USV für NAS

Zappaesk

Volt-Modder(in)
USV für NAS

So, nachdem ich meine Pläne für ein neues NAS erst mal verworfen habe (Neues NAS), möchte ich mich aber dennoch zurkünftig gegen solcherlei Unbill wie Stromausfälle schützen. Bislang (2x) ist zwar immer nur das OS bzw. der USB Stick auf dem das läuft hopps gegangen - das lässt sich ja leicht wieder in Gang bringen (neuer Stick, Image drauf und gut is) aber das muss ja nicht so bleiben und Daten will ich (trotz regelmäßiger Backups) lieber nicht verlieren.

Deswegen suche ich eine USV, die mein NAS schützt und im Falle eines Stromausfalls runterfährt, idealerweise sollte es auch das NAS veranlassen mir ne Mail zu schreiben, das Stromausfall bzw. runtergefahren wirdist. Anforderung wäre also, dass diese mit FreeNAS (aktuelles System) und zukünftig OMV klar kommt und komunizieren kann. Leistung ist kein Thema, mein NAS besteht aus einem Celereon mit - wenn ich das richtig im Kopf habe 35W TDP, einem Stick und einer WD Red 3TB, das dürfte also kein Gerät vor Schwierigkeiten stellen.

Ich kenne mich da null aus und weiß deswegen auch nicht was so ein DIng noch können sollte.

Budget habe ich keins, weil ich nicht weiß was man ausgeben muss. Es kostet halt was es kostet.
 
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Im Prinzip gibt es 3 Dinge zu beachten:

1: es gibt offline, line interactive und online USVs. Einach gesagt schaltet sich eine offline USV nur an wenn sie gebraucht wird, sonst ruht sie, die Transferzeit beträgt 10-20ms (da wäre es wichtig zu wissen was für ein Netzteil du verbaut hast), dafür braucht sie auch nur ein paar W zusätzlich. Eine Line Interactive USV regelt die Spannung (man kann sie z.B. mit billigen Generatoren nutzen), hat eine Transferzeit von lediglich 2-4 ms, brauch dafür 10W aufwärts zusätzlich (was sich auf der Stromrechnung mit über 20€ pro Jahr niederschlägt, der Gesamtwirkungsgrad des Systems wird um ein paar % geringer. Eine Offline USV schirmt das Gerät komplett von Netz ab, hat keine Transferzeit, soviel Luxus hat seinen Preis, der Stromverbrauch beträgt ca. 10% der Nennleistung und mehr.

2: Die Akkulaufzeit hängt logischerweise von den Akkus ab, in den größeren Modellen sind auch größere Akkus verbaut. Mit einer guten 60€ USV kommst du wohl ca 30-45min weit, mit einer 150€ USV ca. 2h.

3: Damit das System heruntergefahren wir braucht die USV einen RS 232 oder besser USB Anschluß. Mit Linux kenne ich mich nicht so sehr aus, ich weiß jedoch das man die APC USVs umfassend konfigurieren kann.

Nun ist die Frage was du denn so willst. Am besten hängst du ein gutes Strommessgerät (wenn vorhanden) an das NAS und teilst und den Wert mit, dann kann ich auch wesentlich genaueres sagen (Netzteiltyp nicht vergessen).
 
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Das NT ist ein 90W Notebook NT an einer Pico PSU. Real dürfte der Rechner unter Last max. ~50W ziehen.
Die Akkulaufzeit spielt eigentlich keine Rolle, da das Ding ja nur den Rechner runter fahren soll. Dafür reichen ja wenige Sekunden bis max. ne Minute oder so.
Reichen denn Reaktionszeiten im 2 stelligen ms Bereich aus um Datenverlust während eines Schriebvorgangs zu verhindern?
Der Mehrverbrauch wäre mir egal, 20€ im Jahr sind ja ein Witz.
 
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Naja, 20€ pro Jahr ist schon eine Menge, bei mir zieht die USV in 6 Jahren soviel wie sie gekostet hat. Soll sonst noch etwas an die USV? DSL Modem, Telefon usw.?

