News YouTube überspringt Videos, wenn ein Adblocker erkannt wird

Aber in einer Stunde YouTube hab mein Adblocker >1000 Werbeeinblendung unterbunden und das ist unzumutbar. Da braucht sich Alphabet nicht wundern das soviel genervt sind und Adblocker nutzen.
und was viele nicht mitbekommen, das die Werbeeinblendungen und banner jede menge strom verbrauchen und zwar deinen. Einfach mal den Leistungsverbrauch am PC beobachten. Mit und ohne Ablocker.
 
Also entweder sind uBlock Origin und AdBlocker Ultimate wesentlich schneller damit, die Maßnahmen zu umschiffen, als ich nach deren Inkrafttreten YouTube aufrufen kann; oder Firefox-User sind mittlerweile so wenige, dass sie für YouTube keine Rolle mehr spielen, was ich aber nicht so recht glaube, wenn YouTube bekanntermaßen Skripte laufen lässt, die das Laden und Abspielen von Videos im Firefox absichtlich verzögern, damit Chrome „schneller“ aussieht und die Leute alle dorthin wechseln.
Ich versteh es auch nicht. Ich nutze Chrome mit uBlock Origin, Sponsorblock und Adblock for Youtube + Dislike Button Wiederherstellung und hatte seit das ganze Werbedrama losging nicht EIN Mal irgendein Problem.

Ich frag mich langsam ob das nicht alles Fake-News sind, denn betroffen war ich von dem ganzen Krempel noch nie. :D
 
Mein Werbeblocker kostet 23,99 im Monat und funktioniert wunderbar. Ich bin dann auch kein Schmarotzer der denkt die Produktion der ganzen Videos müssen eben die Dummköpfe zahlen, die keinen Gratisblocker nutzen. Es gibt eben die Alphas, und es gibt die Omegas.
 
Ach? Na das ist doch einfach. 100% Werbung, 100% Zufriedene Werbekunden und Werbeeinnahmen.
Diei anderen will man ja eh nicht haben, weil die bringen eh kein Geld ein. :daumen:

Du hast es erfasst,

Entweder Werbung oder Bezahlabo. Der Rest wirft keinen Profit ab, der ist also entbehrlich oder man bringt ihn zu den ersten beiden.

Falscher aansatz. Du machst ein Produkt und du machst es gut. Und wenn es gut und gefragt ist machst Du damit sogar Geld.

Ein gutes Produkt alleine bringt noch kein Geld. Wir sind drauf dressiert, das zu denken, genau wie darauf, dass das Aussehen eines Menschen nicht wichtig ist. Die Realität ist jedoch leider eine andere. Die Liste guter, aber gefloppter Produkte/Ideen/ Unternehmen ist leider sehr lang.

Wenn Du es nur noch wegen des Geldes machst dann wird irgendwann das Produkt vergessen und dann bist du hin.

Man macht es quasi immer wegen des Geldes, das ist nunmal der Kapitalismus*. Deshalb ist es auch wichtig, sich über diesen Teil Gedanken zu machen.

* Sozialunternehmen und Wohlfahrtsorganisationen sind da nochmal ein anderes Blatt.

Dann kommen Marketing und Sales, übernehmen die Führung, machen auf Gewinnmaximerung, entlassen die Kreativen und Ingenieure und das Produkt stirbt.

Youtube war jahrelang defizitär. Irgendwoher muß die Kohle kommen und von Leuten, die es nutzen ohne etwas zu geben, kommt die eben nicht. Entweder man macht Gewinn oder das Produkt stirbt und die Firma gleich mit.

Man muss YT (oder das Netz im Ganzen) lediglich ohne AdBlocker nutzen, dann kommen die Ideen von ganz allein, ohne Studium, rein aus der Usererfahrung.🤷🏼‍♂️

Was auch immer das sein soll. Adblocker, die andere Unternehmen erpressen, damit die Werbung doch durchgelassen wird sind da vielleicht eine Idee, aber die Leben auch nur von der Arbeit anderer. Freemium, Free2Play, mit massenhaft Microtransactions ebenfalls.

Eine gute Plattform, die dem User noch eine gewisse Wertschätzung gibt, wird langfristig mehr User generieren. Eine Plattform, die rein auf Profit ausgelegt ist und der der User vollkommen egal ist, wird langfristig verlieren.

Nur Nutzer zu generieren ist kein Selbstzweck. Am Ende muß irgendwo der Gewinn herausschauen. Wenn man Geld verschenkt, dann hat man schnell eine Menge Nutzer, die Frage ist immer, wie man damit Gewinn macht. Bei Youtube sind das eben vorallem Premiumabos und Werbung.

