Windows 10 Pro auf Sata SSD oder M2 SSD installieren?

Alex1336

Schraubenverwechsler(in)
Hallo liebe PC Freunde,

Ich habe eine Frage, vor kurzem habe ich mir neue Hardware für einen PC Neuaufbau bestellt. Jetzt ist alles zusammengebaut und ich habe zwei SSD Speicher drin. Eine Crucial MX 500 2TB Sata Platte und eine Corsair MP 600 Pro XT M2 PCI Express 4.0 SSD mit 2 TB Kapazität. Windows 10 Pro ist jetzt auf der Sata SSD installiert.

Meine Frage ist sollte ich lieber Windows auf der M2 SSD installieren und die Sata für Spiele nehmen oder alles so lassen und die M2 für Spiele nehmen? Macht es einen großen Unterschied? Ich habe gelesen das manche Spiele von einer M2 profitieren und man diese als Spiele Platte nutzen sollte. Das System startet von der Sata SSD schon sehr schnell und ich frage mich ob es der Mühe wert wäre alles nochmal neu auf die M2 zu installieren. Dann würde die andere Sata SSD die Spiele Platte werden.

Was ist sinnvoller?

Vielleicht kann mir jemand ein paar Tips diesbezüglich geben der sich damit schon auseinander gesetzt hat, ich wäre sehr dankbar dafür :)

Grüße,

Alex

PS. Ich bin zum ersten mal einem Forum angemeldet und weiß nicht ob ich meine Frage hier im richtigen Bereich gepostet habe, habt bitte Nachsicht :)
 
So lassen! Ob Windows jetzt 2 Sekunden länger braucht zum starten ist verschmerzbar. Aber Spiele mit längeren Ladezeiten profitieren sehr von NVME SSD´s.
Also Spiele immer auf die NVME, die sind doch mind. 5 mal schneller als SSD´s. Und wenn Spiele Direct Storage unterstützen profitierst auch.

Direct Storage
 
Ob Windows jetzt 2 Sekunden länger braucht zum starten ist verschmerzbar
...und diesen Unterschied gibts erst gar nicht.
Ob Windows auf einer Sata oder nvme Ssd installiert ist macht in der Performance bis auf ganz wenige Einzelfälle (beispielsweise Wechsel in den Ruhezustand wenn der RAM Inhalt auf der SSD geparkt werden muss) Null Unterschied.

Beim booten ist die sequentielle Transferrate völlig egal. Windows besteht überraschenderweise nicht aus einer einzigen 10 GB großen Datei. :haha:
Die gibts nur für den genannten Hibernate Zustand.
 
Ich finde es grenzt trotzdem an Unfug, die schnellere SSD so leer wie möglich zu lassen.
Für 50-100 GB Windows und allem, was möglicherweise mal in ProgramData landet, wird ja wohl Platz sein.

Ein ?-Programm macht das doch. :ugly:
 
...und diesen Unterschied gibts erst gar nicht.
Naja auf meinem Laptop kenn ich da schon einen Unterschied. Die Sata SSD war hinüber (dachte ich - die läuft jetzt als externe Festplatte), die wurde einfach im Läppi nicht mehr erkannt, da Nvme mit 512 gb eingebaut... Der Unterschied ist nicht viel aber doch da. Hab selbe Installation wie vorher. Warum auch immer.
 
Ich hab mich jetzt noch nicht mit ner Stoppuhr davorgesetzt aber rein vom Feeling her sind die Startzeiten von Windows10 bei allen PCs die ich baue identisch, völlig egal welche Art oder Modell von SSD ich da einbaue...

Aber wie gesagt auch wenns Unterschiede gibt (messbar ist das bestimmt) sind die so klein dass es keinen praktischen Unterschied macht, da sind wir uns sicher einig. Bei Spiele/Daten SSDs kanns dagegen sehr wohl einiges ausmachen. Daher ist bei vorhandener Sata und M2 SSD die Wahl Windows auf der "langsameren" zu installieren durchaus richtig.
 
Aus meiner Verlinkung oben:

Zwar sollen entsprechend vorbereitete PC-Spiele auch unter Windows 10 eine bessere Performance abliefern, Microsoft gibt jedoch zu Protokoll, dass nur Windows 11 in der Lage ist, von der I/O-Speicherzugriffsoptimierung vollumfänglich zu profitieren. Direct Storage umfasst offiziell die folgenden Funktionen:

  • Das neue Direct-Storage-API-Programmiermodell, das ein DX12-ähnliches Batch-Aufrufmuster für die Übermittlung von Daten bereitstellt, entlastet Anwendungen von der Notwendigkeit, Tausende von I/O-Anfragen pro Sekunde einzeln zu verwalten.
  • GPU-Dekomprimierung für superschnelle Asset-Dekomprimierung für Ladezeit- und Streaming-Szenarien.
  • Exklusiv für Windows 11: Erweiterte Optimierung des Speicherstapels. Unter Windows 11 besteht dies aus einem aktualisierten OS-Storage-Stack, der das volle Potenzial von Direct Storage freisetzt.
Direct Storage
 
Sagen wir mal so, bis DirectStorage halbwegs verbreitet ist und auch einen tatsächlichen fühlbaren Nutzen hat glaube ich, dass die meisten User bereits Windows 12 drauf haben... :ugly:
 
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