Mit der Transferzeit von Laptopnetzteilen und Pico PSUs habe ich eher wenig Erfahrung. Normalerweise spielt das keine Rolle da der Laptop seinen eigenen Akku hat. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann nimm eine Line Interactive USV.

Das hier wäre eine recht Preisgünstige Line Interactive USV, die auch nur per USB angeschlossen werden kann:
APC Back-UPS 700VA, USB (BX700U-GR) in Netzteile & USV: USV-Anlagen | heise online Preisvergleich

Hier dann noch eine Offline USV:
APC Back-UPS CS 350, USB/seriell (BK350EI) in Netzteile & USV: USV-Anlagen | heise online Preisvergleich
Um da Geräte mit Schukostecker anzuschließen brauchst du noch das hier:
InLine Netz Adapter Kabel, Kaltgerte C14 auf Schutzkontakt Buchse, fr USV, 1m | Kaltgertekabel Deutschland/EU Stromkabel extern InLine
 
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Ich frag mich gerade ob du eher Symptome bekämpfst mit der USV???

Wäre es nicht besser das Problem an der Wurzel zu packen?

Ich habe schon diverse Systeme (Linux/Windows) einfach so abgeschaltet, kaputte Speichermedien hatte ich dadurch nie, ganz ganz selten mußte ich das Sys reparieren aber
nie war der Datenträger hin...

Aber und jetzt kommts, ich hab noch nie einen USB Stick fürs Sys verwendet, fällt dir was auf?
 
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Nö fällt mir nix auf. Ich habe auch schon folgenlos Systeme (Linuxe, Unixe und Windows - bei DOS und CP/M war das ja ohnehin Standard) gelegentlich und notgedrungen einfach abgeschaltet. Sowohl mit SSD, HDD und USB oder auch nen Raspi (da gehts oft gar net anders). In den weitaus meisten Fällen passiert gar nix. Bei modernen Rechner ist ein hartes Abschalten ja aber ohnehin nur mit dem Ziehen des Kabels machbar - das macht man aber normal wirklich nie. Beim Drücken des Schalters an der Gehäusefront fährt das System ja einigermaßen kontrolliert runter. Früher war da ein Schalter und "klack" war das Ding aus...

Aber gelegentlich, wenn man Pech hat passiert dann eben beim harten Abschalten tatsächlich was. Dann ist zwar nicht der Datenträger hin, sondern kann problemlos wieder verwendet werden - ein erneutes Formatieren und der Stick ist wie neu. Vielmehr kann es passieren, dass das System nicht mehr ohne weiteres hochfährt. Das kann auch bei nem anderen Medium wie nem USB Stick passieren und ist auch schon passiert...

Die Wahrscheinlichkeit, dass bei nem Stromausfall das NAS betroffen ist, ist aber eben auch ungleich höher als ein normaler Rechner. Allein die Tatsache, dass das NAS mehr oder weniger 24/7 läuft und der Rechner nur ein paar Stunden am Tag erhöht das Risiko ungemein. Genau deshalb will ich da das Risiko minimieren. Die anderen Rechner im Haus sind mir da egal.
 
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neu formatieren musste ich bisher noch nie, Datenträger reparieren hat bisher immer geholfen.

Und auch ich habe einen NAS/HTPC laufen der 24/7 läuft... daher war ich auf der Suche nach dem Fehler/Problem...

Ich dachte dir gehen die Datenträger kaputt, na gut die Pat Tabelle oder was da hinüber ist ist auch schlimm genug...

Ich bleibe dabei nimm eine HDD als Sys Platte und die Probleme werden viel kleiner werden...
 