Mehr User und dadurch mehr Reichweite zuzüglich mehr potentieller Profit durch eine weniger aggressive Monetarisierung?
Oder weniger User mit gleichzeitig geringerer Reichweite, denen man zwangsläufig noch mehr auf die Nüsse gehen muss um ein gewisses Level an Profit überhaupt zu halten?

Am Ende muß immer Gewinn gemacht werden. Also zieht man zuerst die Nutzer an und dann zieht man den Gewinn heraus. Vom Geldverschenken kann kein kommerzielles Unternehmen überleben, geschweige denn Gewinn erwirtschaften.

Warum werden denn AdBlocker genutzt? Die Monetarisierung ist viel zu aggressiv und wird es auch immer mehr und die Inhalte mit denen geworben wird sind meist totaler Rotz!

Läßt sich leicht widerlegen. Am Anfang gab es nur Bannerwerbung, die aus heutiger Sicht absolut harmlos ist und dennoch gab es Werbeblocker. Um die Frage zu beantworten: es gibt eben viele Leute, die etwas nutzen wollen, ohne den Preis dafür zu bezahlen.

Die Monetarisierung gehört für mich von Grund auf neu gedacht, mit Einbeziehung der User!

Was auch immer dabei herauskommen soll. Denkbar wäre eine Zwangsabgabe, ähnlich dem öffentlichen Rundfunk, aber das ist den Leuten auch nicht recht.

Wenn es wie aktuell so weiter geht, schaffen sich langfristig so manche Plattformen selbst ab.🤷🏼‍♂️

Es ist alles ein werden und vergehen.
 
Ein gutes Produkt alleine bringt noch kein Geld. Wir sind drauf dressiert, das zu denken, genau wie darauf, dass das Aussehen eines Menschen nicht wichtig ist. Die Realität ist jedoch leider eine andere. Die Liste guter, aber gefloppter Produkte/Ideen/ Unternehmen ist leider sehr lang.
??? Ein gutes Produkt ist gefragt (sonst wäre es ja nicht "gut". Gut heist ja immer, dass es durchdacht, gut gestaltet ist und Abnehmer findet, die das nachfragen - also einen ästetischen oder praktischen Nutzen ziehen).
Sobald der Bedarf und die Nachfrage da ist, hast du eine Einnahmequelle.

Wenn etwas floppt, war entweder die Nachfrage nicht in ausreichender Menge da, oder der Preis wurde Angebot/Nachfrage nicht gerecht (also entweder zu hoch, so dass die Kunden andere Kompromisse suchten, oder nicht Kostendeckend).

Dressiert sidn die Wirtschaftsleute, die meinen, alles muss immer einen Preis haben und alles ist nur zum Geldmachen da.
Welchen Preis hat ein Schmetterling, Sonnenschein im Morgentau, die Pflege eines alten Menschen oder der dörfliche Jugendwart? Ehrenamt und Soziale Deinste können auch gute Produkte sein/haben und werden viel aus Althrusimus gestemmt oder Leistung unter Wert verkauft. Trotzdem fliegen die Produkte und die Nachfrage ist enorm und der Laden läuft trotzdem aufgrund der Spendenbereitschaft und Aufopferung.
Bahnbrechende IIdeen,, die von Nobelpreisträgern der Menschheit geschenkt werden.

Man macht es quasi immer wegen des Geldes, das ist nunmal der Kapitalismus*. Deshalb ist es auch wichtig, sich über diesen Teil Gedanken zu machen.

* Sozialunternehmen und Wohlfahrtsorganisationen sind da nochmal ein anderes Blatt.
Ebent

Youtube war jahrelang defizitär. Irgendwoher muß die Kohle kommen
Die Frage ist auch immer, in welcher Menge und wie penetrant. Man kann auch dezent Geld verdienen.
Gegen ein bisschen Werbung in moderatem Rahmen und an verkaftbaren Stellen würde die Mehrheiit nichts sagen und Verständnis aufbringen.
Slebstüberschätzend wirkt dagegen die Kaltschnäuzigkeit und Aggressivität des vermeintlichen Platzhirsches.
Wenn ich Diir eins Versprechen kann, dann das, dass das Internet-Volk flexibel ist und schnell neue Wege geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
??? Ein gutesd Produkt ist gefragt (sonst wäre es ja nicht "gut".

Nicht immer. Es gibt genug gute Produkte, die sogar an ihrer Qualität zugrunde gegangen sind. TV Geräte sind z.B. so ein Beispiel.

Gut heist ja immer, dass es durchdacht, gut gestaltet ist und Abnehmer findet, die das nachfragen - also einen ästetischen oder praktischen Nutzen ziehen).

