Vater von SCSI auf SATA umstimmen!

Die verwendete Schnittstelle eines Speichermediums hat nichts mit dem formatierbaren Speicherplatz zu tun, egal ob SATA, ATA, SCSI oder SAS, egal ob HDD oder SSD, auch mit nicht auf Speichermedien spezialisierten Schnittstellen wie PCIe, USB oder Firewire kann der selbe Speicherplatz formatiert werden.

Die Größe des formatierbaren Speicherplatzes ist nur eine Frage des jeweiligen Speichermediums und der verwendeten Formatierung bzw. des Dateisystems.

Auch auf die Partitionstabelle (siehe 3TB Problem) hat die verwendete Schnittstelle keinen Einfluss, wichtig sind hier Firmware und Betriebssystem.
 
Ich habe ja auch viele Jahre SCSI verwendet und IDE erst ab UDMA133 verwendet, bzw SATA als sich SATA in den Markt schob. SCSI biete heute keinen Vorteil mehr, im Gegenteil: Die verfügbaren Festplatten sind gnadenlos veraltet. Selbst moderne Server gehen teilweise schon weg von SAS und verwenden SATA Platten weil die Preise für SAS zu teuer sind. Hier steckt ja oft auch nur die gleiche Hardware wie in der SATA Platte drin.
 
Mal ne ganz andere Frage:
Wie ist denn das genau gemeint mit der Aussage: "da er meint, man kann S-ATA und IDE nie ganz formatieren"??

Wenn er damit meint das z.B. bei ner 500GB HDD nach dem Formatieren nur 460-465GB übrig bleiben, dann liegt das ja daran, das 1GB ja eigendlich 1024MB sind, aber die HDD Hersteller bequemerweise "nur" mit 1000MB = 1GB rechnen.
Da müßte Google eigendlich was passendes zu finden.
 
Ich glaube, er meinte damit das low-level Formatieren. Das konnte man in der Regel über den SCSI-Controller anstoßen. Das hat aber nichts mit der nutzbaren Kapazität zu tun (Kapazitätsangaben hängen vom Umrechnungsfaktor hab).
 
Das Low-Level Formatieren hat aber auch nix mit der Schnittstelle oder dem Controller zu tun.
Ich habe das zwar seit Ewigkeiten nicht mehr gemacht / machen müssen, aber das waren damals immer IDE Platten!
 
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