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Ich würde sowas nehmen: BlueWalker PowerWalker VI 600 SW/Schuko, USB (10120079)

Reicht bei deinem Setup für ca. 10-15 Minuten. Wenn du einen Internetzugang (und Telefon) über Kabel (Kabel-TV) hast (wobei es auch mit VoIP über DSL funktionieren müsste), würde ich gleich ein größeres Modell nehmen, und den Router mit an die USV hängen. Dann fällt dir bei nem Stromausfall das Telefon nicht gleich mit aus, und du hast mit deinen Akku-Geräten (Notebook, Tablet, Smartphone) noch Zugang zum Internetz (je nach Stromverbrauch des Routers und Kapazität der USV auch noch für Stunden). Und eine USV mit Sinuswelle würde ich einfach nur deswegen nehmen, weil sie auch für empfindliche Geräte geeignet ist, bzw. hier die wenigsten Probleme macht.
 
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Die Blue Walker Geräte haben allgemein recht miese Bewertungen, die würde ich auf keinen Fall nehmen, auch wenn sie sehr billig sind.
 
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Naja, 20€ pro Jahr ist schon eine Menge, bei mir zieht die USV in 6 Jahren soviel wie sie gekostet hat.

20€ im Jahr, das sind grad mal 1,67€ im Monat, das ist nicht wirklich ne Menge. Aber was viel Geld ist definiert eben jeder anders.

Soll sonst noch etwas an die USV? DSL Modem, Telefon usw.?

Nein, DSL Modem hab ich gar net und Telefon juckt mich net. Meine anderen Rechner sind übers NAS per Image auch schnell wieder hergestellt, wenn da was passieren sollte und stehen auch wo ganz anders, die kann ich da net dran hängen.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann nimm eine Line Interactive USV.

Das hier wäre eine recht Preisgünstige Line Interactive USV, die auch nur per USB angeschlossen werden kann:
APC Back-UPS 700VA, USB (BX700U-GR) in Netzteile & USV: USV-Anlagen | heise online Preisvergleich

Hier dann noch eine Offline USV:
APC Back-UPS CS 350, USB/seriell (BK350EI) in Netzteile & USV: USV-Anlagen | heise online Preisvergleich
Um da Geräte mit Schukostecker anzuschließen brauchst du noch das hier:
InLine Netz Adapter Kabel, Kaltgerte C14 auf Schutzkontakt Buchse, fr USV, 1m | Kaltgertekabel Deutschland/EU Stromkabel extern InLine

Die APC Geräte sehen interessant aus, ich schau mich mal in der Richtung weiter um, danke!

Normalerweise geht das heute auch noch. Einfach den Schalter gedrückt halten, bis das System aus ist.

Das ist schon ein Unterschied, weil es eben kein einfacher Schalter mehr ist, sondern beim Drücken und Halten das System Zeit hat so auszuschalten, dass eben nix passiert. Deswegen muss man den ja auch ne Weile halten. Ein harter Netzschalter sieht anders aus...
 
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Die Blue Walker Geräte haben allgemein recht miese Bewertungen, die würde ich auf keinen Fall nehmen, auch wenn sie sehr billig sind.
Allgemein recht miese Bewertungen? Dann zeig mal wo. Ich hab die selbst seit Jahren im Einsatz, und schon etliche im Bekanntenkreis empfohlen und angeschlossen (auch in Firmen btw.), und da gab es noch nie Probleme. Die meisten Probleme treten auf wenn man alte Geräte kauft, und diese dann auch noch über Jahre betreibt, ohne einmal den Ernstfall zu testen. Dann merkt man natürlich auch nicht, wenn der Akku schon lange defekt ist. Und der muß (sollte) bei jeder USV alle paar Jahre ausgetauscht werden. Kosten ja auch nix die Dinger. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will ersetzt den internen 12V Blei-Akku dann gegen ein LiFePo-Modell mit BMS, das kostet zwar etwas mehr (ab ca. 70€), hält dann aber auch fast "ewig".

