News Windows 7: Selbst auf der Computex 2025 nicht totzukriegen

In Firmen stellt man die Software nicht um, wenn es um in sich geschlossene Systeme handelt.
Unsere Maschinen liefen mitunter noch auf Win 98.
Da kostete ein Austausch einer defekten 100MB Festplatte auch mal eben 1000 Euro.
Nein, ich habe mich nicht verschrieben.
Diese Maschinen sind aber auch uralt, mittlerweile ist ein viertel Jahrhundert vergangen.

Ja ich kenne auch diese Situationen aus Firmen aber ich muss auch sagen meist ist es Bequemlichkeit oder Unannehmlichkeit das sich niemand soweit für diese Maschinen verantwortlich fühlt das man sie Updatet. Oder es sind Systeme die an der IT vorbei beschafft wurden und danach einfach nicht mehr aktualisiert wurden.


Wenn diese Schatten IT, dann Ausfällt beginnt erst der ganze Rattenschwanz und die Arbeit muss komplett von vorne gemacht werden weil dann der Aufschrei kommt wie kann es überhaupt sein das dieses Gerät noch mit so einer alten Software läuft! Stillstand und Produktionsunterbrechungen sind dann nur das Harmloseste was dabei erfolgt. Wie gesagt in 25 Jahren hätte sich jemand auch mal um einen Nachfolger kümmern können!
 
War der Umbau so aufwändig oder musstet ihr irgendwelche Schergen beauftragen, damit sie die Platte einem Archäologen abluchsen, der sie in ein Museum packen wollte?

Und sind 100MB nicht auch sogar für Windows 98 ein bisschen knapp?
Ich gehe davon aus, dass er komplexe Maschinen meint, auf denen Windows 98 läuft und keinen PC.
Da wird man nicht so leicht eine Festplatte tauschen können, ohne das Ding komplett auseinander zu nehmen.

Je nachdem, was so eine Maschine kostet, betreibt man die gerne 30 Jahre oder länger. So lange es läuft, ist es doch ok.
Wie gesagt in 25 Jahren hätte sich jemand auch mal um einen Nachfolger kümmern können!
Es kommt halt drauf an. Wenn so eine Maschine 100.000€ oder mehr kostet, dann macht man das nicht so schnell neu. :ka:
 
Win11 läuft zwar, aber bei weitem nicht so wie Win7 oder Win10. Es ist einfach zu viel Müll dabei.
Wie äußert sich das?
Ich frage für einen, der auch mit dem uralten 2600K keinen Unterschied zwischen 10 und 11 festgestellt hatte.

Ohne die Taskleiste und den neuen Explorer wüsste ich wohl nicht, ob das 10 oder 11 ist.
 
Ich gehe davon aus, dass er komplexe Maschinen meint, auf denen Windows 98 läuft und keinen PC.
Da wird man nicht so leicht eine Festplatte tauschen können, ohne das Ding komplett auseinander zu nehmen.
Ja, das meinte ich mit dem Umbau.
Je nachdem, was so eine Maschine kostet, betreibt man die gerne 30 Jahre oder länger. So lange es läuft, ist es doch ok.
Logisch, das sind ja dann auch im Endeffekt eingebettete Systeme. Aber trotzdem muss das OS ja auf die Platte passen. Die Mindestanforderung fängt laut Wikipedia je nach Installationstyp bei 120 MB an und geht bis 355MB. Aber vermutlich konnte man das noch mal etwas zusammenstreichen.
 
Man sieht auch noch bei uns in den Bussen ab und zu Windows XP Embedded auf den Bildschirmen da ist der Support glaube ich 2016 abgleaufen.Bei Banken ist es zum Teil noch schlimmer. Oft ist die Software die darauf geschrieben wurde so teuer/komplex oder keiner der Ursprünglichen Entwickler ist noch da/lebt welcher die Software noch versteht. Da ist es billiger das System einfach weiter zu betreiben und immer mal wieder etwas zu patchen.
Ich denke aber auch die Bankenbranche ist da gerade im Umbruch, also dass die 1970er Systeme ersetzt werden/wurden.
 
Man sieht auch noch bei uns in den Bussen ab und zu Windows XP Embedded auf den Bildschirmen da ist der Support glaube ich 2016 abgleaufen.
Ist aber ja kein Problem, wenn das geschlossene Systeme sind. Auf den älteren ICEs läuft ja wohl auch noch Windows 3.11.
Bei Banken ist es zum Teil noch schlimmer. Oft ist die Software die darauf geschrieben wurde so teuer/komplex oder keiner der Ursprünglichen Entwickler ist noch da/lebt welcher die Software noch versteht. Da ist es billiger das System einfach weiter zu betreiben und immer mal wieder etwas zu patchen.
Ich denke aber auch die Bankenbranche ist da gerade im Umbruch, also dass die 1970er Systeme ersetzt werden/wurden.
Da ist viel in Sprachen geschrieben, die aus gutem Grund heute kaum noch jemand nutzt. Das senkt die Produktivität von vornherein deutlich und schränkt gleichzeitig das Kandidatenfeld für diese Stellen auch noch massiv ein. Dass es sich wirklich gerechnet hat, bis jetzt daran festzuhalten, bezweifle ich etwas, aber ein Wechsel ist eine echte Herkulesaufgabe, bei der nicht wirklich was schief gehen darf und ich kann gut verstehen, warum man das herauszögert.
 
