News Wissenschaft: KI soll es Menschen ermöglichen, mit Aliens zu sprechen

Deshalb meine Ausführungen bzgl. Mathe.
Du wirst im funktechnischen Erstkontakt garantiert kein "Hallo, wie gehts" bekommen, sondern die Mathe-Abfrage "Versteht ihr Wasserstoff" oder 1 und 0 Symbolik, irgendwas in der Art.
Die Aliens können sich genau so wenig darauf vorbereiten, wie wir es können.
Wir werden keine Bilder empfangen können, genau o wie es völlig unrealistisch ist, dass die Funksignale von 1936 den Gröfaz denen zeigen werden, wie in manchen Filemn dargestellt.
Denen fehlt genauso die Codierung wie sie uns fehlen würde.
Wenn ein SciFi so anfängt, schalte ich sofert aus, weil die Filmschaffenden nicht mal Basics von Mathe und Physik aus der Grundschule intus haben.

Analoges Fernsehen ist nicht codiert. Die Bildübertragung ist eine einfache Aneinanderreihung der Helligkeitswerte einzelner Pixel (anfangs sogar AM), wobei Bild- und Zeilenwechsel durch eine entsprechende Masse an Spacing leicht erkennbar sind. Man muss nur noch auf die Idee kommen, die komplexer strukturierten Daten zwischen diesen offensichtlich informationslosen Abschnitten Reihe für Reihe nebeneinander zu legen und schon hat man ein Bild. Vielleicht nicht in der korrekten Helligkeit und es wäre wohl großer Zufall, wenn ein Beobachter direkt mit Zeilen von oben nach unten arbeitet. Aber auch mit falscher Anordnung und Intensität bliebe das Bild erkennbar, nur halt gedreht und/oder gespiegelt. Problematisch wird es erst ab der Einführung von Teletext, denn der wurde während Bild- und Zeilenwechseln übertragen und unmöglich dann mit den verschiedenen TVB-T-Varianten.
 
@PCGH_Torsten :
Mit codiert meinte ich, dass es für Aliens codiert sein könnte.
Wir nutz(t)en analoge Funkfrequenzen, die optimiert für unsere Atmosphäre sind.
Andere kommen evtl. gar nicht drauf, dass das (Bild-)Daten sind.
Infrarot- oder Ultraviolett-Seher haben nur bedingt Zugang zu unserer visuellen Wahrheit.
Wenn extrem fortschrittlich, erkennen sie vielleicht diese Übertragungsmöglichkeit nicht einmal, weil die Techno längst vergessen ist.

88 Jahre alte Bilder von Gröfaz, die , wenn überhaupt dedektierbar, nun tatsächlich 88 LJ entfernt theoretisch empfangbar wären, gar lustige vergoldete Schallplatten und noch ne Goldgravur sind emotionsbehaftet, nicht rein logisch und können ganz anders interpretiert werden, als gedacht.
Nimm die von Pioneer:
1722509485943.png


Du bekommst ne Codierung im Größenverhältnis zur Raumsonde.
Gemeint ist, so sehen wir prinzipiell aus, so groß sind wir und von dort kommen wir.

Was, wenn eine hochgehobene Extremität woanders als Angriffssignal aufgefasst wird.
Was, wenn die dann die Botschaft interpretieren:
Achtung, da sind supergagressive Aliens (also wir) und dort findet ihr sie?
Oder: Männlich sind feindlich, weiblich nicht, oder dann doch umgekehrt?
Oder: Warum sind da zwei Spezies? Auf einem Planeten, der nur eingeschlechtliche Lebewesen oder vielgeschlechtliche Lebewesen oder irgendwas anderes hervorgebracht hat, ist alleine dies extrem irritativ.

So wie wir zu 99% Aliens als quasi Menschen mit etwas anderen Köpfen uns vorstellen, so stellt sich die Riesennacktschnecke auf Planet X alle anderen Aliens auch als Nacktschnecke vor.

Das kann man weiterspinnen.
Tatsache ist, dass für uns normale Dinge eher im emotionalen Bereich liegen, für den Aliens mit hoher Wahrscheinlichkeit keinerlei Zugang haben.
 
