[Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

AW: Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Eigentlich sollte Dir das nicht egal sein, dass du nicht nachvollziehen kannst, was zukünftig im Netz gezeigt werden darf und was nicht??!!
Egal ist mir rein gar nichts. Ich schreie nur nicht im vornherein -Gefahr- wo noch gar keine ist.
Und was passiert wenn man zu schnell und paranoia geladen überreagiert das sieht man ja an der angeblich aus politischen Gründen gesperrten deutschen Wikileak Seite.

-----------

Zitat von SpaM_BoT
Wie, wer und ob diese Liste auf Korrektheit überprüft wird, das entzieht sich meiner Kenntniss. Und deshalb werde ich da auch nicht weiter drauf eingehen.
Fragt doch einfach mal beim BKA oder den Politikern nach..., wenn ihr es unbeding wissen wollt;)
Klar, ich frag auch den Mörder, wen er umgebracht hat und am besten noch nach dem Geständnis :daumen:
Dass Du das ins Lächerliche ziehst war mir schon klar. Was anderes ist von dir auch nicht zu erwarten.
Ohne eine entsprechend neutrale Stelle, besser noch eine Veröffentlichung, ist diese Liste faktisch staatliche Zensur. Wir bewegen uns in Richtung des 3. Reiches und der DDr....
Laut deinen Gedankenzügen wären ja die Länder in denen die Internetsperre gegen KiPo pressent ist schon im 3. Reich bzw. DDR angekommen:what:
Wie sollte denn deiner Meinung nach diese "neutrale" Stelle aussehen, bzw. mit welche Personen sollte sie besetzt sein?
Und das diese Liste nicht veröffentlicht werden sollte, das sollte auch dir klar sein. Oder möchtest du, das Pädophile noch leichter an solch Material gelangen?
 
AW: Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

@ Spam_Bot

Zum einen: Auf dem Weg sein bedeutet nicht, dass man mit dem nächsten Schritt auch da ist. Die Richtung stimmt aber, schau mal nach China-
Kein Politiker würde zugeben, dem Volk eine Zensur zu verpassen, die Grundrechte einzuschränken oder ähnliches. Hier werden schöne Begriffe verwendet und Angst geschürt.

Zum anderen: Warum ist das klar, dass die Liste geheim bleibt? Geheim bedeutet keine Kontrolle und somit können sich auch andere Seiten darunter befinden. Pädophile kennen die Seiten, kennen ihre Quellen und freuen sich über die Sperre, da die Öffentlichkeit anscheinend kein Interesse daran hat, ihr Treiben einzuschränken.
Kein Wunder, dass sich die Opfer verarscht vorkommen---
 
AW: Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Egal ist mir rein gar nichts. Ich schreie nur nicht im vornherein -Gefahr- wo noch gar keine ist.
Und was passiert wenn man zu schnell und paranoia geladen überreagiert das sieht man ja an der angeblich aus politischen Gründen gesperrten deutschen Wikileak Seite.
Das hat nichts mit Paranoia zu tun. Wenn man ersteinmal ein Instrument einführt so liegt es nahe dieses auch für andere Zwecke zu evrwenden. Ein gutes Beispiel dafür sind die automatischen Autobahngebührenstationen, die, so wie es damals hoch und heilig versprochen wurden, nur für LKW´s verwendet werden sollten. Mittlerweile sollen auch PKW´s damit erfasst werden und sie sollen zur Rasterfahndung, zum Zwecke der Terroristenabwehr, eingesetzt werden. Und das konnte man damals auch alles absehen. Oder erklären wir es einfach mal mit dem guten alten Autovergleich. Wer sich einen Ferrari zulegt, der möchte auch einen Ferrari fahren. ;) Spam_Bot, du wirst sehen das es so kommen wird, dass zeigen einfach zu viele Erfahrungen aus der nahen und fernen Vergangheit. Das zu ignorieren und trotz der andauernden Erfahrung so gutgläubig hinzunehmen halte ich für sehr naiv. Mag ja sein das du da an das Gute im Menschen(Politikern) und deren Versprechungen glaubst aber wenn die Indizien so offensichtlich sind(Beispielsweise das die meisten Experten davon ausgehen das diese Maßnahme nichts bringen wird) und dennoch an dieser Maßnahme festgehalten wird, so brauch man doch nur eins und eins zusammen zählen, ohne ein Verschwörungstheoretiker sein zu müssen, um zu den Schluss zu kommen das diese Thematik nur für die Einführung einer solchen Maßnahme als Grundlage für Zensur, angewendet wird.
Und das diese Liste nicht veröffentlicht werden sollte, das sollte auch dir klar sein. Oder möchtest du, das Pädophile noch leichter an solch Material gelangen?
Es muss trotzdem eine rechtsstaatlich/demokratische Kontrollfunktion geben oder soll die Exekutive tun und lassen können was sie will, so wie "damals"?

