News Windows-Distribution von Microsoft-Ingenieur setzt auf Linux 7.0

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Ein Microsoft-Ingenieur hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Linux-Distribution zu entwickeln, die Windows 11 ideal nachahmen und Windows-Anwender zu Linux-Umsteigern machen soll. Version 1.5.0 wird auf Ubuntu 26.04 und Linux 7.0 setzen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Windows-Distribution von Microsoft-Ingenieur setzt auf Linux 7.0

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Jede Linux-Distribution bleibt im Kern eben Linux. Da hilft es auch nicht, wenn man sagt: "Schau mal, das Startmenü sieht jetzt aus wie bei Windows." Am grundlegenden Problem ändert das nichts.
  • Du willst einen Treiber installieren? Keine 1-Klick-Installation, oft keine vernünftige UI. Stattdessen musst du erst herausfinden, welche Basis deine Distribution hat, und dann auch noch, wie du die heruntergeladene Datei überhaupt ausführst. Doppelklick reicht nicht -> also ab ins Terminal.
  • Du willst ein Netzlaufwerk hinzufügen? -> Terminal.
  • Du willst eine Desktop-Verknüpfung erstellen? -> Terminal.
  • Du willst irgendetwas anderes machen, das über Basics hinausgeht? -> Sehr wahrscheinlich Terminal.

Linux ist im Kern immer noch stark terminalzentriert, und man muss sich viele Befehle aneignen. Für erfahrene Nutzer ist das kein Problem, im Gegenteil, es kann sogar effizienter sein. Aber genau diese Zielgruppe ist nicht das Problem.

Die Leute, die man eigentlich erreichen möchte – typische Windows-Nutzer – sind weder mit dem Terminal vertraut noch haben sie Lust, sich damit auseinanderzusetzen. Unter Windows lässt sich praktisch alles, was ein normaler Nutzer braucht, bequem über eine grafische Oberfläche erledigen. Es gibt Buttons, Menüs und klare Wege zum Ziel.

Die Linux-Welt dagegen tut sich hier weiterhin schwer. Zwar gibt es Ansätze für grafische Oberflächen, aber oft endet es bei den Basics. Für alles Weitere heißt es dann wieder: "Mach’s im Terminal, ist doch schneller." Das mag für erfahrene Nutzer stimmen, hilft aber Einsteigern überhaupt nicht.

Ein Windows-ähnliches Design allein reicht nicht. Wenn Linux wirklich massentauglicher werden soll, muss das Terminal konsequent optional werden. Deutlich mehr Funktionen gehören in eine verständliche, vollständige UI. Nur dann fühlt sich Linux nicht mehr wie Linux an und Linux User würden aufschreien und den Entwicklern vorwerfen sich nur noch um "unwichtige Dinge und UI Spielereien" zu kümmern.
 
Du hast Linux wohl auch noch von vor 10-15 Jahren in Erinnerung oder?


Du willst einen Treiber installieren? Keine 1-Klick-Installation, oft keine vernünftige UI. Stattdessen musst du erst herausfinden, welche Basis deine Distribution hat, und dann auch noch, wie du die heruntergeladene Datei überhaupt ausführst. Doppelklick reicht nicht -> also ab ins Terminal.
Warum sollte ich einen Treiber installiert wenn die Basis in 90% der Fälle im Kernel enthalten ist? Ansonsten muss man halt suchen, was eher die Ausnahme als die Regel ist


Du willst ein Netzlaufwerk hinzufügen? -> Terminal.
Moderne Dateimanager wie Thunar (xfce), Dolphin (KDE Plasma) oder Nautilus (Gnome) können das out of the box also nix mit Terminal


Du willst eine Desktop-Verknüpfung erstellen? -> Terminal.
Sollte bei KDE Plasma auch ohne Terminal funktionieren, kann ich nicht bestätigen weil für mich Icons auf dem Desktop nichts zu suchen haben


Du willst irgendetwas anderes machen, das über Basics hinausgeht? -> Sehr wahrscheinlich Terminal.
Immer davon abhängig was man machen will, sehr Pauschale Aussage, bei windows gibt es auch Dinge die man nur über CMD/Powershell oder Registry machen kann.
 
