News Windows 11: RAM-Check nach Systemabsturz - Microsoft testet neues Diagnose-Feature

PCGH_Jacky

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Microsoft testet derzeit eine neue Diagnosefunktion in Windows 11. Nach einem Bluescreen soll das System automatisch den Arbeitsspeicher prüfen, um Ursachen für Abstürze besser zu erkennen und fehlerhafte Module aufzuspüren.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Windows 11: RAM-Check nach Systemabsturz - Microsoft testet neues Diagnose-Feature

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Die Idee, sowas anzubieten ist super.

Und die Umsetzung ist dann Microsoft-esk:
Niemand weiß, was genau wie geprüft wird, statt bewährte Technik (Memtest, Karhu,...) zu nutzen wird MS da wieder jahrelang rumbrüten um dann doch nicht annähernd an die Effektivität der bekannten Tools heranzureichen und selbstverständlich werden primär erstmal Daten gesammelt.

Und am Ende haste dann wieder die User in den Foren die sagen am Ram kanns nicht liegen da hat Windows schon was getestet, die Diskussion dauert 30 Posts und 2 Tage länger und dann stellt sich raus, dass Memtest nach einer Minute schon Fehler schmeißt und der Ram es nunmal doch war und wir das nächste nutzlose Tool von MS haben.
 
Bis dieses Tool, Ausgereift ist dauert es zu lange. Und Micorsoft will daten. Wie kann man es beheben.

In dem man ne Grund solides Betriebssystem baut was nicht wie dieses russische Klassiker Figur in Figur hinein gesteckt wird einfach wie ne Mütze über die nächste über stülbt. Damit wären quer kontaminieren aus anderen Betriebssystem + wechselwirken nicht ausgeschlossen aber stark reduziert. Aber daran denk Microsoft nicht die denken sich nur noch, "Wir haben ein Tool für crash implmentiert," der andere angestellte, "Schön dann lass uns daten sammeln". Toll gemacht Microsoft.
 
Sorry, aber was ist das für eine Story? Der RAM soll eine häufige Ursache für Abstürze sein?

Könnte die Ursache nicht vielleicht eher Software, Treiber und Betriebssystem handeln, wie es schon immer war? :-D

Das RAM Szenario ist doch nur bei overclocking am Limit relevant, ganz ehrlich... Und die Leute die das betreiben wissen doch in der Regel auch Bescheid
 
Sorry, aber was ist das für eine Story? Der RAM soll eine häufige Ursache für Abstürze sein?
Sagen wir mal so, wenn der Ram defekt ist sind die Abstürze häufig, ja
:-D

Natürlich ist das gegenüber anderen Gründen selten, aber lange nicht so selten wie man glaubt (neben defektem RAM ist das gleiche Fehlerbild auch bei instabilem XMP weil der Kunde wieder zu schnelle Riegel für seinen Speichercontroller gekauft hat...). Von daher wäre ein gutes RAM Stabilitätstest Tool im OS durchaus zu begrüßen. Nur ist die Chance dass MS das gut macht meiner Meinung nach erfahrungsgemäß verschwindend gering.
 
Sorry, aber was ist das für eine Story? Der RAM soll eine häufige Ursache für Abstürze sein?

Könnte die Ursache nicht vielleicht eher Software, Treiber und Betriebssystem handeln, wie es schon immer war? :-D

Das RAM Szenario ist doch nur bei overclocking am Limit relevant, ganz ehrlich... Und die Leute die das betreiben wissen doch in der Regel auch Bescheid

Letzteres wage ich zu bezweifeln.
Von den seit Beginn letzten Jahres im deutschen Markt eingeführten DDR5-Modulen können zum Beispiel 74 Prozent ihren nominellen Takt ausschließlich durch Übertaktung erreichen. Mit zwei Modulen je Kanal sind es sogar 98 Prozent dieser Modelle und auf AMD-Plattformen 100 Prozent. Entsprechende Käufer dieser Module untertakten also entweder ihren RAM oder sie übertakten ihren Speichercontroller – und ich würde mich sehr wundern, wenn alle, die letzteres machen, die volle Suite an Tests haben durchlaufen lassen.
 
Ein Speichertest in Windows gibt es schon länger. Drücke Win+R, gib mdsched.exe ein, dann wirst gefragt, jetzt neu starten und prüfen, oder beim nächsten Start. Gibt verschiedene Intensitäten ...

