Warren Spector: Wären Spiele billiger, gäbe es kein Gebrauchthandel-Problem

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Wenn man bedenkt das zu D-Mark-Zeiten ein Spiel meist 100 oder mehr DM kostete (z. B. Age of Empires II, damals für 110 DM).
Oh ich habe zufällig die Rechnung hier. Da war lt. Wiki einen Tag nach release für 88,00 DM im Saturn :D

Bei Spielen über 100 DM fällt mir tatsächlich nur der MS FlightSim ein.
 
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Naja wir müssen froh sein das uns der gebraucht Markt erhalten geblieben ist, hätte auch anderst laufen hätte können.
 
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Ich weiß gar nicht was alle mit dem Gebrauchtmarkt wollen. Ich habe mir in den 11 Jahren die ich wirklich PC Spieler (nur PC gespielt habe, keine Konsolen, gar keine) war, noch NIE ein Gebrauchtspiel für den PC gekauft (und ich hatte schon oft Durststrecken, was das Geld betraf, vorallemdingen die ersten 6-8 Jahre). Dagegen habe ich mir in den 1,5 Jahren, in denen XBox360 Spieler war 50% Gebrauchtspiele gekauft, also finde ich, dass der Gebrauchtmarkt eher auf den Konsolen relevant ist. Natürlich spiegelt das nur meine Meinung wieder, aber ich wollte trotzdem mal meinen Senf dazugeben :D
 
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Liegt auch daran das Raubkopieren auf dem PC viel einfacher ist als Konsolen. :schief:
 
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Ich beruhe mich auf amazon zahlen, die Spiele sind mit 99€ gelistet. Will nicht wissen wie viele auf "vorbestellen" geklickt haben.

Der Betrag ist durchaus denkbar.

Nein ist er nicht ... und es sind nur Platzhalter Preise, steht auch bei jedem Spiel dabei!

Find 70€ aber dennoch überzogen für ein neupreisspiel, ändern wird sich daran aber nichts.

Und wann hat ein PC Spiel 100DM gekostet? Oo Ich meine mich zu erinnern das ich damals neue Spiele für ~50DM gekauft hatte, also das in DM was sie heute in € kosten :/
 
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Also C&C hat damals über 100DM gekostet (war so eine riesige Box). Über das SNES sprechen wir mal am besten gar nicht erst.
50DM für Computerspiele? Du hast nicht gerade aktuelles Zeug gespielt hm?:schief:
 
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Liegt auch daran das Raubkopieren auf dem PC viel einfacher ist als Konsolen.
Wie raubkopiert man eine Konsole?
Liegt auch daran, dass Raubkopieren auf dem PC viel einfacher ist als auf Konsolen.
Eher umgekehrt: simpler als ein Xbox 360er-Medium zu kopieren gehts ja wohl nicht mehr.
PC-Spiele bedürfen da schon einer kompletten DRM-Befreiung. Aber OK, kopieren kannst sie ja,
nur funktionieren sie anschliessend nicht.

Zum Thema: Sorry Warren, aber die Vergleich ist meiner Meinung nach nicht zulässig.
Die Verwertungsketten von (Kino-)Filmen (Kino, Merchandising, Pay- dann Free-TV-Senderechte,
Medienverkauf) und Spielen ist vollkommen unterschiedlich.

Von einem Blockbuster-Game – sagen wir mal "Doll of Cutie" – mit mehr als 12 Millionen verkauften
Exemplaren insgesamt (und das ist ein extremer Einzelfall) bleibt als Umsatz/Profit eben weit weit
weniger in viel viel kürzerer Zeitspanne übrig als bei "Hollywood-Blockbustern".

Und wie Du richtig anmerkst, die 12 Millionen haben Filme in den ersten 2 Tagen (nicht weltweit,
sondern nur in US-Säle).
 
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... zweitens sind wenn man das verhältnis einkommen/spielepreise betrachtet die kosten gewaltig gewachsen...

Der Vergleich Einkommen / Kosten damals, zu Einkommen / Kosten heute hingt aber gewaltig. Man kann doch nicht davon ausgehen, das die Preis im gleichen Maße steigen / sinken wie die Gehälter des Durchschnittsdeutschen. Das war noch nie so, und wird auch nie so sein (jedenfalls so lange das derzeitige Marktsystem so ist wie es ist). Autos kosten heute auch mehr als damals (umgerechnet). Zum einen weil es so etwas wie Inflation gibt und zum zweiten weil Autos immer besser ausgestattet sind als damals. Genauso ist es mit Spielen. Die Herstellung wird stets aufwändiger (Entwicklung neuer Grafikengines und Physik etc.).

Vergleicht man daher direkt zum Beispiel mein angebrachtes Beispiel, dann erhält man:

Age of Empires 2 = 110 DM (56,24 €)
Age of Empires 3 = 40 €

Differenz in € = 16,24 (Inflation ist hier noch nicht einmal drin)
 
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Und wann hat ein PC Spiel 100DM gekostet? Oo Ich meine mich zu erinnern das ich damals neue Spiele für ~50DM gekauft hatte, also das in DM was sie heute in € kosten :/

Ne aber nicht auf diesen Planten, 45 Euro ist für ein Spiel weder teuer noch günstig sondern der normale Preis(89,90 DM). Das war schon immer so....
 
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Ne aber nicht auf diesen Planten, 45 Euro ist für ein Spiel weder teuer noch günstig sondern der normale Preis(89,90 DM). Das war schon immer so....

Inklusive Inflation wären selbst 89,90 DM heute über 100 DM. Und viele Games kosteten damals um die 100 DM. Daher sind Spiele heute eigentlich schon günstiger als damals, obwohl sie immer aufwendiger sind.

Ich selbst habe kein Probelm damit 40 - 50 € für ein gutes Spiel auszugeben. Alles was darüber ist empfinde ich aber als überteuert.
 
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Ach alle Jahre wieder die selbe Leiher.

Natürlich gäbe es kaum einen Gebrauchtspielemarkt, aber nicht die Summe ist an diesem Schuld sondern die Mangelnde Spielbarkeit bzw. Langlebigkeit der Spiele.

Welche Spiele bieten denn schon ernsthaft nen Wiederspiele wert ? Kaum eines. Es gibt doch eh schon bald nur noch dämliche MultiplayerTitel und die paar die auch nen brauchbaren Singelplayer haben kannst nach
dem erstenmal durch Spielen vergessen.

Klar gibt es ausnahmen, Skyrim hier zu nennen und auch einige andere, aber der Rest ist einfach nur noch Bugs, Bezahlten Betatest ( Kunden an Entwickler ) und ewige Nerverein.
Natürlich wollen die Leute dann die Games wieder los werden.

Also bitte, hört endlich auf mit dem Geld gejammere, macht die Spiele besser damit man sie ein 2tes 3tes oder 4tes mal durch daddeln möchte. Dann hat man auch auf länger was von seinen Euronen.
 
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Mmh also ich kann da nicht ganz zustimmen.
Spiele sind mMn Investitionen wie Autos. Man informiert sich vorher. Liest tests. Guckt Videos bei Youtube.
Ich kaufe nur das was mich wirklich interessiert und bin bereit dafür etwas zu warten bis der Kaufpreis dem entspricht was mir das Spiel auch Wert ist.
Da ich es für einen (für mich) fairen Preis erstanden habe, habe ich auch kein Problem damit es zum Beispiel bei Steam zu aktivieren und es meiner Sammlung hinzu zu fügen.
 
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