Windows 10 - 'Redstone'-Update angeblich mit Continuity-Feature

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Mit dem nächsten großen Update für Windows 10, welches im Sommer 2016 erwartet wird, soll sich Microsoft ein Feature abgeschaut haben, welches iOS-Nutzern bekannt vorkommen dürfte: angeblich soll das Update ein Continuity-ähnliches Erlebnis bieten, welches den PC und mobile Geräte stärker miteinander verbinden soll.

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Wir sind von der Infrastruktur her noch gut 10 Jahre von der praktikablen Cloud entfernt... außerdem will ich denen nicht meine Daten anvertrauen.
Also können die mich mit den Features mal :P

Nö sehe ich nicht so. Kommt natürlich drauf an was man in der Cloud macht, aber gerade für Cloudanwendungen braucht man doch gar keine super Infrastruktur, da reicht schon wenig Bandbreite. Der Vorteil von Cloud-Anwendungen ist doch, dass ein Großteil im Rechenzentrum läuft und nicht lokal. Die Menge der zu übertragenden Daten ist damit auch geringer.

Welche Infrastruktur braucht man den deiner Meinung nach für eine praktikable Cloud?
 
Welche Infrastruktur braucht man den deiner Meinung nach für eine praktikable Cloud?

Eine die es jedem der es wünscht erlaubt, ein paar Hundert MB in weniger als gefühlt einer Stunde hochzuladen. Das würde zumindest sinnvolle Cloud-Lösungen für Leute erlauben deren Datenmengen beim Arbeiten sehr klein sind.

Für Arbeit mit etwas größeren Datenmengen (ich müsste für ne sinnvolle Cloudnutzung bei vielen GB großen Daten eine synchrone Leitung haben mit 1GBit/s rauf und runter - davon sind wir in Deutschland gefühlt noch 20 Jahre weg) kannstes komplett knicken.
 
Welche Infrastruktur braucht man den deiner Meinung nach für eine praktikable Cloud?

Hier mal keine konkreten Daten sondern Situationen die es flächendeckend so immer noch in Deutschland gibt:

Probier es mal damit, dass man keine 2 Stunden braucht um 200MB hochzuladen.
Oder damit, dass man auch mal VOD gucken kann ohne dass es alle 10 sec stehen bleibt.
Youtube in HD ? Fehlanzeige.
Mal schnell ein Spiel runterladen ? Plan mal 2 Nächte ein.

Was da noch übrig bleibt sind Fragmente einer brauchbaren Cloud (cloud compute ist für fast alle menschen uninteressant für Rendereing etc. reicht die Bandbreite nicht und für Spiele dank Latenz oft nicht praktikabel ) und Streaming ist eh was anderes.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine die es jedem der es wünscht erlaubt, ein paar Hundert MB in weniger als gefühlt einer Stunde hochzuladen. Das würde zumindest sinnvolle Cloud-Lösungen für Leute erlauben deren Datenmengen beim Arbeiten sehr klein sind.
Von welcher Cloud-Lösung reden wir. Bei Cloudanwendungen wie z.B. Office 365 brauche ich keine Hundert MB hochzuladen, alle Dokumente sind in der Cloud und müssen nicht zwischen Desktop und Rechenzentrum hin und hergeschoben werden. Zugang zum Office habe ich über einen Browser und kann im besten Fall wie am Desktop arbeiten. Evtl. habe ich eine App auf dem Desktop und auf dem Handy die mir Zugang erlaubt. Daten und Dokumente sind in der Cloud und von mehreren Geräten zugänglich. Bei diesem Szenario sind keine Hundert MB Übertragung in die Cloud notwendig.

Für Arbeit mit etwas größeren Datenmengen (ich müsste für ne sinnvolle Cloudnutzung bei vielen GB großen Daten eine synchrone Leitung haben mit 1GBit/s rauf und runter - davon sind wir in Deutschland gefühlt noch 20 Jahre weg) kannstes komplett knicken.
Bitte beschreibe ein Szenario bei dem ich größer Datenmengen von mehreren GB in die Cloud übertragen muss. Wenn ich die Cloud als zusätzlicher Datenspeicher bzw. allgemein als Speicher benutze dann vielleicht. Bei der Verwendung von Cloudanwendungen ist das aber nicht nötig weil die Anwendung und die Dokumente und Daten in der Cloud im Rechenzentrum liegen.


Probier es mal damit, dass man keine 2 Stunden braucht um 200MB hochzuladen.
Um mit der Cloud zu arbeiten brauche ich aber keine 200 MB hochzuladen. 200 MB muss ich in der Regel nur hochladen, wenn ich die Cloud als Speicher verwende. Bei Cloudanwendungen von Apple oder auch Microsoft ist dies nicht notwendig. Die Anwendung, die Daten und die Dokumente befinden sich in der Cloud und müssen nicht an den eigenen Rechner übertragen werden. Es ist auch nicht notwendig viele Daten in die Cloud zu übertragen. Beim Browsen im Internet überträgst du ja in der Regel auch keine 200 MB. Bei Cloudanwendungen arbeitest du über eine APP oder einen Browser mit Zugriff auf die Anwendung die in der Cloud liegt. Somit sind große Datenübertragungen nicht unbedingt notwendig.
 
