Windows 10 Hardwaretausch

Rasha

Freizeitschrauber(in)
Huhu,

ich möchte demnächst eine neue CPU, ein neues Mainboard und neuen Ram (und ggf neue Grafikkarte) verbauen. Da ich eine eine Cleaninstallation machen möchte, wollte ich fragen wie sich das derzeit mit Windoof 10 verhält?

Alternativ könnte ich versuchen die alte Version von Windows 10 drauf zu lassen, mein Problem ist aber dass ich die Treiber von Intel auf AMD wechseln muss.
 
Dann würde ich vorm Umbau einfach alle Treiber, die nicht mehr benötigt werden deinstallieren.
Umbauen -> Platte anstecken -> Windows aktiveren und die neuen benötigten Treiber installieren.

Dürfte kein Problem sein.
 
Habe eben erst von Intel (Sockel 1155) auf AMD (B550 Board) gewechselt. Habe einfach ausgeschaltet, umgebaut und wieder hochgefahren. Gab keine Probleme. Dann Treiber drauf und gut war´s.
 
Schliese ich mich an, daß geht einfach umzubauen, ob mit oder ohne Treiber deinstallation.
Habe ich auch schon gemacht, von AM3+ zu Z170.
Die alten Treiben kann man vorher runterwerfen um keine Leichen zu haben, muss man aber nicht.

Hab vorgestern von Z270 auf Z390 umgebaut, beides MSI Boards, nur die drei Platten von ein PC in den anderen umgesteckt und nach 2x Neustarten und einmal Grakatreiber Update lief das. Musste nicht einmal das Win10 neu aktivieren.
 
Und wie sieht das bezüglich der Windows 10 Reaktivierung aus? Windows ist doch hardwareseitig gebunden?

Ich hab mir nen Windowskonto angelegt und hab den Rechner damit auch verbunden. Aktuell melde ich mich aber nicht über das Windowskonto, sondern über ein lokales Benutzerkonto an. Gerade eben habe ich aber meinen alten Key mit über die Windowseinstellungen mit dem Microsoftkonto verknüpft und eine digitale Lizens erhalten.

Wenn ich es richtig verstehe, müsste ich nach dem Wechsel dann in den Optionen dies erneut anfordern? Der Original Productkey meiner Installation habe ich aber ebenfalls.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja sehr schön, dann werde ich eine Cleaninstallation machen und nur die Systemplatte anhängen. Heißt, ich hol mir nen USB Stick, zieh die aktuelle Windoofversion übers Media Creation Tool runter mit allen aktuellen Updates un joah...gib ihm :D
 
Naja würde es mir da nicht die ganzen Dateien und Einstellungen der Programme kaputt hauen, wenn da plötzlich eine ganz andere CPU samt anderen Treibern und ebenfalls ein anderes Mainboard, samt andere Treiber, werkeln?
 
Ähm, nein, im Gegenteil.
Bei einer neuinstallation hast du mit dem ganzen shice zu tun.
Wenn dein Windows mit den gleichen Dateipfaden und der gleichen Registry weiterarbeiten kann, interessiert der Unterbau, sprich die Hardware, überhaupt nicht.

Die Treiber müssen neu, eventuell die Aktivierung (wenn das nicht sogar automatisch geht, dank verknüpftem MS Konto)
 
Das ist natürlich logisch...mhmm hat denn Windows 10 eine Art abgesicherten Modus wie Win7, damit ich zb Mainboard- und CPU-Treiber vorher schon deinstallieren kann?
 
Abgesicherten Modus hat Windows 10 auch, ja.
Brauchst du aber nicht.
Wenn du willst kannst du die vorhandenen Treiber einfach ganz normal deinstallieren über deren eingebaute Deinstallationsroutine oder im Gerätemanager.
Musst du aber auch nicht zwingend, wie oben erwähnt.

Wenn Windows ein Gerät nicht mehr erkennt, dann werden die Treiber auch nicht geladen.
Wenn dann die neue Hardware läuft und alle Treiber dafür installiert sind, könntest du nochmal im Gerätemanager nach "Leichen" suchen und diese entfernen.

Aber das ist heutzutage alles viel unkomplizierter als man denkt.
 
Mhmm dann werde ich mal den Tausch ohne Cleaninstall probieren, zur Not werde ich mir dennoch mal einen Bootstick mit der neusten Windoofinstallation zur Seite legen, falls da doch was schief gehen sollte. Oder vom aktuellen System ein Backup auf die Externe Platte ziehen.
 
Ich habe gerade gestern bei einem Bekannten einfach ein Image einer alten (von Win 7 Upgedateten) Windows 10 Festplatte gezogen und mit "komplett!!!" neuer Hardware ohne Probleme neu gestartet!