- Einfach (Basic): Schnelltest mit wenigen Durchläufen.
- Standard (Standard): Empfohlene Einstellung, prüft gründlich, dauert aber länger.
- Erweitert (Extended): Sehr gründlich, testet alle Speicherbereiche mit vielen Durchläufen – kann mehrere Stunden dauern.

Du kannst auch einstellen:
- Cache-Nutzung: Ein/Aus
- Pass-Anzahl: Wie oft der Test durchlaufen wird

Ich vermute, dass darauf der neue Test, der jetzt im Insider-Dev ist, aufbauen wird.

Wenn man was am Ram macht, seis Takt und/oder Timings, oder nur Spannungen runterlotet, dann muss man das ordentlich testen. Das geht nicht mit Spielen.

Mein HCI+Memtesthelper geht nicht mehr richtig, seit ich auf P+E-Cores bin. Nehme jetzt Aida64, das hat verschiedene Tests an Bord, darunter auch Ramtest. Ramtest braucht Zeit, je mehr verbaut, desto länger laufen lassen. Bei 32GB mind. 2h.

Neue Riegel teste ich mit Memtest86 von Passmark vom USB-Stick startend, damit der ganze Ram überprüft werden kann, auf Defekte.

RAM-OC unter Windows mit besagtem Aida64. TestMem5 ist auch sehr gut, gibt verschiedene Configs.

Gibt zuviele .... Ich lad XMP und fertig. ... Das ist auch schon OC und IO+SA meist jenseits von Gut und Böse.

SA hängt meist am Takt, man muss das beobachten.
 
"Windows Memory Diagnostic" gabs doch schon seit Win 7 (oder wars gar schon Vista?), neu ist an dem Tool selbst wohl nix - nur dass es nun nach nem BSOD automatisch ausgeführt wird und Daten davon zurück an MS gesendet werden um Zusammenhänge zu erkennen.
 
Und am Ende haste dann wieder die User in den Foren die sagen am Ram kanns nicht liegen da hat Windows schon was getestet, die Diskussion dauert 30 Posts und 2 Tage länger und dann stellt sich raus, dass Memtest nach einer Minute schon Fehler schmeißt und der Ram es nunmal doch war und wir das nächste nutzlose Tool von MS haben.
Genauso hab ich es mir beim Lesen des Artikels gedacht.

Wobei die Idee nicht schlecht ist von MS. Dann sollen die auch gleich einen ordentlichen Bluescreenviewer einbauen, damit auch wirklich jeder die Minidumpdatei auslesen kann.
 
Für eine korrekte Überprüfung und weitere Datenanzeige nutze ich MemTest86 Pro.
Das ist mir lieber und sicherer, als MS seine Diagnose Software. Da sehe ich nicht, was letztendlich am RAM defekt sein kann.
 
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Letzteres wage ich zu bezweifeln.
Von den seit Beginn letzten Jahres im deutschen Markt eingeführten DDR5-Modulen können zum Beispiel 74 Prozent ihren nominellen Takt ausschließlich durch Übertaktung erreichen. Mit zwei Modulen je Kanal sind es sogar 98 Prozent dieser Modelle und auf AMD-Plattformen 100 Prozent. Entsprechende Käufer dieser Module untertakten also entweder ihren RAM oder sie übertakten ihren Speichercontroller – und ich würde mich sehr wundern, wenn alle, die letzteres machen, die volle Suite an Tests haben durchlaufen lassen.
Ich bin nicht sicher ob ich dich richtig verstehe - meinst du damit, dass (vor allem bei DDR5) die beworbenen Taktraten nur mit einem "Standardprofil" (ich meine XMP / EXPO) erreicht werden? Das hätte ich nicht als "echtes" Overclocking betrachtet, weil es ja eigentlich vom Hersteller so vorgesehen/freigegeben ist?

Meine Erwartung wäre zumindest, dass ein System (geeignetes Mainboard und Kühlung vorausgesetzt) mit XMP/EXPO zuverlässig läuft. Vielleicht bin ich da auch zu naiv - aber ich hatte in diesem Rahmen (nur XMP/EXPO OC) bisher echt noch keine Probleme, meine Abstürze waren immer Software statt Hardware-basiert...
 
Die Idee gefällt mir. Es wäre immer schön, wenn man Ende immer herausfinden könnte, woher der Bluescreen kam, ohne viel Aufwand.
 
