Zentralcomputer @ Home-Ideenwettbewerb 1. Runde

Interressiert euch die im Wettbewerb beschriebene Technik bzw. würdet ihr sie kaufen??


  • Umfrageteilnehmer
    18

Schinken

BIOS-Overclocker(in)
Guten Abend Freunde der Sonne,

ich hatte folgende Idee: Einen Touchscreen Monitor in der Küche, an der Wand. Und vielleicht ein, zwei ca 10'' grosse Touch-monitore die im Haus rumliegen können. Darauf möchte ich einfach das Bild von meinem PC haben. Ich behalte natürlich auch den Monitor der am PC steht, aber ich könnte von überall auf meine Hermine wie auf einen Zentralcomputer zugreifen. Wozu mehrere Pcs? Eine heftige Mult-CPU-Server Lösung und die ganze Familie kann einen Rechner nutzen (jaaa, jetz träume ich, aber während am einen Monitor gezockt wird sollte Mails checken auf dem andern kein Problem sein).

Die Idee ist ja auch nicht neu, in jeden SciFi Film gibt es so etwas!

Ich habe jetzt einiges zu dem Thema und möglichen Lösungen gelesen und bin nicht sehr zufrieden.

Selbst (Daten-)kabellose Monitore stellen schon ein Problem dar, aber die Krux liegt beim Rückkanal für den Touchbetrieb.
Also, ich weiss dass z.b. ein Tablet mit Teamviewer o.Ä. denselben Zweck erfüllen würde, aber mir gehts schon darum dass nurnoch ein Rechner am Werk ist. Ich sage dass nur weil in vielen Foren der Zweck so einer Idee angezweifelt und immer wieder eben Tablets als Alternative angepriesen wurden. Mir geht es darum praktikable Lösungansätze für Exakt diese Idee zu finden.

Darum veranstalte ich einen Ideenwettbewerb :).

Minimalanforderungen:
-EIN kabelloser(AC/DC Kabel sind erstmal ok) Touch-Monitor, zwischen 15-25", an die Wand zu hängen. Möglich sein sollte damit die Steuerung meines Pc's, wobei der Inputlag keine sehr große Rolle spielt,. Zocken muss nicht möglich sein, wohl aber surfen und Multimediasteuerung.

(Ich benutze Windows 8.1, d.h. die Steuerung [besonders von Multimediainhalten] lässt sich brauchbar über Apps realisieren, die die Touchsteuerung vereinfachen sollten. So muss die Präzision und Reaktionsgeschwindigkeit auch nicht sehr gut sein. Aber das Betriebssystem ist keine Vorgabe^^)

In dieser ersten Runde spielt das Budget keine Rolle, es geht mehr um die technische Umsetzbarkeit.

Sofern sich denn genug Teilnehmer finden und gute Ideen dabei sind wird es später mehr Runden geben, mit höheren Anforderungen wie ein einzuhaltendes Budget.
Dann gibt es für die besten Ideen aber auch kleine Preise^^. Senkt die gespitzten Ohren ruhig wieder, nichts teures, nur ein Dankeschön für den Aufwand eben ;).

Ich hoffe auf gute Ideen und dass das Teil am Ende an meiner Wand hängt^^.
 
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OK, was machen moderne NAS nicht was du willst?

Was du beschreibst nennt sich auch Remote-Desktop mit einem Multi-Session-OS: Linux.
 
OK, was machen moderne NAS nicht was du willst?
Was du beschreibst nennt sich auch Remote-Desktop mit einem Multi-Session-OS: Linux.
Naja, wo gibt's denn so eine Lösung zu kaufen? Ohne komplizierte Bastelei, sagen wir, ein Fertig-Paket aus Xeon-Server und x Touch-Bildschirmen, die ohne tiefergehendes Wissen irgendwo aufgehängt werden können und im Nu funktionieren und mit dem Server kommunizieren? Sodass man in mehreren Räumen des Hauses Bilder und Videos anschauen oder Emails überprüfen kann? Also, ich finde die Idee spannend, ein Vorgeschmack auf die Zukunft.
Selbstverständlich hab ich keinerlei Ideen anzubieten :D
 
Genau Gysi, so in der Art war mein Gedanke^^.

Research: Nun, für ein NAS brauche ich immernoch Rechner die ich ranhänge. Ich will nicht nur die Daten bereitgestellt haben, sondern auch die Rechenkapazität.. Es soll wirklich ein Zentralcomputer sein, nicht mehrere.

