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[Usertest] NZXT Panzerbox

rabensang

PCGH-Community-Veteran(in)



Ein dickes Dankeschön geht an Caseking. de für die Bereitstellung des Testmusters.








Inhalt:




Einleitung:

Der in Los Angeles ansässige Hersteller NZXT entwirft seit 2004 seine mittlerweile sehr beliebten Produkte. Darunter Gehäuse, Lüftersteuerungen, Netzteile und Eingabegeräte. Die neuste Kreation aus dem Hause, ist die Panzerbox. So ungewöhnlich wie der Name, wirkt auch das Aussehen und Konzept des Midi-Towers. Die Panzerbox richtet sich an Gamer und vor allem an LAN-Party Gänger. Ob NZXT mit diesem ungewöhnlichen Geschoss die Erwartungen erfüllt, zeigt sich in diesem Review.




Features:


  • Mittlere Größe, extreme Leistung: Zur optimalen Leistung mit einem 190-mm-Lüfter und einer Doppellüfterhalterung ausgestattet, wird die Panzerbox - für ein Gehäuse mittlerer Größe – aufgrund ihres einzigartigen Designs höchsten Ansprüchen gerecht


  • Ausziehbares Motherboard-Fach: Ein ausziehbares Motherboard-Fach vereinfacht Aufrüstungen


  • Reines Aluminium: Da sie vollständig aus Aluminium besteht, ist die Panzerbox leicht und überzeugt mit einem luxuriösem Aussehen; ideal zum mitnehmen und ein echter Hingucker bei LAN-Partys

  • Vollständig erweiterbar: Genug Platz für leistungsstarke 10,5“ Karten , übergroße Kühlkörper und noch größere Doppellüfterlösungen



Spezifikationen:


  • Maße: ca. 245 x 445 x 445 mm (B x H x T)
  • Gewicht: ca. 6,3 kg
  • Formfaktor: ATX, Flex ATX, Mini ATX, Micro-ATX
  • Material: gehärtetes Aluminium
  • Lüfter:
    • - 1x 190mm (Front)
    • - 1x 190mm (Deckel)
    • - 1x 120mm (Rückseite)
    • - 2x 120mm (Deckel, optional statt 190mm Lüfter)

  • Laufwerksschächte:
    • - 3x 5,25 Zoll (extern)
    • - 4x 3,5 Zoll (intern, 2 davon sind entfernbar)
  • Erweiterungsslots: 7

  • I/O Panel:
    • - 2x USB 2.0
    • - 1x eSATA
    • - 1x je Audio IN/OUT (HD/AC 97)




Verpackung / Lieferumfang:

NZXT gestaltet die Verpackung mit dezenten, klaren Linien und passenden Kontrasten. Produktbilder sind auf Front und Rückseite abgebildet, sowie die Features und Eigenschaften. Links und rechts auf der Verpackung stehen die Spezifikationen in verschiedenen Sprachen geschrieben.
Der Hersteller geht bei den Features unter anderem auf das Größen-Leistungs-Verhältnis, einfache Montage durch den Mainboard-Schlitten, Herstellungsmaterial und Verarbeitung ein.

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Zum Lieferumfang gehören neben dem Gehäuse mit bereits verbauten Lüftern (Front: 190mm / Heck: 120mm / Deckel 190mm) folgende Bestandteile:

  • Mainboard-Abstandshalter
  • Schrauben für die Montage von HDD, Laufwerk, Netzteil, Radiatoradapter
  • Radiatoradapter (2 Schienen zur Montage eines Radiators im Deckel)
  • Sehr gut beschriebene Bedienungsanleitung
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Die verschieden abgepackten Schrauben sind sehr gut beschriftet und damit leicht zu unterscheiden.

Was NZXT hier hätte beilegen müssen, wären Staubschutzfilter und ein Tragegurt, der die Mobilität der Panzerbox erhöht.




