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Welche Vollformatkamera

MontagID

Freizeitschrauber(in)
hallo zusammen,

ich suche derzeit eine vollformat Kamera. ich hab mir jetzt die 6d, 750D und die 610d angeschaut. der geldfaktor spielt natürlich auch eine rolle. ich benutze die Kamera überwiegend für composings, daher ist mir eine hohe bildauflösung schon auch wichtig. da haben die nikons 4 mp mehr auf dem sensor. ist halt die frage, ob das wirklich was bringt. was auch wichtig wäre, wenn es eine breite masse von möglichen objektiven gibt. das Problem bei der sony Alpha 7r, die mich eigentlich auch interessiert, ist, dass die objektive sehr teuer sind und es, so zumindest meines Wissensstand, eigentlich nur die eigene objektivreihe gib`?
habt ihr ggf weitere oder andere vorschläge oder hat jemand Erfahrung mit einer der genannten Modelle?
für den anfang sollte zumindest der 24-70mm Bereich abgedeckt werden. lichtstärke wäre natürlich auch gut. ein tilt shift sollte es nach möglihckeit auch geben. Weitwinkel und tele Bereich wird später auch nachgerüstet. also da sollte es dann auch Optionen geben.
habt ihr Ideen??

schon mal danke
 

Placebo

BIOS-Overclocker(in)
Du willst die Kamera für Composings nutzen... also für Fotos. Cool. Beschreib mal.
- Was für eine Art von Composing? Beispielbilder zur Hand?
- Was nutzt du momentan dafür (Software)?
- Was nutzt du momentan dafür (Equipment) und was stört dich daran?
- Gibt es irgendein Zubehör, das dich an bestimmte Hersteller bindet (Blitze, Herstellergebundene Sortware)?
- Wie gehst du aktuell überhaupt vor (Arbeitsablauf)?
- Was erhoffst du dir von diesem Kauf, was dir deine jetzige Ausrüstung nicht bieten kann?
- Verdienst du damit Geld?

Du gibst leider viel zu wenig Informationen, damit hier irgendwer eine vernünftige Empfehlung aussprechen kann. Und das würde zumindest ich bei solchen Preisen wollen. Um genau zu sein, ich stehe momentan vor einer ähnlichen Situation, überlege schon sehr lange und habe beim örtlichen Fotoladen schon ein Wochenende zum Kameratest gebucht. Setz dir ein Preislimit und nagel dich auch nicht auf Vollformat fest, wenn im Zweifelsfall APS-C trotzdem die bessere Wahl ist.
 

fotoman

Volt-Modder(in)
Der Geldfaktor spielt also eine Rolle, es sind aber neben einem lichtstarken 24-70/2.8 (andres gibt es bei der Brennweite nicht, Objektive wie das 24-85/3.5-4.5 oder 24-105/120/4 können m.M.nach an KB nicht wirklich überzeugen (ist aber mal wieder reine Geschmackssache, ich brauche auch kein 24-70/2.8 mit Stabi) auch ein T/S, ein WW (also unter 24mm für KB) und ein Tele (vermutlich eins, das die Auflösung der Kamera auch ansatzweise nutzen kann) geplant. Was da geldlich, selbst mit gebrauchtware und Fremdobjektien auf Dich zu kommt, wirst Du wohl schon wissen.
Ansosnten kannst Du das z.B. hier in der Gebrauchtpreisliste für C und N mal nachschlagen:
Poppings Fotografenversicherung
(ganz nach unten scrollen)

Wenn es um Auflösung geht, soll die D750 effektiv mehr liefern können wie die D610 (dünnerer AA-Filter). Ob es stimmt kann ich nicht sagen, ichb habe keine der beiden.

Bei Sony kannst Du rect problemlos die Objektive von C+N per Adapter nutzen, bei C wohl sogar mit brauchbarem AF.

Neben dem schon erwähnten Preislimit würde ich mich erst einmal zu einer mir genehmen Technik durchringen, also DSLR oder Spiegellos. Dazu unbedingt die Kameras in die Hand nehmen und damit so "herum spielen", wie Du es nachher auch im Einsatz tun würdest. Ich habe das u.U. mit verschiedenen Sony A7* mal gemacht und war entsdetzt über die Sucher.....aber vieleicht waren die mind. 4 Exemplare auch alle gleich falsch eingestellt. Da war der Sucher der Pana GH4 (kein KB) schon was anderes, für mich aber auch ungeeignet. Je nahc Motivwelt mag sowas aber egal sein und nur Vorteile bieten.