So oder so, eine USV sollte man immer mal periodisch zum Einsatz bringen, das der Akku mal ent- und geladen, und nicht kaputt "gekocht" wird. (ggf. ab und zu mal destilliertes Wasser nachfüllen)
 
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So was hab ich in den kleinen USV`s noch nirgends gesehen, da wird doch schon längere Zeit verschweißte/wartungsfreie Akkus verwendet.
Die meisten "wartungsfreien" Akkus sind eigentlich nicht wirklich wartungsfrei (und häufig ganz normale Blei-Akkus), und haben (zb. unter dem Aufkleber) auch Stopfen die man öffnen kann. Gerade wenn ein Akku sehr lange nicht benutzt (entladen) wird, aber immer am (Erhaltungs-) Ladegerät hängt (wie in einer USV), kann er mit der Zeit ausgasen (wird "kaputt gekocht"), oder eben aufplatzen. Etwas robuster wären hier zb. AGM-Akkus, die aber aus Kostengründen eher selten bzw. erst bei teureren Geräten verbaut werden.

Übrigens verfügt keine der hier empfohlenen APC-USVs über eine reine Sinus-Spannung, was bei sensiblen Geräten (zb. Computer, Monitor, NAS, Router usw.) durchaus zu Problemen führen kann.

btw: In zb. PKWs werden schon lange "wartungsfreie" Batterien verbaut, die ebenfalls nicht wirklich wartungsfrei sind.
 
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AW: USV für NAS

Allgemein recht miese Bewertungen? Dann zeig mal wo. Ich hab die selbst seit Jahren im Einsatz, und schon etliche im Bekanntenkreis empfohlen und angeschlossen (auch in Firmen btw.), und da gab es noch nie Probleme. Die meisten Probleme treten auf wenn man alte Geräte kauft, und diese dann auch noch über Jahre betreibt, ohne einmal den Ernstfall zu testen. Dann merkt man natürlich auch nicht, wenn der Akku schon lange defekt ist. Und der muß (sollte) bei jeder USV alle paar Jahre ausgetauscht werden. Kosten ja auch nix die Dinger. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will ersetzt den internen 12V Blei-Akku dann gegen ein LiFePo-Modell mit BMS, das kostet zwar etwas mehr (ab ca. 70€), hält dann aber auch fast "ewig".

Hier haben wir ein Modell mit durchgehend miesen Bewertungen:
BlueWalker PowerWalker VI 650 LCD - USV - 650VA: Amazon.de: Computer & Zubehor

Ansonsten schaue ich mir die 1 Sterne und 2 Sterne Bewertungen an und achte darf ob die Bewertung technisch relevant ist.

Hier macht jemand mit der angeblichen Sinusspannung Schluß:
PowerWalker VI 2200 - Unterbrechungsfreie: Amazon.de: Computer & Zubehor
Es ist also offenbar eine recht dreiste Lüge.

Hier wird offenbar das die Firma wohl Probleme hat einen vernünftigen Spannungswandler zu bauen:
PowerWalker AVR 2000/SIV VoltageRegulator 2000A: Amazon.de: Computer & Zubehor

Die Dritte Bewertung hier ist auch recht interessant:
PowerWalker VI 850SE LCD/IEC 850VA/480W, 10120092: Amazon.de: Computer & Zubehor

Die erste 1 Sterne Bewertung sagt auch wieder das es eine Rechteckspannung ist, die Netzteile mit aktiver PFC zerstören kann.
BlueWalker PowerWalker VI 2000 LCD - Line Interactive: Amazon.de: Computer & Zubehor

Wenn man sich hier die 1 und 2 Sternebewertungen durchliest, dann erkennt auch der größte Depp: diese Firma fertigt scheinbar nur Müll!
https://www.amazon.de/BlueWalker-Po...F8&qid=1472061407&sr=8-1&keywords=PowerWalker

Schade, ich hatte auch mit ein kauf geliebäugelt, aber so kann ich da nichts nehmen, egal wie verlockend die Preise sind.

Von daher: garnicht oder ganz, ich bleibe bei APC. Wobei auch FSP offenbar gute und günstige USV anbietet.

So oder so, eine USV sollte man immer mal periodisch zum Einsatz bringen, das der Akku mal ent- und geladen, und nicht kaputt "gekocht" wird. (ggf. ab und zu mal destilliertes Wasser nachfüllen)

Eigentlich nein, eine USV belastet den Akku unglaublich stark, wodurch ein schon nach kurzer Zeit hin ist (APC selbst gibt 5-6h an). Ünglücklicherweise muß man die kurzen Selbstest in kauf nehmen um zu wissen wann der Akku hin ist. Nachfüllen muß man da garnichts.

