Windows 11: Über die Hälfte aller Firmen-PCs ist inkompatibel

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Laut dem Softwaredienstleister Lansweeper sollen die Hälfte aller Firmen-PCs inkomaptibel mit Windows 11 sein. Woran scheitert die Kompatibilität bei den Unternehmensrechnern?

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Ob Microsoft sich einen gefallen mit der strikten Anforderungen an der Hardware macht ist fraglich. Da auch im Profibereich viele PC ausgeschlossen werden, eine Vollunterstützens System Builder zu bekommen, wird der Verbreitungsgrad gering ausfallen. Es werden vielen CPUs der letzten 4 Jahre ausgeschlossen, die aber von der Architektur eine volle Unterstützung ermöglichen. Microsoft sollte nochmals überdenken ob es nicht besser ist, wenn auch diese CPUs freigegeben werden. Die Vermarktung wird so erleichtert und eine Marktdurchdringung beschleunigt. Für das Ansehen könnte es eine gute Entscheidung sein. Wenn das Umsteigen auf das neue Windows ohne teuren Neukauf von noch aktueller Hardware ermöglicht wird.
 
Ich finds gut dass sich MS solch einen Fauxpas leistet. Die haben Anfangs sehr kämpfen müssen um Windows 10 großflächig unter die Leute zu bringen, hat ja schob sehr lange gedauert um Win 7 und 8 auf dem Markt zu verdrängen. Jetzt wiederholt sich das ganze mit Windows 11. Einfach unglaublich, aber mir soll es recht sein. Am Ende müssen sie dann wohl den Support für Windows 10 verlängern weil es zu wenig Aufsteiger gab.
 
Microsoft hofft vor allem mit Windows 365 richtig Kohle zu machen und da hat Windows 11 den Riesenvorteil (für MS), dass es auf kaum einem Virtualisierer richtig zufriedenstellend läuft, die Firmen also zu Microsoft 365 greifen müssen, wenn sie Windows 11 als Remote-Session zu den Mitarbeitern ins Home-Office pumpen wollen.

Finanziell ist das für MIcrosoft ein Riesenunterschied zu jetzt, denn da verdient Microsoft nur an der Lizenz und das Hosting machen die Firmen selbst, oder eine Reihe von Anbietern. Wenn aber nur Microsoft Windows 11 unfallfrei als Remotelösung anbieten kann, verdient Microsoft an der Lizenz und am Hosting.

Wenn sich WIndows 11 beim Kunden langsam oder kaum durchsetzt, dann wird das Microsoft egal sein, solange Firmen wie Datev oder Landwehr ihre Onlineumgebungen auf Microsoft 365 umziehen.

Vielleicht beschleunigt Microsoft damit aber auch nur den Wandel der Software zu 100% Webinterface und am Ende hat jeder nur ein Chromebook und alle Applikationen im Browser.

Für Endkunden und besonders für Gamer hat Microsoft bislang keinen einzigen Anreiz genannt der als Feature attraktiv genug wirkt umzusteigen. Man kann also davon ausgehen, dass es um diese Zielgruppe nicht geht. Die OEMs freuen sich und werden Windows 11 halt bewerben mit dem Schalgwort NEU, weil die Noobs da draußen damit automatisch besser verbinden.

Das ist dann der Moment an dem deine Tante gelobt werden will, wenn sie dir stolz erzählt, dass ihr neues Laptop Windows 11 hat, aber du nur "weird Flex" in deinen Bart nuschelst.
 
Für Endkunden und besonders für Gamer hat Microsoft bislang keinen einzigen Anreiz genannt der als Feature attraktiv genug wirkt umzusteigen.
This. Ich sehe absolut keinen Grund auf 11 zu wechseln. Und ich befuerchte dass der Grund wenn er irgendwann kommt kein tolles Feature sein wird sondern ein Zwang weil win10 irgendwie künstlich eingeschränkt wird.

Naja, vielleicht bei der nächsten Plattform. Der 5950X wirds sicher nochn paar jahre tun, so lange gibts auch kein neues OS.


Und in der Firma? Die hat 2020 mal auf win 10 gewechselt. :haha:
 
Ob die vielen Firmen-PCs aufgerüstet werden? Nehmen wir an, sie würden es tun wollen, woher soll die ganze Hardware dazu kommen? Hach... wir haben doch schon eine globale Verknappung und ich befürchte, das wird ein weiterer verstärkender Faktor sein.
 
Für Gamer ist Direct Storage ein Grund. Ich habe auf Win 11 umgerüstet und muss echt gestehen hat mir gut gefallen schein wirklich was zu bringen mit eine PCI-E 3.0 NVME SSD!
 
Für Gamer ist Direct Storage ein Grund. Ich habe auf Win 11 umgerüstet und muss echt gestehen hat mir gut gefallen schein wirklich was zu bringen mit eine PCI-E 3.0 NVME SSD!
Direct storage ist doch noch gar nicht draussen.. nichtmals in der Developer Version von Windows 11

Und selbst wenn.. das Spiel muss dafür auch programmiert sein.. und das ist aktuell kein einziges

Und wenn ich mich nicht täusche muss auch der GPU Treiber da mitmachen
 
An sich nachvollziehbar, die ganzen unsicheren CPUs unter Druck zu setzen, dass sie ausgetauscht werden und vom Netz verschwinden. Schmerzt manche eben, aber ich find's mal gut, dass eine unangenehme Entscheidung getroffen wird. Windows 10 wird ja noch lange unterstützt, kann man sich also drauf einstellen.
 