Remote Desktop mit Multisession Linux? Also alle Remote Ansätze die ich gefunden habe laufen nicht ordentlich. Es gibt Fernbedienungs-Apps, die funktionieren auch gut, aber das ist nicht was ich will. Ich mölchte auch nicht 4 Tablets, denn damit kann ich auch so surfen usw. Dafür brauche ich keinen Zentralcomputer. Deswegen lass ich den Rechner dann ja meist aus. Wenn ich aber wirklich mal Rechenkraft brauche muss ich das Gerät wechseln, das finde ich unnötig. Die Touchscreens sollen nur Ein-/Ausgabegeräte sein.
Warum geht das unter Linux besser? Remoteverbindungen laufen doch auch mit Windows (sind nur nicht was ich suche). Und ich frage ehrlich, weil ich mich mit Linux nicht sehr auskenne.
 
Ich verstehe deine Idee und das Problem ist nicht mal der Bildschirminhalt denn das kann man ohne größere Probleme per Funk übertragen.
Die Firma KFA² hat damals als die 400er Serie von Nvidia noch aktuell war, ein sehr interessantes Konzept vorgestellt.

KFA2 debuts GeForce GTX 460 Razor and WHDI | VideoCardz.com

In dieser Richtung könntest du mal etwas weiter forschen, somit wäre das reine Ausgabe Problem gelöst.
Bei der Eingabe kommen wir zum eigentlichen Problem, dies wird sich nicht so von der Stange kabellos lösen lassen.



Bezüglich des Systemes könnte man ja wie hier schon erwähnt auf Multiple Remote Desktop verbinden zurück greifen, wie weit das allerdings realisierbar ist, weiss ich nicht aber dein Ansatz funktoniert nicht ohne getrennte systeme nicht. Gerade für den Fall jemand sitzt vor dem PC und du möchtest Mails abrufen, kommst du nicht um einen Remote Desktop oder zumindest eine VM nicht drum rum.
 
Multi-Session heißt das Zauberwort.

Du kannst unter Linux X User gleichzeitig arbeiten + Zugreifen lassen.

Windows kann nur einen.


BTW: Mein Synology kann fast alles was du beschreibst. Nur bleibt immer das Problem: Du brauchst rechnende Hardware im Bildschirm.

Nur Signal weiterreichen.... Dafür fehlt es an Technik mit enstprechender Funkreichweite und Quallität. + Verwaltung dieser "Anschlüsse".
 
Research: Logisch, ein mikroprozessor muss drin sein, wie in jedem Fernseher aber auch. Betreffs Multisession OS lies bitte unten weiter. Aber danke für die Erklärung, hat sich ja komplizierter angehört als es ist:).
Nein, da muss ich wiedersprechen, im Industriellen Maßstab gibt es diese Technik ja. Bei Präsentationen oder der Bedienung großer Maschinen.
Siehe hier:IndoorPublicDisplays.

Also sind Reichweite und Datenraten grundsätzlich kein Problem (der Rückkanal wird da anscheinend über Infrarot realisiert-könnte man sowas nicht auch selbst machen?). Nur sollte es doch mit ein wenig Hirnschmalz möglich sein so etwas selbst zu realisieren (ohne es eben komplett basteln zu müssen).
1400€-mehrere zigtausend € wie für die Geräte im Link finde ich lächerlich für nen Monitor mit Funktechnik (auch wenns durch den Rückkanal komplexer ist).

FREAKonHELL: Was meinst du mit VM? Sorry wenn ich auf dem Schlauch stehe^^.
Verstehe ich dich richtig das du das Problem dabei siehst gleichzeitig auf einem Desktop zu arbeiten? Ich denke aber da hab ich dich falsch verstanden oder? Denn mehrere Desktops auf verschiedenen Monitoren sind ja ein alter Hut. Deswegen muss ich auch nicht unbedingt ein Multisession-OS haben.

Aber du hast recht, der Rückkanal ist das Problem. Eventuell könnte man einen Touch-fähigen Monitor per USB-Dongle oder Intels "WiDi" einen Rückkanal verschaffen, aber da ich mich leider mit Netzwerk und Streaming nicht sehr detailliert auskenne starte ich ja diesen Wettbewerb^^.
 