Die meisten "wartungsfreien" Akkus sind eigentlich nicht wirklich wartungsfrei (und häufig ganz normale Blei-Akkus), und haben (zb. unter dem Aufkleber) auch Stopfen die man öffnen kann. Gerade wenn ein Akku sehr lange nicht benutzt (entladen) wird, aber immer am (Erhaltungs-) Ladegerät hängt (wie in einer USV), kann er mit der Zeit ausgasen (wird "kaputt gekocht"), oder eben aufplatzen. Etwas robuster wären hier zb. AGM-Akkus, die aber aus Kostengründen eher selten bzw. erst bei teureren Geräten verbaut werden.

In USVs werden eigentlich nur Gel oder AGM Akkus eingesetzt, alles andere wäre zu gefährlich, da die flüssige Schwefelsäure sich in die Bude ergießen würde. Nachfüllen darf man da kein Wasser, es sei denn man kratzt das Gel aus dem Akku und streicht es nachher wieder rein. Durch Rekombination von H2 und O2 halten sich die Verluste auch in Grenzen.

Wobei ich Blue Walker nach den Bewertungen alles zutrauen würde.

Übrigens verfügt keine der hier empfohlenen APC-USVs über eine reine Sinus-Spannung, was bei sensiblen Geräten (zb. Computer, Monitor, NAS, Router usw.) durchaus zu Problemen führen kann.

Nach den Bewertungen scheinst du wohl einem Betrug aufgesessen zu sein. Jedenfalls würde ich einer Firma, die einmal Lügt nicht mehr trauen. Falls du ein Oszilloskop hast, dann miß doch einmal nach, das Ergebnis würde mich sehr interessieren.

Eine angenäherte Sinuswelle ist mir lieber als eine USV, die mich bescheißt. Zumal es bei soetwas um Vertrauen geht, ich lege Geld dafür hin um keinen Ärger zu haben und nicht um micht mir einer USV herumzuärgern, die nicht wirklich funktioniert.

btw: In zb. PKWs werden schon lange "wartungsfreie" Batterien verbaut, die ebenfalls nicht wirklich wartungsfrei sind.

Wartungsfrei bedeutet in dem Fall einfach nur das man den Akku benutzen kann bis er kaputt geht. Das ein naßer Akku es einem dankt, wenn man die Säure ab und zu durchmischt ist klar und auch das die Rekombination dort das Wasser nicht ewig halten kann. Im Prinzip ist es jedoch besser, als wenn ein Haufen Leute, die keine Ahnung haben, plötzlich mit Schwefelsäure hantieren müssen.
 