Wie schon oft geschrieben. Meinetweegen sollen sie ein Instrument einführen, was gegen KiPo hilft, dann aber nur wenn es gesetzlich geregelt wird, wenn man ausschliessen kann das jemals andere Aktivitäten damit ausgeführt werden, wenn es eine bei Bedarf öffentlich einsehbare Kontrollinstanz gibt(indizierte Spiele kann man beispielsweise auch als Liste einsehen um eben kontrollieren zu können ob es gerechtfertigt ist oder nicht), wenn technisch ausgeschlossen werden kann das andere Seiten mit ähnlichen oder gar anderen Inhalten davon betroffen sind und wenn man ersthaft nachweisen kann, dass dieses Instrument "überhaupt2 ernsthaft hilfreich gegen KiPo ist.

Zum einen: Auf dem Weg sein bedeutet nicht, dass man mit dem nächsten Schritt auch da ist. Die Richtung stimmt aber, schau mal nach China-
Kein Politiker würde zugeben, dem Volk eine Zensur zu verpassen, die Grundrechte einzuschränken oder ähnliches. Hier werden schöne Begriffe verwendet und Angst geschürt.

Zum anderen: Warum ist das klar, dass die Liste geheim bleibt? Geheim bedeutet keine Kontrolle und somit können sich auch andere Seiten darunter befinden. Pädophile kennen die Seiten, kennen ihre Quellen und freuen sich über die Sperre, da die Öffentlichkeit anscheinend kein Interesse daran hat, ihr Treiben einzuschränken.
Kein Wunder, dass sich die Opfer verarscht vorkommen---
Genauso ist es!

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Ah, übrigens: Hab grad diesen Link hier in nem Forum gefunden...
Der Text ist relativ lang, lohnt sich aber zu lesen.

Der Brief wurde von einem Insider geschrieben, der erstmal Einblicke in die Szene verschaffen will, dann die technischen Gegebenheiten erläutert und die Frage nach der sexuellen Selbstbestimmung stellt.
Wer oder was sind Opfer, welcher Verdienst steht dahinter und wie trägt die Gesellschaft zur Verschlimmerung der Situation bei?

Interessanterweise werden Fälle angesprochen, so wie in GB: Zwei Jugendliche wurden wegen Kinderpornographie verurteilt, weil sie sich gegenseitig Bilder von sich geschickt hatten...

e:/ ein Auszug: "Kinderpornographie ist DIE WAFFE gegen die es kein Gegenargument geben kann da es ja voellig illegal ist diesbezueglich zu recherchieren, sich zu informieren und sich eine klare Meinung zu bilden. Es kann somit zur Begruendung aller Schandtaten, zur Kuerzung von Buergerrechten und zur Totalueberwachung verwendet werden. Ich vermute sehr stark, dass den entsprechenden Regierungsbeamten laengst der Groschen gefallen ist. Man kann Kinderpornographie gar nicht richtig stoppen und Produzenten oder Betreiber wohl zum umstaendlich zu ermitteln. Also filtert man es weg damit die breite Bevoelkerung glaubt es sei etwas getan worden. Dabei wird die Technologie zur Ueberwachung in Betrieb gesetzt und bald fuer andere Zwecke eingesetzt. Es dauert dann nicht mehr lange bis zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen und Kontrolle von kritischen Ansichten. Die Telekom und Deutsche Bundesbahn lassen ebenfalls gruessen. China ist mir da bald heimlicher als Deutschland. "

Natürlich muss man die Meinung nicht immer ganz teilen, doch denke ich, dass der Kern stimmt.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

