Special Windows 11: Warum Microsofts Altlasten auch ein Nutzerproblem sind [Kolumne]

Naja, darum muss die Art der Präsentation der Wahl anders sein.
Bisher setzt man ja einfach nur Häkchen oder füllt Kästchen vor oder hinter einem Text, der so aussagekräftig ist wie ein Furz im Walde.
https://winaero.com/blog/wp-content/uploads/2021/10/Windows_11_optional_features_09.png
Aslain macht es gut vor mit seinem Installer für Mods für World of Warshisp.
Ebenso der Installer von CachyOS.
https://cdn.thenewstack.io/media/2024/11/d0ba0549-cachyinstall.jpg

Ein Bild, beschriftet links, ein anderes Bild, ebenfalls beschriftet, rechts.
Unterschiede deutlich erkennbar.
Bitte klicke auf eines und wenn Du mit Deiner Auswahl zufrieden bist, bitte auf "weiter".
Wer Fomo (Fear of missing out) hat, darf beides installieren und eines als Standard auswählen, kann dann aber immer noch jederzeit das andere nutzen.
Wo ist da die Überforderung?
 
ein, dem Nutzer Entscheidungen zu überlassen, indem man ihm Hinweise gibt und Fragen stellt, oder?

Gleiches könnte man auch bei Microso

Bei 9x gab es eine Box "Standard-Installation" vs. "benutzerdefiniert*", davon dürften nur wenige überfordert gewesen sein. Um ehrlich sein zu sein, enthält der kürzestes Weg zu einem laufenden Windows 11 heute deutlich mehr Abfragen.

*: Das war dann natürlich komplex und würde im Windows-11-Layout wahrscheinlich >10 Bildschirmseiten allein für den damaligen Auswahlumfang füllen. Ich habe locker 1-2 Minuten gebraucht!
 
Meiner Meinung nach könnte die Lösung recht einfach sein:
Fragt den Nutzer!
Das hätte ich mir damals schon bei Windows 8 gewüscht.
Warum fragt man bei der Installation nicht einfach nach? "Hey, wir haben festgestellt, dass dieses System einen Touchscreen hat. Möchten Sie das neue Kachel-Design verwenden?"
Und ohne Touchscreen hätte man den klassischen Desktop installiert.

Und heute?
Angenommen, man upgradet von Windows 10 auf 11 und da sind zig alte Programme drauf, tief im System vergraben und der Nutzer entscheidet, das möglichst alles beibehalten werden soll...naja, dann landet man wieder beim "alten" win32 mit all seinem Legacy-Code.

Aber wenn man ein frisches System aufsetzt, leere Partition und so, naja, dann könnte man halt ein modernes Windows installieren, dass vielleicht aus Kompatibilitätsgründen den ganzen "Altballast" mit installiert, aber nicht aktiviert oder beim Booten lädt, so das die Erfahrung erstmal eine moderne, schlanke, sichere Umgebung ist.
Installiert man dann ein Programm, das sich wieder tief ins System eingräbt oder gewisse Shell-Erweiterungen erfordert oder eine bestimmte Ordner-Struktur, dann könnte man den Nutzer warnen: "Hey, das Programm, dass Du gerade ausführst oder installieren möchtest, erfordert alten, unsicheren, langsamen Code. Möchtest Du dieses Programm wirklich installieren?"
Und wenn ja, dann "Möchtest Du dieses Programm vielleicht lieber in einer virtuellen Umgebung/einem Container ausführen, so das Dein System davon unberührt bleibt, während dem Programm vorgegaukelt wird, es würde auf einer älteren Version von Windows laufen?"
Und wenn nein, dann "Möchtest Du für dieses Programm zumindest den Kompatibilitätsmodus aktivieren, so dass dieses Programm sowenig negative Auswirkungen wie möglich auf die System-Integrität hat?"

Es kann doch nicht so schwer sein, dem Nutzer Entscheidungen zu überlassen, indem man ihm Hinweise gibt und Fragen stellt, oder?