Obacht bitte mit dem folgenden Hinweis in dem Artikel:

Das Supportende von Windows 7​


Windows 7 wurde noch bis zum 10, Januar 2023 kostenpflichtig mittels ESU ("Extended Security Updates") offiziell unterstützt. Der reguläre Support für Endanwender ist hingegen am 14. Januar 2020 ausgelaufen. Windows 10 ereilt am 10. Oktober 2025 dieses Jahres Schicksal, sodass die Anwender auf Windows 11 oder aber Linux wechseln müssen.

Ein Dritter könnte diesen Hinweis missverstehen und es so deuten, dass von vornherein Apple oder Google ausgeschlossen sind.

VG,
Ja ist was dran; wenn man etwas um die Ecke denkt.
Hackintosh haben die wenigsten wirklich Lust drauf und da bleibt dann nur noch ChromeOS, FreeDos und BSD.
(und natürlich die ganzen 0,0X % Exoten :D )
 
In Firmen stellt man die Software nicht um, wenn es um in sich geschlossene Systeme handelt.
Alles eine Frage des Willens und Müssens. Man kann seinen Kram auch ewig einfrieren und so weiterbetreiben. Wenn man darauf setzt, dass man noch lange die nötigen IDE Festplatten zu Preisen beschaffen kann, die weiterhin kein Update/Neuentwicklung interessant gestalten... Im schlimmsten Fall muss man halt eine Charge antiker Festplattenmodelle selbst fertigen lassen. Wenn die Suche schwierig und teuer (in Personenstunden) wird, könnte man ja mal darüber nachdenken. So kompliziert ist alte Software womöglich nicht.
Wenn die Kiste nicht online ist, kann die Kiste die längste Liste an CVE Schwachstellen haben. Wen juckt es, wenn von Außen nichts dran kommt?

Mich hat Microsoft damals mit den blöden Windows Store Spielen bekommen. Das lief einfach unter Windows 7 nicht und dann musste man wegen Forza auf Windows 8 oder 10 wechseln. Ähnlich wie damals DirectX 10, das nie offiziell für Windows XP erscheinen sollte.

Ich verstehe vollkommen, dass man mal Ballast aus alten Versionen abwerfen will und die Entwicklung weiter geht. Windows 8 war ein sehr ungeschickter Umbau in Richtung Touch Geräten. Die Idee, das Design mit Windows Phone zusammenzuführen und mal einen App Store zu etablieren, ist ja eigentlich nicht blöd.

Auch von Windows Forms mal auf ein modernes Framework zu wechseln, das Skalierung für HiDPI Monitore unterstützt, ist keine schlechte Idee. Dafür mussten eben auch die ganzen Systemsteuerungs-Elemente ersetzt werden. Nach 10 Jahren ist auch gefühlt fast die gesamte Funktionalität der Systemsteuerung, die man so im "Alltag" mal anfasst, in die Settings App gewandert. Die Transformation hat nur lange gedauert. Und einige "professionelle" Anwendungen wie die Computerverwaltung und andere Snap-Ins existieren irgendwie immer noch und sind einfach zu komplex, um sie das platzverschwenderischen Modern UI Format zu überführen.

Dass Microsoft auch Geld verdienen will, merkt man ja dort, wo sie Apple nacheinfern und Windows schön mit der Cloud verbinden und die Nutzer mit Gewohnheit und hohem Aufwand am Weglaufen zu hindern.

Ich finde es immer wieder erheiternd wie Leute mit dem Umstieg auf Linux drohen, wenn der Support eingestellt wird, aber dann doch wieder durch Spiele, Programm, Tools und Gewohnheit einknicken und das neuste Windows installieren. Da bin ich ganz froh, dass Steam immer mehr Spiele linuxtauglich macht. Teilweise laufen diese dort sogar besser.
Dank der neuen Abstraktionsschicht namens Browser-Engine, sind Anwendungen wie Discord oder MS Team ziemlich portabel. Webseiten ja sowieso.