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Jede Linux-Distribution bleibt im Kern eben Linux. Da hilft es auch nicht, wenn man sagt: "Schau mal, das Startmenü sieht jetzt aus wie bei Windows." Am grundlegenden Problem ändert das nichts.
  • Du willst einen Treiber installieren? Keine 1-Klick-Installation, oft keine vernünftige UI. Stattdessen musst du erst herausfinden, welche Basis deine Distribution hat, und dann auch noch, wie du die heruntergeladene Datei überhaupt ausführst. Doppelklick reicht nicht -> also ab ins Terminal.
  • Du willst ein Netzlaufwerk hinzufügen? -> Terminal.
  • Du willst eine Desktop-Verknüpfung erstellen? -> Terminal.
  • Du willst irgendetwas anderes machen, das über Basics hinausgeht? -> Sehr wahrscheinlich Terminal.

Linux ist im Kern immer noch stark terminalzentriert, und man muss sich viele Befehle aneignen. Für erfahrene Nutzer ist das kein Problem, im Gegenteil, es kann sogar effizienter sein. Aber genau diese Zielgruppe ist nicht das Problem.

Die Leute, die man eigentlich erreichen möchte – typische Windows-Nutzer – sind weder mit dem Terminal vertraut noch haben sie Lust, sich damit auseinanderzusetzen. Unter Windows lässt sich praktisch alles, was ein normaler Nutzer braucht, bequem über eine grafische Oberfläche erledigen. Es gibt Buttons, Menüs und klare Wege zum Ziel.

Die Linux-Welt dagegen tut sich hier weiterhin schwer. Zwar gibt es Ansätze für grafische Oberflächen, aber oft endet es bei den Basics. Für alles Weitere heißt es dann wieder: "Mach’s im Terminal, ist doch schneller." Das mag für erfahrene Nutzer stimmen, hilft aber Einsteigern überhaupt nicht.

Ein Windows-ähnliches Design allein reicht nicht. Wenn Linux wirklich massentauglicher werden soll, muss das Terminal konsequent optional werden. Deutlich mehr Funktionen gehören in eine verständliche, vollständige UI. Nur dann fühlt sich Linux nicht mehr wie Linux an und Linux User würden aufschreien und den Entwicklern vorwerfen sich nur noch um "unwichtige Dinge und UI Spielereien" zu kümmern.

Kompletter Unfug, du hast nicht den Hauch einer Ahnung.
Die meisten Linux Distributionen laufen Out of the Box mit allen Treibern.
Software bekommt man mit einem Klick aus der Gnome oder KDE Softwareverwaltung.
 
Es müsste ein "LinuxOS" geben und nicht 100 verschiedene Distros.

Genau das ist das Problem von Windows. Viel mit 365/Copilot, Ingenieur, Entwickler, Gamer, privat nur Office/surfen, usw... , das sind alles extrem unterschiedliche Anforderungsprofile. Dies in einem Desktop zu vereinen ist unmöglich.

Beispiel Copilot/Recall, für die einen ein Segen, für die anderen Ausgeburt der Hölle.
 
Also Mint ist für mich das Windows unter den Linux-Distros. Man kann Programme dort z.B. im .deb Format runter laden und mit Doppelklick installieren. Sofern man den Store nicht nutzen möchte, oder ein Programm dort nicht verfügbar ist.

Auch Drucker lassen sich unter Mint problemlos installieren. Einfach an stöpseln und läuft. Gilt auch für 20 Jahre alte Drucker, für die es unter Windows längst keine Treiber mehr gibt oder die man erst umständlich aus fragwürdigen Quellen runterladen muss.

Unter Arch-basierten Distros kann das etwas aufwändiger werden. Dort war es nervig meinen Brother-Laserdrucker zum laufen zu bringen. Der Drucker wurde nicht automatisch erkannt. Musste einen Treiber runterladen, Arch-kompatible machen und installieren. Habe das nach einer Anleitung im Terminal gemacht. Hat geklappt aber verstanden habe ich da nicht viel. Er funktioniert jedoch bis heute problemlos und darauf kommt es an. Mir fällt jetzt kein anderer Fall ein, wo ich mal das Terminal gebraucht hätte.

Alles lässt sich mit der Maus in ansprechenden Menues erledigen. Das scheint mir unter Linux übersichtlicher als unter Windows, wo die Sachen teilweise recht versteckt, in verschachtelten Untermenüs zu finden sind. Da ist Linux linearer. Kommt halt immer darauf an welche Distro man nutzt. Mit den gängigen wird man kaum bis keine Probleme haben. Wenn es schon Windows sein muss, dann würde ich eins mit Linux-Kernel nehmen.
 