Gleiches könnte man auch bei Microsofts-Bloatware machen:
Wollen Sie Copilot installeren?
Soll die Suche lokal sein oder das Internet einbeziehen oder beides?
Wollen Sie die moderne Einstellungs-App nutzen oder die klassische Systemsteuerung?
Darf es das moderne Startmenü sein, das bewährte aus Windows 7 oder doch eher das klassische aus Windows 3.11?
Ist es so schwer zu Fragen?
Ist der Nutzer damit wirklich überfordert?
Zeigt ihm meinetwegen ein Bild bei der Auswahl, dass er dann anklicken und dann auf "weiter" klicken muss, damit er sich noch umentscheiden kann.

Meine Güte, Microsoft, stellt Euch doch nicht so an.
Dem Nutzer nichts aufzwingen, sondern die Wahl lassen.
Hinweise geben, wenn es unsicher oder langsam wird, weil alte Treiber geladen werden oder so.
Perfekt auf den Punkt gebracht!
 
Nee, ganz im Ernst, wir sind jetzt Mitschuld an der Misere von Windows 11? Netter Versuch...

Ich setze dagegen das gerade erschienene Video von c't 3003 zum desaströsen Zustand von Windows 11 und da geht es quasi null um Probleme, die aus der Kompatibilität resultieren, sondern schlichtweg Fälle von "sch. egal, altes Zombiemenü einfach drin lassen".

Wenn es nicht so traurig wäre: Es ist einfach nur absolute Realsatire, dieses Produkt.

(
Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
)
 
Ich kann dieser Aussage nicht zustimmen. Das Problem was MS mit Windows insbesondere 11 verursacht hat ist komplett Eigenverschuldet. Früher hat man auch bei Windows immer wieder sachen gehabt die nicht laufen bspw. Treiber und wir Nutzer kamen damit irgendwie auch klar auch wenns einen ärgert. Bis Win 7 hatte ich die Thematik immer wieder. Win 8.1 aufgrund umstieg auf Laptop dann weniger weil ich keinen harten Cut dort hatte. Danach waren die Upgrade relativ Reibungsfrei, das war aber bewusst von MS so forciert damit es keine Wechselbarriere gibt, weil man es nie geschafft hatte für Kunden echten Mehrwert zu schaffen.
Man hat ein Jahrzehnte langes funktionierendes und bewährtes UI aufgegeben und stattdessen alles verändert damit niemand mehr klar kommt. Seit Win8 kriegen wir ein Sammelsorium an versuchen das UI zu ändern und am Ende schaut man als Nutzer wehleidig auf die alten Windows Zeiten wo die Bedienung selbst nach einem wechsel der Version im Schlaf beherrscht hat. Genauso kommen Features die gut sein könnten wie das Suchfeld, aber es findet einfach nichts aufm PC. Am Ende setzt man dann auf Drittanbieter die das nicht nur hinbekommen sondern dabei performanter sind als alles was Windows als Suche anbietet.
Oder das man Einstellungen und Systemsteuerung hat und beides nicht vollständig ist und man seit 3 Generationen den Nutzer verwirrt wo er nun welche Einstellungen zu suchen hat. Die Bedienung ist unintuitiv, frustrierend und statt das man sowas angeht kriegen wir CoPilot, Recall, Werbung und und und den wir Nutzer größtenteils garnicht wollen.
Das ist das was Reibung verursacht!
Das mal ein altes Game evtl. nicht geht ist ärgerlich aber kein Beinbruch. Hier könnte MS entschlacken wenn sie eben alternative Lösungen anbieten. Bspw. Emulatoren.
 
Meiner Meinung nach wird Windows dadurch aber weiter so mies bleiben ^^ aber wir werden sehen, was die Zukunft bringt. Hier waren ja durchaus einige sehr gute ideen. Vielleicht kommen die auch jemandem bei Microsoft
 
Ich denke ein OS sollte grundsätzlich erstmal funktionieren und nur das Nötigste haben um für den unerfahrenen Anwender "Barrierefrei" Nutzbar zu sein- im besten Fall.
Der erfahrenere Anwender installiert sich das was er benötigt in seinem Wissen und Fähigkeitenumfang einfach nach.
Ich glaube die allermeisten Menschen überfordert das Überangebot von Nutzubarer Technik. Klar "Wollen" die das,..weil es beworben wird und als unvermeidbar nützlich Deklariert.

