Internetportal: Herausgabe der Nutzerdaten nach Haftandrohung

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Ein Redakteur des Internetportals klinikbewertungen.de wird nun wahrscheinlich doch die Daten eines Forennutzers herausgeben, nachdem ihm die Justiz mit Haftandrohung zuleibe rückte. Bereits seit zwei Jahren läuft das Verfahren einer Ärztin gegen Unbekannt, die vom Redakteur die Daten des Nutzers erfahren will, dem sie Verleumdung vorwirft.

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Also ich würde es begrüßen wenn solche Daten rausgegeben werden.

Meine Begründung ist relativ einfach.

Es gibt leider zuviele leute die sich hinter der Anonymität des Netz verstecken. Oder Bewusst mist über Menschen erzählen nur weil Sie sauer, neidisch, eifersüchtig oder sonst was sind.
Solche Sachen würde die meisten im Echten Leben nicht machen da sie angst vor den Konsequenzen haben, ob jetzt Physich oder rechtlich. Und leider gibt es zuviele Menschen die dem geschreiben mehr glauben schenken als mal selbst nach zufragen. Vielleich würde sich durch sowas auch der Umgangston im Netz verbessern oder eher in Foren.

Klar abgebrühte Menschen werde darin so oder so kein hinderniss sehen ob im Netz oder sonst wo.
 
Und leider gibt es zuviele Menschen die dem geschreiben mehr glauben schenken als

Daher gibt es bei solchen Portalen aber auch nicht nur eine Bewertung sonderen mehrere... Es sollte zudem ausreichen die Bewertung schlichtweg löschen zu lassen. Dem Redakteur hier mit Beugehaft zu drohen halte ich für weit überzogen...

Evtl. ist ja an der Sache was dran wenn die Ärztin gleich zur Anzeige greift :D

Zudem muss man auch die andere Seite im Netz sehen. Ja, es wird wirklich viel Blödsinn verzapft und der Ton ist oftmals sehr hart, aber es wird auch oft genug die Wahrheit knallhart wiedergegeben und diesen Punkt sollte sich unsere Gesellschaft nicht verbauen.
 
Wieso ist ein Redakteur dafür verantwortlich? Wären das nicht eher die Betreiber? Aber vielleicht ist er ja beides in einer Person. Nachvollziehbar wäre es für mich auf jeden Fall. Warum sollte er die Strafe kassieren weil ein anderer auf der Webseite Mist gebaut hat? Soll er die Daten herausgeben und dann können die Klägerin und der/die Beschuldigte sich "einigen"... Wie mein Vorposter schon schrieb, gibt es zu viele Leute die sich hinter der vermeintlichen Anonymität im Internet verstecken und denken sie hätten keine Konsequenzen zu befürchten.
 
Also ich würde es begrüßen wenn solche Daten rausgegeben werden.

Meine Begründung ist relativ einfach.

Es gibt leider zuviele leute die sich hinter der Anonymität des Netz verstecken. Oder Bewusst mist über Menschen erzählen nur weil Sie sauer, neidisch, eifersüchtig oder sonst was sind.
Solche Sachen würde die meisten im Echten Leben nicht machen da sie angst vor den Konsequenzen haben, ob jetzt Physich oder rechtlich. Und leider gibt es zuviele Menschen die dem geschreiben mehr glauben schenken als mal selbst nach zufragen. Vielleich würde sich durch sowas auch der Umgangston im Netz verbessern oder eher in Foren.

Klar abgebrühte Menschen werde darin so oder so kein hinderniss sehen ob im Netz oder sonst wo.

Das widerlege ich damit das jedes Seriöse Portal Moderatoren hat.
"Aber Facebook hat keine...", "SheareGossip auch nicht", da verweise ich auf meinen ersten Satz.
Und an im Ausland Sitzende Provider von Portalen kommt hier eh keiner ran. Oder Leute die wirklich Anonym unterwegs sind.
 
Ich wollte zu Anfang nur Festhalten das ich die Beugehaft nicht für angemessen halte oder den Betreiber dafür verantwortlich zumachen.
Nur das ich die herrausgabe solcher Daten begrüße.

Weil wenn jemand schon was übeles schreibt oder jemanden angreift, warum sollte er dann nicht zur Rechenschaft gezogen werden?

Aber mir geht es auch net um Foren von großen Anbietern, da sollte es wirklich Moderatoren geben die neutral sind etc.
Mir gehts eher um die ganzen kleinen Foren für Hobbys, Interessen oder auch für anderes ^^. Da ist das manchmal nicht wirklich organisiert, es gibt Grüppchen wo auch Moderatoren oder der Betreiber/Besitzer
selbst mitmachen oder sich ganz und gar von einem lieblings User haben belabbern lassen ohne den Hintergrund zukennen. Mich selbst hat es nie getroffen aber ich kenne leute da halten sich schlechte gerüchte heute noch ohne das sie die chance habe da irgendwas klar zustellen.

Ich lebe halt nach dem Motto. Das ich nur das sage, was ich jemand auch Persönlich ins Gesicht sagen würde. Und da ist halt auch die Wortwahl sehr wichtig, wie bringe ich es jemanden bei.
Und das ist im Netz halt oft nicht der Fall. Dort wird meistens überzogen reagiert oder Menschen werden gleich Persönlich angegriffen, als idioten hingestellt etc.

Ich bin selbst nur noch in diesen Forum mehr oder minder aktiv. Da mir der Umgangston und dieses gezätter wirklich auf den nerf ging.
 
