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Update für Cyberpunk 2077: Hotfix 1.06 behebt Savegame-Problem

Cook2211

Kokü-Junkie (m/w)
Ich hab nach dem 1. Trailer nichts mehr zu Cyberpunk angeschaut und habe wenn möglich auch jeden Artikel darüber vermieden soweit es möglich war. Ich wollte da möglichst unbefleckt drangehen... weil Cyberpunk = Enough Said für mich.
Ich habe von CP im Vorlauf vor einiger Zelt ebenfalls nur einen einzigen Trailer gesehen. Ansonsten gar nichts. Keine Videos, keine Anspielberichte, nichts. Dementsprechend hatte ich keine Erwartungshaltung. Ich wusste schlicht nicht was mich erwartet, außer natürlich was das Setting angeht.
Nun ist es so, dass ich sehr viel spiele. Und bei all den Spielen die ich spiele und gespielt habe, gab es nur sehr, sehr wenige Ausnahmespiele, die alles wirklich auf den Punkt gebracht haben. Nahezu perfekte Spielbarkeit, gelungene Grafik (muss für mich nicht High-End sein), interessante Charaktere, spannende Story.
Und dahingehend hat sich für mich persönlich eben herausgestellt, dass CP keiner dieser Ausnahmetitel ist, denn es schwächelt einfach in verdammt vielen Punkten. Atmosphäre und Story sind fantastisch, keine Frage. Aber selbst wenn ich Technik und Grafik der Konsolenversion die ich spiele ausklammere, und davon ausgehe, dass Bugs gefixt werden, bleiben noch viele Punkte die mMn mäßig bis schwach sind. Mäßiges Gunplay, schwache Stealth Mechanik, nicht vorhandene Fahrphysik, unrealistisch bis schlecht animierte NPCs und Gegner, überfrachtetes und unübersichtliches Menü, mit belanglosem Openworld-Füllstoff vollgeklatschte Map, relativ nutzloses Char Leveln, Masse an Loot, inkonsistente Openworld, dumme KI.
Es gibt halt Spiele, die viele dieser Dinge besser machen. Ein Spider-Man Miles Morales hat hervorragende Gameplay Mechaniken und bietet deswegen eine nahezu perfekte Spielbarkeit. Was 1st Person Stealth angeht, ist Deus Ex ungeschlagen. Kein Game bietet eine konsistentere und realistischer simulierte Openworld als RDR2, und das zudem ohne die Map so voll zu klatschen.
CDPR hat es leider versäumt aus einem Spiel mit toller Atmosphäre und spannender Story einen absoluten Ausnahmetitel zu machen. Und das ist durchaus schade.
Zwar habe ich definitiv meinen Spaß mit CP, aber es wäre auch noch so viel mehr drin gewesen.

Das alles spiegelt natürlich lediglich meine persönliche Meinung wieder, basierend auf meinen Vorlieben und als allgemein durchaus kritischer Spieler. Es steht selbstverständlich jedem frei, das auch anders zu sehen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Schachmatt123

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Na gott sei dank. Was glaubst du was hier losgewesen wäre wenn die Leute über die Feiertage gezockt hätten aber das Savegame zu groß ist auf der Platte. Das hat uns echt nen Shitstorm bewahrt.

Vor allem die ganzen "Boar ey, da hat man EINMAL ZEIT zum Zocken und dann..:" bleiben uns jetzt erspart.
Wer hätte das gedacht, es soll Menschen geben die tatsächlich Ihre Zeit so planen dass sie unfangreiche Spiele am besten über die Feiertage spielen, vor allem wenn es sich um umfangreiche und komplexe Spiele wie CP handelt. Von wegen Arbeit, Familie und andere Verpflichtungen des täglichen Lebens mit dem Hobby zu vereinbaren.

Und solange es keinen ersichtlichen Grund gibt ihr "Messi" Inventar zu entrümpeln (wir sprechen hier über ein Videospiel, nicht die wirkliche Welt da draußen ...), damit einfach rumrennen. Verschiedene Spielweisen und so, capiche?

Mir wäre lieber, sinnfreie Kommentare wie deiner blieben "uns" erspart.
 