Das mit den Abnehmern stimmt eben nicht. Es ist eine tolle Wunschvorstellung, hat aber mit der Realität nicht immer etwas zu tun. Es gibt Haufenweise solche Irrtümer. Etwa, dass man im Job durch harte Arbeit vorankommt. In der Realität gewinnt oft derjenige, der sich gut verkaufen kann und für fremde Lorbeeren muß man nichtmal arbeiten. Also lerne dich gut zu verkaufen.

Ein anderes Beispiel sind innovative und tolle Computerspiele, die kaum jemand kauft, während das gefühlt hundertste CoD/Far Cry/AC usw. eine stabile Fanbase hat. Ganz unverschämt wird es bei dahingewurstelten Fee2Play Spiele, die mit ihren Mikrotransaktionen ordentlich Geld scheffeln. Clash of Clans hatte z.B. schon 2018 4 Mrd $ Umsatz gemacht, da passen mehrere hundert innovative Spiele rein. Pal World ist ein weiteres Spiel, das zeigt: abkupfern, pfuschen und mit LI aufblähen lohnt sich.

Also nein: gut heißt nicht immer, dass es Abnehmer findet.

Wenn etwas floppt, war entweder die Nachfrage nicht in ausreichender Menge da, oder der Preis wurde Angebot/Nachfrage nicht gerecht (also entweder zu hoch, so dass die Kunden andere Kompromisse suchten, oder nicht Kostendeckend).

Manchmal kann man auch einfach nichts dafür. Sei es, weil man übersehen wird, zu früh da war, die Kunden ihr Bedürfnis nicht kannten oder die Kunden lügen, weil es erwartet wird. Beispiel Wechselakku: immer gefordert, die Kunden kaufen aber systematisch Phones ohne, da ein Wechselakku Nachteile hat. Anderes Beispiel: die ersten MP3 Player. Eingeführt von Diamond, abgesahnt hat Apple.

Es gibt einen Haufen Zeug, das man nicht im Griff hat.

Welchen Preis hat ein Schmetterling, Sonnenschein im Morgentau, die Pflege eines alten Menschen oder der dörfliche Jugendwart?

1: klatsch mal einen tot, die Naturschutzbehörde wird dir ihre Kostenvorstellung mitteilen, wenn er geschützt war.
2: kommt drauf an wo. Zuhause usw. kostenlos, für einen schönen Urlaub blecht man.
3: Mindestlohn Altenpflege: 19,50€, wenn es eine Fachkraft ist. Du kannst denen aber auch vorschlagen für Luft und Liebe zu arbeiten, auch wenn es der Zoll nicht gerne sieht. Übrigens: die Caritas usw. wird vom Staat für ihre Dienstleistung meist bezahlt.
4: Als Sozialarbeiter angestellt 18,99€/h, ehrenamtlich gibt es eine Aufwandentschädigung.

Ehrenamt und Soziale Deinste können auch gute Produkte sein/haben und werden viel aus Althrusimus gestemmt oder Leistung unter Wert verkauft.

Wir sind hier bei kommerziellen Unternehmen. Also Leuten, die davon Leben, ihre Rechnungen bezahlen und Gewinn erwirtschaften wollen.

Trotzdem fliegen die Produkte und die Nachfrage ist enorm und der Laden läuft trotzdem aufgrund der Spendenbereitschaft und Aufopferung.

In diesem Fall verlangt Youtube von die eine Spende von 4,99€ im Monat.

Bahnbrechende IIdeen,, die von Nobelpreisträgern der Menschheit geschenkt werden.

Die meisten werden finanziert oder haben selbst kommerzielle Interessen.

Die Frage ist auch immer, in welcher Menge und wie penetrant. Man kann auch dezent Geld verdienen.
Gegen ein bisschen Werbung in moderatem Rahmen und an verkaftbaren Stellen würde die Mehrheiit nichts sagen und Verständnis aufbringen.

Wie gesagt: Adblocker gibt es seit den Zeiten des Werbebanners. Und wie gesagt: Youtube war lange defizitär.

Wenn ich Diir eins Versprechen kann, dann das, dass das Internet-Volk flexibel ist und schnell neue Wege geht.

Jetzt braucht es nur noch jemanden, der den ganzen Bums für weniger zur Verfügung stellt. Da sich die Server nicht von selbst finanzieren, dürften viele Konkurrenten schnell pleite gehen Rechenzentren sind teuer.

Sobald der Bedarf und die Nachfrage da ist, hast du eine Einnahmequelle.

