10G brauchen 200 bzw. 400 MHz Bandbreite. Da würde ich mit Cat 5e auch nicht drauf bauen, aber wenn 5G auf kürzere Distanzen gehen, würde mich das jetzt auch nicht überraschen.
30m ist jetzt nicht so haushaltsunüblich.
Ja, kann zugegebenermaßen schon vorkommen, ist aber schon ziemlich viel.
Alles ohne Wände aufreißen oder bohren, alles haushaltsübliche Entfernungen. :daumen:
Wenn man durch keine Wand durchkann, werden es natürlich noch mal einige Meter mehr.
 
Zumindest ich hatte mit den billigen Dingern immer nur Probleme! Wenn sich irgendwo etwas komisch verhält, schaue ich mir erst die Transceiver an. Wenn ich dann solche billigen Teile sehe, tausche ich die als erstes aus. In vielen Fällen hat sich das Problem dann erledigt.
Dann nimm die 10Gtek. Die sind etwas teurer aber immer noch lange keine 40€ das Stück :bier:
Ich glaub aber, die H!Fiber sind genau die gleichen, wie die 10Gtek, nur mit anderem Label.

Ich will die deine Anschuffung aber nicht madig reden und drücke dir die Daumen, dass alles rund läuft!
Ja Danke. :kuss:

Bin gespannt.
Ansonsten ziele ich weiter auf den Mikrotik.

Die Transceiver-Gehäuse kann man aufschrauben. Da habe ich keine Hemmungen, wenn die unangenehm heiss werden sollten.
Genauso beim Switch. Die Bewertungen lesen sich ganz gut. Aber wenn der zu warm wird oder föhnt, kommen da eigene leise Lüfter und größere Kühlkörper rein.
Habe damals auch an meinem Linksys rumgeschraubt als Tomato, DD-WRT und OpenWRT aufkamen.
 
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