@ Spam_Bot

Zum einen: Auf dem Weg sein bedeutet nicht, dass man mit dem nächsten Schritt auch da ist. Die Richtung stimmt aber, schau mal nach China-
Ich zitire mal Wolfgang Bosbach:
Wer jetzt sagt, dass die Sperrung kinderpornografischer Seiten an die Bemühungen der chinesischen Regierung
erinnert, Zensur auszuüben, der hat nichts begriffen.
In China geht es darum, regierungskritische Äußerungen zu verbieten, sodass sich das Ausland nicht über die Verhältnisse
in diesem Land informieren kann. Das ist etwas völlig anderes als die Sperrung kinderpornografischer Seiten, die ohnehin verboten sind.
Hier geht es nur darum, dass wir mittels Technik verhindern, dass Straftaten begangen werden können – nicht mehr und nicht weniger.
Es ist ja nicht so, als sei das alles straflos. Das war schon immer strafbar.
Quelle: http://go.gulli.com/gulli/url/http://www.bundestag.de/bic/plenarprotokolle/pp_pdf/16214.pdf

Kein Politiker würde zugeben, dem Volk eine Zensur zu verpassen, die Grundrechte einzuschränken oder ähnliches. Hier werden schöne Begriffe verwendet und Angst geschürt.
Momentan ist der Gedanke an Zensur und Einschränkung der Grundrechte nur in den Köpfen von Pessimisten und Regierungskritikern.

Angst schüren nur diejenigen die immer und überall gegen alles sind.

--------------

Spam_Bot, du wirst sehen das es so kommen wird, dass zeigen einfach zu viele Erfahrungen aus der nahen und fernen Vergangheit.
Sicherlich werde ich sehen wie es kommen wird. Wenn die Zeit gekommen ist, werde ich mir ein Urteil bilden.

Über den Sinn oder Unsinn der Sperrung von KiPo Seiten kann man sich natürlich streiten.

Was mich aber immer wieder ein wenig in Rage bringt, sind wilde Behauptungen/Vermutungen das man die I-Net Sperren in Deutschland für andere Zwecke missbrauchen will/wird. Wer soetwas behauptet, der solle es auch bitte Beweisen. Kann er es nicht, dann soll er bitte ganz ruhig sein.
 
AW: Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Was mich aber immer wieder ein wenig in Rage bringt, sind wilde Behauptungen/Vermutungen das man die I-Net Sperren in Deutschland für andere Zwecke missbrauchen will/wird. Wer soetwas behauptet, der solle es auch bitte Beweisen. Kann er es nicht, dann soll er bitte ganz ruhig sein.
Welch eine Doppelmoral, schliesslich kannst du auch nicht das Gegenteil beweisen. ;)

Wie ich schon geschrieben habe, wenn es denn nciht so kommt, dann können die Politiker die offenen Fragen doch ausschliessen??!!
Solange dies nicht geschieht, sind Zweifel und ein gesundes Misstrauen nach all den aufgezählten Erfahrungen mehr als angebracht.

MfG
 
AW: Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Dass Du das ins Lächerliche ziehst war mir schon klar. Was anderes ist von dir auch nicht zu erwarten.
Warum ziehe ich es in lächerliche? Das tust du doch bereits:
Fragt doch einfach mal beim BKA oder den Politikern nach..., wenn ihr es unbeding wissen wollt;)
Klar, der Bock zum Gärtner gemacht.

Laut deinen Gedankenzügen wären ja die Länder in denen die Internetsperre gegen KiPo pressent ist schon im 3. Reich bzw. DDR angekommen:what:

Und wenn du mir dann so ein Zitat von einem CDU-Fuzzi hier zitierst, der behauptet, es gäbe in anderen Ländern keine falschen Seiten auf den Listen, dann frage ich mich, warum jemand aus genau diesem Land, sogar noch zuständig für die Liste, das Gegenteil behauptet:
"Selbst der australische "Zensurminister" Stephen Conroy gibt zu, dass mindestens die Haelfte der Seiten auf der geheimen Liste keine Verbindung zu Kinderpornografie haben."
An diesem Zitat sieht man, dass bei diesen Listen der Missbrauch eher der Regelfall als die Ausnahme ist - wie kann so etwas in einem Rechtsstaat sein? Das ist Zensur auf dem Niveau des 3. Reiches, der DDR und China!

Wie sollte denn deiner Meinung nach diese "neutrale" Stelle aussehen, bzw. mit welche Personen sollte sie besetzt sein?
Das ist wieder ein anderer Diskussionspunkt, dennoch kann es nicht sein, dass das BKA Ermittler, Ankläger, Richter, Anwalt und Öffentlichkeit auf einmal ist. JEDER mit einem gewissen rechtsstaatlichen Verständnis MUSS dabei schwere Zweifel haben, denn diese Sperrliste hat offensichtlich überhaupt GAR KEINE gewaltenteilung. NIEMAND kontrolliert das BKA und jegliche Veröffentlich führt automatisch zu einer Strafverfolgung.

