• Wenn Ihr hier einen Thread erstellt, dann erwartet Euch im Beitragformular eine Vorlage mit notwendigen Grundinformationen, durch die Euch die Community schneller helfen kann. Mehr Informationen dazu findet ihr in diesem Thread.

Workstation für 3000-4000 Euro

AW: Workstation für 3000-4000 Euro

Für die Zukunft glaube ich das ein heutiger 8-Kerner, also 16 Threads sinnvoll ist. Das die 3 GHz beim 5960x ausreichen, glaub ich pcgameshardware schonmal getestet, wenn nicht jemand anderes, hab da mal was drüber gelesen.
Wenn du aber wirklich einen höheren Basistakt brauchst, jetzt und bestimmt noch die nä. 2-3 Jahre, würde ich auch zu einer anderen CPU greifen. (5930K oder E5 1650 V3)

Man kann heutige Systeme schlecht für die nächsten 6 Jahre planen, da sich der Markt sehr schnell entwickelt.
Im Moment gibt es nur sehr wenige Programme die nativ 8 Kerne unterstützen, geschweige denn 16 Threads.

Wir können ja mal rechnen, 4 Kerne für Photoshop und Co. + 2 Kerne für VT + 2 Kerne für Hintergrund = 8 nativ verplant.

Ist schwierig, ich würde heute eher ein nativen höhergetakteten 6-Kerner nehmen und falls das nicht reichen sollte für 6 Jahre, zwischendrin nachrüsten.
Die Hauptplattform hast du dann schon, Mainboard + RAM, sowie deine SSDs und die FirePro W8100 mit der Option für mehr, wenn es nicht reicht.
 
AW: Workstation für 3000-4000 Euro

Also ich bin jetzt hier gelandet. Was sagt ihr dazu?

5 x HGST Travelstar Z7K500 500GB, SATA 6Gb/s (HTS725050A7E630/0J38075)
1 x Intel SSD DC P3600 Series 400GB, PCIe 3.0 x4 (SSDPEDME400G401)
1 x Intel Xeon E5-1650 v3, 6x 3.50GHz, Sockel 2011-3, boxed (BX80644E51650V3)
2 x Kingston HyperX Predator DIMM Kit 16GB, DDR4-2666, CL13-14-14 (HX426C13PB2K4/16)
1 x AMD FirePro W8100, 8GB GDDR5, 4x DisplayPort, SDI (100-505738/31004-47-40A)
1 x ASUS X99-E WS (90SB04Q0-M0EAY0)
1 x Fractal Design Define R5 Black, schallgedämmt (FD-CA-DEF-R5-BK)
1 x be quiet! Dark Power Pro 10 750W ATX 2.31 (P10-750W/BN202)

Summe aller Bestpreise: 3745,52 Euro

Ich habe mich noch zusätzlich für ein RAID 5 + HotSpare entschieden, als Datengrab. Dafür die Festplatten. Ich habe mich gegen eine SATA SSD entschieden, und für eine PCIe SSD von Intel, aus der Serie für Server-Infrastruktur. Das Asus Board ist speziell für Workstations, wo als guter Nebeneffekt die FirePro als GPU zertifiziert ist. Außerdem mache ich direkt 32GB statt 16GB RAM rein. Aktuell brauche ich 12GB. Ich lege auch direkt ein paar Euro drauf, und mache die 750W Version von dem be quiet! rein. Damit lasse ich mir die Option für eine 2 GPU offen, ohne mir dann ein neues Netzteil holen zu müssen. Denn dann wären 500W denke ich doch etwas knapp, wenn man unter 80% laufen möchte. Das einzige, wo ich mir unsicher bin ist im Gehäuse. Das Mainboard hat SSI-CEB Formfaktor, das Gehäuse nicht ((E-)ATX). Aber SSI-CEB ist wohl nur minimal größer in Höhe und Breite als ATX. Sollte ich vielleicht noch einen externen RAID Controller holen? Außerdem habe ich drauf geachtet, dass ich überall mindestens 5 Jahre Herstellergarantie habe (meistens sogar 10 und mehr). Außer bei den Festplatten sind es nur 3. Aber die sind auch nicht teuer, daher egal.

Was sagt ihr, passt das so? Das, zusammen mit meinen 3 4k Monitoren sollte doch ein nettes Setup sein. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Workstation für 3000-4000 Euro

Ich weiß, du kannst es von der Steuer absetzen. Aber ist eine 1000€-Grafikkarte nicht trotzdem etwas Overkill?
Diese Workstation-Grafikkarten sind nötig, wenn man etwa CAD-Anwendungen betreibt, die zertifizierte OpenGL-Treiber haben wollen. Bei Photoshop sehe ich keinen wirklichen Vorteil gegenüber "normalen" Grafikkarten. Abgesehen natürlich von den vier 4k-fähigen Ausgängen, das haben nur wenige Consumer-Grakas.