Wie hieß noch gleich die andere distro, die auch die Menüs und Einstellungsfenster perfekt nachahmt? Winux?
relativieren geht dir auf die Nerven? Dann gib mir doch nicht die Möglichkeit dazu. Sei konsequenter.
Wenn man Kritik üben möchte, ist das vollkommen okay, so lange man an etwas nicht nur Vorzüge, sondern auch Nachteile aufzählt und umgekehrt. Deshalb ja das mit der persönlichen Einstellung zum Thema. Mir ist es inzwischen egal wenn ich mich irgendwo anmelden muss, denn das musste ich bei Steam ja auch ungefragt und gezwungenermaßen. Also warum sollte ich es an der einen Stelle unterstützen (steam) und an der anderen (HP) nicht? Das wäre ja inkonsequent.
Entweder man findet (um bei deinem Beispiel zu bleiben) Registrierzwang gut, oder schlecht. Nicht aber heute hü und morgen hopp.

Beschreib doch mal so einseitig positives Zeug an Windows, dann wirst du sehen dass ich dir mit negativem dazu entgegne. Das leben ist nun einmal nicht nur schwarz und weiß.
Linux ist toll, weil anders, weil konfigurierbar an allen Ecken, weil flexibel und schlank. Die meisten dieser Punkte führen aber eben auch zu Angriffsflächen und benötigen etwas Erfahrung. Ist das nur schlecht? Nö. Ist das nur gut? Ebenfalls nö. Genau so ist es auch mit Windows. Die nehmen sich nichts. Die Zielgruppe ist schlicht eine andere.

Statt dich also zu beschweren, dass angeblich relativiert wird (es sind objektive Ergänzungen), könntest du einfach schreiben: Ja, stimmt. Das andere ist aber eher mein Weg.
 
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So "Schau, ich bin Windows aber eigentlich ein Linux" Distributionen schrecken mich eher ab!
Es gibt ja diese zwei Ebenen: Das System unter der Haube und das GUI.

Ein Windows 11 GUI mit den Freiheiten in der optischen Gestaltung eines GTK oder QT muss nicht grundsätzlich schlecht sein. Es gibt schließlich nicht DIE GUI. Mich nervte an der Benutzeroberfläche von Windows nur diese konsequente Inkonsequenz, die man seitens MS zusätzlich mit immer weniger gestalterischen Optionen "beglückte".

Wen das nicht kratzt und wenn einem der Look & Feel von der Windows GUI entgegenkommt, was sollte dagegensprechen, wenn man das mit einem Linux Unterbau betreibt, besonders dann, wenn es ein Ubuntu ist?

Dass daraus jetzt eine eigene Ubuntu-based-Distro gestrickt wird, liegt vermutlich auch daran, dass es für den Entwickler deutlich einfacher ist das Projekt so zu publizieren, gerade auch um es als Live-Version zum Testen anbieten zu können. Deswegen ist die Kritik a la "schon wieder eine Distro" auch so fehl am Platze. :ka:
 
Warum machen Microsoft Ingenieure sowas, dann fällt mir dieses Bild ein und ich verstehe es. :ugly:
Screenshot_20260404_040001_Chrome.jpg
 
Ansonsten bleibe lieber bei Windows - eventuell MSDOS.
nun ja, wenn MS sagt wir machen Windows dicht, ab 01.01.2028 gibt's kein Windwos mehr, dann wär ich wahrscheinlich am 31.12.2027 bei Linux.

Also wenn man meinem Gewohnheitstiert die Knarre an den Kopf setzt, mach ich den Umstieg - vorher nicht.

War beim Wechsel von Win10 auf Win11 nicht anders. Was bei mir de facto nur ein Klick war, hab ich eben auf upgrade drauf gedrückt. Das HDR musste ich mit dem windows-tool kalibrieren. Weil wie es unter win10 funktioniert hat in win11 nicht sauber aussah. Ansonsten - ich bin ein Noob-Anwender kein software-ingenieur.

Wo ist die Internetseite: Steigen sie doch auf Linux um. Und drunter ein Button "upgrade".
 
WTF: So viel Text und dabei habe ich nur erwähnt, dass mich so ne Distro eher abschreckt 🤣
Die sagt doch gar nicht "ich bin Windows", sondern "ich gebe dir eine Vertraute Oberfläche".
Das ist was ganz anderes.
Ansonsten - ich bin ein Noob-Anwender kein software-ingenieur.

