In Firmen stellt man die Software nicht um, wenn es um in sich geschlossene Systeme handelt.
Unsere Maschinen liefen mitunter noch auf Win 98.
Da kostete ein Austausch einer defekten 100MB Festplatte auch mal eben 1000 Euro.
Nein, ich habe mich nicht verschrieben.
Vista war eigentlich selbst zum Release schon richtig gut, man brauchte halt genug RAM und dann lief das auch.
Die ganzen Probleme des Systems kamen ja nur dadurch das die OEMs es mit PCs ausgeliefert haben die nicht genug hatten und dann war die Performance richtig im Arsch.
Dazu kam halt noch die Faulheit/Inkompetenz der Hardware Hersteller die keine Treiber dafür bereitstellen wollten oder die erst sonst wann nachgeliefert haben.
Man könnte sagen das in dem Fall fast alle Probleme von Vista nicht die Schuld von MS waren.
Dem kann ich beipflichten.
Das Problem waren die Herstellerr, die anstatt x64 Treiber dann einfach neue Hardware mit dem dann notwendig neuen Treiber rausgebracht haben und somit doppelt verdient haben.
Danke, D-Link!
Und die Anwender hatte ihre alten Gammelkisten aus der Xp und Win 98 Zeit noch rumstehen und wollten selbst mit 128MB noch Vista installieren können.
So wie ich es hier noch vor kurzer Zeit erlebt habe, dass jemand seine Billig-Notebook-Möhre aus XP-Zeiten mit 1GB RAM dann noch mit Win 10 befeuern wollte.
Win 7 hatte halt den Vorteil, dass man da schon so langsam auf SATA-SSD gesetzt hat.
Zusammen mit dem Abspecken der ausgiebigen vorgeladenen Diensten im Arbeitsspeicher beim Bootvorgang
, was ja bei Vista dafür sorgen sollte, dass Windows bei der Arbeit nicht so oft die lahme HDD anfragt, wurde Win 7 dann der Publikumsliebling.
Und das, obwohl es ja nicht wirklich viel anders als Vista war.
Die Leute haben sich dann auch endlich passende Rechner dafür gekauft.
Und durch die nach Jahren angepassten Hardwaretreiber fiel auch das Problem der Umstellung weg.
Vista war also der x64 Wegbereiter, was mit XP x64 noch nicht funktioniert hatte.