Bei Mainboards kannst du dir auch mal Supermicro ansehen. Die sind auf Server/Workstations spezialisiert. Finde ich in dem Segment etwas "seriöser" als Asus. Und teilweise sind da auch "richtige" RAID-Controller verbaut (je nach Preislage).
Apropos seriös. Ich würde RAM ohne Fuchsschwanz (pseudo Kühlkörper) nehmen. Die Dinger dienen nur der Dekoration, und zum verbergen, was für Chips verbaut wurden. Außerdem würde ich ECC-RAM nehmen. Ist zwar nicht unbedingt nötig, aber wenn es schon möglich ist, sollte man es auch nehmen. Ist wie beim ESP im Auto. Braucht man auch meist nicht, gibt trotzdem mehr Sicherheit. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Workstation für 3000-4000 Euro

Ich weiß, du kannst es von der Steuer absetzen. Aber ist eine 1000€-Grafikkarte nicht trotzdem etwas Overkill?
Diese Workstation-Grafikkarten sind nötig, wenn man etwa CAD-Anwendungen betreibt, die zertifizierte OpenGL-Treiber haben wollen. Bei Photoshop sehe ich keinen wirklichen Vorteil gegenüber "normalen" Grafikkarten. Abgesehen natürlich von den vier 4k-fähigen Ausgängen, das haben nur wenige Consumer-Grakas.

Bei Mainboards kannst du dir auch mal Supermicro ansehen. Die sind auf Server/Workstations spezialisiert. Finde ich in dem Segment etwas "seriöser" als Asus. Und teilweise sind da auch "richtige" RAID-Controller verbaut (je nach Preislage).
Apropos seriös. Ich würde RAM ohne Fuchsschwanz (pseudo Kühlkörper) nehmen. Die Dinger dienen nur der Dekoration, und zum verbergen, was für Chips verbaut wurden. Außerdem würde ich ECC-RAM nehmen. Ist zwar nicht unbedingt nötig, aber wenn es schon möglich ist, sollte man es auch nehmen. Ist wie beim ESP im Auto. Braucht man auch meist nicht, gibt trotzdem mehr Sicherheit. :)

Natürlich ist die FirePro rein von der Leistung völlig überzogen. ;) Aber sie kann halt 3 4k Monitore mit 60Hz und einen 4. mit 30Hz ansteuern. Und ich habe bereits 3 4k Monitore gekauft, dass ist also ein Muss. Ich habe noch keine Consumer Karte gefunden die das kann. Wenn du welche hast, sag es mir. :) Außerdem denke ich mir irgendwie, dass ich dort doch noch etwas mehr Qualität bekomme, besonders auf die Dauer gesehen. Da es halt Karten sind, die speziell für professionelle Leute und Umgebungen gemacht sind, und auch mal 5-10 Jahre halten sollen. Und ich habe wie gesagt lieber etwas zu viel Leistung als zu wenig. Denn sollte ich in 5 Jahren vielleicht doch viel Leistung brauchen, wird es dann ein Doppelkauf. So was will ich vermeiden für die Zukunft, wenn ich fast 4000 Euro ausgebe.

Supermicro schaue ich mir direkt mal an. Firmen mit Spezialisierung sind natürlich in der Regel wesentlich besser. :)

RAM werde ich ändern wenn ich was passendes finde. :)

Danke! :)
 
AW: Workstation für 3000-4000 Euro

Beim Ram solltest du darauf achten, auch lieber 4 8GB Riegel zu kaufen um später noch Platz für weitere 4 zu haben.
Bei der Grafikkarte könntest du auch 300€ sparen und die kleinere Karte auf Bonaire-Basis (W5100) verwenden.
 
AW: Workstation für 3000-4000 Euro

Ich habe mich noch zusätzlich für ein RAID 5 + HotSpare entschieden, als Datengrab.

Dann aber mit 7200.14ern, doppelte Kapazität für insgesamt 40€ mehr: Seagate Barracuda 7200.14 1TB, SATA 6Gb/s (ST1000DM003) Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Dafür die Festplatten. Ich habe mich gegen eine SATA SSD entschieden, und für eine PCIe SSD von Intel, aus der Serie für Server-Infrastruktur.

Lohnt sich mMn nicht. Ich würd ne normale nehmen: Crucial M550 512GB, SATA 6Gb/s (CT512M550SSD1) Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Das Asus Board ist speziell für Workstations, wo als guter Nebeneffekt die FirePro als GPU zertifiziert ist.

Lohnt sich ebenfalls nicht. Nimm z.B. das hier: Gigabyte MW50-SV0 Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Außerdem mache ich direkt 32GB statt 16GB RAM rein. Aktuell brauche ich 12GB.

Kann man machen

Das einzige, wo ich mir unsicher bin ist im Gehäuse. Das Mainboard hat SSI-CEB Formfaktor, das Gehäuse nicht ((E-)ATX). Aber SSI-CEB ist wohl nur minimal größer in Höhe und Breite als ATX.

Das von mit verlinkte würde ohne Probleme passen, da es ATX ist

Bei der Grafikkarte könntest du auch 300€ sparen und die kleinere Karte auf Bonaire-Basis (W5100) verwenden.

Die allerdings ne bescheidene Double Precision Leistung hat
 
Zurück