Wo ist die Internetseite: Steigen sie doch auf Linux um. Und drunter ein Button "upgrade".
DAS ist, was ich bis heute erwarte. Eine Distro die dein Windows scannt und mit einem Klick ein Linux installiert und so konfiguriert, dass es deinem bisherigen System maximal ähnelt, inkl. look an feel wie Hintergrund, Farbschema, Anordnung von Elementen, Apps usw.
Das ist doch keine Zauberei und wenn ein Winboat deine Software schon auf Linux an den Start bekommt, warum dann kein findiger Programmierer wenigstens deinen Desktop?
 
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Wo ist die Internetseite: Steigen sie doch auf Linux um. Und drunter ein Button "upgrade".
Äh ... Du weisst schon, dass ein Umstieg kein "upgrade" ist, oder?
Ganz egal, wie täuschend ähnlich und vertraut die Oberfläche gestaltet wird.

Ihr "Gewohnheitstiere" erwartet, dass alles 100% gleich und genauso funktioniert, wie bei Windows - nur besser.
Also genau das, was ich vorher schrieb: ein 100% 1:1-Windows, nur nicht in der Kontrolle von Microsoft.

Such mal die Internetseite: Steigen sie doch auf Apple um -> hier <Upgrade>
(Oder wahlweise jedes andere System - Android, FreeBSD ... oder selbst von anderswo auf das geliebte Windows.)
Na? Fündig geworden?
 
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Ähm, es steht sogar im Titel "Windows-Distribution"... aber hey... Mir ist das im Grunde egal, anscheinend muss ich das klarstellen 🤷‍♂️
Naja, "Windows-Distribution" ist hier ja eh Quatsch, es handelt sich ja eindeutig um eine Linux-Distribution. Leider ist der Thread aber ja schon wieder wegen irgendwelcher hanebüchenen Behauptungen weitestgehend in den Schadensbegrenzungsmodus abgedriftet, bevor es überhaupt richtig ums Thema gehen konnte. :(
 
DAS ist, was ich bis heute erwarte. Eine Distro die dein Windows scannt und mit einem Klick ein Linux installiert und so konfiguriert, dass es deinem bisherigen System maximal ähnelt, inkl. look an feel wie Hintergrund, Farbschema, Anordnung von Elementen, Apps usw.
Das ist doch keine Zauberei und wenn ein Winboat deine Software schon auf Linux an den Start bekommt, warum dann kein findiger Programmierer wenigstens deinen Desktop?
DAS ist auf so vielen Ebenen blödsinnig, dass ich zuerst einen fiesen Rant schreiben wollte. :/
Gebe ich Dir Recht.

Wie unsinnig die Erwartungshaltung ist, kann man sich vor Augen führen, wenn man Die Argumentation nimmt und einfach umdreht, indem man nur die Namen austauscht:

Ich will von Apple weg und auf Windows wechseln.Und jetzt die ganze Litanei:
alles muss genau gleich und gewohnt funktionieren, gleicher Komfort etc.

Und weil das keine Zauberei ist, hat er das im Handumdrehen heute Abend ja bestimmt selbst umgesetzt.
Und wenn dazu die Kenntnisse fehlen, dann nimmt mal halt KI und lässt sich das schnell Vibe-Coden ...

"Hey KI, entwerfe mir doch bitte eben schnell ein Perpetuum-Mobile, eine einfache Möglichkeit aus einem Zahnstocher und einem Kaugummi unendlich Energie zu erzeugen und mach dass ich schlau bin"
 
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DAS ist auf so vielen Ebenen blödsinnig, dass ich zuerst einen fiesen Rant schreiben wollte. :/

Ich mache es anders, in dem ich für mich dafür sorge, dass ich von Leuten hier nicht mehr genervt werde, die einfach nur noch um irgendwelchen Willen am Thema vorbeischreiben wollen. Mach's gut, @Cleriker :daumen:
Die Redaktion schreibt, dass es eine Distribution gibt, die ausschaut wie Windows 11 und ich frage danach warum es keine Funktion gibt, die abfragt was für Software ich auf meinem Windowslaufwerk installiert habe, um diese nach Möglichkeit auch direkt auf dieser Distro zu installieren?
Was genau ist daran nicht zum Thema zugehörig?
 
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