An sich nachvollziehbar, die ganzen unsicheren CPUs unter Druck zu setzen, dass sie ausgetauscht werden und vom Netz verschwinden. Schmerzt manche eben, aber ich find's mal gut, dass eine unangenehme Entscheidung getroffen wird. Windows 10 wird ja noch lange unterstützt, kann man sich also drauf einstellen.
Das ist doch alles nur blöde Panikmache. Das gab es schon öfters. Ich weiß nicht wann Du geboren bist aber von 1999 auf 2000 gab es auch so eine Panikmache von wegen dass die meisten PCs nicht Jahr 2000 kompatibäl sein sollen bzw deren BIOS. Im schlimmsten Fall würde das Dateum nicht auf 2000 springen sondern zurück auf 1900. Und was war war auch kein Problem am Ende. Und auch wenn hier bei Win 11 die Anforderungen angehoben wurden von wegen TPM 2.0 Chip habe ich mal die letzte ausführliche Ausgabe der CT zur diesem Thema mal rein gezogen. Da heißt es zwar auch dass der Chip vorhanden sein muss es aber bei den CPU's nicht so eng werden wird denn auch nicht aufgelistete CPU's der 6 ten laufen aber man muss eine saubere Installation vom Stick machen. Mein alter i7 6700k Rechner kommt auf dieser Generation den ich derzeit als schnellen Office PC auf der Arbeit nutze und dann werde ich das mal mit ihm versuchen. Die letzte Prieview hat er mit TPM 2.0 geschafft.
 

Über die Hälfte aller Firmen-PCs ist inkompatibel​

->

Fast die Hälfte aller Firmen-PCs ist kompatibel!​

Nach den Kommentaren der letzten Monate hier hätte ich ja mit deutlich weniger gerechnet. :rollen:
Das las sich eher so als müsste alle Welt fast alle Rechner sofort wegwerfen.

Und plötzlich haben 44% CPUs, die 4-5 Jahre alt sind? :hmm:
Nicht auszudenken, wie alt die anderen 2025 sind.

8,95 Prozent der untersuchten Arbeits-PCs haben weniger als vier Gigabyte RAM
Dann müssen die Core2 halt bei XP bleiben.
 
Eeine gute Nachricht für OEMs, Terra und Co. werden sich freuen.

Aber ich denke auch das die Admins noch warten werden bis ein Großteil der Kinderkrankheiten von Win11 ausgemerzt sind
und das kann noch dauern .
Wer weiß, vieleicht wird M$ bis dahin die Systemanförderungen nochmals etwas entschärfen.
 
An sich nachvollziehbar, die ganzen unsicheren CPUs unter Druck zu setzen, dass sie ausgetauscht werden und vom Netz verschwinden. Schmerzt manche eben, aber ich find's mal gut, dass eine unangenehme Entscheidung getroffen wird. Windows 10 wird ja noch lange unterstützt, kann man sich also drauf einstellen.
Die Systeme sind nicht unsicher, wenn sie mit entsprechenden Patches unterstützt werden. Unangenehm ist die Entscheidung vor allem für Mutter Natur. Viele Firmen fackeln bei so etwas nicht lange. Nach fünf Jahren ist ohnehin das meiste abgeschrieben. Was bleibt ist ein Berg an ausgemusterter Hardware, wo vieles auf dem Elektroschrott landet. Völlig unnötig.

Ich werde über den Refurbished Markt wieder alte Firmen PCs aufkaufen, mit Linux versehen und an Kinder verschenken. Da kann man ab dem kommenden Jahr sicher viele Schnäppchen finden. Trotzdem hat das Ganze für mich einen bitteren Beigeschmack.

Ich finde es erschreckend wie wir mit Ressourcen umgehen. Haben wir denn aus den jüngsten Ereignissen gar nichts gelernt? Als würde es die Erderwärmung nicht geben. Und oben drauf kommt noch der generelle Chipmangel. Wo soll denn das hinführen? Und Microsoft kommt damit einfach durch.

Es gibt Gründe, aus denen das gemacht wird. Die haben aber nichts damit zu tun, dass die Systeme aus Sicherheitsgründen nicht weiter unterstützt werden könnten. Viele der Lücken spielen bei einfachen PCs nicht einmal eine besonders große Rolle. Es geht hier einfach um ein "Weiter so". Die Wirtschaft wird angekurbelt, dadurch dass in den nächsten Jahren alle Unternehmen aufrüsten müssen. Das hat natürlich nicht nur negative Effekte. Da hängt auch viel Entwicklung und anderes daran.

Aber wegen der allgemeinen Situation halte ich es inzwischen für sehr schädlich. Es bringt am Ende mehr Schaden als Nutzen. Wir können doch nicht Millionen PCs wegwerfen, die eigentlich noch weiter betrieben werden könnten. Ich nutze an der Arbeit einen Rechner mit einem i7-4770 und 32GB Hauptspeicher. Die Grafikausgabe auf zwei Monitore besorgt eine GeForce GT 1030. Das System läuft unter Linux und wird regelmäßig aktualisiert.

Ich glaube ich muss hier niemandem erklären, dass so ein System für die typische Büroarbeit wahrscheinlich noch 20 Jahre reicht, wenn man die HDDs durch SSDs ersetzt.
 
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