Selbstverständlich will ich auch alte Programme etc weiter Nutzen und mir nicht Ständig gedanken machen
Wer will sich denn diese oder jene Software neu anschaffen weil nicht mehr unterstützt wird.
Irgendwann habe ich sie bezahlt die Software und ich benötige schlicht keine Neue, weil die Alte alles kann was ich brauche.
Es ist der Drang einiger die aus was auch immer für Gründen ständig Neuen kram brauchen der in der realität keine Vorteile hat, da gehen auf Grund von Verkaufszahlen die Hersteller natürlich gerne mit!
Ich Spiele sehr gerne noch meine Spiele aus den Anfang 2000´ und älter. Nutze Foto bearbeitungs software die alt aber gut ist z.B und vieles mehr halt. Aber natürlich auch Moderne.
Wenn der PC mit Windows (also fast alle Rechner auf wer Welt) nur noch immer die Aktuellste Software der letzen paar Jahre verwenden kann. Ist es für Spieler am PC wohl Vorbei. Denn Konsolen sind da einfach günstiger und dort ist es ebenso mit den int6ervallen und der eingeschränkten Nutzbarkeit!

Der Erfolg des Computer hängt nur an einer einzigen Sache: Individuelle Langläufigkeit, nutzbare Vielseitigkeit.
Beschneidet man ihn hier weiter, so wie im Artikel angedeutet, verliert der PC seine alleinstellung und damit seinen breiten Nutzen!

Ich komme zwar aus einer anderen Branche bin, grundsätzlich aber keines Wegs Anachronistisch
Technik begeistert, mag moderne Weiterentwicklungen, kann sogar kleine Aufgaben und Programme schreiben.
Kleine RPGs gebastelt von ein paar Stunden Spielzeit habe ich damals auch (SPIELBAR:ugly:) nicht so halbfertiger kram^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn es nicht so traurig wäre: Es ist einfach nur absolute Realsatire, dieses Produkt.
Das geht noch besser:
Yusuf Mehdi, seit ca. 35 Jahren bei Microsoft und dort zuletzt für Windows, Copilot und das Surface-Geschäft verantwortlich, wird Microsoft in einem Jahr verlassen. In diesem Jahr will er Windows noch in ein AI-Betriebssystem umbauen
Das ist schon auf der Stufe von zum Abschied nochmal auf den Tisch kacken.
Dazu dann noch, das Nadella MS in ein dynamisches (KI) Startup umbauen will. Denn wer denkt bei einer Firma wie Microsoft und Produkten wie z.B. den MSSQL Server nicht an soetwas oder würde gerne daran denken?


Ich fühle mich wieder alt weil ich das noch kenne.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Grund, warum man Linux aktuell nicht "einfach verwendet" lautet in den meisten Fällen "fehlende Kompatibilität",

Zumindest früher (dass ich damit gearbeitet habe, liegt ~15 Jahre zurück) musste sogar weniger installiert werden, manches musste einfach nur hin kopiert werden, "Apple will"-Einschränkungen gibt es definitiv keine.
Ja das ist diese angebliche fehlende Kompatibilität welche Du da unter Apple festgestellt hast. Sowohl das Apple OS als auch Linux ist höcht kompatibel. Nur halt nicht mit Software welche Nativ für Windows geschrieben wurde. Microsoft setzt ja darauf grundsätzlich nicht kompatibel zu sein und auf proprietäre Lösungen zu setzen. Wie ich gerade gelesen habe betrifft das ja selbst Bereiche in denen MS ja offen und kompatibel sein will, wie in einem offenen Dateiformat. Nicht ODF ist es in diesem Fall welches nicht vollumfänglich kompatibel mit MS Software ist sondern es ist so dass sich MS Software der sonstigen Computer und Software Welt verschließt. Das diese beim OS nicht anders ist sollte nicht verwundern.

@PCGH_Jacky
Der Nutzer (ich persönlich eh nicht mehr aber die Nutzer in der Masse) sprich ich kann gar nicht das Problem der Altlasten von Windows sein. MS diktiert doch quasi was angeblicher Standard auf dem heimischen PC ist. Wenn da nun Pong oder Snake nicht mehr als bevorzugte PC Games laufen (wäre wenn ich nicht schon gewechselt hätte ein entscheidender Grund ein neues OS zu suchen) so wird das von der Masse in angeblicher Ermangelung an Alternativen doch hingenommen. Um alte Games oder Programme zum laufen zu bringen braucht sich MS auch gar nicht bemühen. Ich bin sehr sicher da wird es dritt Hersteller geben die da eine entsprechende Software Lösung gegen Geld anbieten.
Genau und deshalb werden deren Produkte von Milliarden genutzt, privat und auch noch freiwillig.
Es wird privat sogar MS Office gekauft, für Geld!:crazy:Völlig verrückt!


