Wegen neuem Abomodell: Fans wollen GTA Online boykottieren

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Über Reddit rief ein Nutzer zu einem einwöchigen Boykott von GTA Online auf. Grund dafür ist das neue Abomodell "GTA Plus", welches vergangene Woche für Next-Gen-Versionen des Spiels startete. Das Vorhaben bekam bislang einiges an Zuspruch, viele Nutzer empfehlen allerdings stattdessen, nicht für GTA Plus zu zahlen.

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Ich boykottiere nicht nur GTA sondern komplett die Rockstar kacke, und dass nicht nur für eine Woche, sondern für immer.
 
Da vermutlich immer noch täglich Millionen an Echtgeld in Sharkcards investiert werden, weil alle nur den schnellen Mord und Totschlag auf den Servern nachgehen, wird sich nie was ändern. Frag mich was der Aufreger jetzt über die paar Kröten soll. Die Sharkcards kosten doch viel mehr. Wer auf das Spiel Bock hat und sich ingame alles erarbeitet (man muss nicht einen Cent extra ausgeben), der wird über den Protest nur lachen.
 
jaja boykottieren hat ja schon immer geklappt.
Boycott-Modern-Warfare-2.jpg
 
Gamer™ wollen ein Spiel boykottieren. Hat in der Vergangenheit ja auch immer super funktioniert.
Nein doch, diesmal wollen sie ernst machen, ganz bestimmt! Diesmal zeigen sie es diesen fiesen Großkonzernen so richtig, die können einpacken, ihr werdet schon sehen!
 
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Was ist dämlicher?
- GTA5 Online nur für eine Woche zu boykottieren?
- Den Post eines einzelnen Redditusers als "News" auf PCGH zu veröffentlichen
- Ich auch noch einen Kommentar dalasse und somit Lesen/Lebenszeit verschwende

Ich denke alles drei ist gleichdämlich.
Und solange der Rubel rollt, wird gemolken. Wobei Rubel ist gerade ein schlechter Vergleich :O
 
Die unstillbare Gier der Kakerlaken äh, Führungsetage...ich würde es nicht anders machen.

Die Spieler verlangen förmlich danach in der Arsch ******* zu werden.

Echt seltsame Spezies die "Gamer", dezent sadomasochistisch veranlagt.
 
Deshalb spiel ich kein Online auf Konsolen. PC Multiplayer ist noch umsonst. Ändert sich das mal spiel ich nicht mehr Online.
Ist eh grad der Fall wegen Zeitmangel, hab bestimmt schon 1,5 Monate nix groß gespielt außer 2h Bf1.
Fehlen tut es mir nicht, weil man nichts verpasst!
 
Da versuchen sich Leute gegen die Gier von Multimillionen-Dollar Unternehmen einzusetzen, die jedes Jahr Rekordgewinne schreiben und dabei ihren Hals nicht vollkriegen und alles was sie ernten sind Spott und Hohn. Natürlich haben kleine Communities keine Chance gehen sowas. Das ist klar. Aber anstatt dankbar zu sein, dass immerhin irgendwer versucht, sich für besseres Gaming einzusetzten, fällt manchen Menschen nix anderes ein, als ihnen jegliche Moral zu nehmen. Und das kommt praktisch aus den eigenen Reihen.

Wenn man nix von solchen Aktionen hält, kann man auch einfach mal den Mund halten.
 
Da versuchen sich Leute gegen die Gier von Multimillionen-Dollar Unternehmen einzusetzen, die jedes Jahr Rekordgewinne schreiben und dabei ihren Hals nicht vollkriegen und alles was sie ernten sind Spott und Hohn. Natürlich haben kleine Communities keine Chance gehen sowas. Das ist klar. Aber anstatt dankbar zu sein, dass immerhin irgendwer versucht, sich für besseres Gaming einzusetzten, fällt manchen Menschen nix anderes ein, als ihnen jegliche Moral zu nehmen. Und das kommt praktisch aus den eigenen Reihen.
Lustig, ich gehöre zu den Leuten, die sich regelmäßig gegen die Gier von Multimilliarden-Dollar-Unternehmen einzusetzen versuchen, welche jedes Jahr Rekordgewinne schreiben. Wäre schön, wenn ich dafür nur Spott und Hohn abbekäme, in letzter Zeit ernte ich immer häufiger regelrechte Hassreaktionen – aus den „eigenen“ Reihen. Ob das etwas damit zu tun hat, dass ich nicht müde werde, die Gamer daran zu erinnern, dass sie sich allen Boykottaufrufen zum Trotz bisher praktisch alles haben gefallen lassen, weil es immer wichtiger war, das Produkt zu bekommen, das Spiel zu zocken, über das alle reden, und mitreden zu können; und dass man nur etwas erreichen wird, wenn man ein beschissenes Produkt mal überhaupt nicht kauft und sich nicht jedes Mal wieder einlullen lässt, weil die Gier darauf zu groß ist? Wir hatten das Thema schon mal in einem GOG-Thread neulich, zum Glück geht es hier noch zivilisiert zu, sodass die Hasstiraden ausblieben.

