Welche Objektive für Landschaftsfotografie

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Volt-Modder(in)
Welche Objektive für Landschaftsfotografie

Hello liebes Forum,

Ich besitze ja seit 2 Wochen eine EOS 600D mit einem 18-135mm EF-S f/3,5-5,6 IS.
Habe die Kamera in einem Kit gekauft. Da die anderen Kits nur Plastikobjektive dabei hatten und dieses das einzige war, an dem auch etwas Metall dabei ist bzw mit 135mm auch akzeptabel viel Tele, habe ich halt dieses genommen. Jetzt mal eine grundlegende Frage: für welche Art Fotografie ist das Obektiv am besten geeignet? Ich betrachte es momentan mal so als Allrounder Objektiv.
Eine weitere Frage wäre dann, welches Objektiv ihr mir für Landschaft so empfehlen würdet? Mir wäre wichtig, dass es natürlich für durchgehend scharfe Aufnahmen sowie für Audnahmen einzelner Pflanzen etc. aber auch eine große Blende hat, um erstens einen Schoenen Unschärfeeffekt zu bekommen und zweitens viel viel Licht einfangen zu koennen. Von der Brennweite habe ich ja mit meinem 18-135er relativ viel abgedeckt. Taugt das also für Landschaft generell was? Kostet ja immerhin knapp 350 euro^^

Dann hätte ich noch eine allgemeine Frage: wenn ich mit meinem 18-135mm Objektiv einen Unschärfeeffekt erzeugen will, öffne ich ja normalerweise die Blende. Bei 18mm ist die 3,5. allerdings kann ich ja einfach auch weiter von Objekt weggehen, auf 135mm gehen da dann der Unschärfeeffekt trotz Blende 5,6 besser ist als bei 3,5 durch den Zoom. Wenn ich jetzt 100 Euro mehr ausgeben würde für ein objektiv mit ca selben Brennweiten und nur mit z.B Blende 2,8 wäre mein einziger Vorteil dann, dass mehr licht einfließen koennte? Denn für den Unschärfeeffekt brauche ich ja dank Zoom die große Blende nicht mehr. Finde das etwas verwirrend.

Vielen dank schonmal für eure Antworten.
Liebe Grüße
 
Fotografier erst mal mit dem Objektiv, dann merkst du schon was dir fehlt. Ich habe für Landschaft von 12-300mm alles eingesetzt, es geht also mit nahezu jeder Brennweite.
Mehr Brennweite bewirkt eine stärkere Freistellung als eine größere Blende. Wenn du also viel Platz hast und die Effekte durch die unterschiedliche Brennweite vernachlässigen kannst, dann bringt dir mehr Lichtstärke nur mehr Licht.
 
AW: Welche Objektive für Landschaftsfotografie

Und eben ein kürzerer Arbeitsabstand, was bei Landschaft aber meistens egal ist.

Ne kurze Brennweite gibt dir halt ein großes Sichtfeld. Das kann je nachdem, was du machen willst wichtig sein. Blitze oder Feuerwerk willst du z.B. mit möglichst wenig Brennweite Fotographieren im Normalfall, damit die Chance, was drauf zu haben steigt.

Mit ner hohen Brennweite kannste dafür extrem hoch aufgelöste Panoramos machen. Dann brauchste aber nen stabiles Dreibein-Stativ.

Wie du siehst, gibts nicht DIE Antwort/Ideallösung. Kommt halt immer ganz darauf an, was du machen willst.

Was Schärfe anbelangt. Wenn du da Probleme hast, "einfach" mal auf Blende 8-16 abblenden. Das hilft bei den meisten Objektiven sehr. Mich hab mein Immer-Drauf echt umgeworfen, als ich mal bewusst stärker abgeblendet habe mit seiner Schärfe. Bei Offenblende darf man halt nicht DIE Schärfe erwarten, wie leicht abgeblendet. Je Nach Effekt/Lich kann man aber halt nicht so weit abblenden.
 
Bei meinem 18-135er gibt's ja auch komplett verschiedene Meinungen. Manche finden es gut, in manchen Foren wird es auseinander genommen :D ich werd mal direkt ne etwas kleinere Blende versuchen, allerdings is ja der Unschärfeeffekt nicht mehr so geil :D
 
Muss eh noch so einige Sachen herausfinden. Gibt's von eurer Seite irgendwie nützliche Anfängertips?;)

Gruß

Edit: jemand Erfahrung mit "tamron sp af60mm f/2.0 di ii macro"? Wird ja in Tests echt hochgelobt.
 
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Ist halt ein Makroobjektiv, das sich durch die Brennweite und Lichtstärke auch relativ gut für Portraits eignet. Wie alle Makroobjektive sehr scharf, bereits ab Offenblende, leider nicht Kleinbildtauglich, was bei Pentax im Moment aber sowiso nicht relevant ist.
 
AW: Welche Objektive für Landschaftsfotografie

Ist halt ein Makroobjektiv, das sich durch die Brennweite und Lichtstärke auch relativ gut für Portraits eignet. Wie alle Makroobjektive sehr scharf, bereits ab Offenblende, leider nicht Kleinbildtauglich, was bei Pentax im Moment aber sowiso nicht relevant ist.
Warum Pentax?
Der TE hat doch ne 600D von Canon?
Oder weißt du mehr wie ich :huh: / hab ich was nicht richtig gelesen?
 