Verarbeitung:

Obwohl die Panzerbox komplett aus Aluminium gefertigt ist, kann man keine Verarbeitungs- oder Materialschwächen erkennen. Die Seitenteile sind stabiler als einige, anderer Hersteller aus SECC-Stahl. Das im Innenraum befindliche Gerüst, versteift den Aufbau. Damit wiegt die Panzerbox enorm wenig und behält trotzdem eine sehr hohe Steifigkeit. Scharfe Kanten oder schlechten Lack sucht man hier vergeblich. NZXT hat fortweg gute Arbeit geleistet.




Äußere Ansichten:

Von außen betrachten, wirkt die Panzerbox schlicht und edel. Die Assoziation zu einer Bodenwaffe aus dem ersten Weltkrieg wurde vom Hersteller dezent, aber trotzdem noch deutlich genug hervorgehoben. Die komplett durchgehend schwarze Farbgebung unterstützt den eleganten Look.

Neben den aus Vollaluminium gefertigten Seitenstreben und Seitenwänden, wurde der Mittelteil komplett aus luftdurchlässigem Mesh-Gitter gefertigt. Das Material zieht sich vom Deckel bis zur Front durch. Die einzige Unterbrechung befindet sich in Form der Laufwerksblenden im obersten Teil der Vorderseite. Im unteren Bereich schimmert der bullige 190-mm- Lüfter durch das Mesh-Gitter. Ein zweiter Fan befindet sich im hinteren Teil des Deckels, weiter vorn fällt der I/O Panel mit E-SATA, Audio In/Out und zwei USB Anschlüssen ins Auge. Weitere luftdurchlässige Mesh-Öffnungen finden sich in den beiden Seitenteilen wieder. Das auf der linken Seite genehmigt dem Netzteil die benötigte Frischluft. Dezent eingefügt in der linken Seitenstrebe, lassen sich Reset- und Powerknopf gut und einfach auslösen. Darunter leuchten die beiden Status LEDs in blau und grün.

Die Proportionen der Panzerbox verwundern auf den ersten Blick, denn sie ist kleiner, dafür aber breiter als andere auf dem Markt erhältliche Gehäuse. Die Antwort dafür befindet sich auf der Rückseite. Das Netzteil wird nicht wie üblich unter dem Deckel bzw. auf dem Boden, sondern hochkant neben den Erweiterungsslots verbaut. Diese Position bringt Vor- sowie Nachteile mit sich. Als positiv kann man die direkte und eigene Luftzufuhr bezeichnen. Das Netzteil bleibt durch den Luftstrom deutlich kühler. Der größte Nachteil resultiert aus dem geringen Abstand zwischen Grafikkarte und Netzteil. Je nach verbautem Modell sind das nur 1-2cm. Der Einbau von ausladenden Luft- oder Wasserkühlern auf der Grafikkarte ist somit unmöglich.

Das Mesh-Gitter fördert zwar den Luftstrom, jedoch sammelt sich gerade an der Front ein wenig Staub an. Dieser lässt sich aber einfach abwischen. Durch die enge Anordnung und Größe der Löcher wird das gröbste zurückgehalten.

Die Panzerbox steht auf Gummifüssen, die die Vibrationen zur Unterlage dämpfen. Beide Seitenteile lassen sich werkzeuglos abnehmen, da NZXT durchweg auf Thumbscrews gesetzt hat.

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Innere Ansichten:

Das Design Konzept setzt sich im Innenraum weiter fort. Auch hier wurde alles dem dezenten Schwarzton überlassen.

Alle Laufwerke und Erweiterungskarten lassen sich werkzeuglos per Thumbscrew befestigen, genau so wie der herausziehbare Mainboard-Schlitten. Letzterer ermöglicht einen einfachen Einbau der Hardware sowie dem Mainboard. Trotz Aluminium wirkt der Schlitten sehr steif. Um die nötigen Bohrungen der Mainboardformate zu finden, sind die Löcher auf dem Tray beschriftet und eine Legende dazu eingraviert.