Einnahmen bei Nutzern mit Werbeblockern: 0€

Ich hoffe du siehst, dass das Geschäftsmodell nicht sonderlich tragfähig ist.
 
Am Handy ist der Free AdBlocker Browser gut. Nirgendwo Werbung. Youtube über Browser starten, nicht über die APP. Läuft ohne Addons, nicht so wie bei anderen Browsern.
 
Erst habe ich Opera genutzt und von Werbung nichts gewusst, bis mir klar wurde, das mich Opera vor zu viel Blödsinn beschützt hat.

Jezt habe ich einen Mozilla Nachbau in Verwendung, und der schützt mich auch vor zu viel Blödsinn.

Youtube scheint sehr Schlecht darin zu sein, mir diesen aufs Auge drücken zu wollen. Oder die Browserjungs sind einfach zu Gut...

So oder so... Ich kann beide Verstehen.^^
 
Ich bin dann auch kein Schmarotzer der denkt die Produktion der ganzen Videos müssen eben die Dummköpfe zahlen, die keinen Gratisblocker nutzen.
Louis Rossmann hat dazu selbst einmal konkrete Zahlen genannt: Wenn du einem Creator nur einen oder zwei Euro direkt spendest, ob über YouTube, Patreon oder noch besser auf anderem Weg, dann hat er an dir mehr verdient, als wenn du drei Jahre lang die Werbung laufen lässt, die vor seine Videos geschaltet wird. Dass, was die Creators an der YouTube-Werbung verdienen, wiegt nicht einmal im Ansatz die Zeit auf, die der einzelne User dafür verschwenden muss. Ich für meinen Teil mache das auch so: Wer mir einen adäquaten Gegenwert bietet, bekommt auch Geld. Das betrifft YouTube-Creators genauso wie die Entwickler freier Software (auch Grayjay habe ich bezahlt, wie es sich gehört), und auch die Presse: Alle versuchen, dich zu einem Abo zu überreden und tracken dich sonst mit deiner „Zustimmung“, die keine ist; und die meisten Zeitungen paywallen immer mehr von ihrem Content in die Bedeutungslosigkeit. Das Ende vom Lied ist, dass ich diese nicht mehr aufrufe und Netzpolitik.org das einzige journalistische Angebot im deutschen Raum ist, das von mir jeden Monat unterstützt wird, weil sie genau diesen Bullshit nicht machen und darüber hinaus zu den Letzten gehören, die noch echte Pressearbeit leisten.

Zurück zu YouTube: Meine AdBlocker sind kostenlos und ich spare der Werbeindustrie viel Geld, weil sie für meine Aufrufe nichts abdrücken muss. Wenn ich die Werbung laufen lasse, aber so lange in einen anderen Tab springe oder den Ton ausschalte, dann habe ich nach der Argumentation, mit der hier YouTubes Vorgehen verteidigt wird, auch meinen Teil nicht erfüllt – nur dass in dem Fall der Werbetreibende der Leidtragende ist, der für eine Werbung zahlen muss, die nicht gesehen wurde. Warum ist es okay, die „Gegenleistung“ so zu verweigern, dass der Werbetreibende das Nachsehen hat, aber nicht so, dass YouTube der Gelackmeierte ist? Man sollte nicht vergessen, dass auch die Werbekosten am Ende über die Preise wieder reingeholt werden müssen, insofern habe ich als Verbraucher durchaus ein Interesse daran, dass Firmen nicht für einen Haufen Werbung bezahlen, die dann gar nicht gesehen wird.
 
Also nein: gut heißt nicht immer, dass es Abnehmer findet.
Hab ich gesagt: gut heisst auch dass ein Bedarf da ist und Abnehmer.
Ein Produkt, das keiner braucht, kann wohl kaum als "gutes Produkt" bezeichnet werden.

Manchmal kann man auch einfach nichts dafür. Sei es, weil man übersehen wird, zu früh da war, die Kunden ihr Bedürfnis nicht kannten oder die Kunden lügen, weil es erwartet wird.
Stimmt. Bekanntheitsgrad und Verbreitung. >Awareness und Erreichbarkeit< Da gebe ich Dir Recht.
Oder wenn schon etwas da ist, das gut genug ist. Dann wechseln Kunden auch ungern, nur weil das andere besser ist.

In diesem Fall verlangt Youtube von die eine Spende von 4,99€ im Monat.
Ich spende nicht. Ich brauche kein Youtube. Ich zahle schon GEZ für den "gemeinnützigen" Zweck der Intendantengehälter.