Und das diese Liste nicht veröffentlicht werden sollte, das sollte auch dir klar sein. Oder möchtest du, das Pädophile noch leichter an solch Material gelangen?
Phädophile würden dann einfach nicht mehr an das Material kommen, wenn man die Server und Hintermänner ermittelt und nicht einfach ein Tuch drüber hängt.

Mal ein paar Auszüge aus einem interessanten Interview:

Wenn die zu den 1.500 Adressen gehörenden Server in den USA, Holland, Kanada und Deutschland dichtgemacht würden, die derzeit existieren, wären 90 Prozent der weltweit mit einem Browser erreichbaren Kinderpornografie nicht mehr verfügbar.[...] Ich habe ihr eine E-Mail geschrieben, dass es laut der norwegischen Liste einen aktiven Server gibt, der mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,5 Prozent in Deutschland steht, höchstwahrscheinlich in Kiel. Das BKA behauptet, dass es nicht weiß, wo die Server sind. Möglicherweise benutzen die nur Windows und haben keine Ahnung, wie man solche Sperrlisten sachgerecht auswertet.[...]

Bahls: Wir haben ihrem Büro diesen Server in Kiel genannt, auf dem vermutlich 18 kinderpornografische Domains liegen. Wir haben nun darum gebeten, dass diese Domains und der Server sobald wie möglich abgeschaltet werden. Ich habe dem Ministerbüro auch noch einmal am Telefon gesagt, dass ich erwarte, dass dieser Server spätestens Freitagfrüh um 9:30 Uhr nicht mehr erreichbar ist, da ich sonst deutlich meine Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Anliegens von Frau von der Leyen äußern werde.

Zeit Online: Was war die Reaktion?

Bahls: Daraufhin ist meine Nachricht noch einmal an das Ministerbüro zurückgeleitet worden. Die war bereits auf dem Weg in die Unterabteilung für Kinder- und Jugendhilfe. Das müssen Sie sich vorstellen... Ich habe da eine Straftat zur Kenntnis gebracht und sie waren dabei, das einfach nur an das Referat weiterzuleiten. Dabei behaupten sie immer, sie wollten Kinderpornografie im Internet bekämpfen.
Missbrauchsopfer kämpfen gegen Netzsperren - Golem.de

Will da noch ernsthaft jemand behaupten, dass man die Kinderpornographie eindämmen will, wenn man Server (!) mit entsprechendem Material in Deutschland duldet?!?!
 
AW: Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Welch eine Doppelmoral, schliesslich kannst du auch nicht das Gegenteil beweisen. ;)
Ich brauch auch nichts zu beweisen, da es nichts zu beweisen gibt. Denn ich behaupte nicht solch Zeugs.
Beweisen muss derjenige der anderen etwas vorwirft;)

Wie ich schon geschrieben habe, wenn es denn nciht so kommt, dann können die Politiker die offenen Fragen doch ausschliessen??!!
Solange dies nicht geschieht, sind Zweifel und ein gesundes Misstrauen nach all den aufgezählten Erfahrungen mehr als angebracht.
Diese "offenen Fragen" sollten sich erübrigt haben. Und zwar mit diesem Satz im Gesetzesentwurf:
"Es ist sichergestellt, dass keine legalen Angebote auf die Liste gelangen."
Wer genau wissen will wie die Sicherstellung aussieht der sollte sich an die bearbeitende Stelle richten und dort erkundigen.
 
AW: Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Momentan ist der Gedanke an Zensur und Einschränkung der Grundrechte nur in den Köpfen von Pessimisten und Regierungskritikern.

Angst schüren nur diejenigen die immer und überall gegen alles sind.

Immer und überall gegen alles? Schön, dass man immer in die desktruktive Pessimistenecke abgeschoben wird.

Der Mensch sollte doch aus der Geschichte lernen, doch jede Gerneration wiederholt die Fehler der vorhergegangen Generation...
Was hat denn dir die Geschichte mit Tollkolekt und dem tollen Mautsystem gezeigt? Ein Versprechen wurde eiskalt gebrochen und das System anderweitig für die Rasterfandung verwendet---

Tatsächlich kündigten viele Politiker bereits im Zuge der Diskussion über die Internetsperren an, gerne auch politische motivierte Websites oder „Gewalt-Seiten“ auf einer solchen schwarzen Liste zu sehen.



