Warum Windows nicht ganz herunterfährt (und das auch gut so ist)

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Hallo Manuel, vielen Dank für das informative Video. Wenn ich einen sauberen Neustart machen wollte (bisher), habe ich Windows runtergefahren und den Stecker raus gezogen, etwas gewartet, dann wieder eingeschaltet.
Und dabei ist "Neu starten" die bessere, reinere Variante Windows sauber neu zu starten. Das ist krass. Spart aber künftig viel Zeit und ich kann sitzen bleiben dabei.

Frage: Bei "Neu starten", was ist mit dem Raminhalt, is der auch komplett leer dann?

Danke
Winnie
 
Mein Windows fährt ganz runter, wenn der Stecker draußen ist, wetten?
Aber wahrscheinlich nur, wenn du den Stecker im laufenden Betrieb ziehst. fährst du den Rechner runter und der Rechner konnte alles auf die Festplatte schreiben, kannst du den Stecker ziehen, wie du willst, beim nächsten Startvorgang ist wieder alles da.
Wenn ich einen sauberen Neustart machen wollte (bisher), habe ich Windows runtergefahren und den Stecker raus gezogen, etwas gewartet, dann wieder eingeschaltet.
Das funktioniert dann aber nicht. Die Sachen sind dann auf der Platte geparkt und werden beim nächsten Neustart wieder geladen und alles ist so wie vorher. Schnellstart eben.
 
In Zeiten von SSD`s ist die Schnellstartfunktion von Windows eigentlich überflüssig und erzeugt nur unnötige Schreibzugriffe auf der SSD. Deshalb ist die Schnellstartfunktion auf allen PC`s mit SSD (gibt es noch welche ohne?) deaktiviert. Nebenbei dauert das Herunterfahren mit Schnellstartfunktion länger, weil der aktuelle Zustand von Windows ja erst gesichert werden muss. Da hat man dann die "gewonnene Zeit " beim Hochfahren wieder "verloren".

Was für eine Rolle spielt es, ob Windows in 10 oder 15s startet? Gemessen habe ich das nicht. Aber mein PC mit NVMe-SSD braucht z.B. für das starten bis zum eigentlichen Windows-Start länger, als für den Windows-Start selber.
 
Kann übrigens auch zu Problemen beim Einsatz von Recording Interfaces führen (-> (Home-) Studio).

Neben den unnötigen Schreibzugriffen, wie von hase ausgeführt, ist auch die DRAM Belegung nach Neustart deutlich höher, was ich nicht so schön finde, selbst wenn ich genug DRAM habe.

Es ist auch generell besser, durch den Neustart eine komplette Neuinitialisierung des Systems und der Programme/Services vorzunehmen. Dann hat man einen definierten, soliden Ausgangspunkt für die Arbeit und es wird die Gefahr reduziert, dass schlecht geschriebene Programme tendenziell immer mehr Speicher belegen und der Speicherverbrauch über die Laufzeit immer größer wird.

Ist auch für "den Suppport" besser, wenn man dies als etwaige Ursache von Problemen von vorneherein ausschließen könnte.

Das sind total unnötige "Faulenzerfunktionen", die idR mehr Probleme generieren, als lösen.
 
Also wenn man betrachtet, bei wie vielen Problemen das Deaktivieren des Schnellstarts die Lösung ist, ist da eher nichts gut. ;)

Der Schnellstart ist auf allen meinen fünf Systemen deaktiviert, weil er auf allen Probleme verursacht hat.
 
Es gibt unter Windows genug überflüssige Funtionen die oft mehr Schaden als nützen und weil es so schön ( Fehlersuche ) ist wird dieser Trend mit Windows 11 fortgesetzt und dem unwissenden Benutzer als "Future" verkauft :schief:
 
Also wenn man betrachtet, bei wie vielen Problemen das Deaktivieren des Schnellstarts die Lösung ist, ist da eher nichts gut. ;)

Der Schnellstart ist auf allen meinen fünf Systemen deaktiviert, weil er auf allen Probleme verursacht hat.
Ist bei mir privat, wie auf den von mir installierten Geräten auf Arbeit standardmäßig ausgeschaltet. Sie starten trotzdem schnell genug und meist ist ohnehin das Domänenlogin wesentlich langsamer als das Hochfahren bis zum Login-Screen.

Übrigens hilft bei manchen Problem nur, nach Runterfahren auch den Stecker für ne bestimmte Zeit zu ziehen.
 
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Bitte.
 
Leider nicht bei Windows 11 :/
Einfach bei der klassichen Systemsteuerung in den Energieoptionen beim Schnellstart den Haken weg und schon hat man Ruhe ...
Schalte das schon überall per default aus, vor allem in der Firma.
Der Unterschied beim Start ist wirklich nicht groß und sons funktionieren spätestens nach 3 Tagen keine Drucker mehr
oder es gibt sonstige kuriose Phänomene. Das sinnloseste Feature seit es quasi flächendeckend SSDs gibt ...
Was daran GUT sein soll erschließt sich mir auch nicht.
 
Zitat von M1lchschnitte
Man kann den PC "richtig" runterfahren, indem man Shift gedrückt hält, während man auf Herunterfahren klickt.
Alternativ:

Neue Verknüpfung erstellen, Ziel
%systemroot%\system32\shutdown.exe /s /0 /t

--> sofortiges komplettes Herunterfahren per Doppelklick.

Gilt das auch für Windows 8.1?
 
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