Anders als bei Standard-Towern hat NZXT die Anzahl der Laufwerke, die verbaut werden können reduziert. Vorgesehen sind drei 5,25“ und vier 3,5“ Plätze. Optional lassen sich zwei der vier 3,5“ Laufwerkseinschübe am Boden entfernen. Das bringt noch mehr Platz und einen besseren Luftstrom. Zusätzlich erleichtert es den Einbau einer Pumpe am Boden. Falls ein Diskettenlaufwerk mit ins Gehäuse soll, benötigt man eine optional erhältliche Halterung.

Von Haus aus besitzt die Panzerbox drei Lüfter. Der 190-mm-FAN in der Front kühlt die Festplatten und befördert extrem viel Luft ins Gehäuse. Ein weiterer 190-mm Lüfter im Deckel befreit den Innenraum von warmer Luft. Er lässt sich dank mitgelieferten Adaptern (Schienen) durch einen Dual-Radiator oder zwei 120mm Lüfter ersetzen. Am Heck befindet sich ein kleiner 120-mm Pendant, der ebenfalls die Luft heraus befördert. Die erforderliche Energie für die beiden 190-mm Lüfter kann nur vom Mainboard genommen werden. Der kleine Hecklüfter besitzt zusätzlich noch einen Molex Adapter, der leider nicht entfernt werden kann.

Das Netzteil wird ca. 3cm über dem Boden angebracht und liegt auf zwei Streben auf, um die Last nicht allein an der Rückwand zu verteilen. Leider können die Kabel nicht hinter dem Mainboard/Schlitten verstaut werden, da der Platz einfach zu gering ist. Jedoch ist es möglich die Kabel am Boden und unter dem Netzteil unter zu bringen. Grafikkarten können eine maximale Länge von knapp 33 cm erreichen, damit besteht für die Zukunft genügend Freiraum. Entfernt man den Käfig für die zwei Festplatten am Boden erhöht sich der Platz auf knappe 39 cm.

Alle Kabel sind ausreichend proportioniert und bereiten keine Umstände beim Einbau.

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Wasserkühlung:

Darüber hat sich der Hersteller wahrscheinlich auch genügend Gedanken gemacht, da die Vorbereitungen dafür durchdacht sind. NZXT legt zwei Schienen zur Befestigung eines Dualradiators unter dem Deckel bei. Um auch dickere Pendanten zu befestigen ist der Platz zwischen Mainboard und Deckel mit knapp 8-cm mehr als ausreichend. Ein Ausgleichsbehälter kann im 5,25“ Schacht untergebracht werden und eine Pumpe auf dem Boden. Zusätzlich zum Dualradiator kann noch ein Singleradiator an Heck platziert werden. Das sollte dann auch für High-End- Systeme ausreichen. Einziges Problem: Die Grafikkarte kann nur mit GPU-Only-Kühlern gekühlt werden und nicht mit Komplettkühlern, da der Abstand zwischen Grafikkarte und Netzteil zu gering ist. Natürlich könnte man auch auf eine externe Lösung setzen, da die Panzerbox über die nötigen Schlauchlöcher verfügt.




Einbau:

Der komplette Einbau der Hardware gestaltet sich sehr einfach, da NZXT bei allem ausser dem Mainboard auf werkzeuglose Thumbscrews setzt. Der Mainboardschlitten erleichtert das Übrige.



DVD-Laufwerk:

Bevor die Slot-Blende herausgezogen werden kann muss man die Schrauben lösen und herausdrehen. Dann wird das Laufwerk eingeschoben und mit den selben Schrauben fixiert.

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Festplatte:

Festplatte einschieben, mit den dazugehörigen Thumbscrews fixieren – fertig.

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Mainboard:

Nach dem der Mainboard-Schlitten aus dem Gehäuse gezogen wurde, sollte man die Anschlussblende vom Mainboard in die Aussparung drücken.

Anschließend müssen die Mainboardbohrungen anhand der eingravierten Tabelle ausgesucht und die Abstandshalter eingeschraubt werden. Danach einfach das Mainboard (mit vormontiertem Kühler) anschrauben. Der Kühler darf maximal 16,5 cm hoch sein, da dieser beim einschieben des Mainboard-Schlittens sonst hängen bleibt. Auch der Lüfter darf erst danach angebaut werden.

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Grafik- / Soundkarte:

Noch bevor der Mainboardschlitten eingeschoben wird, sollte man die Erweiterungskarten in die Slots einklemmen. Dazu einfach die Schrauben der Blenden lösen, Blenden herausziehen und Karten einstecken. Dann die Schrauben festziehen.

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Nun kann der Mainboardschlitten ins Gehäuse geschoben werden. Danach sollte man den CPU-Lüfter einbauen und ans Motherboard anschließen. Letzteres gehört auch mit allen anderen verfügbaren Kabeln gemacht.

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Netzteil:

Zu guter letzt wird das Netzteil auf die beiden Streben gelegt und mit Hilfe der vier Schrauben an der Rückwand verschraubt. Die nichtbenötigten Kabel kann man auf dem Boden flach verlegen und unter die freie Stelle des Netzteils schieben. Dadurch wird der Luftstrom kaum behindert. Dann alle anderen Kabel anschließen.

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Testmethode:

Das ganze System wird bis auf die Festplatte auf 100% ausgelastet. Den Prozessor erhitzt Prime 95 und die Grafikkarte Furmark 3D. Durch die Auslastung erhöht sich die Temperatur der anderen Komponenten automatisch. Einzig die Festplatte läuft im normalen Windows betrieb. Der Tower muss den Test im Auslieferungszustand bestehen. Falls nur ein Lüfter vorhanden ist, wird ein zweiter zum Wärmeabtransport montiert.




Testsystem:



Intel Core 2 Quad Q6600
Prolimatech Megahalems
Noctua NF-P12
Asus Maximus II Formula
G.Skill 4GB DDR2-800
XFX Geforce GTX 260 Black Edition
Corsair TX650W
Creative SurpremeFX X-Fi
Samsung HD501LJ 500GB
Samsung SH-S203 DVD-RW



Testergebnisse:

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Die Panzerbox kann mit ihrer Kühlleistung durchaus überzeugen. Teilweise liegt sie mit dem Coolermaster HAf auf gleichem Niveau. Nur der Prozessor wurde durch die etwas enge Bauweise wärmer. Trotzdem ist die Kühlleistung für einen Midi-Tower sehr gut.




Betrieb:

Beim Einschalten wundert man sich über die doch leicht störend lauten Lüfter. Beide 190mm Lüfter laufen mit knapp 1300 U/min. Das macht sie zwar hörbar, aber der Kühleffekt ist enorm. Man muss bedenken, dass NZXT die Panzerbox für LAN-Partys entwickelt hat, bei denen man in warmen und relativ lauten Räumen sitzt und dazu noch Kopfhörer trägt. Unter diesem Aspekt liegt die Kühlleistung nun mal im Vordergrund. Wer den Tower auch Zuhause nutzen möchte, sollte sich eine Lüftersteuerung dazu kaufen. NZXT bietet mit der Sentry LX ein passendes Modell an. Mehr zu diesem Gerät und der Leistungsveränderung in Verbindung mit der panzerbox erfahrt ihr in diesem Review:






Fazit:

NZXT liefert mit der Panzerbox ein empfehlenswertes und erfrischendes Gehäuse ab. Die Features sind gut durchdacht und fast noch besser umgesetzt worden. Obwohl dieses Gehäuse relativ klein ist, bietet es genügend Platz für High-End-Hardware und vermag diese auch zuverlässig zu kühlen. Selbst eine gute Wasserkühlung findet im Tower ihren Raum. Es gibt zwar auch hier Kritikpunkte, wie z.B. fehlende Sachen wie Staubfilter, Diebstahlschutz oder ein Tragegurt, aber die Leistung, Verarbeitung und Ausstattung die NZXT bietet, sucht für einen Preis von ca. 100 € ihres gleichen.