Sicherlich werde ich sehen wie es kommen wird. Wenn die Zeit gekommen ist, werde ich mir ein Urteil bilden.

Dann ist es zu spät, denn bis jetzt wurde alles zweckentfremdet und ausgeweitet. Siehe Mautsystem, siehe Vorratsdatenspeicherung oder die Eliminierung des Bankgeheimnisses.

Über den Sinn oder Unsinn der Sperrung von KiPo Seiten kann man sich natürlich streiten.

Eigentlich nicht, da das System vollkommen nutzlos ist und die Vergewaltigung und Missbrauch auch -und vor allem - in der Familie nicht verhindert, sondern eher verdeckt und ignoriert.

Was mich aber immer wieder ein wenig in Rage bringt, sind wilde Behauptungen/Vermutungen das man die I-Net Sperren in Deutschland für andere Zwecke missbrauchen will/wird. Wer soetwas behauptet, der solle es auch bitte Beweisen. Kann er es nicht, dann soll er bitte ganz ruhig sein.

Es wurde immer ausgetestet, wie weit man im Einzelnen gehen kann, bis die Bevölkerung aufschreit. Die Geschichte ist voll von solchen "Tests", erst recht, wenn man weiter zurückgeht (noch vor die Aussage: "Es beabsichtigt keiner eine Mauer zu errichten").

Siehe dazu die Aussage, auch andere Seiten zu sperren und den Sachverhalt, dass auch schon längst andere Seiten auf den Sperrlisten gelandet sind, die nichts mit Pornographie zu tun haben.4

e:/ Tatsächlich ließen etwa der medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen, und der Justiziar der Union, Günter Krings, bei der Verabschiedung des Eckpunktepapiers durchscheinen, dass die „Freiheit im Cyberspace“ ihre Grenzen habe. Auch Rassismus und Gewaltverherrlichung, Volksverhetzung oder Nazi-Propaganda dürften im Netz nicht geduldet werden, so die beiden Politiker weiter. Nicht zu Unrecht mahnt da wohl der Michael Frenzel, Sprecher von 1&1, an, man öffne mit dem Anliegen möglicherweise „Pandoras Büchse der Internetzensur“.
 
AW: Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Ich brauch auch nichts zu beweisen, da es nichts zu beweisen gibt. Denn ich behaupte nicht solch Zeugs.
Beweisen muss derjenige der anderen etwas vorwirft;)
Weiter unten habe ich deine These widerlegt. ;) Jetzt bist du dran!

Diese "offenen Fragen" sollten sich erübrigt haben. Und zwar mit diesem Satz im Gesetzesentwurf:
"Es ist sichergestellt, dass keine legalen Angebote auf die Liste gelangen."
Wer genau wissen will wie die Sicherstellung aussieht der sollte sich an die bearbeitende Stelle richten und dort erkundigen.
Ach ja?
Wikileaks selbst. Selbst der australische "Zensurminister" Stephen Conroy gibt zu, dass mindestens die Haelfte der Seiten auf der geheimen Liste keine Verbindung zu Kinderpornografie haben.

Des Weiteren, wer bestimmt ob eine Seite legal ist oder nicht, also wie genau soll das entschieden werden, etwa richterlich?

Spam_Bot, du solltest dir dringend mal diesen Artikel durchlesen und anschliessend den Bericht(der vom ZDF stammt) aus meiner Signatur(Der gläserne Deutsche) anschauen und dann können wir uns ja nocheinmal darüber unterhalten ob die dort präsentierten "Fakten" nur Paranoia sind oder nicht. ;)

Außerdem möchte ich dem Punkt "nur legale Inhalte" von der Glaubwürdigkeit das hier entgegenhalten:
"Es verdichten sich die Anzeichen, dass in Deutschland – pikanterweise aber erst nach der Bundestagswahl 2009 – eine Autobahnmaut für Autos eingeführt wird: Wie man hört, soll das praktisch schon ausgemacht sein – gleichgültig wer die nächste Bundesregierung stellt. Ablehnende Äußerungen von Politikern in der Öffentlichkeit sind danach also nur noch Lippenbekenntnisse."

Hoch und heilig wurde versprochen das die Maut und die passenden Gerätschaften nur für LKW´s gebraucht werden. Dieses Beispiel zeigt, ist erstmal ein Instrument geschaffen, wird es auch für andere Zwekce verwendet, egal was zur Einführung behauptet wurde oder nicht.

