Für einen normalen Anwender sehe ich persönlich auch keinerlei Vorteil in sowas. So lange ich mich auf völlig legale Aktivitäten im Netz beschränke und keine persönlichen Daten irgendwo von hand eintrage (was viel viel mehr ein Problem ist als irgendwelche "Hacks") brauche ich mich auch nicht großartig zu verstecken.
Das geht leider an der Frage zur Anonymität vorbei. Es spielt kaum eine Rolle, ob du ein normaler Nutzer bist, oder irgendeiner, der etwas zu verbergen hat. Kurz und knapp gibt es kaum noch Mittel und Wege, anonym im Internet unterwegs zu sein. Da helfen auch VPNs und Tor nicht mehr viel.
NSA vs. Tor. Und wer die Betreiber von VPNs sind, kann ich dir nicht sagen. Wahrscheinlich liegt die Sache aber so, das der Großteil der in den USA ansässigen Anbietern mit der NSA "zusammen arbeiten".
Incredible Alk hat in der Hinsicht recht, das man mit seinen persönlichen Daten nicht so rumschmeißen sollte. Aber anonym im Netzunterwegs zu sein wird immer schwieriger.
Kommen wir zum qoute zurück. Nur weil ich nichts zu verbergen habe, will ich trotzdem nicht, dass irgendwer, sagen wir der Staat über micht bescheid weiß. Der hat keinen Grund, irgendwas über mich zu erfahren, was nicht mit Steuern zu tun hat. Es ist schon grenzwertig, wie hier argumentiert wird. Erinnert mich stark an die Propaganda, die wir in den letzten 70 Jahren so perfektioniert haben. "Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten!" Und in zwei Jahren? Oder in 10? Als ob die die gesammelten Daten irgendwie vernichten würden.
Wenn wir schon mal dabei sind, können wir auch gleich die Beweispflicht umkehren. "Schuldig, bis du deine Unschuld bewiesen hast!" Oder sagen wir einfach. "Du glaubst nicht, was ich glaube, Kopf ab!" Das haben überigens nicht die Islamisten erfunden. Die Deutschen warens. Erinnert ihr euch noch. Damals, als man auch schon nicht glauben durfte, was mal wollte. Reichspogromnacht, lernt ihr sowas noch in der Schule? Ok, gab es schon früher, vielleicht merken einige, worauf ich hinaus will.
Heute kommt das alles wieder, nur in neuem Gewand. Dann sinds halt diesmal die Terroristen, die überall sind, und deswegen müssen wir einen Einschnitt unserer Freiheit zustimmen. "Tanz nicht aus der Reihe. Terroristen werden gefoltert. Danach gibst du alles zu."
Ich bin dagegen, nur weil ich nichts zu verbergen habe - zu mindest glaub ich das; vielleicht ist aber auch schon Leben ein begründeter Anfangsverdacht - direkt überwacht zu werden. Ich mein, wenn ich wenigstens was verbergen wollte. Ok, dann sehe ich es als sinnvoll an, nach rechtsstaatlicher Prüfung, überwacht zu werden. Ich könnte ja Unschuldigen an die Wäsche wollen. Aber warum sollte ich annehmen, das ein unschuldiger Bürger, so mir nichts, dir nichts, gefährlich werden.
Das schlimme ist ja, und da hat der unglaubhafte Alk

zu sehr auf die Propaganda gehört, die Beweislast nicht mehr beim Kläger, sondern beim Beklagten liegt. Das hat nichts mehr mit Rechtsstaatlichkeit zu tun. Das ist eine Diktatur mit gewählten Vertretern. (Könnte mir wer sagen, wie da der Fachausdruck für ist. Demokratie lass ich nicht gelten). Der schleichende Prozess wird nach und nach als gegeben angesehn. Selbst die vernünftigen Menschen können nicht mehr unterscheiden, was vor sich geht. Gewohnheit übernimmt den Alltag. Und irgendwann werde ich für solche Aussagen eingeknastet. Wer erst mal alles Überwacht, will früher oder später auch das Denken der Menschen bestimmen.
Und so weit ist es schon gekommen.
Seht das aber nicht als Wertung. Die Theorien, die benutzt werden, um Menschen zu beeinflussen, können durchaus auch positiv gesehn werden. Es ist immer der Puppenspieler, der die Puppe tanzen lässt. Die Frage müsst ihr euch aber selbst beantworten. Lieber Puppenspieler oder Puppe.
Das wichtigste zum Thema Sicherheit ist heutzutage nur noch
Um Sicherheit gehts gar nicht. Tut mir leid. Stimme dir aber zu. Vielleicht sollte noch ergenzt werden, dass ein bisschen Nutzerintelligenz hinzukommen sollte.
derGronf
Die Seile sind nur in eurem Kopf.