AW: USV für NAS

Hier haben wir ein Modell mit durchgehend miesen Bewertungen:
Wow, 3 Bewertungen. (und was für welche...)
Hier macht jemand mit der angeblichen Sinusspannung Schluß: Es ist also offenbar eine recht dreiste Lüge.
Nö, es ist ein Gerät welches gar nicht über eine solche Funktion verfügt. :D
Hier wird offenbar das die Firma wohl Probleme hat einen vernünftigen Spannungswandler zu bauen:
Wow, 1 Bewertung...
Die Dritte Bewertung hier ist auch recht interessant:
Wow, 1 von 3 Bewertungen negativ. Er schreibt weder welches NAS er hat, noch ob die falschen Angaben zum Akkustand vom NAS kommen, oder auch von der USV-Software...
Die erste 1 Sterne Bewertung sagt auch wieder das es eine Rechteckspannung ist, die Netzteile mit aktiver PFC zerstören kann.
Wieder jemand der ein Produkt kauft ohne sich zu informieren. Es ist keine Sinus-USV. (aber danke das du erneut auf die Wichtigkeit der Sinusspannung hinweist, die keine der hier im Thread empfohlenen APC-USV beherrscht)
Wenn man sich hier die 1 und 2 Sternebewertungen durchliest, dann erkennt auch der größte Depp: diese Firma fertigt scheinbar nur Müll!
Lies doch mal die 1 und 2 Sterne Bewertungen bei Konkurrenzprodukten. Oder lies mal grundsätzlich 1-2 Sterne Bewertungen im Netz (bei Artikeln mit guter durchschnittlicher Bewertung)...
Eigentlich nein, eine USV belastet den Akku unglaublich stark, wodurch ein schon nach kurzer Zeit hin ist (APC selbst gibt 5-6h an). Ünglücklicherweise muß man die kurzen Selbstest in kauf nehmen um zu wissen wann der Akku hin ist. Nachfüllen muß man da garnichts.
Die USV belastet den Akku gar nicht, das macht die angeschlossene Last. Ich sagte auch nicht das man hier ans Limit gehen, und die USV mit max. Last in 30 Sekunden entladen sollte. Das "Problem" hatten übrigens auch einige der von dir verlinkten Rezensenten, 80% (bei dem einen glaube ~800Watt) Last an eine USV mit Jahre alten (vermutlich defekten) Akkus hängen, und sich wundern das sie nur wenige Sekunden durchhält. Und was den Akku im Dauerbetrieb belastet ist das ständige (über Jahre) auf Ladeschlussspannung halten ("kochen"), und niemals entladen zu werden. Und natürlich muß man nichts nachfüllen/kontrollieren, wenn man die Akkus stattdessen relativ früh wegwerfen, und auch keine zuverlässig funktionierende USV möchte. Die meisten Probleme dieser Art lassen sich nämlich verhindern, in dem man regelmäßig den Akku checkt.
In USVs werden eigentlich nur Gel oder AGM Akkus eingesetzt, alles andere wäre zu gefährlich, da die flüssige Schwefelsäure sich in die Bude ergießen würde.
Ein "wartungsfreier" (= versiegelter) Blei-Akku wie er in günstigen USVs (tlw. auch in teureren Modellen) verwendet wird ist noch kein Gel- oder AGM-Akku. Und ein Gel-Akku ist aufgrund des höheren Innenwiderstandes auch nicht so gut für höhere Lasten ausgelegt (siehe die relativ kleinen Akkus in USVs) wie zb. ein AGM-Akku, oder der einfache (Nass) "wartungsfreie" Blei-Akku.
Nach den Bewertungen scheinst du wohl einem Betrug aufgesessen zu sein.
Wie gesagt, wer eine "Nicht-Sinus-USV" kauft, darf sich dann auch nicht über das fehlende Sinus der USV wundern. ;)
Wartungsfrei bedeutet in dem Fall einfach nur das man den Akku benutzen kann bis er kaputt geht
Wenn es ein Akku ist den man definitiv nicht warten kann hast du Recht. Aber wie gesagt, meistens bedeutet "wartungsfrei" genau das nicht (deswegen mein Beispiel mit den "wartungsfreien" normalen Blei-Akkus in PKWs). Und blöd wenn man sich dann erst bei einem Stromausfall über den vielleicht schon seit Jahren defekten Akku in seiner USV wundert. Wie gesagt, mir ist es herzlich egal wer welche USV bzw. Hersteller kauft. Aber bitte nicht mit "Betrug" und "Schrott" kommen, und dann Beispiele bringen, die so genau auch bei der Konkurrenz vorkommen. Ich hab vor ein paar Jahren selbst sehr viele Rez von USVs gelesen, und das Problem mit "überlagerten" USV (die dann quasi schon mit defekten Akkus ausgeliefert werden) gab es auch bei der Konkurrenz (auch APC usw) sehr häufig. Deswegen sollte man auf das Fertigungsdatum der USV achten, oder sich einfach vor dem Kauf erkundigen. Das ist übrigens bei vielen Produkten so (zb. auch bei Autoreifen), das der günstigste Anbieter gerne mal überlagerte Ware verkauft, und deswegen der günstigste Anbieter ist...
 
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