Cook2211

Kokü-Junkie (m/w)
Versprochen hat CDPR mit dem Patch u.a. Folgendes:

„Console-specific

Improved memory management and stability, resulting in fewer crashes.“

Meine bisherige Erfahrung auf der PS5:
Wieder zu viel versprochen, CDPR. CP stürzt bei mir genauso oft ab wie vorher. Gerade 3h gespielt, zweimal ist das Game gecrasht :motz:
 

Bonja_Banana

PC-Selbstbauer(in)
Wer hätte das gedacht, es soll Menschen geben die tatsächlich Ihre Zeit so planen dass sie unfangreiche Spiele am besten über die Feiertage spielen, vor allem wenn es sich um umfangreiche und komplexe Spiele wie CP handelt. Von wegen Arbeit, Familie und andere Verpflichtungen des täglichen Lebens mit dem Hobby zu vereinbaren.
Danke für den Lacher am Morgen. Kannst wohl nicht schlafen und musst hier so einen Quatsch schreiben. Zumal du lachen wirst, aber spielen kannst du unter jeglichen Umständen ob nun dieser Hotfix da ist, oder eben nicht. Insofern war dein Beitrag wesentlich sinnloser als der meinige.
 

Iconoclast

BIOS-Overclocker(in)
Naja, ob es nun lästig war?
Für ein paar Wenige mit "Item-Messi Syndrom" wohl sicherlich, für die meisten Spieler aber wohl ehr nicht.
Zumindest hab ich weder im englischen Bereich, noch im Deutschen viele Kommentare gesehen, von Spielern die damit ein Problem hatten, mich selbst hat es in 95h Spielzeit auch nicht getroffen und loote / crafte ja auch schon sehr fleißig...

Trotzdem natürlich schön für die Betroffenen, das man sich der Sache so schnell angenommen hat und es sogar noch vor Beginn der Feiertage fixen konnte.
Ich sammel in dem Spiel fast nichts und crafte bisher auch wenig bis gar nicht, meine Savegame war trotzdem schon bei knapp 6MB. An die 8MB kommt man auch ohne Messi Syndrom. ;)
 

Ja---sin

Software-Overclocker(in)
Ich habe von CP im Vorlauf vor einiger Zelt ebenfalls nur einen einzigen Trailer gesehen. Ansonsten gar nichts. Keine Videos, keine Anspielberichte, nichts. Dementsprechend hatte ich keine Erwartungshaltung. Ich wusste schlicht nicht was mich erwartet, außer natürlich was das Setting angeht.
Nun ist es so, dass ich sehr viel spiele. Und bei all den Spielen die ich spiele und gespielt habe, gab es nur sehr, sehr wenige Ausnahmespiele, die alles wirklich auf den Punkt gebracht haben. Nahezu perfekte Spielbarkeit, gelungene Grafik (muss für mich nicht High-End sein), interessante Charaktere, spannende Story.
Und dahingehend hat sich für mich persönlich eben herausgestellt, dass CP keiner dieser Ausnahmetitel ist, denn es schwächelt einfach in verdammt vielen Punkten. Atmosphäre und Story sind fantastisch, keine Frage. Aber selbst wenn ich Technik und Grafik der Konsolenversion die ich spiele ausklammere, und davon ausgehe, dass Bugs gefixt werden, bleiben noch viele Punkte die mMn mäßig bis schwach sind. Mäßiges Gunplay, schwache Stealth Mechanik, nicht vorhandene Fahrphysik, unrealistisch bis schlecht animierte NPCs und Gegner, überfrachtetes und unübersichtliches Menü, mit belanglosem Openworld-Füllstoff vollgeklatschte Map, relativ nutzloses Char Leveln, Masse an Loot, inkonsistente Openworld, dumme KI.
Es gibt halt Spiele, die viele dieser Dinge besser machen. Ein Spider-Man Miles Morales hat hervorragende Gameplay Mechaniken und bietet deswegen eine nahezu perfekte Spielbarkeit. Was 1st Person Stealth angeht, ist Deus Ex ungeschlagen. Kein Game bietet eine konsistentere und realistischer simulierte Openworld als RDR2, und das zudem ohne die Map so voll zu klatschen.
CDPR hat es leider versäumt aus einem Spiel mit toller Atmosphäre und spannender Story einen absoluten Ausnahmetitel zu machen. Und das ist durchaus schade.
Zwar habe ich definitiv meinen Spaß mit CP, aber es wäre auch noch so viel mehr drin gewesen.