Umstieg war von einem alten Intel Core 2 Duo auf einen AMD Ryzen 3 3200G!

Ich habe bisher auch immer eine komplette Neuinstallation empfohlen - aber bei sehr vielen installierten Programmen - wo man möglicherweise die Installationsmedien nicht mehr hat - ist das heutzutage nicht mehr nötig!

Da Windows 10 über ein "Microsoft-Konto" lief war auch die Neuaktivierung danach kein Problem!
 
Ich habe inzwischen bei etlichen Installationen von Windows 10 einfach nur die Hardware gewechselt, jedes Mal absolut problemlos.

"Treiberleichen" im früheren Sinne gibt es eigentlich nicht mehr. Sicherlich, die Treiberdateien bleiben auf dem Rechner, aber sie werden inzwischen zuverlässig deregistriert, wenn die zugehörig Hardware nicht mehr vorhanden ist.
Die großen Treiberpakete und/oder -suites (beispielsweise von AMD oder Nvidia) kann man auch nachträglich deinstallieren, wenn man den Platz freigeben will.

Die Neuanmeldung bzw. Registrierung von Windows wird in aller Regel ebenso reibungslos verlaufen. Erst wenn wesentliche Hardware häufiger gewechselt wird, kommt Windows die Sache seltsam vor. Aber selbst dann ist die Lösung schlimmstenfalls einen Anruf bei der MS-Hotline entfernt.
Mit Online-Account gibt es gar keine Probleme, da kann man sogar selbst festlegen, dass die augenblickliche Hardware-Konstellation diejenige sein soll, für welche die Einzelplatzlizenz gelten soll.
 
aber sie werden inzwischen zuverlässig deregistriert, wenn die zugehörig Hardware nicht mehr vorhanden ist.
Deregistriert? Was soll das denn sein?
Wenn die Hardware nicht mehr vorhanden ist, werden die Treiber schlicht nicht mehr geladen. Ganz einfach.
Und selbst wenn sie geladen werden, sind sie halt vorgehalten, werden aber nicht mehr genutzt. Bei heute üblichen 32GB RAM ist das eh zu verschmerzen.
 
Bis einschließlich Windows 7 wurde nicht zuverlässig geprüft, ob ein bereits installierter Treiber tatsächlich zu neuen Hardware gehört. Da das, was man gemeinhin als Treiber bezeichnet, meistens Treiberkomplexe sind, die nicht eine bestimmte Komponente, sondern Gruppen abdecken und/oder eine eher vage Kennung haben. Dadurch konnte es vorkommen, dass scheinbar kompatible und teilkompatible Treiber einfach weitergenutzt wurden. Das ging dann so lange gut bis ... Nun, bis es nicht mehr gut ging.

Hat vermutlich jeder schon mal erlebt. Wenn der Treiber sagt, er ist für Komponente X von Hersteller Y geeignet, hat Windows das übernommen. Nur blöd, wenn beispielsweise Hersteller Y eine neue Komponente X produziert hat, die sich aus Sicht von Windows und des alten Treibers nicht unterschied, es tatsächlich aber sehr wohl tat.
Dass Hersteller Signierungen gerne wiederverwendet haben, war dabei auch nicht gerade hilfreich.

Inzwischen lässt man aber an allen Fronten mehr Sorgfalt walten und Probleme treten eher mit sehr exotischer Hardware aus irgend welchen halbseidenen Lötbuden auf.
 
Habe eben erst von Intel (Sockel 1155) auf AMD (B550 Board) gewechselt. Habe einfach ausgeschaltet, umgebaut und wieder hochgefahren. Gab keine Probleme. Dann Treiber drauf und gut war´s.
Das ganze kann ich nur bestätigen, habe mittlerweile 3xWin 10 (bzw.Rechner) umziehen lassen.
runterfahren, umbauen, hochfahren fertig.
Win 10 ist was neue Hardware angeht sehr unproblematisch,
wenn ich da an die Zeiten von win7 oder gar XP / ME usw. denke:lol:OMG war das immer ein Stress bis wieder alles Installiert war und lief.
 
Zuletzt bearbeitet:
wenn ich da an die Zeiten von win7 oder gar XP / ME usw. denke:lol:OMG war das immer ein Stress bis wieder alles Installiert war und lief.
Oja. Nach meinem Umzug von S1155 nach AM4 durfte das WIN7 meiner Partnerin von AM3+ auf S1155 umziehen. GPU + Boardtreiber deinstalliert, ausschalten, umbauen, neustarten und nichts ging mehr. Beide HDD´s mit Schreib-/Lesefehlern. Update also voll verk***ckt.
 
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