Und danach käme dann für mich die frage, warum Vollformat. Eine Systemische Vorbelastung in Form von Ausrüstung scheint wohl nicht vorhanden zu sein. Warum dann keine Crop-Kamera, an der man fast immer auch KB-Objektive (z.B. für T/S) nutzen kann. Dazu wird gerade (U)WW bedeutend günstiger, die Kamera natürlich auch.

Als Alternative fällt mir allenfalls noch eine gebrauchte D800 oder 5D MKII ein. Ob die Dir aber Vorteile bringen?

Ich würde von den von Dir genanten nur die D750 nehmen, aber das sind erneut private Vorlieben, insb. in Sachen AF. Ansonten mag ich die Bedienung der großen Gehäuse bei Nikon lieber.
 

€eld

Freizeitschrauber(in)
Dazu wird gerade (U)WW bedeutend günstiger, die Kamera natürlich auch.
Öhm, das ist doch eben der Nachteil von Crop-Kameras: Spätestens bei 18mm KB-Äquivalent ist Schluss mit Weitwinkel. Wenn man auf Weitwinkel steht lohnt sich meiner Ansicht nach eine Vollformat-Kamera.

Ich habe das u.U. mit verschiedenen Sony A7* mal gemacht und war entsdetzt über die Sucher
Was hat dich denn so entsetzt an dem Sucher? Das du dir die gemachten Fotos im Sucher ansehen kannst ohne dabei von Sonnenlicht auf dem Hauptdisplay gestört zu werden? Das du eine Wasserwaage hast? Das man im Sucher das Bild vergrößern kann? Das man im Sucher bereits das fertige Bild sieht? Meiner Meinung nach ist der elektronische Sucher der Hauptvorteil von spiegellosen Systemkameras. Klar, umso dunkler es wird, umso stärker rauscht es im Sucher, sehe ich jetzt aber nicht als Nachteil da man bei dunkler Umgebung auch durch einen Spiegelsucher nicht sonderlich viel sieht. Einige Leute nervt auch der kleine Delay (wobei der wirklich minimal ist).

Ich würde von den von Dir genanten nur die D750 nehmen
Bin ich auch dafür. Außer man möchte möglichst günstig ins Vollformat einsteigen, dann vllt. auch eine gebrauchte Sony A7, die gibts ab und zu für 600 - 700€. Ein guter Adapter für Canon Objektive mit AF kostet allerdings auch nicht ganz wenig.
 

fotoman

Volt-Modder(in)
Das ist jetzt vieles OT, muss halt ein Mod löschen, wenn es nicht passt.

€eld;8422582 schrieb:
Öhm, das ist doch eben der Nachteil von Crop-Kameras: Spätestens bei 18mm KB-Äquivalent ist Schluss mit Weitwinkel. Wenn man auf Weitwinkel steht lohnt sich meiner Ansicht nach eine Vollformat-Kamera.
Stimmt natürlich, zu einem EF 11-24 (für schlappe 3000 Euro) gibt es nichts vergleichbares am Crop. Die EF-S 10-18/22 taugen vermutlich optisch genauso wenig etwas wie die DC-Gegenstücke von Sigma (ich kenne mich mit den Qualitäten der (U)WWs nicht aus). Selbst im WW-bereich ist ein Sigma 18-35/1.8 (soll angeblich optisch sehr gut sein) einiges billiger wie ein 24-70/2.8 für KB, geht aber natürlich nur bis 52mm. Bei/für Nikon muss man dann zum Fremdhersteller greifen.

€eld;8422582 schrieb:
Was hat dich denn so entsetzt an dem Sucher?
Die Sonys (mind. A7R II und A7s) haben alle Treppen (oder waren es alias-Effekte, sah halt nicht toll aus) an schrägen, fein strukturierten Kanten im Sucher gezeigt. Da mag es aber sein, dass bei allen die Schärfung des Suchers viel zu hoch (und überall gleich) gedreht war.

€eld;8422582 schrieb:
Das man im Sucher bereits das fertige Bild sieht?
Das würde mich in der tat öfters mal stören. Ich fotografiere regelmäßig in einigen Sporthalle, in der kein AWB, den ich bisher erlebt habe (egal, ob Canon bis 2008 oder Nikon seitdem) auch nur ansatzweise brauchbare Ergebnisse liefert. Der manuelle WB bringt oft auch nur in einer Ecke der Halle oder zu einem Zeitunkt der Stromphase etwas. Da würde ich die Anti-Flicker Technik von Canon und mittlereweile auch Nikon sehr bevorzugen.