Wir sind jetzt im Jahr 2022, und was hat die Industrie schon alles etabliert? DRM mit einem Malware-Launcher nach dem anderen; DLC-Feste, Day-One-DLC; Mikrotransaktionen, oft gepaart mit illegalem Glücksspiel, das auch und gerade auf Minderjährige abzielt; Season-Pässe; Abomodelle; Battle-Pässe; Grundpreis von 70 Euro, 100 Euro für das wirklich „vollständige“ Produkt (trägt dann Namen wie „Super Deluxe“ oder „Ultimate Edition“); Spiele, die grundsätzlich als unfertige und fehlerhafte MVPs zum Vollpreis auf den Markt geworfen und hinterher irgendwie spielbar gemacht werden, jetzt sind NFTs und ein neues Sklavereimodell namens „Pay to Earn“ in aller Munde... Jedes Mal wurde großspurig verkündet: „Boykottieren wir! Machen wir nicht mit!“ Und jedes Mal war das Ergebnis wie man in dem Screenshot oben bei CoD: Modern Warfare 2 sehen konnte, und die Industrie etablierte eine weitere Methode, wie sie die Kunden schikanieren und ihnen das Geld aus der Tasche ziehen konnte.

Dass ein Aufruf auf Reddit (!) zu einem einwöchigen (!!) Boykott von GTA Online (!!!) nicht von besonders vielen Menschen ernst genommen wird, ist angesichts dieser Historie wenig überraschend, wo doch schon die gewählte Dauer den Eindruck vermittelt, dass die einzige wahrhaft wirkungsvolle Methode – ein dauerhafter Verzicht auf das Spiel, um dem Studio keinen Cent mehr zukommen zu lassen – zu viel verlangt wäre.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Lustig, ich gehöre zu den Leuten, die sich regelmäßig gegen die Gier von Multimilliarden-Dollar-Unternehmen einzusetzen versuchen, welche jedes Jahr Rekordgewinne schreiben. Wäre schön, wenn ich dafür nur Spott und Hohn abbekäme, in letzter Zeit ernte ich immer häufiger regelrechte Hassreaktionen – aus den „eigenen“ Reihen. Ob das etwas damit zu tun hat, dass ich nicht müde werde, die Gamer daran zu erinnern, dass sie sich allen Boykottaufrufen zum Trotz bisher praktisch alles haben gefallen lassen, weil es immer wichtiger war, das Produkt zu bekommen, das Spiel zu zocken, über das alle reden, und mitreden zu können; und dass man nur etwas erreichen wird, wenn man beschissenes Produkt mal überhaupt nicht kauft und sich nicht jedes Mal wieder einlullen lässt, weil die Gier darauf zu groß ist? Wir hatten das Thema schon mal in einem GOG-Thread neulich, zum Glück geht es hier noch zivilisiert zu, sodass die Hasstiraden ausblieben.

Wir sind jetzt im Jahr 2022, und was hat die Industrie schon alles etabliert? DRM mit einem Malware-Launcher nach dem anderen; DLC-Feste, Day-One-DLC; Mikrotransaktionen, oft gepaart mit illegalem Glücksspiel, das auch und gerade auf Minderjährige abzielt; Season-Pässe; Abomodelle; Battle-Pässe; Grundpreis von 70 Euro, 100 Euro für das wirklich „vollständige“ Produkt (trägt dann Namen wie „Super Deluxe“ oder „Ultimate Edition“; Spiele, die grundsätzlich als unfertige und fehlerhafte MVPs zum Vollpreis auf den Markt geworfen und hinterher irgendwie spielbar gemacht werden, jetzt sind NFTs und ein neues Sklavereimodell namens „Pay to Earn“ in aller Munde... Jedes Mal wurde großspurig verkündet: „Boykottieren wir! Machen wir nicht mit!“ Und jedes Mal war das Ergebnis wie man in dem Screenshot oben bei CoD: Modern Warfare 2 sehen konnte, und die Industrie etablierte eine weitere Methode, wie sie die Kunden schikanieren und ihnen das Geld aus der Tasche ziehen konnte.