Das alles spiegelt natürlich lediglich meine persönliche Meinung wieder, basierend auf meinen Vorlieben und als allgemein durchaus kritischer Spieler. Es steht selbstverständlich jedem frei, das auch anders zu sehen.
Perfekt zusammengefasst! Spiegelt exakt meine Meinung wieder (wie so oft bei deinen Beiträgen, Cook2211).
Aber hoffen wir mal, dass CDProjekt das Spiel über Jahre hinweg perfekt patched. Ist zwar trotzdem schade, weil der erste Eindruck sehr lange nachhallen kann, aber evtl. ist das Spiel in 1-2 Jahren in vielen Belangen glatt geschliffen, sodass der 2. Durchgang viel besser sein wird.
 

Mahoy

Volt-Modder(in)
Ja. Ich hab auch bereits "Abnutzungserscheinungen".
Vor allem halt wegen der Welt, die zwar sehr voll ist, aber auch ziemlich "dumm agierend".
Man spürt förmlich, dass das nur Zeug zum füllen ist. Dass es irgendwie nicht fertig gemacht wurde und eher eine Basis zum ausbauen.
Da hätte wesentlich mehr raus werden können und vielleicht wird es das noch.

Genau darauf hoffe ich auch. Ich finde es gut, dass sich CDPR recht schnell um die technischen Probleme und Glitches in der Questabfolge kümmert, aber dadurch ändert sich leider nicht daran, dass CP2077 im Grunde eine Open World ist, in der eigentlich nur das (halbwegs) fertiggestellt wurde, was man für die Mainquest und einige größere Nebenquest-Reihen zwingend berühren muss.

Das fühlt sich manchmal so an, als würde man in einem Schlauchlevel-Spiel aus dem eigentlich begehbaren Bereich glitchen und in Bereiche kommen, die zwar visuell gestaltet wurden, weil man sie aus dem Schlauch heraus sehen kann, aber bei denen nicht vorgesehen ist, dass man damit interagiert.

Ich bin aber zuversichtlich, dass es noch wird. Ich pausiere jetzt erst einmal und warte ab.

(Kann mich erinnern, das es mir schon damals bei Skyrim so ging, dass ich nach dem ersten Anspielen erst einmal ein halbes Jahr gewartet habe, bis ich das Spiel wieder anfasste. Ich spiele es bis heute. Da gab es übrigens auch große Savegames; 8 MByte ist da gar nix, die überscheitet man ggf. schon nach dem Prolog.)
 

Cook2211

Kokü-Junkie (m/w)
Genau darauf hoffe ich auch. Ich finde es gut, dass sich CDPR recht schnell um die technischen Probleme und Glitches in der Questabfolge kümmert, aber dadurch ändert sich leider nicht daran, dass CP2077 im Grunde eine Open World ist, in der eigentlich nur das (halbwegs) fertiggestellt wurde, was man für die Mainquest und einige größere Nebenquest-Reihen zwingend berühren muss. Das fühlt sich manchmal so an, als würde man in einem Schlauchlevel-Spiel aus dem eigentlich begehbaren Bereich glitchen und in Bereiche kommen, die zwar visuell gestaltet wurden, weil man sie aus dem Schlauch heraus sehen kann, aber bei denen nicht vorgesehen ist, dass man damit interagiert.
Mein "Problem" mit der Openworld von CP ist Folgendes:

Ich habe alle großen Openworld Games der letzten Jahre gespielt. Ich finde diese Gattung immer äußerst faszinierend. Aber die Erde hat sich weitergedreht, und es ist viel Wasser den Rhein hinuntergeflossen, seitdem ich z.B. 2007 auf der PS3 Assassin's Creed gespielt habe. Openworld Games haben sich weiterentwickelt. Die Welten sind konsistenter, glaubwürdiger und interaktiver geworden.
Cyberpunk hingegen kommt mir diesbezüglich eher vor wie ein Rückschritt in uralte Zeiten. Nicht nur Last Gen, sondern Last-Last-Gen. Die Interaktion zwischen Spieler und Welt wirkt unausgegoren, die Reaktionen von NPCs auf den Spieler sind teilweise regelrecht lächerlich und alles wirkt so, als bewegte man sich tatsächlich nur durch eine unglaubwürdige Kulisse.
Dass sich z.B. Autos immer wieder vor den Augen des Spielers in Luft auflösen, sorgt weder für Immersion, noch für Glaubwürdigkeit der simulierten Welt. Eine Unart, die man Anno 2020 eigentlich nicht mehr in einem Openworld Game zu sehen bekommen sollte.
Gerade noch habe ich eine Mission gespielt, in der ich mir mit einer Art Panzer den Weg freischießen musste. Die Gegner und deren Fahrzeuge konnte ich mühelose erledigen und zerstören. Trucks am Straßenrand erlitten jedoch durch mein großkalibriges Geschütz nicht einen Kratzer und eine Wellblechhütte erwies sich als so stabil, als wäre sie aus meterdickem Stahlbeton gebaut. Nicht gerade eine realistische Darstellung einer Action Sequenz, die zudem die teils nicht vorhandene Physik des Spiels aufzeigt.

Nun wird Cyberpunk gerne als "Next Gen PC Spiel" tituliert, und was den Detailreichtum der Grafik und Raytracing angeht, mag das durchaus stimmen. Next Gen hätte aber auch heißen können, eine konsistente Openworld mit glaubhafter und realistischer Interaktion des Spielers mit der Welt zu erschaffen. Aber was das angeht versagt CP mMn bisher recht kläglich.
 
Zuletzt bearbeitet:

Mahoy

Volt-Modder(in)
Mein "Problem" mit der Openworld von CP ist Folgendes:
Absolute Zustimmung. Und die Liste der Beispiele ließe sich noch lange fortsetzen.

Nehmen wir dein Beispiel mit der "Panzerstrecke": Ich erwarte ja gar nicht, dass in einer OpenWorld alles zerstörbar sein und sich in physikalisch korrekt wegfliegende Trümmer auflöst. Es geht auch ein paar Stufen niedriger.
Es geht sogar auch ganz ohne - aber dann erwarte ich bei so einer Sequenz, dass das Leveldesign die Unzulänglichkeiten kaschiert. Dann muss das Ganze eben auf einer Industriestraße mit solider Bebauung runterherum stattfinden, mit wenig abgestellten Fahrzeugen, die dann auch spektakulär explodieren können und ansonsten zerspringenden Fensterscheiben und Ähnlichem, was einem auch ohne komplette Einebnung destruktive Wucht erzeugt.

Oder eben im Kleinen: Wenn ich irgendwo gegen die Kulisse schlage, dann erwarte ich nicht, dass NPCs die Flucht ergreifen. Das müsste - ggf. je nach Stadtviertel - komplett ignoriert oder mit Unmut oder sogar (Wegen Cyperpunk und so ...) mit Beifall kommentiert werden. Wenn ich etwas zerstöre, das jemanden gehört, erwarte ich eine angemessene verbale oder eben physische Reaktion. Wenn ich eine Person mit Fäusten attackiere, erwarte ich, dass normale Leute flüchten oder sich einigeln, während Bruiser zum Gegenangriff starten, Rush-Hour-Rambos ihre Waffen ziehen und - falls in der Nähe patrouillierend (Nicht aus dem Nichts materialisierend!) die Ordnungsmacht auftaucht.