Dazu kommt die sehr sichtbare Verzögerung zwsichen der erwarteten Livebild und dem, was ich durch den Sucher wahrnehme, wenn ich schwenke (Stabi war aus, falls ich keine Optionen übersehen habe, außerdem schafft das ein optischer Sucher auch mit VR). Bei der Pana GH4, die auf Grund ihres AF für Action/Sport so beworben wird, hätte ich das nicht so deutlich erwartet.

Ich bin halt seit gut 13 Jahren den optischen Sucher beim Hallensport gewohnt (sehr oft viele Stunden am Tag), da fällt sowas negativ auf. Wer eher statische Motive fotografeirt, dem dürfte das egal sein.

€eld;8422582 schrieb:
Meiner Meinung nach ist der elektronische Sucher der Hauptvorteil von spiegellosen Systemkameras.
Das ist er für mich auch, neben der meist leiseren Auslösung. Nur so lange die Technik nicht zu meinen Anforderungen passt, würde ich sie mir nicht kaufen. Daher mein Rat, sich die Technologien unter den eigenen Bedingungen selber anzusehen.

Hätte ich anstatt Nikon immer noch eine Canon-Ausrüstung, dann hätte ich mir schon lange eine Sony A7R+AF-Adapter gekauft. Auf MF habe ich aber genauso wenig Lust wie auf eine zweite Ausrüstung.

€eld;8422582 schrieb:
Bin ich auch dafür. Außer man möchte möglichst günstig ins Vollformat einsteigen, dann vllt. auch eine gebrauchte Sony A7, die gibts ab und zu für 600 - 700€. Ein guter Adapter für Canon Objektive mit AF kostet allerdings auch nicht ganz wenig.
Dafür bekommt man auch eine gebrauchte Nikon D600.
 
TE
M

MontagID

Freizeitschrauber(in)
So hallo zusammen,

also erstmal danke für eure antworten.
mittlerweile habe ich mit für die 6d entschieden. kommt morgen und bin gespannt.
ich konnte hier leider nicht mehr reinschaun, antworten und mich "beraten" lassen.
habe mich jetzt für eine günstige, aber wie ich hoffe dennoch gute Wahl entschieden. die anderen Optionen waren dann doch außerhalb der schmerzgrenze.
jetzt habe ich erstmal den einstieg, bau mir eine gute objektiv Palette auf und steig dann, sobald bzw. sofern überhaupt nötig, auf eine größere Canon um. mit der 6d sollte ich aber erstmal noch hinkommen
 

€eld

Freizeitschrauber(in)
Warum um Himmels Willen denn eine 6D? Das Teil ist 4 Jahre alt (sprich: der Sensor ist 4 Jahre alt). Für den Neupreis gäbs eine gebrauchte D800, eine neue Sony A7II oder ein neue Sony A7R. Solange du zufrieden bist, ist alles gut, ich will dir die Canon auch nicht schlecht reden, imho gäbs für das Geld aber was besseres.

Stimmt natürlich, zu einem EF 11-24 (für schlappe 3000 Euro) gibt es nichts vergleichbares am Crop.
Das Canon überteuerte Objektive verkauft ist ja nicht mein Problem. Es gibt genügend günstigere Alternativen (Tamron SP 15-30, Voigtländer Ultra Wide Heliar oder auch das neue Laowa 12mm F/2.8). Klar, wenn man sich auf Canon Objektive bei einer Canon Kamera beschränkt, fehlt natürlich die Auswahl, genauso ist es übrigens bei Nikon. mit ähnlicher Brennweite. Rein physikalisch ist man beim Crop eben auf Weitwinkel ohne "Ultra" beschränkt.
 

Placebo

BIOS-Overclocker(in)
€eld;8425056 schrieb:
Warum um Himmels Willen denn eine 6D? Das Teil ist 4 Jahre alt (sprich: der Sensor ist 4 Jahre alt). Für den Neupreis gäbs eine gebrauchte D800, eine neue Sony A7II oder ein neue Sony A7R. Solange du zufrieden bist, ist alles gut, ich will dir die Canon auch nicht schlecht reden, imho gäbs für das Geld aber was besseres.
6D-Sensor -> 4 Jahre alt
A7II-Sensor = A99-Sensor -> 3,5 Jahre alt
A7r-Sensor = D800-Sensor -> 4 Jahre alt
:ugly:

Edit: Wenn es alleine um die Sensorqualität geht, kann man auch gleich zu APS-C greifen <klick> ;)
 
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