Ob die Empfänger eines Funksignals im für uns sichtbaren Spektrum sehen oder Ultraviolett oder, physisch schwierig, Infrarot ist egal. Sie können sich sogar rein akustisch orientieren. Solange sie sich dabei ein zweidimensionales Abbild der Welt machen, sollten sie in der Lage sein, ein 2D-Bild zu erkennen – und das ist es ja, was übertragen wird. Wie man sieht ändert doch nichts am Umriss dessen, was man sieht. Gut möglich, dass die Schwarz-Weiß-Sequenz dann als Schwar-Violett-Bild wiedergegeben wird, aber die gezeigte Person wäre immer noch erkennbar. Anders sieht das bei den Farbsignalen späterer Übertragungen aus. Um die zu interpretieren muss man tatsächlich wissen, wie die Chrominanz-Komponenten gemeint sind. Aber auch da haben alle analogen Fernsehstandards das Helligkeitssignal als dritte respektive Haupt-Komponente genommen, eben gerade um kompatibel mit der primitivsten Schwarz-Weiß-Technik zu bleiben.

Ich sehe nur zwei Gründe, warum ein externer Betrachter ein solches Signal nicht erkennen können sollte:
1. Er hat nie die Natur des elektromagnetischen Spektrums erkannt und empfängt mangels Wissens über Radiosignale gar nicht. Eine solche Zivilisation wäre jenseits direkten Sichtkontakts gar nicht zu Fernkommunikation in der Lage und hätte auch keine Möglichkeit, beispielsweise Spektralanlaysen durchzuführen. Damit müssten sie auf einen Großteil unserer materialwissenschaftlichen und chemischen Erkenntnisse verzichten und wären auch nur zu einem Bruchteil unser Astronomie in der Lage. Ein derartige Zivilisation würde vermutlich nie Weltraumfahrt entwickeln, sie könnten ja nicht einmal Messdaten aus einem Raketenprototyp ziehen. Da sie auch nicht funken können, wäre ein Kontakt zu uns also sowieso unmöglich.
2. Für Lebewesen, die primär mit ihrem Tastsinn arbeiten und deswegen direkt ein dreidimensionales Bild ihrer Umgebung haben, dürfte die Anordnung von 1D-Radiosignalen zu 2D-Bildern ebenfalls nicht intuitiv sein. Aber auch hier stellt sich die Frage, wie ein Lebewesen, dass nicht einmal "Licht" kennt geschweige denn Wissen über die Existenz eines Universums mehr als eine Körperhöhe oberhalb seines Planeten hat, auf die Idee kommen sollte, einen Funkempfänger zu bauen und nach Signalen von anderen Planeten zu suchen?

Sieht man mal von Graviationswellen ab, basieren alle uns bekannten Fernwahrnehmungsmöglichkeiten auf elektromagnetischen Wellen. Jede Zivilisation, die beginnt sich für Ereignisse jenseits ihres Planeten zu interessieren, wird früher oder später anfangen, dieses Spektrum nach Auffälligkeiten zu scannen. Von da aus ist es, wie beschrieben nur noch ein kleiner Schritt: Man findet eine Frequenz in der sich immer gleiche Passagen mit einer eindeutig nicht-natürlichen Regelmäßigkeit wiederholen (Blanking-Intervalle) und findet dazwischen wechselnde Inhalte, die offensichtlich zum gleichen Signal gehören. Es muss nur noch jemand diese einzelnen Sequenzen ausschneiden und in ihrer zeitlichen Reihenfolge nebeneinander legen und sei es nur, um sich einen Überblick zu verschaffen – schon hat er das Bild rekonstruiert. Ein viel größeres Problem wäre tatsächlich der begleitende Ton, denn die Frequenzen unserer Sprache sind ohne Wissen über die Dichte unserer Atmosphäre und über akustische Kommunikation im allgemeinen nicht als absichtliche Geräusche erkennbar und ihr Inhalt, also Sprache, ist tatsächlich ein zwischen Sender und allen irdischen Empfängern abgesprochener Code.
 
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