Einnahmen bei Nutzern mit Werbeblockern: 0€

Ich hoffe du siehst, dass das Geschäftsmodell nicht sonderlich tragfähig ist.
Vielleicht ist ja ein Geschäftsmodell, das auf Werbung aufbaut, nicht sonderlich tragfähig? Schon mal so rum betrachtet?
Früher hat man auch die günstige, mit Werbung überladene Zeitung auch erst mal hinten angepackt und geschüttelt, dass alle Einleger rausvielen. Da wurde auch nicht rumlamentiert und auf Heller und Cent abgerechnet von den Werbetreibenden, ob die Werbung jetzt angeschaut wurde, oder nicht. Die wollen ja heute für ihre Werbung auch kaum noch was abdrücken ...
Stabilere Einnahmequellen sind Stückeinnahmen aus Verkäufen eines Produktes oder Services (Dienstleistungen).
 
Louis Rossmann hat dazu selbst einmal konkrete Zahlen genannt: Wenn du einem Creator nur einen oder zwei Euro direkt spendest, ob über YouTube, Patreon oder noch besser auf anderem Weg, dann hat er an dir mehr verdient, als wenn du drei Jahre lang die Werbung laufen lässt, die vor seine Videos geschaltet wird. Dass, was die Creators an der YouTube-Werbung verdienen, wiegt nicht einmal im Ansatz die Zeit auf, die der einzelne User dafür verschwenden muss. Ich für meinen Teil mache das auch so: Wer mir einen adäquaten Gegenwert bietet, bekommt auch Geld. Das betrifft YouTube-Creators genauso wie die Entwickler freier Software (auch Grayjay habe ich bezahlt, wie es sich gehört), und auch die Presse: Alle versuchen, dich zu einem Abo zu überreden und tracken dich sonst mit deiner „Zustimmung“, die keine ist; und die meisten Zeitungen paywallen immer mehr von ihrem Content in die Bedeutungslosigkeit. Das Ende vom Lied ist, dass ich diese nicht mehr aufrufe und Netzpolitik.org das einzige journalistische Angebot im deutschen Raum ist, das von mir jeden Monat unterstützt wird, weil sie genau diesen Bullshit nicht machen und darüber hinaus zu den Letzten gehören, die noch echte Pressearbeit leisten.

Zurück zu YouTube: Meine AdBlocker sind kostenlos und ich spare der Werbeindustrie viel Geld, weil sie für meine Aufrufe nichts abdrücken muss. Wenn ich die Werbung laufen lasse, aber so lange in einen anderen Tab springe oder den Ton ausschalte, dann habe ich nach der Argumentation, mit der hier YouTubes Vorgehen verteidigt wird, auch meinen Teil nicht erfüllt – nur dass in dem Fall der Werbetreibende der Leidtragende ist, der für eine Werbung zahlen muss, die nicht gesehen wurde. Warum ist es okay, die „Gegenleistung“ so zu verweigern, dass der Werbetreibende das Nachsehen hat, aber nicht so, dass YouTube der Gelackmeierte ist? Man sollte nicht vergessen, dass auch die Werbekosten am Ende über die Preise wieder reingeholt werden müssen, insofern habe ich als Verbraucher durchaus ein Interesse daran, dass Firmen nicht für einen Haufen Werbung bezahlen, die dann gar nicht gesehen wird.
Ich gestehe dem Anbieter auch ein Entgelt für die Bereitstellung der Videos zu. Mir nützt es ja nichts, wenn die Videos gelöscht werden würden, nur weil die lange keiner mehr angesehen hat. Je mehr Adblocker, desto teurer muss das Abo sein, desto mehr Werbung muss geschaltet werden, oder?
 
Die Sache ist die- ich wäre sogar bereit ein Premiumabo über so Länder wie Türkei usw. abzuschließen, aber nur WENN die native Youtube App für Android TV Media Boxen (oder im TV integrierte Youtube Apps) den gleichen Funktionsumfang wie SmartTube hätte. Z. B. damit man den "Shorts" Schmutz komplett und überall deaktivieren kann. Das kann SmartTube und auch andere "getweakte" Apps für die Smartphones. Native Youtube Apps bieten sowas nicht an. Auch sowas wie "SponsorBlock" haben die native Youtube Apps nicht oder viele andere tolle Anpassungsmöglichkeiten wie bei SmartTube usw.

Aus diesem Grund kann man die nativen YT Apps leider in der Pfeife rauchen und damit ist YT Premium auch unbrauchbar, zum. wenn man YT nur über den TV schaut mit einer Android TV box.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es scheint wi(e)der soweit zu sein
YT hat wieder was geändert und es werden kurze Videos vor den Hauptvideos gezeigt die nicht übersprugen werden können aber durch die blocker nicht starten
UBlock und auch andere Programme helfen bis jetzt nicht
 
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