Generell ist alles viel zu viel Kosmetik. Da laufen auf der Straße bis zum Haaransatz modifizierte Gestalten herum, die sich aber gar nicht so verhalten, als hätten sie leistungssteigernde Implantate, die man in bestimmten Situationen auch einsetzen kann.
Gleichzeitig ist da viel zu wenig Punk im Cyber, wenn alle NPCs auf Gewalt und Verbrechen - die ja Teil der Spielwelt sein sollten - reagieren wie Senioren auf Shoppingtour, die angepöbelt werden. Statt als Wolf unter Wölfen (oder bissigen Hunden) fühlt man sich da eher wie ein Wolf unter Schafen - auf Valium.
Ich möchte aber überrascht werden, wenn ich beispielsweise einen einen (scheinbaren) Normalo attackiere. Vielleicht ist es ja wirklich nur ein Blue-Collar-Sklave, der sich dann ins Hemd macht. Vielleicht ist es aber auch ein versteckt gemoddete Kampfmaschine, ein Cop im Zivil, ein Söldner, Veteran und/oder Angehöriger irgend eines privaten Sicherheitsdienstes.

Apropos private Sicherheitsdienste: Sollten die in einem Cyberpunk-Setting nicht klar überrepräsentiert und die Staatsgewalt zum Strafzettelverteiler und Hinterher-Aufräumer degradiert sein? In mindestens drei Vierteln der Stadt müssten, wenn ich irgendwo Stunk mache, Privatbullen des jeweiligen Konzerns aufkreuzen, dessen Kreise ich damit gerade störe, und den ebenfalls dazukommenden regulären Cops von oben herab erklären, es wäre alles unter Kontrolle. Wenn ich mich nur der Ruhestörung oder Sachbeschädigung schuldig gemacht habe, überlassen sie die Sache und mich vielleicht den Cops - wenn es Assets des Konzerns berührt, wohl eher nicht.

Generell sollte Korruption die Regel sein.
Ich habe jemanden umgenietet und die Jungs in Blau haben mich am Tatort erspäht oder gar aufgegriffen? Kein Problem, für den richtigen Betrag war ich nie am Tatort und/oder es war sogar nur ein ganz besonders brutaler Selbstmord mit 35 Einschusslöchern. Oder es wird generell weggesehen, wenn der Auftraggeber jemand ist, mit dem man es sich nicht verscherzen will.
Zum Ausgleich wird man eben unter umgekehrten Vorzeichen auch mal zum Sündenbock erklärt, obwohl man gar nichts verbrochen hat, aber ein Täter benötigt wird. Und/oder hat die komplette Kumpelage des Getöteten an den Hacken, die Vergeltung wollen. Oder man ist ein Kopfgeld wert und muss mit Angreifern rechnen, die mit der eigentlichen Sache gar nichts zu tun haben, aber Kasse machen möchten.

CP2077 wirkt in den öffentlichen Bereichen weniger wie eine dystopische Metropole, als vielmehr wie Köln zum Karneval mit thematisch verkleideten Jecken; dieses Jahr unter dem Motto "Lieber Science Fiction als gar kein Sex". - Helau!
 

FetterKasten

Software-Overclocker(in)
An Nebenmissionen spiele ich in CP nur noch diejenigen, die sich aus den Hauptquests ableiten, z.B. die Judy oder Panam Questreihen. Den Rest erspare ich mir.

Ich kann nur jedem raten, alle Nebenquests zu machen, sonst verpasst man wesentlich spannende Inhalte des Spiels. Ich sag nur zb. die Bürgermeistermission usw.

Alle diese blauen Events durchzuführen, das tu ich mir auch nicht an.
Die Aufträge aber, selbst dort findet man manchmal ganz spannende Sachen, sind aber auch in der ganzen Welt verteilt.

Das ist eben open world typisch: Je mehr man macht, desto mehr wird man mit versteckten geilen Locations oder kleine Stories belohnt. Vorhin zb nen versteckten Rave Club gefunden, da gabs nichtmal ne Mission dazu.

Ich persönlich bin übrigens sehr oft stealth und mit Quickhacks vorgegangen und hab dann meist nur noch die letzten Gegner mit Waffen ausgeschaltet.
Man muss aber eben die richtigen Skills freischalten und ein passendes Cyberdeck haben. Zb. Synapsenburnout hab ich meist genutzt oder mich in Kamerasystem reingehackt.
Man muss eben logisch spielen und darauf hinarbeiten. Wenn man diese Fähigkeiten nicht entwickelt, sind sie einfach zu doof.

Ich glaub das Hauptproblem ist, dass viele Spieler einfach zu ungeduldig sind und damit Teile des Kerns des Spiels komplett verpassen.
 

