News Verbotsentwurf: Sharing-E-Scooter sollen Gehwege nicht mehr blockieren

Überall abseits der Autobahn zeigen viele Autofahrer aber durchaus Kreativität und das obwohl Gehwege und auch Fahrbahnen oft teilweise schon fast bis zur Unkenntlichkeit zugunsten von Stellplätzen für Autos zusammengeschrumpft wurden.
Da hast Du recht. Insbesondere an Einmündungen und Übergängen sind abgestellte Autos nervig und für kleine und behinderte Menschen sogar gefährlich.

Anders kann ich mir nicht erklären, dass sich die Betreiber etwas davon zu versprechen scheinen, jetzt schon mal den sterbenden Schwan zu spielen.
Jupp. Mir kamen beim Lesen folgendes Satzes ...
Sharing-Anbieter warnen vor dem Aus des Free-Floating-Modells.
... bereits fast die Tränen. Was für ein dramatisches Schicksal jenen womöglich droht! Die armen Investor:innen und Aktionär:innen! Rettet die Bilanzen!1 :haha:
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(eigentliche Witzreferenz im 2. Videoteil ab Minute 1:30)

Den Arbeitenden aber, die den kac% Einsammel/Auflade/Wiederaufstell-Ausbeutungs-Job machen dürfen, wünsche ich jedenfalls ehrlich, dass sie eine bessere Arbeit finden.
 
Gewerbliche E-Scooter Vermietung verbieten. Das Problem ist das unsere Gesellschaft mit fremden Eigentum nicht anständig umgeht.
Ganz genau. Man merkt es den Nutzern an, dass denen die Roller nicht gehören. Und wenn es denn mal nur die Gehwege wären. DIe Dinger stehen, bzw. liegen, überall rum, auf Grünstreifen, Parkplätzen, vor Einfahrten, zwischen Fahrräder, umgekippt an Motorrädern etc.. Da hilft nur Verbot, die Menschen können mit solch einer Freiheit einfach nicht angemessen umgehen und sowieso, schaut man sich die Zielgruppe an scheint sich da eine ganze Generation an Kindern/jungen Menschen heranzuwachsen mit absehbaren Bewegungsproblemen und daraus resultierender Fettleibigkeit.

MfG
 
so funktioniert werbung nicht. wenn das interesse einfach nicht da ist, wird dir auch werbung keinen umsatz bringen.
Ich reagiere darauf mal. Das andere richtete sich ja an Daves Aussage.

Na, in dem Falle ist Interesse an bequemer Mobilität, nach Spielzeug/Zeitvertreib für Kinder/Jugendliche u.ä. vorhanden. Zudem kann mensch kann es als hip und cool darstellen. Dazu die Zielgruppe über bspw. Soziale Medien erreichen usw. ... Mensch kann schon mit ausgeklügelter Werbung Interesse wecken und neue Waren/Dienstleistungen erfolgreich mittels Werbung einführen.
 
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Ach, jetzt schon? Bitte nicht zuuuu sehr beeilen!
Wie hier im Forum schon mal zum Thema geschrieben, ist es schon schräg, dass angesichts der sonst allgemein vorherrschenden Regelwut an die Zulassung der Verleihung nicht bereits von Beginn an Bedingungen geknüpft wurden. Gab es da erfolgreichen Lobbyismus?
Oder man nimmt den Fall zum Anlass das gern gepflegte Bild von Regelwut und ausufernden Verboten mal mit der Realität gegenzuchecken.

@topic
Mal sehen obs hilft. Oder überhaupt kommt.
 
Unabhängig davon nerven die Dinger tatsächlich, da sie überall kreuz und quer stehen.

Ganz genau. Man merkt es den Nutzern an, dass denen die Roller nicht gehören. Und wenn es denn mal nur die Gehwege wären. DIe Dinger stehen, bzw. liegen, überall rum, auf Grünstreifen, Parkplätzen, vor Einfahrten, zwischen Fahrräder, umgekippt an Motorrädern etc..

Im Jahre 2019 (in Worten: Zweitausendneunzehn) hat Sascha Lobo eine Kolumne und einen Podcast zum Thema gemacht. Seine Einlassung zu den Zitaten ist im Kern immer noch gültig.

Wer ernsthaft über den halben Quadratmeter Platz schimpft, den umgefallene E-Scooter oder Mieträder beanspruchen, blendet die Quadratkilometer aus, die in Städten dem Auto wie selbstverständlich überlassen werden. Jeder Meter, der mit E-Scootern oder Fahrrädern zurückgelegt wird, erhöht den Druck auf das Transportsystem "eigenes Auto", auf dessen Altar sich im 20. Jahrhundert sämtliche Städte selbst geopfert haben.
 
Ich reagiere darauf mal. Das andere richtete sich ja an Daves Aussage.

Na, in dem Falle ist Interesse an bequemer Mobilität, nach Spielzeug/Zeitvertreib für Kinder/Jugendliche u.ä. vorhanden. Zudem kann mensch kann es als Hip und Cool darstellen. Dazu die Zielgruppe über bspw. Soziale Medien erreichen usw. ... Mensch kann schon mit ausgeklügelter Werbung Interesse wecken und neue Waren/Dienstleistungen erfolgreich mittels Werbung einführen.
ja die pain points und der nutzen müssen halt gegeben sein und beides ist bei escootern definitiv da. das ist ja kein produkt was beworben wird und dann erfolg hat und den nur weil jemand werbung gemacht hat und sich dachte das will ich verkaufen.
 