Aber ja, alle hassen und misstrauen MS...
Ja weil diese Millarden User meinen bzw sie kennen keine Alternative. Da wird halt die Pest gewählt da Cholera nicht zur Auswahl stand.
Mir ist nun niemand bekannt der MS vertraut. Was ich durchaus verstehe und bei mir ebenso ist wenn ich mich an die Nachrichten zu MS in den letzten Jahren zurück erinnere. Und es werden ja auch ständig neue Nachrichten von MS "initiiert" um alles zu tun damit der informierte User kein Vertrauen zu diesem Unternehmen aufbaut.

Bei Linux ist eine zentrale Installationsquelle der Heilige Gral.
Es gibt ja nicht nur eine zentrale Installationsquelle und es soll ja auch andere sprich dezentrale Installationsquellen unter Linux geben. Nein ein OS ist keine Religion und daher hat sich da auch niemand auf die Suche noch irgendwas wie zum Beispiel einer zentralen Installationsquelle, einem ultimativen Dateisystem oder nach einen dringend gesuchten Shell Befehl.
Bildbearbeitung? Früher Lightroom, heute ON1 PhotoRAW, Gimp oder Photoshop (früher).
Office? LibreOffice IMO. Alternativen? Zuhauf, da sei nur mal CaptureOne erwähnt. (Hat mir sehr gut gefallen, nur 300 Euro für die Perpetual license und dann kein KI-Entrauscher? Sprich ich müsste mir Topaz Photo AI für nochmal 150-180 Euro holen. Obwohl gibt's auch nicht mehr als Perpetual license sondern nur noch im Abo.
Die 480 Euro sind besser in einer Kamera oder Objektiv investiert.
Ich photographiere ja nicht mehr wirklich viel. Von analog über digital in den 2000ern zurück zu analog.
Digital hatte ich LR schon in der ersten Version genutzt. Musste wegen einen Kamera Neukaufes seinerzeit auf LR 3 Upgarden (ich hasse Upgrade/Updates). Nach dem wechsel zu Linux nur noch Open Source Software welche ebenso gut funktioniert.
Der Prozess nach dem Auslösen kosten auch digital Zeit und Geld. Daher halte ich 300€ für eine Lebenslange Lizens sowie weitere Investitionen in Software für durchaus legitim. Selbst die Anschaffung eines PC auf dem ich das nutze kann ein Teil dieser Kosten für einen ernsthaften Hobby Photographen sein. Insbesondere da man den PC und die Software Jahrelang nutzen kann.
Ob die 480€ in Ausrüstung in Form von Kamera und deren Anbauteilen bzw Zubehör besser angelegt ist muss jeder selbst entscheiden.
Analog ist mir meine Dunkelkammer und dessen Equipment nicht minder Wichtig wie die Ausrüstung mit der ich die Silberkristalle mit Licht anrege. So sah ich das in meiner digitalen Phase auch. Sprich nicht nur die Eine Seite ist wichtig.
Die Frage ist: Kann sich Microsoft das erlauben? Denn tatsache is, dass man dann auch einfach Linux verwenden könnte. ^^
Kann man schon Jahrelang macht aber die Masse nicht. Dabei ist es völlig egal was MS macht. Also Ja die können sich das, auf dem HomePC, erlauben.
 
Wenn irgendwas nicht mehr läuft, ist das nicht immer die Schuld von Microsoft. Häufig wollen Unternehmen einfach, dass die Kunden ein neues Gerät kaufen und bieten deshalb keinen neuen Treiber an. Daher habe ich auf meinem Notebook zwei, auf meinem Erstrechner drei und auf meinem Zweitrechner fünf Betriebssysteme installiert, die mir maximale Flexibilität bieten und es mir erlauben Hard- und Software zu betreiben die Jahrzehnte alt sind.
 
