• Wenn Ihr hier einen Thread erstellt, dann erwartet Euch im Beitragformular eine Vorlage mit notwendigen Grundinformationen, durch die Euch die Community schneller helfen kann. Mehr Informationen dazu findet ihr in diesem Thread.

Upgrade-Zyklen im Kostenvergleich

sitter

Schraubenverwechsler(in)
Hallo liebe PCGH-ler!

Ihr kennt sicher die Fragestellung: Wieviel kostet es mich (pro Monat) abhängig davon, wie oft ich upgrade und wie viel ich jeweils für upgrades ausgebe?
Und: wie wirkt es sich finanziell aus, wenn man häufiger upgraded aber dafür weniger ausgibt vs. seltener upgraden aber dafür richtig in die Vollen gehen.

Upgrade-Zyklen im Kostenvergleich.PNG upgrade beispielPNG.PNG

Aus eigenem Interesse bin ich dem mal nachgegangen. Dazu habe ich eine Restwert-Analyse gemacht - Restwert ist dabei nicht gleichbedeutend mit Wiederverkaufswert, letzterer liegt meist höher. Mir ging es nicht darum, exakte Zahlen zu haben sondern vielmehr ein Gefühl zu bekommen, in welcher Region bewege ich mich je nach Investment-Höhe und -Häufigkeit. Um Werte-Ausreißer zu minimieren ist die Rechnung gemittelt über eine Laufzeit von 20 Jahren - wir gehen mal davon aus dass uns Gaming auch dann noch interessiert :) - und dann runtergebrochen auf die monatlichen Kosten. Das lässt sich dann besser mit vielen anderen alltäglichen Dingen in Relation setzen. Z.b. zahlt man für irgendein Abo vielleicht 50€ im Monat und siehe da, fürs gleiche Geld könnte ich mir einen schicken PC leisten und diesen auch noch alle 3 Jahre upgraden. Also ein paar Abos kündigen und dann her mit der Kiste, am besten mit 0% Finanzierung in genau der Laufzeit, wie ich meine Upgrades plane! Dann muss ich in Zukunft - entsprechende Liquidität vorausgesetzt - auch nicht mehr lange nachdenken. Kaum ist der Rechner abbezahlt, kann der neue angeschafft werden. ;)

Die ganze Rechnung geht allerdings davon aus, dass man die Altgeräte konsequent im Gebrauchtmarkt verscherbelt! Sonst wirds wesentlich teurer. Ebenso berücksichtigt ist die Erstanschaffung - hat man bereits eine olle Kiste die man verscherbeln kann hat man einen leichten Startvorteil.

Die für mich wichtigste Erkenntnis: es macht wenig Sinn, jedes Jahr upzugraden. Ok, dafür hätte ich die Tabelle nicht gebraucht. Aber umso wichtiger: es kostet monatlich nicht sonderlich viel mehr wenn man statt nach 3-4 erst nach 5 Jahren oder später aufrüstet. Wer seinen PC und Games liebt rüstet besser alle 2-3 Jahre auf - auch wenn die Tabelle keine "Zwischenupgrades" aufzeigt, so kann man z.B. bei einem 3-jährigen Upgrade-Zyklus annehmen, dass man 50% der Summe nach 2 und die restlichen 50% nach 3 Jahren einsetzt - so kommt man aufs gleiche Ergebnis.

Lange Rede, kurzer Sinn, hier ist die Excel Tabelle (,xlsx und .ods und für jedermann als .html):
Anhang anzeigen Upgrade-Zyklen im Kostenvergleich.zip

Über Anregungen, Feedback, Korrekturen, eigene Erweiterungen und natürlich wenn es jemandem tatsächlich hilft, in jedem Fall würde ich mich freuen von euch zu hören!
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet:
Interesante Rechnung, habe mir auch oft die Frage gestellt.
Was man vielelich saggen kann man muss schauen für welchen bereich man sich das anschaut.
Bei Produkten mit niedrigem Wertverlust lohnt es mehr glaube ich.
Früher bei Apple mit den iPhone und iPads war das ganz nett, da man das vorige Gerät gut verkaufen konnte.
Dazu kommt der fakt das es ja Konsum ist und man sich nicht nur das neuste holt, sondern dieses dann auch konsumieren kann.
Sprich ich habe einen Mehrwert, an z.b. funktionen der in gewisserweiße einen eventuelen hohen Wert für den einzelnen haben kann.
 
Hallo sitter!

Willkommen im PCGHx-Forum! ;)

Dazu habe ich eine Restwert-Analyse gemacht - Restwert ist dabei nicht gleichbedeutend mit Wiederverkaufswert, letzterer liegt meist höher.
Das stimmt nicht - besonders in der Elektronik gibt es da ganz gravierende Ausreißer.
Wie hast Du Restwert und Wiederverkaufswert berechnet?

Um Werte-Ausreißer zu minimieren ist die Rechnung gemittelt über eine Laufzeit von 20 Jahren - wir gehen mal davon aus dass uns Gaming auch dann noch interessiert :) - und dann runtergebrochen auf die monatlichen Kosten.
Es gibt keinen 20 Jahre alten Spiele-PC, der wäre völlig veraltet und schnarchlangsam.
Ich kenne nur 3 Gebrauchs-PCs, die je so alt geworden sind aus den letzten 38 Jahren.

Die Tabelle bingt für mich persönlich gar nichts, da ich eh im unteren Mittelklassebereich unterwegs bin und meine PCs um die 7 Jahre im Schnitt halten.

Bei Verkauf des Altgerätes bekommt man da nur ein Trostpflästerchen, daß mal so gerade die Versandkosten deckt und vielleicht noch ein Eis.

Die ganze Rechnung geht allerdings davon aus, dass man die Altgeräte konsequent im Gebrauchtmarkt verscherbelt! Sonst wirds wesentlich teurer.
Nein, wenn das Altgerät nur noch das Portogeld wert ist.
 
Zurück