Hier mal keine konkreten Daten sondern Situationen die es flächendeckend so immer noch in Deutschland gibt:

Probier es mal damit, dass man keine 2 Stunden braucht um 200MB hochzuladen.
Brauche ich das denn für Cloudanwendungen? Meines wissens nicht unbedingt.

Oder damit, dass man auch mal VOD gucken kann ohne dass es alle 10 sec stehen bleibt.
Youtube in HD ? Fehlanzeige.
Mal schnell ein Spiel runterladen ? Plan mal 2 Nächte ein.
Beide Beispiele haben mit der Cloud normalerweise nichts zu tun.

Was da noch übrig bleibt sind Fragmente einer brauchbaren Cloud (cloud compute ist für fast alle menschen uninteressant für Rendereing etc. reicht die Bandbreite nicht und für Spiele dank Latenz oft nicht praktikabel ) und Streaming ist eh was anderes.
Spiele machen in der Cloud kein Sinn, da bin ich bei dir. Allgemeine Anwendungen wie Word, Excel, Powerpoint usw. können aber durchaus Sinn machen in der Cloud. Eine hohe Bandbreite brauche ich für diese Anwendungen nicht, wenn sie als Cloudanwendung konzipiert sind. Der Nachteil ist allerdings, dass die Dokumente in der Cloud gespeichert werden.
 
Bitte beschreibe ein Szenario bei dem ich größer Datenmengen von mehreren GB in die Cloud übertragen muss.

Alleine die Datenmenge die ich heute verarbeitet habe liegt im Bereich von 250-300GB. Viele Vorgänge die bei dem Videokrempel passieren sind rein bandbreitenlimitiert. Eine Cloud-Lösung wäre hier wohl die denkbar schlechteste Lösung, selbst bei einer schnellen Verbindung.

Was die paar Office-Dokumente betrifft da haste Recht, das geht natürlich immer nur ein paar KB hin und her zu drücken. Aber selbst hier: Ich arbeite beruflich häufiger mit xlsx, pdf(a), mdb usw Dateien die ebenfalls sehr groß werden können (50 MB-Excel-Dateien oder 2 GB große Access-Datenbanken sind keine Seltenheit). Da geht auch wieder wenig mit der Cloud.

Aber zumindest beruflich ist das auch kein Thema - ein Microsoft-Vertreter der vor etwa nem halben Jahr da war wollte mit Gewalt seine Office365er Cloudlösung fürs Unternehmen verkaufen (so Größenordnung 2000 Lizenzen). Die Antwort des leitenden IT-Menschen war "Bevor wir unsere Daten in eine Cloud laden stellen wir alles auf OpenOffice um wenn Microsoft keine Lösung ohne Cloud mehr anbieten kann".

So viele Vorteile eine Cloud vielleicht haben mag - Firmeneigenes Know-How auf einem Server zu langern der nicht auf dem Werksgelände steht und eine Anbindung nach außen hat ist ein No-Go.
 
Spiele machen in der Cloud kein Sinn, da bin ich bei dir. Allgemeine Anwendungen wie Word, Excel, Powerpoint usw. können aber durchaus Sinn machen in der Cloud. Eine hohe Bandbreite brauche ich für diese Anwendungen nicht, wenn sie als Cloudanwendung konzipiert sind. Der Nachteil ist allerdings, dass die Dokumente in der Cloud gespeichert werden.

Da braucht man aber auch keine Cloud für. Das geht auch auf einem normalen PC mit MS oder Libre Office.
 
Aber zumindest beruflich ist das auch kein Thema - ein Microsoft-Vertreter der vor etwa nem halben Jahr da war wollte mit Gewalt seine Office365er Cloudlösung fürs Unternehmen verkaufen (so Größenordnung 2000 Lizenzen). Die Antwort des leitenden IT-Menschen war "Bevor wir unsere Daten in eine Cloud laden stellen wir alles auf OpenOffice um wenn Microsoft keine Lösung ohne Cloud mehr anbieten kann".

Da würde mich die Reaktion des MS-Vertreters interessieren, falls euer ITler diesen Satz direkt an den MS ler gerichtet hat
 
Alleine die Datenmenge die ich heute verarbeitet habe liegt im Bereich von 250-300GB. Viele Vorgänge die bei dem Videokrempel passieren sind rein bandbreitenlimitiert. Eine Cloud-Lösung wäre hier wohl die denkbar schlechteste Lösung, selbst bei einer schnellen Verbindung.
Im welchen Bereich? Hört sich an als ob es in der Videobearbeitung oder sonstiges ist. Prozesse in denen solche Datenmengen verarbeitet und verschoben werden müssen sind vermutlich nicht wirklich die besten Ansätze um so etwas in der Cloud zu machen. Cloud-Anwendungen sollen ja hauptsächlich in der Cloud, also im Rechenzentrum, ablaufen und somit die eigene Bandbreite und Infrastruktur nur wenig belasten.