Den Spieltrieb, den so mancher mit seinem MSI Afterburner, Cinebench und sonst was hat, den habe ich mit meinem Linux Kram. Cloudfrei bzw. in meiner Homecloud und in eigener Verantwortung. Klar liegen die Daten sicherer in einer Cloud, aber so ein Terabyte Speicher kostet halt auch ca 10 Euro im Monat. Ein Raspberry Pi mit 1 TB SSD Speicher kann man schon für gut 120 Euro bekommen.
Ein Jahr und man hat das Basissystem schon eingefangen. Kommt halt das Backupsystem und der Zeitaufwand dazu. Aber sobald es einmal läuft, amortisiert sich das System über die Zeit dann doch irgendwann. Wer bequem ist und keine Lust darauf hat, bezahlt den Preis dafür. Ist ja auch ok. Das ist halt auch genau das Geschäft von Microsoft und sie drängen die Leute dahin.
So wie mein Dualboot Linux damals einfach sehr fremdartig war, fühlt sich mein Windows sehr fremd an, weil ich weiß, dass ich nur sehr eingeschränkt an meine Daten komme. Das ist einfach viel besser in mein Linux System integriert und ich habe auch kein Interesse die Windows Front auszubauen und mir Windows wieder schmackhaft zu machen. Von daher kann Microsoft mit ihren Cloud- und KI-Kram sonst wo bleiben und soll mir lieber die Ressourcen meines Computers bereitstellen anstatt sie selbst benutzen oder sich überein reinzuklemmen. NTFS ist ein verdammt langsames Dateisystem und mit dem Defender und anderen Filtertreibern dazwischen, wird die Latenz im Explorer zu einer Katastrophe. Da fühlt sich Windows an wie ein 500 MHz Computer mit Windows XP und 512 MB RAM.
 
Windows 7 wurde 2024 aber noch mit Virenupdates seitens Microsoft versorgt, eventuell läuft das

immer noch mußte aber Ende 2024 umsteigen auf W10 weil Steam und SWTOR, Windows 7

nicht mehr unterstützen wollten :-)

Ja das funktioniert noch.
Wir haben bei der Arbeit eine Graviermaschine deren Programm nur unter 7 läuft samt einem Dongle als Kopierschutz.
Der Rechner bekommt immer noch Updates des Defender.
Schädlinge haben sich noch nicht eingefunden, er hängt aber auch nur zwecks Dateiaustausch im Firmennetz.
Auf Webseiten würde ich damit eher ungern gehen :D
 
Es kommt halt drauf an. Wenn so eine Maschine 100.000€ oder mehr kostet, dann macht man das nicht so schnell neu. :ka:
Auch diese Diskussion habe ich schon mitbekommen, auch mit Maschinen die bis 500.000€ gehen. Denn wenn ein Ausfall dieser Maschine dann passiert sind die folge Kosten meist noch deutlich höher und gehen in die Millionen.

Es ist also Augenwischerrei sich vor neuen 100.000€ zu drücken wenn man riskiert das mann 1 Mio - 10 Mio Ausfall hat. Denn der Ersatz wird ja beim Ausfall erst dann besorgt wenn sie ausfällt und wenn die Maschine dann auch noch Spezial anfertigungen hat dauert es richtig und alles steht still.

Also nein das ist kein Grund.
 
Trau keinem Windows unter SP2!
Vista habe ich im Jahr 2009 nur knapp ein jahr benutzt. Danach habe ich im Rahmen des Upgradeprogramms Windows 7 umsonst bekommen.
Wollte da Windows Vista eig. nicht hergeben, weil es so gut lief. Keine Ahnung, was jeder damals für Probleme hatte. Windows XP war ja 2002 auch eine Baustelle.
 
Vista habe ich im Jahr 2009 nur knapp ein jahr benutzt. Danach habe ich im Rahmen des Upgradeprogramms Windows 7 umsonst bekommen.
Wollte da Windows Vista eig. nicht hergeben, weil es so gut lief. Keine Ahnung, was jeder damals für Probleme hatte. Windows XP war ja 2002 auch eine Baustelle.
Jup.
Win2K gefiel mir da es sehr stabil war (im Vergleich zu Win95) aber es fehlt der DX 5.0 (?) Support.
WinXP hat es gut weitergeführt. Vista 64 nervte ~1 Tag mit ein Einstellungen aber danach lief es verdammt super (SP2....)
Mit Win7 hatte ich einen "Desktop" Bug. => Wenn ich irgendwas "speichern unter" wollte ist der PC in einer Endlosschleife hängengeblieben. Normal Speichern, kopieren usw. klappte 1A.
Mit Win8(.1) auch kein Stress gehabt.
Windows 10 war am anfang eine echte Qual. USB Treiber wurden einfach ausgetaucht => toll wenn das Notebook die Tastatur und das Pad per USB angeschlossen hatte. War zum Glück ein Touch Screen so konnte ich die alten Treiber wieder installieren. Aber Windows 10 lief irgendwann wunderbar bis ich auf die Idee kam upzugraden.
Habe nun Windows 11 und schon x Stunden investiert um das xyz UI wieder geradezubieggen.
Backup da es nun langsamm läuft.
Nächstes lange WE wegen Brücktag wird hier auch Linux draufgezogen....
 
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