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Da fällt mir doch glatt wieder die gute alte AS/400 ein:

ibm-3487-1.jpg

Da hatte man nichts anderes als doofe Terminals dran. Die haben nur die Bildausgabe auf den Röhrenschirm geworfen und die Tastatureingabe des Users zurück an den AS/400 Server geworfen.
D.h. du möchtest eigentlich auch nix anderes, nur dumme Terminals ohne großartige Rechenleistung und einen zentralen "Server" der sich um alle Terminals kümmert. Klingt mal machbar. Allerdings nicht mit einer Standard-Win8-Version. Ohne einen Windoof-Server sehe ich da schwarz und der kostet wieder Länge mal Breite. Und ich sehe da durchaus den Bedarf nach einem Multisession-OS. Mehrere Mauszeiger und Keyboards in EINER Clientsession? Viel Spass...
Spontan fällt mir da auch noch Igel ein, siehe Igel Zero Clients. Aber auch da brauchts wieder einen passenden Software-Unterbau den es nicht günstig oder für Lau gibt.

Ich würde da auch eher mal im Linux-Umfeld suchen, ist für Zuhause definitiv kostengünstiger und eventuell gibts da jemand der sich sowas schon mal zusammengeschustert hat.
 
Das was du da machen willst ist so leider nicht umsetzbar (noch nicht).

Was es aktuell schon gibt, womit sich aber auf keinen Fall PC Spiele spielen lassen ist:
Mann nimmt einen starken PC, installiert da VM Ware ESXI oder Virtualbox (unter WIndows) und kauft sich dann z.b. Einbaupc´s für in die Wand (sind dann halt vollwertige PC´s.

Dann hast du alles zentral auf dem starken Rechner und kannst dich mit den Clients da aufschalten.

Wenn du das ganze unter Windows nutzt kannst du nebenbei auch noch am Hauptrechner zocken oder über Steam in Home Streaming sogar auf einem anderen PC spielen (dann kannst du aber auf dem richtigen PC nicht mehr daddeln wenn grad ein anderer spielt)


Wir vertreiben in unserer Firma eine Hausautomation und nutzen dafür die Einbau PC´s dieses Herstellers:

exone Panel PCs | exone Industrie | exone Online-Shop

Die sind 1a und gibt es auch mit schwächeren Celeron CPU´s
ES GIBT NATÜRLICH AUCH ANDERE HERSTELLER ICH WILL HIER KEINE WERBUNG MACHEN!!!


generell finde ich solche Lösungen "interessant", wirklich lohnen wird sich das nicht weil du wie gesagt Touch nur über Kabel übertragen kannst .

Günstiger ist es wenn jeder seinen kleinen eigenen PC hat oder eben ein tablet (womit wir wieder beim Thema wären) und dann eben über remote desktop auf eine Virtuelle Maschine zugreifen.
 
MS Multipojnt Server als OS, Server konfigurierst du selber. Dazu einen Zero Client und das mit dem Monitor in der Wand funktioniert.
Das mit den Mobiles wird dennoch schwierig.
 
Also Linux Terminal Server Project - Welcome to LTSP.org sieht mal nicht so schlecht aus. Scheint (auf Linux-Basis) erstmal alles abzudecken. Wenn du deine 8.1-Möhre behalten willst, entweder eine virtuelle Maschine dafür aufsetzen oder einen extra "Server"-Rechner dazu abstellen.

Wenn du die Multimediasachen per VLC oder XBMC abspielst sehe ich in der Fernsteuerung des Players per IP auch kein Problem. Remotesteuerung des PCs per Remotedesktop auch kein Thema.
 
Also Linux Terminal Server Project - Welcome to LTSP.org sieht mal nicht so schlecht aus. Scheint (auf Linux-Basis) erstmal alles abzudecken. Wenn du deine 8.1-Möhre behalten willst, entweder eine virtuelle Maschine dafür aufsetzen oder einen extra "Server"-Rechner dazu abstellen.

Wenn du die Multimediasachen per VLC oder XBMC abspielst sehe ich in der Fernsteuerung des Players per IP auch kein Problem. Remotesteuerung des PCs per Remotedesktop auch kein Thema.

Zocken kann er dann halt nicht mehr drauf ;-)
 
Zum Konzept und Gedankenspiel an sich:
Grundsätzlich ist es keine schlechte Idee, allerdings bringt Zentralisierung immer das Problem mit sich, dass man extrem von einem Gerät abhängig ist. Fällt dieses aus, sitzen alle auf dem Trockenen. Hinzu kommt der Stromverbrauch - ein System, welches moderne Spiele flüssig darstellen kann, ist außerhalb der Spielzeit ziemlich overpowered. Und für das Abrufen der Mails etwa wird dann halt relativ viel Strom verbraten.
Eine weitere Hürde ist die Zuweisung von Ressourcen. Der Ansatz, möglichst viel Leistung bereitzustellen, wird nicht ausreichen, man muss jedem User zumindest ein Ressourcenminimum zur Verfügung stellen. Und hier sind wir schon wieder sehr schnell im Bereich der Virtualisierung.