Ob man als kleiner Leut auch die Sache gewonnen hätte? Wenn es ein gewisses Maß überschreitet ist natürlich angebracht das Daten rausgegeben werden
 
Das widerlege ich damit das jedes Seriöse Portal Moderatoren hat.
"Aber Facebook hat keine...", "SheareGossip auch nicht", da verweise ich auf meinen ersten Satz.
Und an im Ausland Sitzende Provider von Portalen kommt hier eh keiner ran. Oder Leute die wirklich Anonym unterwegs sind.

Warum sollten für "unseriöse" Foren andere Grundsätze gelten wie für "seriöse" und das man an im Ausland sitzende und an "wirklich Anonymen" nicht leicht rankommt stimmt zwar aber sollte man deshalb die Verfolgung einstellen? Immerhin kann das für den jeweilig betroffenen immense Auswirkungen haben und ist ab einer gewissen Grenze auch keine Lappalie mehr. Es wurde schon mehrfach von der deutschen Gesetzgebung festgestellt, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist, deswegen ist die angedrohte Beugehaft eine logische Schlussfolgerung noch dazu ist die Beugehaft wohl das letzte Mittel.
 
naja mit ner 2 Jahre alten Ip Adresse von der Anmeldung sollten die nix mehr anfangen können und wenn der jenige schlau war hat er ne wegwerf email adresse zur Anmeldung benutzt
 
Das man mit den Daten nichts anfangen kann spielt keine Rolle; relevant ist nur das sie sicher nicht zum Nutzen des Users verwendet werden.

Daher sollte man als User die Speicherung selbstverständlich ablehnen.


Und auch als Betreiber einer Seite: wo nichts ist kann man nichts herausgeben müssen...
 
Bist du auch für die Abschaffung von Ausweis und KFZ-Kennzeichen? Nur durch solche Regeln ist ein Zusammenleben von Menschen möglich, ich halte nichts vom Rechtsfreien Raum im Internet, ich bin aber absolut für die Gewaltenteilung und solange die besteht mach ich mir persönlich keine Sorgen.
 
Alleine dieser Satz disqualifiziert dich aus jeglicher Meinungsbildung und Entscheidungsebene da du den gleichen Bullshit wie die vergreisten Politiker der C Parteien wiedergibst ohne begriffen zu haben, was das "Netz" oder Internet eigentlich ist und wie es funktioniert.

Auch das von dir genannte hast du nicht begriffen.
 
Na, na. Wir wollen doch keine gegenteiligen Meinungen verbieten...

Foren brauchen zwei Datensätze vom User, um überhaupt halbwegs funktionieren zu können: E-Mail-Adresse und IP-Adresse. Erstere ist vor allem wichtig, wenn der Betreiber mit dem User in Kontakt treten will. Insbesondere wenn der Account gesperrt wurde, möchte der User ja auch erfahren warum und wieso. ;) Im Übrigen ist die E-Mail-Adresse notwendig, um den Account damit zu verknüpfen und damit eine (technische) Abgrenzung zu anderen Usern zu gewährleisten. Einer Einwilligung zur Speicherung bedarf es daher gar nicht, da die E-Mail-Adresse für die Inanspruchnahme des Telemediums (hier Forum) notwendig ist. Wir hätten damit einen gesetzlichen zulässigen Zweck der Erhebung.

Die IP-Adresse wiederum ist für den ein telekommunikativen Teil notwendig. Worüber man reden kann, ist die Speicherung der IP-Adressen zum Zeitpunkt des Besuchs. Es besteht derzeit aber eine Streitfrage, ob IP-Adressen (und insbesondere dynamische) personenbezogene Daten sind und damit einwilligungsbedürftig. Die allermeisten Foren haben mangels Vorhandensein anderer Daten aber gar keine Chance diese auf eine Person zu beziehen.

Nach mittlerweile vier Jahren Moderator kann ich die Überlegungen verstehen, dass den Usern ein Teil ihrer Anonymität genommen werden soll. Was hier aber für Mittel angewendet werden, ist bestenfalls als "unverhältnismäßig" zu bezeichnen. Wenn man es konkreter bezeichnen würde, müsste man sich selbst bald Gedanken über Beugehaft machen. :ugly:

Und wer sich wirklich unsicher ist, was mit den seinen Daten passiert, kann ja mal in den §34 BDSG gucken...

naja mit ner 2 Jahre alten Ip Adresse von der Anmeldung sollten die nix mehr anfangen können und wenn der jenige schlau war hat er ne wegwerf email adresse zur Anmeldung benutzt

Man braucht sich dann aber auch nicht zu beschweren, wenn dem User Informationen zur Sperre dann vorbehalten werden (eine Sperre kann ja auch ungerechtfertigt sein) und schon gar nicht braucht man die fehlende Info dem Betreiber vorzuwerfen, wenn der User es versäumt hat einen ordentlichen Kontakt anzugeben.
 
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Alleine dieser Satz disqualifiziert dich aus jeglicher Meinungsbildung und Entscheidungsebene da du den gleichen Bullshit wie die vergreisten Politiker der C Parteien wiedergibst ohne begriffen zu haben, was das "Netz" oder Internet eigentlich ist und wie es funktioniert.

Auch das von dir genannte hast du nicht begriffen.

Dann erhelle mich bitte... vielleicht kannst du mir ja auch erklären warum Normen und Verhalten aus dem normalen Leben, die sich über tausende Jahre bewährt haben im "Netz" nicht gelten sollten. Das man die Dingen anpassen/modernisieren kann keine Frage aber solange hinter dem "Netz" reale Firmen mit realen Personen stehen, sollten auch reale Gesetze gelten.
 
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