Dass ein Aufruf auf Reddit (!) zu einem einwöchigen (!!) Boykott von GTA Online (!!!) nicht von besonders vielen Menschen ernst genommen wird, ist angesichts dieser Historie wenig überraschend, wo doch schon die gewählte Dauer den Eindruck vermittelt, dass die einzige wahrhaft wirkungsvolle Methode – ein dauerhafter Verzicht auf das Spiel, um dem Studio keinen Cent mehr zukommen zu lassen – zu viel verlangt wäre.
Es sollte nicht darum gehen, dass eine einzige Protestaktion die "große Gamerrevolution" auslöst und alles, was es nicht schafft, als zwecklos abzustempeln. Es sollte darum gehen, mit solchen Aktionen Aufmerksamkeit zu erzeugen und seinem Unmut Luft zu machen. Es gibt z.B. Millionen von Spielern die sich einfach einloggen und zocken und sich wahrscheinlich noch nie Gedanken darüber gemacht haben, ob ein System fair ist oder Kinder anfällig für Glücksspiel macht etc. Je mehr "Boykotts" es gibt, je mehr Aktionen entstehen und ganz wichtig: auch unterstützt werden, desto mehr kann man diese Leute bewegen.

Was die Gamerschaft aber zur Zeit macht ist sich selbst zu zerfleischen. Unterstützung fehlanzeige, stattdessen werden die Protestaktionen denunziert und Teilnehmer als Spinner gebrandmarkt. Alles ist zwecklos. Was das für eine Signalwirkung nach außen hat ist klar, sowas will niemand unterstützen. Diejenigen, die sich negativ zu solchen Aktionen äußern entziehen sich nicht nur der eigenen Verantwortung, ein gemeinsames Ziel zu erreichen sondern arbeiten auch noch aktiv gegen dieses Ziel. Sie enablen zweifelhafte Praktiken weil sie sich ihnen entweder selbst fügen oder aber zumindest aktiv gegen diese Proteste äußern.

"Wir wollen keine gierigen Monetarisierungen in unseren Games aber wenn du dagegen protestierst bist du ein Depp" - Wie passt das zusammen?

Zu guter letzt gibt es nicht nur die Extreme. Wenn man jetzt alleine oder auch zusammen mit 20k Menschen seinen Account deaktiviert, wird es nicht sofort zu einem Umdenken der Entwickler führen. Dazu müssten alle mitmachen aber das ist unrealistisch. Im Endeffekt würde man auf sein Lieblingsspiel verzichten ohne was zu erreichen. Man schadet sich nur selbst damit. Kleine oder vorrübergehende Protestaktionen sind absolut brauchbar um Aufmerksamkeit zu generieren ohne sich selbst dabei zu schaden. Nur diese Aufmerksamkeit schlägt ins Gegenteilige über, weil die eigene Community sich darüber lustig macht.
 
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Zu guter letzt gibt es nicht nur die Extreme. Wenn man jetzt alleine oder auch zusammen mit 20k Menschen seinen Account deaktiviert, wird es nicht sofort zu einem Umdenken der Entwickler führen. Dazu müssten alle mitmachen aber das ist unrealistisch. Im Endeffekt würde man auf sein Lieblingsspiel verzichten ohne was zu erreichen. Man schadet sich nur selbst damit. Kleine oder vorrübergehende Protestaktionen sind absolut brauchbar um Aufmerksamkeit zu generieren ohne sich selbst dabei zu schaden. Nur diese Aufmerksamkeit schlägt ins Gegenteilige über, weil die eigene Community sich darüber lustig macht.

Mit einem Protest muss man aber auch ein Zeichen setzen und wenn man das heißt das man auf sein Lieblingsspiel verzichtet dann ist das so. Zu sagen man boykottiert Spiel X nur um es am Ende dann doch zu spielen ist wie mit nem dicken SUV auf einen Protest für besseres Klima zu fahren, da lügt man sich selbst in die Tasche. Man wird doch nicht ernst genommen wenn der Boykott oder Protest einem selbst nicht weh tut.

Ich habe jahrelang z.B. EA boykottiert, weil die bei der Zusammenlegung der Onlineprofile meine bestehenden Spielelizenzen in ein Unterkonto zusammengepackt haben und ich meine gekauften Spiele im neuen, gemeinsamen Onlinedienst nicht aktivieren/spielen konnte. Dadurch habe ich etliche EA Spiele über die Jahre verpasst und erst nachdem EA den Dienst zu EA Origin umgebaut hat und mein Problem gefixt war habe ich wieder Spiele von EA gekauft und gespielt.