Ist halt ein Makroobjektiv, das sich durch die Brennweite und Lichtstärke auch relativ gut für Portraits eignet. Wie alle Makroobjektive sehr scharf, bereits ab Offenblende, leider nicht Kleinbildtauglich, was bei Pentax im Moment aber sowiso nicht relevant ist.

Kleinbildtauglich inwiefern? Habe ja kein vollformat.

Edit: Ja habe eine 600d, damit sollte das doch gehen oder?
 
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AW: Welche Objektive für Landschaftsfotografie

Wenn du die Linse mit dem richtigen Anschluss kaufst (also mit Canon-Bajonett) läuft die Linse.
Aber wies Ratti schon gesagt hat, ist die Tamron Linse ein Makroobjektiv und auch gut für Portraits.

Wie sie sich bei Landschaftsaufnahmen schlägt? k.A.

Wie viel willst du eigentlich ausgeben?

Mein Allroundtipp für kurze Brennweiten: Tokina 12-24 f4
Tokina | Digital Eyes - Visionary technology makes a difference you can see
 
AW: Welche Objektive für Landschaftsfotografie

Ich hab mir rein zufällig genau DIE Linse zu Weihnachten schenken lassen :D

Da Weihnachten noch nicht rum ist, kann ich leider noch nichts zu ihr sagen, hab nur ein paar Testbilder gemacht, aber die waren schon sehr beeindruckend. Waren halt Macros :ugly:

Für die 600D ist das sicherlich keine schlechte Linse, du solltest aber bedenken, dass das ne 90mm Brennweite an deiner Kamera darstellt. Das ist schon recht viel für Landschaftsfotographie. Dazu dann halt noch Festbrennweite...

Also für Landschaft würde ich eher was kurzes mit Zoom nehmen. Man kann einfach nicht immer seinen Standort so wählen wie man will, und nen Stativ für Panoramen will man auch nicht immer mitschleppen. Da ist so ne kurze Linse schon verdammt gut. Zumal man auch nicht immer Bilder mit >50MPixel haben will :ugly:

Wenn du willst, kann ich dir mal eins mit ~50MP hochladen, welches aus Einzelbildern zusammengesetzt ist. Dafür brauchst du aber halt am Besten ein Stativ, wobei es auch ohne geht, dann muss man aber mit mehr Überlapp arbeiten und etwas mehr Aufwand die Nachbearbeitung stecken. Sind dann halt mehrere Bilder, die man zusammenfügt.
 
Für Landschaft werde ich mein 18-135mm weiterbenutzen. Das tamron das ich genannt habe sollte mir auch als Mischung zwischen makro und Portrait dienen. Die 320 Euro was es im Moment kostet wäre auch erstmal mein preisliches Maximum, da das Geld etwas knapp ist und so :D dass ich 1,5 cropfaktor habe weiß ich, sprich dass es 90mm Brennweite sind. Die Vergrößerung von 1:1 ist aber auf die 60mm gerechnet oder? D.h. Mein kleinstabstand zum Objekt muss dann also kurzer sein, um die 1:1 zu bekommen, oder?

@skysnake: du meinst die tamron Linse die du dir schenken Lässt oder die von Tonika?
 
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AW: Welche Objektive für Landschaftsfotografie

Öhm...

weiß ich jetzt auch nicht :ugly:

Ich kann dir nur empfehlen mal im dslr-forum.de vorbei zu schauen. Da gibt es einen GROSSEN Gebrauchtmarkt. Hab da meins auch hetz für ~250 MIT Restgarantie! Ist glaub nur 1 oder 2 Jahre alt, also 3-4 Jahre Restgarantie.
 
Danke für den tip mit dem gebrauchtmarkt :) werd mich da mal umschauen. Vielleicht werde ich ja fündig. Habe nur Angst dass ich ein Teil bekomme so Kratzer vorhanden sind oder sowas.
 
AW: Welche Objektive für Landschaftsfotografie

Also ich hab meine D90 und inzwischen 3 Objektive von da. Dazu noch einen SB800 (Blitz) von Ebay, und ich muss sagen, das ist ALLES noch super duper in Schuss!

Also ich muss sagen, ich kauf lieber im DSLR-Forum Gebrauchtmarkt als bei Ebay. Da bekommste meist das Sach billiger, UND du kannst mit den Leuten vorher reden. Zudem dreht da eigentlich keiner irgendwas an, da die Leute ihre Kamera gern haben ;)
 
Sorry. Der Teil mit Pentax, da war ich gedanklich bei nem anderen Threadtitel.
Solange du die LInse fürs Canonbajonett kaufst, geht sie auch. Solltest du mal auf Kleinbild umsteigen, geht die Linse nicht mehr.
Der Arbeitsabstand bleibt der, der auf der Linse angegeben wurde.
 
Sorry. Der Teil mit Pentax, da war ich gedanklich bei nem anderen Threadtitel.
Solange du die LInse fürs Canonbajonett kaufst, geht sie auch. Solltest du mal auf Kleinbild umsteigen, geht die Linse nicht mehr.
Der Arbeitsabstand bleibt der, der auf der Linse angegeben wurde.

Ok. Ja habe gelesen dass es ne maximale große von 16x24 cm also DX format zulässt. Da ich mit APS-C ja noch kleiner bin, passt es auf jeden fall. Klar das Objektiv muss ich mit canon Bajonett kaufen :D ich Schau mih mal im dslr-Forum um. Bei eBay will man gebraucht 299 Euro und 317,99 kostet es neu.
 
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