Eine Lösung wäre bestimmte Parkzonen auszuweisen. Diese Lösung gibts hier bereits für Fahrräder. Find ich auch sinnvoll, diese umgestürzten Teile überall nerven tatsächlich. Allerdings sollte man das gemeinsam mit der Stadt machen, sprich die Städte sollten da auch Angebote machen, damit die Kosten nicht explodieren.

Mit einem pauschalen Verbot schneiden sich Kommunen selbst ins Fleisch, weil die Leute dann wieder mehr Auto fahren. Die Dinger sind ein durchaus sinnvoller Ersatz für den unzureichenden ÖPNV.
 
Hast noch keine Fahrerlaubnis - oder :D ?
Siehste wohl, das weiß man auch ohne Fahrerlaubnis :devil:
Das du das Auto nicht auf der Autobahn parken sollst lernt man in der Fahrschule ...
Ist aber auch selbsterklärend hoffe ich :ka:
das passende Gesetz dazu nennt sich Strassenverkehrsordnung :devil:
Doch, Bobby Car darf ich schon Fahren, und bald ist auch Fahrrad Prüfung an der Grundschule, :ugly:
Und ordentlichen Verkehr habe ich nie auf der Straße:ugly::devil:
 
ja die pain points und der nutzen müssen halt gegeben sein und beides ist bei escootern definitiv da. das ist ja kein produkt was beworben wird und dann erfolg hat und den nur weil jemand werbung gemacht hat und sich dachte das will ich verkaufen.
Ja. Mein ursprüngliches Beispiel formulierte ich sehr verkürzt. Werbung muss woran anknüpfen können und macht es wohl allermeist, da stimmte ich Dir zu.
Im Kapitalismus gibt es (aus Außensicht?) halt manchmal das Phänomen, dass es etwas neues in der Gesellschaft gefühlt plötzlich gibt, was es vorher nicht gab. Ohne der jeweiligen Sache hatte die Welt auch funktioniert und es hätte wohl in vielen Fällen nicht das Gefühl gegeben, dass etwas fehlte. So ähnlich klang ja Daves Kommentar eingangs an ...

Mit einem pauschalen Verbot schneiden sich Kommunen selbst ins Fleisch, weil die Leute dann wieder mehr Auto fahren. Die Dinger sind ein durchaus sinnvoller Ersatz für den unzureichenden ÖPNV.
Der (angenommene!?) Effekt, dass Miet-E-Scooter Autos (zu welchem Anteil) ersetzen würden, wäre zu prüfen. Es gib ja auch die These (gar Studie?), dass E-Scooter bloß kurze Fußwege ersetzen und kaum (so gut wie nicht?) Leute zum Umstieg aus Autos bewegen ...
Zumindest beoabachte ich, dass Menschen wie Touris und Kinder Jugendliche oftmals E-Scooter nutzen, die eben sonst kein Auto genutzt hätten.
 
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Im Jahre 2019 (in Worten: Zweitausendneunzehn) hat Sascha Lobo eine Kolumne und einen Podcast zum Thema gemacht. Seine Einlassung zu den Zitaten ist im Kern immer noch gültig.
Also da hast du wohl irgend etwas nicht verstanden, es geht nicht um den einnehmenden Platz sondern darum "wo" die Roller stehen. Einfach noch mal den Artikel lesen. Quantitative Kritik stand hier an keiner Stelle, weder im Artikel noch im Thread. ^^

MfG
 
Ein Problem, was die Dinger haben sind die ziemlich hohen Preise und die Abrechnung pro Minute. Die Minute kostet zwischen 39 und 99 Cent je nach Tageszeit und Anbieter und da ist es nicht verwunderlich, wenn man die dann stehen lässt, wo man gerade ist. Ich würde die Dinger nur noch über Kundenkarte verfügbar machen und sie an einem monatlichen Abo binden. Und die Anbieter würde ich verpflichten auf die Alterskontrolle zu achten und diverse Sensoren bei den Scootern zu verbauen (maybe Alkohol, Gewicht, Gleichgewicht etc.).

Ich fahre gerne mit meinem eigenen Scooter rum. Mit genug Power im Motor ist es eigentlich fast perfekt für den urbanen Verkehr. Kosten ca. 30 Cent auf 100km, kaum langsamer als mit dem Auto, wartungsarm, auch für Leute nutzbar, die vielleicht nicht mehr Fahrrad fahren können.
 
Eben ist mir wieder fast einer in die Hacken gefahren. Haben die keine Klingel?
Oder können die sich nicht anders akustisch bemerkbar machen?
Da sind die wohl genau so gut ausgestattet wir Rennradfahrer, die dich mit einem freundlichen "Pass doch auf!!" warnen, wenn sie schon mit dichtestem Abstand an dir und deinen Kindern auf dem Fahrradweg vorbeigefahren sind.
:-D

MfG
Ich fahre gerne mit meinem eigenen Scooter rum. Mit genug Power im Motor ist es eigentlich fast perfekt für den urbanen Verkehr. Kosten ca. 30 Cent auf 100km, kaum langsamer als mit dem Auto, wartungsarm, auch für Leute nutzbar, die vielleicht nicht mehr Fahrrad fahren können.
Die Privaten sind auch nicht das Problem. ;-)
Das Problem ist einfach die Mentalität der Menschen mit Dingen umzugehen, die einem nicht selber gehören. Da helfen, m. M. n., auch keine ausgewiesenen Parkflächen.

MfG
 
Ja die haben keine Manieren!:ka:
Gegen die Rücksichtslosigkeit von Menschen hilft leider kein Gesetz. Das ist eher ein Spiegel unserer heutigen Gesellschaft. :ka:

p.s.: Das Bezog sich auf den Rest deiner Aussage, mit dem "wenn sie wenigsten "pass doch auf"..." die nun irgendwie nicht mehr dasteht. :what:

MfG
 
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