Ein einwöchiger Protest bringt doch 0 um Rockstar/Take 2 zum umdenken zu bewegen. Wenn man der Meinung ist das ein Abo für den Zugang zu neuen Inhalten für GTA Online Mist ist dann muss man auch eine Aktion starten die was bringt wie z.B. mal ein ganzes Quartal nicht spielen damit im Finanzbericht dann auch drin steht das die Spielerzahlen im letzten Quartal gesunken sind. Das hat dann Auswirkungen auf den Aktienkurs weil für die Investoren Spielerzahlen ein Kennwert für die Werteentwicklung sind und dadurch entsteht dann Druck auf Take 2 und Rockstar etwas zu unternehmen.
 
Also der Großteil der Spieler will lieber F2P Spiele mit Ausgaben von über 100 Euro im Schnitt, statt den angeblich stolzen Preis 45 Euro Pro Game zu zahlen. Und das funktoniert wunderbar !
 
Mit einem Protest muss man aber auch ein Zeichen setzen und wenn man das heißt das man auf sein Lieblingsspiel verzichtet dann ist das so. Zu sagen man boykottiert Spiel X nur um es am Ende dann doch zu spielen ist wie mit nem dicken SUV auf einen Protest für besseres Klima zu fahren, da lügt man sich selbst in die Tasche. Man wird doch nicht ernst genommen wenn der Boykott oder Protest einem selbst nicht weh tut.

Ich habe jahrelang z.B. EA boykottiert, weil die bei der Zusammenlegung der Onlineprofile meine bestehenden Spielelizenzen in ein Unterkonto zusammengepackt haben und ich meine gekauften Spiele im neuen, gemeinsamen Onlinedienst nicht aktivieren/spielen konnte. Dadurch habe ich etliche EA Spiele über die Jahre verpasst und erst nachdem EA den Dienst zu EA Origin umgebaut hat und mein Problem gefixt war habe ich wieder Spiele von EA gekauft und gespielt.

Ein einwöchiger Protest bringt doch 0 um Rockstar/Take 2 zum umdenken zu bewegen. Wenn man der Meinung ist das ein Abo für den Zugang zu neuen Inhalten für GTA Online Mist ist dann muss man auch eine Aktion starten die was bringt wie z.B. mal ein ganzes Quartal nicht spielen damit im Finanzbericht dann auch drin steht das die Spielerzahlen im letzten Quartal gesunken sind. Das hat dann Auswirkungen auf den Aktienkurs weil für die Investoren Spielerzahlen ein Kennwert für die Werteentwicklung sind und dadurch entsteht dann Druck auf Take 2 und Rockstar etwas zu unternehmen.
Wie schon gesagt sollte es nicht darum gehen, aus dem Stand mit einer einzigen Protestaktion Rockstar zum Umdenken zu bewegen. Eine einzelne Aktion, die aus dem Nichts kommt, wird es niemals schaffen weil eben niemals alle sofort mitmachen. Es geht darum, Aufmerksamkeit zu erzeugen, damit mehr und mehr Spieler sich anschließen bei immer größer werdenden Aktionen. Aber trotz gemeinsamer Ziele verurteilt die Spielerschaft sofort alles, was nicht instant die große "Revolution" auslöst. Wie soll sich dann überhaupt etwas größeres bilden können wenn alles im Keim erstickt wird?

Das SUV Beispiel ist übrigens kein gutes. Wenn ich gegen den Klimawandel protestieren würde, würde ich gerne jeden Autofahrer als Unterstützer dabei haben. Es geht nicht darum, dass ich alleine die Welt rette, indem ich kein Auto mehr fahre. Es geht darum, dass ich möglichst viele Menschen erreiche, auch Autofahrer, um die Leute die in charge sind zum umdenken zu bewegen. Ich kann auch gegen den Klimawandel sein, wenn ich Autofahrer bin.

Wenn man alleine oder in einer kleinen Gruppe aufhören würde GTA zu spielen oder Auto zu fahren, würde man damit rein gar nichts ändern. Man braucht viele, praktisch ALLE die einen dann auch unterstützen und die bekommt man nicht aus dem stehgreif. Das ist ein anhaltender, langer Prozess mit vielen kleinen und großen Protesten aber das ist in der Gaming Community praktisch unmöglich weil man jeden niedermacht, der etwas versucht.
 
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