Mahoy

Volt-Modder(in)
Ich glaub das Hauptproblem ist, dass viele Spieler einfach zu ungeduldig sind und damit Teile des Kerns des Spiels komplett verpassen.
Ich spiele auch eher stealth- und infiltrationslastig (Cyber Ninja). Dummerweise ändert der Playstyle nichts an den o.g. Schwächen: Auch wenn ich mich durchpirsche, bleibt die Welt statisch, die Reaktionen von NPCs überwiegend implausibel und so weiter und so fort ...
 

Quake2008

BIOS-Overclocker(in)
Eine Stunde bis jetzt gespielt, wollte eigentlich warten, aber für 35 EUR egal. Bis jetzt keine Fehler oder Bugs gefunden. AMD 2700, 32GB Ram zurzeit noch 5500XT schlagen sich gut läuft selbst auf High. Mittel macht mehr Spass, leider sieht man die FPS nicht. Bis jetzt gefällt mir das Setting und die Story ganz gut. Bin aber acuh Deus Ex Fan. liebe diese Fture Settings genauso wie Apokaliptische.
 

Der_Micha300

Komplett-PC-Käufer(in)
So unterschiedlich können Geschmäcker halt sein. Ich habe The Witcher 3 mit allen Addons zwei mal durchgesuchtet. Bei Cyberpunk will der Funken irgendwie nicht überspringen - die Atmosphäre ist toll definitiv, Gunplay wird zwar oft kritisert macht mir jedoch Spaß, Main-Story ist auch definitiv auf hohem Niveau bisher.

Aber irgendwie ist das Spiel zu voll. Extrem voll. Das Menü ist zu überladen. Der Loot erschlägt einen. Die Map ist so extrem überladen wie lange nicht mehr in ner Openworld. Erinnert mich sehr an AC Unity. Nebenmissionen waren bisher im ersten Gebiet sehr belanglos und immer nach Prinzip geh nach X, töte Y - fertig.
Selten dass man auf Charaktere trifft mit einer Story die mitzieht, in nem ganz organisch eingebundenen Event in der Welt. Und genau da hat es im Vergleich zu The Witcher 3 einen deutlichen Rückgang gemacht. The Witcher 3 hatte damals genau da - im Erzählen von Nebenstorys - extrem geglänzt und Maßstäbe gesetzt. Ubisoft versuchte sich seitdem von ihrer eigenen Formel zu trennen, und nahm sich insbesondere im Aufbau der Nebenmissionen ein Vorbild an The Witcher. Das Ergebnis davon sind Origins, Odyssey und Valhalla. Deswegen kommt mir diese extrem vollgepackte Cyberpunk Open World mit 1 Million ? und 90% total stupiden Nebenmissionen als ein großer Rückschritt zu The Witcher 3 vor. Bei mir machen sich jedenfalls schon Ermüdungserscheinungen sichtbar und ich habe kein Bock mehr auf Beschäftigungstherapie in ner Open World. Spiele seitdem einfach nur die Mainquest, dann geht's.

Wenn du noch im Prolog bist, dann wundert es mich, dass du so über die Nebenmission denkst, aber du kannst mir glauben, dass sich die Nebenmissionen nahtlos an den Hauptmissionen einfügen. Man muss auch mal dem ganzen eine Chance geben. Das was Witcher 3 an Nebenmissionen hatte, macht Cyberpunk tausendmal besser. (dies ist meine Meinung)

Es gibt Nebenmissionen die einem zum nachdenken anregen, Nebenmissionen die irgendwie einen trollen, aber auch Nebenmissionen, die sich wie ein Politikthriller anfühlen. Man muss halt nur den Prolog abgeschlossen haben. Den größten Fehler den man machen kann ist, sich nur auf die Hauptmissionen zu konzentrieren. Denn dadurch verpasst man echt sehr, sehr, sehr viel.