Eigentlich scheitert Windows an dem Wunsch der User, alles zugleich zu sein.
Jedes Windows, das es einmal gab, weil irgendwo irgend jemand noch irgendwelche Software / Hardware hat, die laufen muss.
Das bläht Windows momentan ordentlich auf und verhindert eine grundlegende Modernisierung.
Aber, großes ABER, Microsoft hat doch schon alles, um das umzusetzen.
Die Virtualisierung.
Problem, die ist halbherzig und hat einen weithin schlechten Ruf, dass das nicht 100% authentisch ist, es Probleme gibt mit der Kompatibilität von alten Treibern etc.
Aber kommen wir mal zu den Vorteilen:
  1. Ein einheitliches Image über Generationen hinweg, das es der Community ermöglicht, alte Treiber etc anzupassen. Vergangene Windows-Version haben einen endgültigen Stand, die Images können von der Community weiterentwickelt werden nach Bedarf mit Community-Patches.
  2. Viele Windows-Systeme von Win ME, 95, 98, NT 4, 2000, XP, 7, 8, Vista, 10 können virtualisiert laufen, ohne dass es der Otto-Normal-Verbraucher merkt durch eine nahtlose Integration, aber die Systeme sind endgültig getrennt und abgekapselt und Window kann volle Power fahren, die für alte Systeme trotz Virtualisierung locker ausreicht.
  3. Eine viele höhere Integration ist möglich durch QoL-Features, die Möglichkeit das Netzwerk und andere Peripherie zu nutzen und passend einzublenden. Hier kann Windows seine Virtualisierung voll ausspielen.
  4. Der Windows interne Schutz greift ENDLICH auch hier voll durch, anders als bei Typ-2-Hypervisoren.
  5. Software kann installiert werden wie Docker-Images. Die gehen beim Upgrade nicht verloren, können einfach per Mausklick eingeklappt werden. Keine Vermüllung wie bei einem reinen virtualisierten System wie VirtualBox oder VMWare.
  6. Das alles entmüllt das Windows-System von Altlasten, die trotzdem so in einer formvollendeten Weise verfügbar sind, aber voll integriert im neuen schlankeren System laufen und zwar 101%.
  7. ...es gibt sicherlich noch zahlreiche andere Vorteile, aber das Wichtigste ist, damit sichert Microsoft endgültig die Rückwärts-Kompatibiltät für alle Zeiten. Mit Gold-Images die einen Ewigkeitsanspruch haben.
 
MS diktiert doch quasi was angeblicher Standard auf dem heimischen PC ist.
Für mich sind sie mittlerweile der Inbegriff einer hochgradig erratische Produktpolitik, welches Gift für jeden Dienstleister sowie die geistige und körperliche Gesundheit von Sysadmins ist.
Und was den viel beschworenen Standard aus dem Redmonder Elfenbeinturm angeht: Wer erinnert sich eigentlich noch an solch überzeugenden und definitiv langfristigen Standards wie Silverlight, UWP, Metro, WinForms, ..., welche nach Ansicht von Microsoft wie geschnitten Brot hätten gehen sollen?
 
Nur ist Vernunft auf Windows oft erstaunlich unattraktiv, sobald sie Gewohnheit kostet.
Ein Satz, der einen wesentlichen Kern des Problems zusammenfasst; das alte wie leidige Thema des Wasch-mich-aber-mach-mich-nicht-nass. Irgendwie ist das auch ein Spiegelbild unserer Zeit, wo so viele das Alte verklären und dahin eigentlich zurückwollen aber bitte mit Fortschritt! Die Quadratur des Kreises könnte man auch dazu sagen. :ka:

Eigentlich scheitert Windows an dem Wunsch der User, alles zugleich zu sein.
Jedes Windows, das es einmal gab, weil irgendwo irgend jemand noch irgendwelche Software / Hardware hat, die laufen muss.
Das bläht Windows momentan ordentlich auf und verhindert eine grundlegende Modernisierung.
Die Lösung wäre eine Distri ... äh ... je ein Windows für bestimmte Anwendungsgebiete. Aber das wäre bei manchem Foristen gleichkommend mit einem Sakrileg!
 
Naja, man kann nicht erwarten das seine Software ewig unterstützt wird.
Irgendwann sollte man auf was neueres upgraden.
Viele ältere Spiele welche unter Windows 7 liefen, laufen aber auch unter Windows 11.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück