• Hallo Gast, du kaufst gerne günstig ein und erfährst oft vor deinen Freunden von interessanten Angeboten? Dann kannst du dein Talent als Schnäppchenjäger jetzt zu Geld machen und anderen PCGH-Lesern beim Sparen helfen! Schau einfach mal rein - beim Test der Community Deals!

[User Review] Cooler Master CM Storm Ceres 500

LasstMichArzt

Kabelverknoter(in)
IMG_9472_b.JPG


Cooler Master CM Storm Ceres-500

Einleitung / Über

Sex and the City, Heart of Dixie, Pretty little Liars - ein kleines Portfolie von Sendungen stehen zwischen mir, meiner Freundin und meinen Spielen.
Mein PC ist 4m vom TV entfernt - Ich brauchte ein Headset, denn mein 2.1 System kollidiert direkt mit dem Hausfrieden. Meine selten gewordenen
Zock-Abende benötigen Aufmerksamkeit seitens des Spielers. Daher entschied ich mich beim Kauf für das CM Storm Ceres 500, welches den ersten eingeholten
Informationen nach alle Unterhaltungssysteme bedienen kann die ich besitze oder besitzen werde.
Mir hat meine erste Review über das Cooler Master HAF Stacker soviel Spaß gemacht, dass ich euch hier gern etwas zu meiner neuen Errungenschaft berichten möchte.

Cooler Master scheint in letzter Zeit seinen Focus sehr auf die Bedürfnisse der Spieler zu richten.
Früher der bekannte Gehäuse-Hersteller bieten diese mit der CM Storm Serie einige neuartige Produkte an. Wie gut die sich schlagen? Lest selbst!

Datenblatt

Art: Bügelkopfhörer, volle Größe
Bauweise: halboffen, Ohrumschließend
Farbe: Schwarz / Weiss
Verbindungstyp: Kabel
Kabel: Länge beträgt 3m
Anschluss: USB 1.1
Kopfhöreranschluss 3,5mm Klinke

Soundmodus: Stereo
Lautsprecher: Frequenz 20 Hz - 20 .000Hz
Nennimpedanz 32 Ohm
Kennschallpegel 116 dB
Rauschunterdrückung Nein
weitere Infos: 40mm Lautsprechertreiber
Mikrofon: vorhanden Ja, flexibel
abnehmbar Ja
Frequenz 100 Hz - 10.000 Hz
Rauschunterdrückung Ja
Weiteres Zubehör: Adapter von Chinch-Adapter auf 3,5 mm Buchse
1,5 mm Klinke auf 1,5 mm Klinke Adapter
Kompatibilität: PC (Windows System), Mac (Mac OS) sowie Xbox360 und PS3 bzw. PS4

Testsystem

Auf folgendem Rag (gern näher zu sehen in meiner anderen Review) wird das Ceres getestet:
Mainboard: AsRock Z77 Extreme 3
Sound: Creative Soundblaster Z
Der Rest des Systems ist für den Test eines Headsets wohl irrelevant.

Ein weiteres Testsystem stellt meine Sony Playstation 3 dar, die bisher umständlich über eine Soundausgabe und Spracheingang verfügte.

Erster Eindruck / Verarbeitung


IMG_9456.JPG

Das Auge isst bekanntlich mit, die aufgeräumte Optik der Verpackung der CM Produkte sticht aus
dem Regal und weckt einen leichten Hunger auf die Spezifikationen des Headsets. Hauptaugenmerk ist hier die Kompatibilität zu den verschiedenen Plattformen.
Nachdem ich das Ceres 500 ausgepackt hatte, fiel mir das geringe Gewicht auf.
Das ist die Folge des verwendeten Materials, welches nahezu ausschließlich aus Kunststoff besteht.
In dem derzeitigen Preisbereich (um die 50€ - 60€) ist diese Art der Produktion jedoch üblich.
Das Kunststoff der Ohrmuscheln wirkt fest - fester und wertiger als das des Gelenks, die Verarbeitung des gesamten Headsets dennoch robust.
Die Nähte des (wahrscheinlich) Kunstleders, mit dem der gepolsterte Bügel bespannt ist, sind sauber gefertigt.
Das flexible Mikrofon lässt sich einfach entfernen, sitzt in der Nut aber fest genug sodass unfreiwilliges lockern eigentlich ausgeschlossen ist.
Obwohl ein derart hoher Kunststoffanteil nicht mein Fall ist, hoffe ich dass das geringe Gewicht von ca. 280g den Tragekomfort erhöht.
Die schlichte Optik trifft meinen Geschmack, wer mich jedoch kennt weiß dass ich mich über Geschmack nicht streite.

Technik und Klang

Schauen wir also, ob die Klangbüchsen den Hausfrieden richten. Die 40mm Treiber werden bei einigen Runden Battlefield 4, Diablo 3, DayZ sowie Filmen und
gemischter Musik (Rock, Pop, Techno, Jazz) gefordert.
Dabei fiel mir recht schnell auf, dass die Lautstärkeentwicklung der Damen um Carrie Bradshaw (Die Serien meiner Holden) nur bedingt abgedämpft werden.
Da wohl nicht alle Leser etwas mit Dezibelwerten bei Geräuschdämpfung anfangen könnten benenne ich die Dämpfung noch einmal prozentual - maximal 20%.
Geschuldet ist dieser geringe Wert der halboffenen Bauweise.
Ich versuche ein möglichst weit gefächertes Spektrum an Tönen zu erzeugen um die vom Datenblatt bescheinigten 20 bis 20.000hz zu bewerten.
Wie messe ich das? Ganz einfach - zuhören und Anhand von bekannten Sequenzen entscheiden ob der Dynamikumfang stimmt.
Daher ist eine solche Bewertung oft Subjektiv , wie auch in meinem Fall: Die hohen Tonlagen werden klar auf den Gehörgang weitergegeben,
ich konnte bei DayZ und Diablo 3 Töne heraushören die sich bisher vor mir versteckt haben. Sehr dynamisch - mir gefällt es.
Töne aus dem mittleren Bereich zeigen leichte Schwächen, auch etwas mehr Power im Bass wäre wünschenswert gewesen.
Wenn ein Panzer vor mir explodiert muss es rummsen :D
(´tschuldigung, habe vorhin wohl eine Runde zu viel BF4 gespielt.. ).
Das lokalisieren von Gegner in Shootern ist, wie bei Stereosystemen üblich, schwerer als mit 7.1 Systemen. Abhilfe schafft jedoch gut funktionierende
Zusatzsoftware die ich nicht nennen möchte *Hust* (Razer Synapse 2.0) *Hust*. Eine deutliche Verbesserung war sofort zu hören.
Dies lässt sich an der Play Station 3 jedoch nicht realisieren, hier ist etwas mehr Übung erforderlich um die Frequenzen zu deuten die auf die Position des Gegners schließen lässt.

Einige Musikgenre eignen sich auf Grund der charakteristischen Frequenzen besser als andere.
Ein tolles Klangerlebnis bieten Musik-Tracks mit Gitarrenspiel sowie Jazz. Die Klangbüchsen erzeugen dort ein schönes Klangbild.
Auch beim gängigen Pop schneidet das Ceres 500 gut ab.Liebhaber härterer Gangarten aus der Rock oder elektronischen Musik werden den Bass vermissen.
Die Lautstärkeregelung an der im Kabel integrierten Soundkarte funktioniert einwandfrei.
Die helle LED-Anzeige für den Status des Mikrofons umgeht das bekannte vergessen der Reaktivierung des Headsets im Teamspeak.

Tragekomfort

Die Stoffpolster (Kunstfaser) der Ohrkissen treffen eher meinen Geschmack als das Kunstleder Pendant. Auch meine Prince-Charles-Ohren finden unter dem Ceres Platz.
In wärmeren Gefilden und selbst im Hamburger Sommer ist das Gefühl sehr angenehm.
Für Brillenträger, mich eingeschlossen, ist der erzeugte Druck des Bügels unauffällig. Trotz der Brillenbügel und mehreren Stunden Multimedia wird das tragen nicht störend.
Leicht zu verstellen, und damit Komfortabel für nahezu jede Kopfgröße, legt der Bügel seine letzte und wichtige Eigenschaft offen.
Im Falle einer Pause und dem Umhängen des Headsets um den Hals, lassen sich die Ohrmuscheln um 90° drehen und geben genug Platz und Luft zum Atmen.
Mein altes Headset darf sich diese Eigenschaft gern abschauen.
Weiter sehr erwähnenswert ist das komplett Faltbare Design welches dem Transport zur nächsten LAN sehr dienlich ist.

Anbindung / Anschluss


kabel.JPG

Für die Nutzung am PC kann es kaum einfacher sein. USB-Kabel in den USB-Port, fertig.
Das 3m lange Kabel ist äußerst praktisch, mein Kabelmanagement des Schreibtisches benötigt mehr als 2m.
Windows installiert das Plug and Play Gerät als USB-Headset und auf geht es in die Schlacht.
Für den Anschluss an Konsolen ist dann doch ein Blick auf den Quick Start Guide ratsam. Alle benötigten Kabel werden von Cooler Master mitgeliefert.
Im Anhang findet Ihr einen Scan des Guides, denn meine Variante passt eventuell nicht zu eurer Konfiguration.

CCI16042014_00000.jpg CCI16042014_00001.jpg

Sprachqualität

Die Lautstärke des Omni-Direktionalen Mikrofons lässt sich mithilfe der integrierten Soundkarte regulieren.
Die Sprachqualität ,basierend u.a. auf der Resonanz von Arbeitskollegen denen meine Stimme bekannt ist, wird als klar tetoliert.
Jedoch auch dort fehlt es dem Ceres etwas an Tiefe. Meine leicht basslastige Stimme wird leicht gedämpft, tiefe Frequenzen werden nicht registriert.
Dies scheint am der Aufnahmefrequenzbereich zu liegen. Ich wurde aber zu jeder Zeit verstanden,
keine Abbrüche oder Knarzgeräusche beim Bewegen des Headsets waren zu verzeichnen. Die Rauschunterdrückung waltet Ihres Amtes.
Das gleiche Verhalten war an der PS3 zu beobachten.

Zusammenfassung und Fazit

Die mittlere Dämpfung der Umgebungsgeräusche entspricht nicht ganz meinen
persönlichen Anforderungen. Mir ist bewusst dass es sich um ein halboffenes Headset handelt, subjektiver Eindruck ist dennoch subjektiv.
Nutzer, die ihre Umgebung wahrnehmen müssen (Familienväter z.B.) wissen diese Bauweise zu schätzen. Auch auf LAN-Partys ohne Kommunikation
über einen Server (nur innerhalb des Raums) ist es weitaus angenehmer wenn der Partner sofort auf mich reagiert.
Schade ist, dass Cooler Master ein perfektes LAN-Party Headset liefert, jedoch keine geeignete Tasche. Ich nutze seitdem die Stofftasche meines Netzteils.

Wer ein günstiges Headset für den Betrieb mit nahezu allen Spaßmaschinen sucht, ist hier gut aufgehoben.
Mir ist Flexibilität bei meiner Hardwaresuche sehr wichtig, ich bleibe beim Ceres.
Cooler Master gibt 2 Jahre Garantie auf dieses Headset der CM Storm Reihe.
Das Ceres 500 ist zum jetzigen Zeitpunkt zwischen 50€ und 60€ zu ergattern.
 
Zuletzt bearbeitet:

TheBadFrag

Lötkolbengott/-göttin
Da wohl nicht alle Leser etwas mit Dezibelwerten bei Geräuschdämpfung anfangen könnten ( 10-20 dB) benenne ich die Dämpfung noch einmal prozentual - maximal 20%.

Das lokalisieren von Gegner in Shootern ist, wie bei Stereosystemen üblich, schwerer als mit 7.1 Systemen. Abhilfe schafft jedoch gut funktionierende Zusatzsoftware die ich nicht nennen möchte *Hust* (Razer Synapse 2.0) *Hust*.
Dies ersetzt kein "echtes" 7.1 , emuliert aber sehr gut durch Frequenzänderung ein solches.
10-20db entspricht 100%-200%. 10db Lautstärkeänderung ist in etwa doppelt so laut für das menschliche Gehör.

Generell kann man Gegner mit Stereokopfhörern besser orten, wenn diese eine gute Abbildung haben. 7.1 Kopfhörer sind der letzte Müll, weil sie nicht funktionieren können. Auf so kurze Distanz zum Ohr ist es ziemlich egal ob der Ton aus einem oder mehreren Schallwandlern kommt.
Diese Razer Software macht nichts weiter als durch Laufzeitänderung dem Audiosignal künstlich Hall hinzuzufügen, was das Gehör als "größeren Raum" warnimmt. Frequenzänderung(Pitch) würde Soldaten wie Mickey Maus oder Cookie Monster klingen lassen. Hat man einen guten Stereokopfhörer, braucht man so ein Gedöns nicht.
 
TE
L

LasstMichArzt

Kabelverknoter(in)
10-20db entspricht 100%-200%. 10db Lautstärkeänderung ist in etwa doppelt so laut für das menschliche Gehör.

Fehlinterpretation meinerseits, gehöre wohl auch zu den o.g. Lesern :D

Generell kann man Gegner mit Stereokopfhörern besser orten, wenn diese eine gute Abbildung haben. 7.1 Kopfhörer sind der letzte Müll, weil sie nicht funktionieren können. Auf so kurze Distanz zum Ohr ist es ziemlich egal ob der Ton aus einem oder mehreren Schallwandlern kommt.

Nenn es Placebo, aber mit 7.1 Headsets kann ich Laufgeräusche (z.B. bei BF4) noch besser orten als mit meinem Fatality von früher.
Gestern bei COD4 ebenfalls festgestellt.

Diese Razer Software macht nichts weiter als durch Laufzeitänderung dem Audiosignal künstlich Hall hinzuzufügen, was das Gehör als "größeren Raum" warnimmt. Frequenzänderung(Pitch) würde Soldaten wie Mickey Maus oder Cookie Monster klingen lassen. Hat man einen guten Stereokopfhörer, braucht man so ein Gedöns nicht.

Okay, danke für die Erklärung :) Habe ich gelöscht, die subjektive Funktion der Software bleibt dennoch bestehen.

Schöne Ostern noch! :daumen:
 
Oben Unten