Zumindest im Privatbereich ist aber die zentrale Bereitstellung von Daten ein erster Schritt in diese Richtung. Bis man aber das Betriebssystem teilt, wird sicherlich noch einiges an Entwicklungsarbeit notwendig sein - mal ganz abgesehen davon, dass ich keinem anderen Nutzer so vertraue wie mir, wodurch das Teilen eines Systems für mich immer einen Kompromiss darstellt.

MfG Jimini

P.S.: Es gibt einen von vielen Nutzern vertretenen Grundsatz, welcher besagt, dass ein Tool das, was es können soll, möglichst gut können soll. Weitere Features führen oftmals dazu, dass man eine eierlegende Wollmilchsau hat, die viel, aber nichts richtig kann (Negativbeispiel Nero - ein riesiges Programmpaket, welches man sich meistens nur fürs Brennen installierte, aber aufgrund von zig Zusatzfeatures vergleichweise viele Ressourcen beanspruchte).
 
@ Schinken

Meine Idee die ich heute morgen um halb zwei hatte, war folgende:

Man nehme einen Rechner der stark genug ist für 3-4 Virtuelle Maschinen + den Host.

Dann legt man die VM auf die jeweiligen Monitore (über Wlan z.b. mit der von mir gezeigten Karte oder ähnlichem). Dazu die Touch-Eingaben (wo noch keiner weiss wie die übertragen werden) in der jeweiligen VM fest einbinden. Das verhindert das man sich dazwischen funkt wenn jemand z.B. direkt vor dem Rechner sitzt.

Auf den VM`s sollten dann klone vom Host laufen und per Script soll in gewissen zeitintervallen von ca. 30 Min alle geänderten Datein in die VM`s übertragen werrden bzw auf den Host je nachdem wer die Datei verändert hat.


Das ist dann im Grunde das was du wolltest / suchst.
 
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Warum zum Geier hat sich jemand für "Schinken" entschieden? Schmeckt wahrscheinlich besser als eine Terminal-Lösung oder wie :lol:

Auf den VM`s sollten dann klone vom Host laufen und per Script soll in gewissen zeitintervallen von ca. 30 Min alle geänderten Datein in die VM`s übertragen werrden bzw auf den Host je nachdem wer die Datei verändert hat.

Ok... da könnte ich aber gleich ein Network-Share verwenden, dann spar ich mir das rumkopieren per Script (was dann sowieso die schon beanspruchte WLAN-Verbindung nochmal zusätzlich einknicken lassen würde)...
 
@ Kusanar

Die Idee kam mir halt in den Kopf um halb zwei morgens, das diese Idee nicht das gelbe vom EI ist das ist mir klar. ^^

"da könnte ich aber gleich ein Network-Share verwenden, dann spar ich mir das rumkopieren per Script (was dann sowieso die schon beanspruchte WLAN-Verbindung nochmal zusätzlich einknicken lassen würde)"

Ich glaube du hast meine Idee nicht ganz verstanden.

Meine Idee basiert auf dieser Grafikkarte:
KFA2 Geforce GTX 460 WHDI - Erste drahtlose Grafikkarte der Welt - News - GameStar.de

An dieser wären die Bildschirme per WLAN angebunden, wärend die VM`s auf dem Host laufen würden. Die VM`s würde ich dann im Fullscreen an die jeweiligen Bildschirme schicken und die Eingaben würden dann in der VM festgesetzt werden. Somit brauch man nur Bildschirme die diesen Empfänger nutzten können.

Der Datenabgleich würde somit weiterhin auf dem Host stattfinden und nicht per Funk übertragen.
 

Super, die kannte ich bis jetzt nicht :)

Es gibt auch Touchscreenaufsätze, die über USB funktionieren:
MultiTouch Aufsatz | MyMULTITOUCH - interaktive Touch-Displays, Wände und Aufsätze für Multi-User und MultiTouch Anwendungen

Das in Kombination mit USB über WLAN:
Schnurlos: WLAN-Adapter befreit USB-Geräte vom Kabel - Golem.de

könnte dann funktionieren, das dann mit nur 1 Hostcomputer,
an den das Touchsignal über USB-WLAN übertragen wird
 
@ informatrixx

Die Karte habe ich gestern schon in meinem ersten Beitrag verlinkt *Hust* :P

Von den Touch Aufsätzen wusste allerdings der WLAN Adapter könnte das entscheidene Teil sein um den Vorgaben des TE gerecht zu werden. :)
 
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