Man muss es halt erstmal aus dem Prolog schaffen. Und kleiner Tipp. Wie mehr Nebenmissionen du machst, desto besser werden die auch. Denn durch jede Nebenmission steigern sich deine Streedpunkte. Wie höher die sind, desto besser die Aufträge und desto besser werden auch die Nebenmissionen. Wenn dich mal ein Fixer anruft, dann macht diese Mission ruhig. Denn meisten verbirgt sich dahinter ein größerer Plott. :)
 
Zuletzt bearbeitet:

Ja---sin

Software-Overclocker(in)
Man muss auch mal dem ganzen eine Chance geben. Das was Witcher 3 an Nebenmissionen hatte, macht Cyberpunk tausendmal besser.
Hatte ich heute ehrlich gesagt vor, nachdem jetzt einige hier schrieben, dass es besser wird in den Nebenmissionen. Und was passiert, mir stürzte der Rechner eben ab in der Barry-Sidequest und geht seitdem nicht mehr an :o

Hab schon ein Thread dazu aufgemacht. ************, Cyberpunk 2077 hat meinen Rechner kaputt gemacht, ich sollte auch CDProjekt verklagen :ugly:
 

Cook2211

Kokü-Junkie (m/w)
Ich kann nur jedem raten, alle Nebenquests zu machen, sonst verpasst man wesentlich spannende Inhalte des Spiels. Ich sag nur zb. die Bürgermeistermission usw.

Alle diese blauen Events durchzuführen, das tu ich mir auch nicht an.
Die Aufträge aber, selbst dort findet man manchmal ganz spannende Sachen, sind aber auch in der ganzen Welt verteilt.

Das ist eben open world typisch: Je mehr man macht, desto mehr wird man mit versteckten geilen Locations oder kleine Stories belohnt. Vorhin zb nen versteckten Rave Club gefunden, da gabs nichtmal ne Mission dazu.
Ich erkläre meine Einstellung zu CP mal anhand einer exemplarischen Mission:

Die erste Nebenmission, die ich nach dem Prolog gespielt habe, war die Delamain Questreihe. Alle dazugehörigen Quests fand ich vor allem zunächst mal nervig. Die haben mir nicht wirklich Spaß gemacht.
Im Laufe dieser Quests kam eine Situation, in der man von mehreren Gegnern angegriffen wird, während gleichzeitig auch etliche unbeteiligte NPCs herumliefen. Da mein Level noch relativ niedrig war und meine Waffen noch schwach waren, brauchte ich (ohne zu übertreiben) hunderte Schuss, um ca. 5 (!) Gegner zu erledigen. Das könnte man damit erklären, dass deren Körper und Geist vermutlich gepimpt waren. Schön und gut. Die unbeteiligten NPCs (deren Körper und Geist ebenfalls gepimpt sein dürften) wurden jedoch schon von einer einzigen Kugel zu Boden gerissen, was umgehend die Polizei auf den Plan rief.
Alle NPC-Passanten in CP sind so unglaublich dumme empfindliche Schäfchen, und das in einer angeblich so gefährlichen Stadt wie Night City. Das ist einfach so wahnsinnig inkonsistent und unrealistisch umgesetzt, und alleine dieser Umstand sorgt schon dafür, dass meine Motivation solche Missionen zu spielen und Night City zu erkunden, sinkt.
Folgendes geschah im Zuge der angesprochenen Action-Sequenz:
Eine Leiche ging so zu Boden wie auf den Screenshot zu sehen:

Cyberpunk 2077_20201221144949.jpg

Unglaublich oft im Spiel passieren skurrile Dinge mit leblosen Körpern. Der Typ auf dem Bild hat das Bein in der Luft, andere liegen halb in Kommoden, in Wänden, in geschlossenen Türen. Auch das ist einfach nur schlecht und fehlerhaft umgesetzt.
Zoomt man in das Bild hinein, dann sieht, wie die dummen NPC-Schäfchen aus Angst vor der bösen, bösen Schießerei herumkauern. Das ist okay. Nur tun sie das noch minutenlang. Keines der Schäfchen kommt mal auf die Idee wegzulaufen oder wieder aufzustehen, selbst nachdem die Schießerei lange zu Ende ist. Sie verharren einfach weiter in der Position. Hinter mir allerdings, und wesentlich näher an der Schießerei, spielt ein Typ Gitarre und tut so, als sei gar nichts geschehen. Während der gesamten Schießerei hat er auf seiner Gitarre geklimpert, selbst als Kugeln neben ihm und in ihm einschlugen. Keine Reaktion.
Cyberpunk 2077_20201221144917.jpg