So, damit wäre deine These widerlegt, nun bist du am Zug. ;)
Am besten wäre natürlich dazu erst einmal die offenstehenden Frage adäquat zu beantworten, womit du mir dann auch meine Theorie widerlegen könntest. ;)

@Kreisverkehr
:daumen:
Tolle Argumente!!
Spam_Bot rein beweisführungstechnisch solltest du endlich mal anfang unseren "Fakten" zu widerlegen andernfalls kann ich langsam deine Haltung auch nicht mehr nachvollziehen und das wäre dann wieder der Punkt wo ich mir vorhin noch überlegt hatte ob man wenn man das nicht sieht einfach zu naiv mit solch einer Thematik umgeht?!

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Des Weiteren, wer bestimmt ob eine Seite legal ist oder nicht, also wie genau soll das entschieden werden, etwa richterlich?
Das entscheidet das BKA, quasi als Gott des deutschen Internets. Wie schnell dann eine BKA-kritische Seite gesperrt ist, kann sich jeder selbst ausmalen. Eine Veröffentlichung dieser illegalen Sperre, würde natürlich sofort zu einer Strafverfolgung führen, denn man veröffentlicht ja die Adresse auf eine illegale Seite. Einfach nur schockierend...
 
AW: Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Das entscheidet das BKA, quasi als Gott des deutschen Internets. Wie schnell dann eine BKA-kritische Seite gesperrt ist, kann sich jeder selbst ausmalen. Eine Veröffentlichung dieser illegalen Sperre, würde natürlich sofort zu einer Strafverfolgung führen, denn man veröffentlicht ja die Adresse auf eine illegale Seite. Einfach nur schockierend...
Genau, dass entbehrt jedem rechtsstaatlichen Grundprinzip, wenn Judikative, Legislative und Executive in einer Behörde vereint sind...^^

MfG
 
AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Man soll angeblich außerordentlich kündigen können, wenn diese Maßnahmen die Nutzung des Internets beeinträchtigen. Also wenn zum Beipsiel legale Seiten, mit ähnlichen Inhalten, auch auf solchen Listen landen.
In den USA soll es jetzt übrigens strafverschärfend(um ca. 25%) wirken, wenn man seine Identität annonymisiert und bei einem Delikt erwischt wird. Grundlage ist dafür der vorhandene Vorsatz.

Proxies bald strafverschärfend?


MfG
 
AW: Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Zitat von SpaM_BoT
Ich brauch auch nichts zu beweisen, da es nichts zu beweisen gibt. Denn ich behaupte nicht solch Zeugs.
Beweisen muss derjenige der anderen etwas vorwirft;)
Weiter unten habe ich deine These widerlegt. ;) Jetzt bist du dran!
Was haben deine "Beiweise" mit der deutschen Internetsperre zu tun? Diese beweisen leider kein Missbrauch der deutschen Internetsperre.
 
AW: Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Was haben deine "Beiweise" mit der deutschen Internetsperre zu tun? Diese beweisen leider kein Missbrauch der deutschen Internetsperre.
Ach Spam_Bot, die Antwort ist aber sehr dürftig, nachdem hier so viele Argumente auf den Tisch gelegt wurden, die eindeutig nahe legen, dass stets unbequeme Instrumente mit massentauglichen Themen eingeführt wurden, sie Terrorverdacht, LKW Maut und nun KiPo und im Nachinein für ihren eigentlichen Bestimmungszweck anderweitig verwendet wurden.

MfG
 
AW: Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Zitat von SpaM_BoT
Was haben deine "Beiweise" mit der deutschen Internetsperre zu tun? Diese beweisen leider kein Missbrauch der deutschen Internetsperre.
Ach Spam_Bot, die Antwort ist aber sehr dürftig, nachdem hier so viele Argumente auf den Tisch gelegt wurden,...
Argumente sind keine Beweise für den angeblichen Missbrauch der Internetsperre in Deutschland.
Schon ein bissle komisch wenn man lauthals Missbrauch schreit dieses aber nicht beweisen kann. Mit Vermutungen und Spekulationen kommt man nicht weit.
 
AW: Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Argumente sind keine Beweise für den angeblichen Missbrauch der Internetsperre in Deutschland.
Schon ein bissle komisch wenn man lauthals Missbrauch schreit dieses aber nicht beweisen kann. Mit Vermutungen und Spekulationen kommt man nicht weit.
Krieg ich noch eine Antwort auf meinen Post, wo auch u.A. genau der Beweis für den Missbrauch der schon vorhandenen Listen drin steht? :)
 
Zurück