AW: Videoqualität testen - wie? (Intel Quick Sync, x86, Cuda)
Was nehme ich da am besten für Material und wo bekomme ich es her?
Wenn ich diesen Satz lese hat sich der Rest eigentlich bereits erübrigt. Wenn Du weder weisst, was Du konvertieren möchtest noch, in was das dann konvertiert werden soll und welche Prioritäten Du setzt (Encodingzeit, Bildqualität mit oder ohne Deinterlacing, Zieldateigröße u.s.w.), dann kannst Du direkt im Netz nach einem Vergleich suchen.
Quick Sync vs. x86 vs Cuda.
Damit hast Du wohl zusätzlich eine Grafikkarte an welcher (vermutlich) der einzige Monitor angeschlossen ist?? Falls ja wirst Du wohl auch noch Lucid Virtu installiert haben müssen, sonst ist die IGP vom i5-3 deaktiviert.
Wie bewerkstellige ich da nun? Gibt es Freeware mit dem ich das ganze mal austesten kann?
Bei Quick Sync kenne ich als echte Freeware-Lösung nur das Intel-Quick Sync SDK, die man dann per Graphedit entsprechend (manuell) verschlaten könnte (siehe
hier). Das ist aber m.M. nach nichts für den "Encodinganfänger", der die Hintergründe dazu nicht kennt.
Sonst bleiben für Quick Sync nur die Demoverwionen diverser professioneller Encoder wie DVDFab, MediaEspresso 6.5 oder auch Adobe Premiere (mit dem entsprechenden Intel Plugin).
Für Cuda könnte man z.B.
MediaCoder 0.8.12 5242 - VideoHelp.com Downloads nehmen, und als reinen Software-Encode entweder auch den MediaCoder, MeGui oder sonst einen beliebigen Wrapper um x264. Wobei ich auch hier schonn frei geraten haben, daß Dein Ziel mp4 und nicht mpg2 ist.
Die Videos sollen nicht sonderlich lang sein, nur möglichst hohe Auflösung sollte es sein.
Wenn Du die Performance testen möchtest nützt Dir ein 2-3 Minuten Video nichts. Ob Du aber nun DVB-C/S in SD (mpg2) oder HD (mp4) encoden möchtest (vieleicht sogar noch mit Deinterlacing) oder von BlueRay geriptes 1080i oder 1080p oder Videos, die mit der eigenen Kamera aufgenommen wurden, macht nicht nur im Performancevergleich, sondern auch im Qualitätsvergleich einen riesigen unterschied aus. Voruasgesetzt, Du möchtest Dich mit allen Encodern an die optimale Datenrate bei gleicher visueller Bildqualität heran tasten.
und selbst da gibt es schon Unterschiede, ob Du das Ergebnis nachher nur am Video am PC (mit oft zu geringem Betrachtungsabstand), am Fernseher (mit dafür geeignetem Abstand) oder (wie es Zeitschrifen bei Tests gerne machen, damit sie überhaupt etwas drucken können) ob Du Standbilder der kritischen Szenen betrachtest.
Vieleicht ermöglicht die Testversion von
TMPGEnc einen solchen Vergleich. Um aber die mögliche Qualität zu vergleichen, mußt Du bei allen drei Encodingversionen die jeweils nötigen optimalen Paramter für Deim Material selber ermitteln. Und wenn Du dann nicht nur die max. mit diesem Programm mögliche Qualität wissen möchtest, dann sind nicht nur bei der reinen Softwarelösung, sondern mind. auch bei einer CUDA-Lösung sicherlich Tests mit anderen Encodern angesagt.
Und als Abschluß: Quick Sync ist, wenn es um Bildqualität bei gleicher niedriger Zieldatenrate geht, einem guten Softwareencoder immer unterlegen, da Quick Sync m.W. nach immer noch kein 2-pass Encoding kann. Wie das bei CUDA aussieht weiß ich nicht. Wenn es aber eher um Performance oder gar den Stromverbrauch geht (z.B. Herunterrechnen von selber aufgenommenen Videos auf dem Laptop), dann ist Quick Sync vermutlich derzeit kaum schlagbar.