Wer ein geeignetes LAN- oder Gamergehäuse sucht kann hier bedenkenlos zugreifen.

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Die Panzerbox gibt es in verschiedenen Auführungen bei Caseking.de



 
Zuletzt bearbeitet:

»EraZeR«

Software-Overclocker(in)
Sehr guter Test! Aber als Nachteil anzugeben, dass das Case keine Diebstahlsicherung hat, finde ich unnütz. Wer klaut denn bitte schon was? und wenn, dann doch gleich den ganzen PC:)
 
TE
rabensang

rabensang

PCGH-Community-Veteran(in)
Als Diebstahlsicherung meine ich so eine kleine Nase, die man einschrauben kann, wo dann ein schloss reinkommt. Damit soll das Seitenteil verschlossen werden, um die Hardware zu schützen.

Oder so eine Erweiterungsslot Blende, in die die USB Kabel eingefürt werden, damit Maus und Tastatur sicher sind.
 

Aeroth

Schraubenverwechsler(in)
sehr schöner Test :) (wie alle Tests in dem Forum)
Jetzt kommt noch ein Case mehr zu meiner Liste von den evtl nächsten:devil:
 

N1lle

Software-Overclocker(in)
Sehr schöner Test und ausführlich und wahrlich schöne Bilder aber das Case gefällt mir irgendwie nicht, die oben überstehenden Kanten gefallen nicht und die Abrundung.

mfg mach weiter so
 
TE
rabensang

rabensang

PCGH-Community-Veteran(in)
Die Kabel können alle schön Flach unten auf dem Boden verlegt werden.
Natürlich wär die Option, alle kabel hinterm Mainboard zu verlegen optisch ansprechender.

MFG
 

killer89

Volt-Modder(in)
Schöner Test :daumen: das Gehäuse wäre eins für mich, wenn ich nich noch drei ungenutzte hier rumstehen haben würde...

MfG
 

SmOOthr3D

PC-Selbstbauer(in)
hatte das case selbst... bin jetzt aber auf micro atx system umgestiegen.

das gut stück is zwar irre leicht aber das größe problem an den case ist die lautstärke und die entstanden vibrationen.

ein echt alternative ist coolermaster megaflow lüfter einzubauen die sind ultra silent und mit 4 kleinen löchern passen sie auch in dieses case

lg

smoothr3d
 
TE
rabensang

rabensang

PCGH-Community-Veteran(in)
Von der Länge her düfte es kein Problem sein, aber die Heatpipes der Gainward könnten mit dem Netzteil kollidieren...

Meiner Meinung nach würde es eher nicht passen.

MFG
 

Heimwerker

Schraubenverwechsler(in)
Genau dies ist meine Befürchtung.
Weis jemand mit Sicherheit ob oder ob nicht die Headpipes mit dem Netzteil kollidieren?

Habe mal bei Mix-Computer nachgefragt. Da habe ich eine "Politische" Antwort bekommen :-)

"Diesbezüglich möchten wir mitteilen, dass die Gainward GTX285 in jedes
Standardisierte Gehäuse passen sollte. Die Headpipes ragen nicht sehr weit von der Grafikkarte weg. "
 

DEFiNn

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Ich hätte da mal ne frage undzwar:
Wollte ich den 190 mm Lüfter in der Front austauschen kennt jemand eine leise alternative zu dem 190 mm Lüfter der auch am besten noch für eine guten Luftstrom sorgt. Den 190 im Deckel wollte ich gegen 2 120 mm Lüfter ausstauschen
 
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