Was die paar Office-Dokumente betrifft da haste Recht, das geht natürlich immer nur ein paar KB hin und her zu drücken. Aber selbst hier: Ich arbeite beruflich häufiger mit xlsx, pdf(a), mdb usw Dateien die ebenfalls sehr groß werden können (50 MB-Excel-Dateien oder 2 GB große Access-Datenbanken sind keine Seltenheit). Da geht auch wieder wenig mit der Cloud.

Aber zumindest beruflich ist das auch kein Thema - ein Microsoft-Vertreter der vor etwa nem halben Jahr da war wollte mit Gewalt seine Office365er Cloudlösung fürs Unternehmen verkaufen (so Größenordnung 2000 Lizenzen). Die Antwort des leitenden IT-Menschen war "Bevor wir unsere Daten in eine Cloud laden stellen wir alles auf OpenOffice um wenn Microsoft keine Lösung ohne Cloud mehr anbieten kann".

So viele Vorteile eine Cloud vielleicht haben mag - Firmeneigenes Know-How auf einem Server zu langern der nicht auf dem Werksgelände steht und eine Anbindung nach außen hat ist ein No-Go.
Office-Anwendungen waren nur ein Beispiel um zu verdeutlichen wie eine Cloudanwendung aussehen könnte. Bei Cloudanwendungen geht es darum, dass die Anwendung und die Infrastruktur in der Cloud, bzw. im Rechnzentrum, des Anbieters liegt. Die Infrastruktur kann quasi per Knopfdruck sofort aufgerüstet werden, wenn mehr Arbeitsspeicher bzw. allgemein mehr Leistung benötigt wird. Bei Cloudanwendungen geht es darum, dass die eigene Infrastruktur, dazu gehört auch die Bandbreite, möglichst wenig belastet wird.
Deine 50 MB-Excel-Dateien, genauso wie die 2 GB Access-Datenbanken sind kein Problem. Die Daten und die Dateien sind in der Cloud, also in einem Rechenzentrum, und müssen überhaupt nicht übers Internet übertragen werden. Der Zugriff erfolgt über eine App, bzw. Anwendung, die Zugriff auf die Cloud hat. Innerhalb eines Rechenzentrums sollten solche Dateien auch kein Problem sein, weil meiner Meinung nach moderne Rechenzentren Gigabit-Netzwerke verwenden.
Die Sache mit den Daten in der Cloud lässt sich auch lösen. Die Daten lassen sich ohne Probleme so verschlüsseln, dass nur die Firma Zugriff auf die Daten hat.

Da braucht man aber auch keine Cloud für. Das geht auch auf einem normalen PC mit MS oder Libre Office.
Jupp aber nur auf einem Rechner gleichzeitig und nicht über Rechner, Tablets und Smartphones übergreifend. Damit du übergreifend auf deine Daten von überall zugreifen kannst, brauchst du so etwas wie eine Cloud-Lösung. Ansonsten siehe Beschreibung von Cloudanwendungen oben.
 
Im welchen Bereich? Hört sich an als ob es in der Videobearbeitung oder sonstiges ist.

Ja, ist es. ;)

Deine 50 MB-Excel-Dateien, genauso wie die 2 GB Access-Datenbanken sind kein Problem. Die Daten und die Dateien sind in der Cloud, also in einem Rechenzentrum, und müssen überhaupt nicht übers Internet übertragen werden. Der Zugriff erfolgt über eine App, bzw. Anwendung, die Zugriff auf die Cloud hat. Innerhalb eines Rechenzentrums sollten solche Dateien auch kein Problem sein, weil meiner Meinung nach moderne Rechenzentren Gigabit-Netzwerke verwenden.

Stimmt alles, das Netzwerk auf der Arbeit ist zwar "nur" ein 100 MBit-Netzwerk (zumindest an den Clients) aber selbst das reicht dafür aus. Ich habe dort aber einen vollständigen PC stehen um mit größeren Datenmengen auch sinnvoll hantieren zu können, die Desktopfarm als Netzwerk/Cloud ist damit überfordert... wobei man fairerweise sagen muss dass es stellenweise auch ein Problem der Rechenleistungskapazität des dortigen Servers ist - etwa das Durchsuchen großer Access-Datenbanken geht lokal deutlich schneller als auf dem Server... letzterer ist aus Kostengründen leider meiner Meinung nach mit zu vielen Clients belastet.

Da würde mich die Reaktion des MS-Vertreters interessieren, falls euer ITler diesen Satz direkt an den MS ler gerichtet hat

Er hat sich bis zum Ende seiner Präsentation recht kurz gefasst, sich freundlich verabschiedet und ist (zumindest nach meiner Kenntnis) bisher nicht mehr aufgetaucht. Absolut keinen Vorwurf an seine Person - er hat versucht das zu verkaufen was MS wollte und ist halt auf Granit gestoßen... hat das aber völlig professionell verkraftet.
Wir nutzen derweil weiter Office2010 im Konzern.
 
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