Zitat Zitat von Arkintosz Beitrag anzeigen
Das kann schon zu viel sein, wenn man USB-Sticks als langfristigen CD-Ersatz plant. Tatsächlich hätte man auch nicht 4 Pads auf Ober- und Unterseite gebraucht, jeweils 2 Pads hätten gereicht:
Man hätte entweder +5V oder -5V Potenzialdifferenz auf zwei schräg gegenüberliegenden Pads und hätte dann bei den anderen Pads aushandeln können, welches D+ und welches D- ist.
Die Anzahl der Pads pro Seite hat eher wenig Einfluss auf die Kosten. Wenn man schon Vias braucht und die Platine beidseitig bearbeiten muss, dann sind vier statt zwei Pads je Seite schnell gedruckt – und möglicherweise sogar günstiger, wenn man im Gegenzug die Daten- und Stromleitungen fest verdrahten kann. Aber man hätte für einen beidseitigen Stecker entweder mehr Platz oder eine höhere Fertigungsqualität gebraucht oder auf die schützen Einfassung verzichten müssen. Mit dem Typ-C, der seine zahlreichen Kontakte nicht auf einer Seite unterbringen konnte, gibt es jetzt ja ein entsprechendes, doppelseitiges Layout.


Zitat Zitat von havok2 Beitrag anzeigen
Warum haben Sie dann nicht eine Form wie bei Displayport gewählt? Diese bietet immerhin auf den ersten Blick nur eine Möglichkeit und hätte keine zusätzlichen Kabel
benötigt. Es hätte ja auch eine simple farbige Markierung gereicht oder, dass alle USB Anschlüsse die Nase immer links (von vorn betrachtet) haben. Aber da es mal
so mal so ist...
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Anschlüsse mit grober Eckmarkierung lassen sich auch nicht Blind einstecken. Bei den direkten USB-Vorgängern RS232 und D-Sub-Midi konnte man von der Seite her nicht einmal zuverlässig erkennen, welche Seite denn oben ist und ausprobieren funktionierte nocht schlechter als mit USB. Erst mit den niedrigen Fertigungstolleranzen von Display Port geht es etwas besser, aber auch da suchen einige Leute mehrere Minuten lang nach der richtigen Orientierung des DP-Kabels an der HDMI-Buchse, ohne zu spüren, dass es hinten und vorn nicht passt.