News 10.000 Stellen weniger: Entlassungswelle bei Intel geht weiter

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Nachdem Intel bereits im April dieses Jahres eine erste große Entlassungswelle bestätigen musste, sollen jetzt weltweit insgesamt 10.000 Stellen abgebaut werden. Damit möchte der Chip-Gigant rund 10 Milliarden US-Dollar einsparen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu 10.000 Stellen weniger: Entlassungswelle bei Intel geht weiter

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Hmm sind anscheinend leider fixe Entlassungen, keine Fire&Rehire Entlassungen.

Intel möchte mit seinem Foundry-Geschäft bis ins Jahr 2030 zum taiwanischen Weltmarktführer TSMC aufschließen und der zweitgrößte Auftragsfertiger der Welt werden. Ein äußerst ambitioniertes Vorhaben, welches auch mit der aktuell laufenden Umstrukturierung und Entlassungen realisiert werden soll. Bislang allerdings ohne Erfolg, wie ein Blick auf die Aktie des US-Unternehmens zeigt.
Sehr schräg, der Aktienkurs soll also zeigen wie die Umstrukturierungen laufen?
Der würde höchstens danach erst mal was zeigen.
 
Hiere and Fire ist völlig "normal" in den USA, und damit auch bei Intel

Was aber nicht unbedingt normal ist, ist dass Habeck in Magdeburg eine Chipfabrik von Intel finanziert, mit über 10 Milliarden Euro Steuergelder aus der BRD, in einem Umfeld wo der PC Markt massiv schrumpft, nachdem er in der Corona Krise gewachsen war.

Europa hat schon einen großen Standort von Intel gehabt, in Irland. Und Irland hätte europäische Hilfe gebraucht, damit die Wirkungen eines stagnierenden PC Marktes abgefedert werden, und nicht zusätzliche Konkurrenz in Magdeburg.

Jetzt erfreut sich Intel an deutschen Steuergeldern, über 1,5 Millionen Förderung pro Arbeitsplatz in Magdeburg, Bedingungen über die andere Firmen nur träumen können, und Intel baut massiv Stellen ab....
 
Die Chefetage baut Mist, viele tausend angestellte müssen darunter leiden um ihre Fehler finanziell auszugleichen... "Sarkasmus" Juhu, dass System funktioniert und ist fair, dafür hat sich die Chefetage mindestens hundert Millionen an Boni verdient "Sarkasmus".
 
Die Fachkräfte für Intel in Magdeburg kommen zum Großteil aus dem Ausland, weil wir in Deutschland solche Spezialisten gar nicht haben. Und wir in der BRD finanzieren mit gewaltigen Subventionen zusätzliche Arbeitslose in Irland, weil wir den europäischen Standort von Intel dort absichtlich schwächen. Täglich muss ich mir die Werbung von Intel bei YouTube für neues Personal ansehen, von euch finanziert.

In Irland wird man sich bestimmt darüber freuen, und über die EU......
 
Die Fachkräfte für Intel in Magdeburg kommen zum Großteil aus dem Ausland, weil wir in Deutschland solche Spezialisten gar nicht haben. Und wir in der BRD finanzieren mit gewaltigen Subventionen zusätzliche Arbeitslose in Irland, weil wir den europäischen Standort von Intel dort absichtlich schwächen. Täglich muss ich mir die Werbung von Intel bei YouTube für neues Personal ansehen, von euch finanziert.

In Irland wird man sich bestimmt darüber freuen, und über die EU......

Dem ersten Satz stimme ich nur bedingt zu. Immerhin haben wir im "Saxony Valley" (Dresden-Nord) moderne Fabs von Infineon, Global Foundries und anderen, und wir haben sehr wohl in Deutschland Fachkräfte für moderne Halbleiter-Fabs; nur sicher nicht genug.

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Zum Thema "Intel möchte mit seinem Foundry-Geschäft bis ins Jahr 2030 zum taiwanischen Weltmarktführer TSMC aufschließen und der zweitgrößte Auftragsfertiger der Welt werden.":

Aufgrund der zunehmenden politischen Unsicherheit in Asien wäre es m.E. durchaus (für die USA und Europa) gut, mehr Fabs ausserhalb von Asien zu haben, und insbesondere eine ernstzunehmende Konkurrenz zu TSMC. Sollte tatsächlich in ein paar Jahren China in Taiwan einmarschieren, erleben wir eine Weltwirtschaftskrise wie schon lange nicht mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier in der News geht es um Entlassungen bei Intel, in einem stagnierenden PC Markt. Selbst der Bereich Datacenter schwächelt, so dass man an den Börsen enttäuscht war. Intel hat zu viel Kapazität, und muss sich schnell kleiner schrumpfen.

Globalfoundries und Infineon haben auch keine moderne Fertigung. Hier ist TSMC führend, Intel, und Samsung. Deswegen war die Ansiedlung von TSMC in Deutschland auch richtig.

Und ob Intels Foundriefantasien jemals richtig funktionieren werden, ist auch fraglich.

Bei einem Konflikt mit China werden viele Lieferketten zusammen brechen. Da werden nicht nur Chips von TSMC fehlen.
 
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