AW: Warum Mods gegen Geld schlecht für Spieler sind - eine Kolumne von Nightslaver
Der PC war einst die Leadplattform, sowohl im Umsatz als auch im Gewinn.
Konsolen waren nicht immer stark. Dafür muss man aber weiter zurückblicken.
Ähem, eigentlich nicht, soweit ich mich erinnern kann. Zumindest nicht in den letzten 10-15 Jahren. Wann genau soll das denn gewesen sein?
Und, was ändert es daran dass die großen Publisher nur halbherzige Konsolenpots erstellen?
Ich verstehe die Frage nicht. Was hat das überhaupt mit dem zu tun, was ich geschrieben habe?
^^ Doch das waren sie. Aber ich bin schon etwas älter (jetzt 43), und blicke deshalb wahrscheinlich weiter zurück als du.
Zum einen hast du keine Ahnung, wie alt ich bin. Zum anderen argumentierst du so, als wäre das eine kürzliche Entwicklung. Vielleicht solltest du deinen Ausführung einen zeitlichen Kontext hinzufügen, damit sie irgendeine Aussagekraft haben.
Das habe ich auch nie behauptet, dass Kickstarter nur für den PC da ist.
Nur noch über Kickstarter sind größere Projekte auf dem PC möglich.
Die Publisher haben sich von dieser Plattform zurückgezogen, bis auf wenige Ausnahmetitel.
Aha. Ich bin mir relativ sicher, dass z.B. ein Total War ein größeres Budget hat als die bisherigen PC-only Kickstartertitel...
Alles Käse, um einmal in deinem Stil zu antworten.
Das ist kein Käse, das ist schlicht die Kundenstruktur auf Konsolen und PC.
Das stimmt nur teilweise. Es gibt immer noch viel mehr Konsolen only Titel.
Es gibt sehr viel mehr PC-only Titel als Konsolen-only Titel.
Du liest irgendwie die News hier bei PCGH nicht richtig mit. Viele News handel von schlechten Konsolenports, und dass seit Jahren.
Vielleicht liegt es auch an meinem Alter, dass meine Vergleichsbasis anders ist als deine?
Hahaha, nice try. Aber Autoritätsargumente ziehen bei mir nicht, sorry. Es ist in der Tat so, dass viele News von schlechten Ports bzw. schlechter Optimierung handeln (was nicht unbedingt nur ein "Port" Problem sein muss). Das ist aber auch dem Zeitgeist geschuldet. Spiele waren vor 10, 15 oder 20 Jahren schon genauso schlecht optimiert und teilweise noch viel, viel bugverseuchter als heute. Außerdem muss man "News" mit Vorsicht genießen. Die Medien bauschen gerne Dinge auf, weil das nun mal Klicks generiert. Wie viel Substanz dahinter ist, ist widerum eine ganz andere Frage. So werden aus typischen Bugs, die nur einige sehr wenige Spieler betreffen, in den Medien und im allgemeinen Emfpinden gerne mal "systematische" Probleme konstruiert...
Das teile ich überhaupt nicht. Aus meiner Sicht hat die Qualität vieler Games deutlich abgenommen.
Wenn überhaupt kaufe ich noch Humble Bundles, und vielleicht einen Vollpreistitel pro Jahr.
Das ist aber eine persönliche Einschätzung, die man nicht verallgemeinern kann.
Wenn du keine aktuellen Titel zum Release spielst, wie willst du dann eine fundierte Aussage abgeben können? Um auch mal ein Autoritätsargument platzieren zu können: ich habe in den letzten 15-20 Jahren sehr, SEHR viel gespielt und einen Großteil der Titel auf dem PC in dieser Zeit gezockt, viele davon direkt zu Release. Und ich kann keinen großen Unterschied in der Qualitätssicherung ausmachen. Eher würde ich sogar im Schnitt einen postiven Trend zu qualitativ hochwertigeren Spielen sehen (rein technisch, inhaltlich ist wiederum eine ganz andere Geschichte, die wir hier ja nicht diskutieren).
Die Blockbuster bestimmen die Medienpräsenz und sind von den Stückzahlen entscheidend.
"vernebeln" solltest du besser begründen, wenn ich darauf antworten soll.
Was hat denn die Medienpräsenz mit den Fakten zu tun? Wenn du behauptest, dass Spiele qualitativ schlechter werden, dann beschränkst du dich auf große Blockbuster, weil die in den Medien präsenter sind? Das macht argumentativ keinen Sinn, sorry. Auch die Stückzahlen sind in diesem Kontext völlig irrelevant.
"Nostalgisch vernebelt" heißt, dass der Mensch dazu neigt, positive Dinge besser in Erinnerung zu behalten als negativ. Daher bilden wir uns häufig ein, dass früher alles besser war. Das ist auch oft bei Spielen der Fall. Auch da vergessen wir mit der Zeit oft, wie viele Probleme wir früher damit hatten und erinnern uns meist vor allem nur noch an die schönen Zeiten, die wir damit hatten.
gibt in Masse mehr schlechte Konsolenports als gute.
Gerade gibt es wieder eine News dazu auf der Main, eine von sehr vielen in den letzten Jahren:
Gute Ports, schlechte Ports - Zehn misslungene PC-Umsetzungen
Das ist doch kein Argument.
Vor ein paar Tagen gab es dasselbe Special mit 10 GUTEN Ports, nur zu deiner Information.
Dass du deine Argumente auf einzelne Newsmeldungen bzw. schlicht auf deine subjektive Medienwahrnehumg beruhen lässt, erschreckt mich schon fast ein bisschen. Das entbehrt schlicht jeder argumentativ seriösen Grundlage.
Du nicht, diese persönliche Einschätzung ist ja ok.
Die Redaktion hier dagegen hat das oft in den letzten Jahren als Argument für den PC genannt.
Eine Einschätzung der Redaktion die ich teile.
Das ist ja schön. Aber ich teile nicht einfach nur irgendwelche Einschätzung der Medien. Ich versuche schon, das Thema etwas tiefgründiger zu durchleuten.
Nur mal so aus Interesse: liest du noch andere Spielemedien außer PCG oder PCGH? Wie viel am Tag und in der Woche? Wie viel Ahnung hast du von Wirtschaft und dem Spielebiz im Speziellen? Was weißt du über Spieleentwicklung? Wie viele (neue) PC Spiele hast du in den letzten 10-15 Jahren gespielt? Dein Alter alleine reicht noch lange nicht für ein überzeugendes Autoritätsargument...
Hier ging es um die Kolumne von Nightslaver, und seine Einschätzung zu diesem Thema.
Wie du mitlesen kannst, teilen viele User seine Meinung, ich auch und du offensichtlich nicht.
Die Zukunft wird zeigen wer "Recht" hatte.
Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich hoffe das die Kritiker sich irren.
Och man kann ja schon diskutieren. Aber ja, die Zukunft wird wie immer zeigen, was läuft und was nicht...