Für eine korrekte Überprüfung und weitere Datenanzeige nutze ich MemTest86 Pro.
Das ist mir lieber und sicherer, als MS seine Diagnose Software. Da sehe ich nicht, was letztendlich am RAM defekt sein kann.
*winke* huhu :nicken: Vom guten alten MemTest hab ich auch noch ne CD hier herum kullern. 's gibt sie noch, die Oldschooler.
 
Bei den vielen unkundigen Nutzern, ist das Grundsätzlich keine schlechte Idee, der RAM ist leider wirklich oft die Fehlerquelle.
Wie oft ich schon gelesen habe "Wie kann der RAM an dem Problem schuld sein, das Mainboard sagt das so hoch getakteter RAM kompatibel ist, andere haben mir diesen RAM empfohlen" kann ich gar nicht mehr zählen.
Das nicht nur der RAM selbst und das Mainboard den Takt unterstützen müssen, sondern vor allem der Speichercontroller in der CPU, der oft weniger kann, ist den meisten völlig unbekannt.
Ob das am ende was wird was Microsoft testet, also ob deren Programm wirklich Fehler finden kann, dahingehend bin ich jedoch äußerst skeptisch, die müssen doch mehrere Firmen um Milliarden einkaufen dass das was wird :schief:
 
Ob das am ende was wird was Microsoft testet, also ob deren Programm wirklich Fehler finden kann, dahingehend bin ich jedoch äußerst skeptisch, die müssen doch mehrere Firmen um Milliarden einkaufen dass das was wird :schief:
Das Ding ist ja, dass man all das viel einfacher schneller und billiger haben könnte - ich verstehe nicht warum solche Weltkonzerne das nicht geschissen bekommen.

Mal im Ernst - wenn ich ne Idee habe hey es wäre cool wenn man grundlegende Stabilitätstests im Betriebssystem hätte. Dann schaue ich doch mal was es an freier Software in dem Bereich gibt, was gut funktioniert, rede vielleicht mit ein paar Usern und Entwicklern und vielleicht kaufe ich noch einen passenden Entwickler der mir die Sache ein bisschen angepasst einbaut.

Microsoft könnte so in wenigen Wochen beispielsweise ein paar Routinen/Tests des yCrunchers oder vergleichbares implementieren um CPU, RAM,... kurz zu testen, von mir aus auch mit DAU-freundlicher Oberfläche. Das wäre mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit besser, schneller umgesetzt und billiger als selbst wieder was zu wurschteln. Aber wartets ab, das dauert jetzt wirder ein, zwei Jahre und dann kommt was, was für nerds wie uns wieder schockierend schlecht ist.^^
 
Ich bin nicht sicher ob ich dich richtig verstehe - meinst du damit, dass (vor allem bei DDR5) die beworbenen Taktraten nur mit einem "Standardprofil" (ich meine XMP / EXPO) erreicht werden? Das hätte ich nicht als "echtes" Overclocking betrachtet, weil es ja eigentlich vom Hersteller so vorgesehen/freigegeben ist?

Meine Erwartung wäre zumindest, dass ein System (geeignetes Mainboard und Kühlung vorausgesetzt) mit XMP/EXPO zuverlässig läuft. Vielleicht bin ich da auch zu naiv - aber ich hatte in diesem Rahmen (nur XMP/EXPO OC) bisher echt noch keine Probleme, meine Abstürze waren immer Software statt Hardware-basiert...

Es ist vom RAM-Hersteller freigegen, aber nicht vom CPU-Hersteller. Aktuell ist der Stand bei Sockel AM5 maximal DDR5-5600 oder -3600 bei Vollbestückung, wenn ich mich nicht irre (@PCGH_Dave möge mich korrigieren) und bei LGA1851 -6400 für CU-DIMMs in 1DPC-Boards, -5600 für alle anderen Dual-Modul-Konfigurationen und -4800 bis -4400 für 2DPC-Setups. Jede Konfiguration, die versucht schneller zu sein, müsste eigentlich tagelang mit diversen Stabilitätstests geprüft werden, um auszuschließen, dass der Speichercontroller nicht in irgend einer Sondersituation schlapp macht. AMD und Intel garantieren die von hiesigen Usern gern verwendeten Taktraten um -6000/-6200 respektive -8000+ nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Korrekt:

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Dual-Ranked bleibt aber auch bei 1DPC eine größere Herausforderung für den IMC, das sollte klar sein.
Alles, was darüber hinausgeht, ist OC und muss auf Stabilität getestet werden.
 
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