Dann geschieht es immer wieder, dass ich nach einer Mission irgendwo im abgelegenen Nirgendwo stehe, ich mein Fahrzeug rufen möchte - und das nicht geht. Entweder kann ich das Fahrzeug gar nicht erst rufen, oder es kommt schlicht nicht an, sodass ich mir erstmal per pedes ein Fahrzeug suchen muss, oder wenn ich Glück habe, irgendwann doch mein Fahrzeug rufen kann. Nervig!

All diese Dinge sind mein Problem mit Cyberpunk, dem Spielen von Nebenmission und dem Erkunden der Stadt. Die NPCs sind so unglaublich dumm, Gegner sind unglaublich dumm, die Openworld zeigt sich immer wieder als sehr inkonsistent und unrealistisch umgesetzt, teils auf auf einem Niveau von vor über 10 Jahren. Ich habe schlichtweg keine Lust eine Stadt/Openworld zu erkunden, deren Unzulänglichkeiten und Unfertigkeiten mir an jeder Ecke ins Auge springen.
Unabhängig davon, habe ich bisher nach rund 40h im Spiel nicht eine einzige für mich coole Location entdeckt. Auch das senkt meine Motivation auf Erkundungstour zu gehen.

Die Qualität der Nebenmissionen schwankt erheblich von nervig (Delamain) bis gut (Panam). Aber für solche Wundertüten ist mir dann doch meine Zeit zu schade, zumal die Qualität der Simulation der Openworld wie beschrieben, einfach nicht gut ist. Deswegen spare ich mir diese mittlerweile lieber.

Ich persönlich bin übrigens sehr oft stealth und mit Quickhacks vorgegangen und hab dann meist nur noch die letzten Gegner mit Waffen ausgeschaltet.
Man muss aber eben die richtigen Skills freischalten und ein passendes Cyberdeck haben. Zb. Synapsenburnout hab ich meist genutzt oder mich in Kamerasystem reingehackt.
Man muss eben logisch spielen und darauf hinarbeiten. Wenn man diese Fähigkeiten nicht entwickelt, sind sie einfach zu doof.

Mein Problem ist die Stealth Mechanik als solches.
Eine gute Stealth Mechanik basiert immer auch auf einem guten Deckungssystem. In einem Deus Ex HR schmiegt man sich nah an Deckungsobjekte, sodass Gegner einen überhaupt nicht erspähen können und man kann per Knopfdruck schnell und elegant von Deckung zu Deckung huschen, um sich so an Gegner heranzupirschen. In CP ist das jedoch einfach nur lahm umgesetzt. Sich an Deckungsobjekte heranzuschmiegen geht gar nicht, und auch einen schnellen Deckungswechsel bietet CP in der Form nicht an. Gegner von hinten zu greifen funktioniert nur wenn man direkt hinter ihnen steht. Sich einen Gegner aus der Deckung heraus von der Seite zu greifen funktioniert gar nicht.
Drückt man hinter einem Feind die Greifen-Taste, dann nimmt das Spiel sich 1-2 Gedenksekunden, anschließend darf man zwischen lethal und non-lethal wählen, der Gegner geht zu Boden, liegt gerne mal halb in Kisten, geschlossenen Türen, Wänden, um ihn aufzuheben, muss man wieder in einer bestimmten Position stehen, sonst bekommt man das Aufheben-Icon nicht angezeigt. Das alles ist sooooo hakelig, umständlich und lahm umgesetzt.
Die Gegner sind und bleiben einfach nur dumm und stellen keine große Herausforderung dar. Dass es in einem Cyperpunk Spiel mit all den biotechnischen Verbesserungen nicht einen Gegnertyp gibt, der über einen thermalen Scanner verfügt, und dem Spieler im Stealth so das Leben schwer macht, muss man nicht verstehen...
Ein weiterer Punkt ist, dass Stealth einem in CP keinerlei Vorteile bringt. Wenn man in anderen Games von Gegnern entdeckt wird, dann geht der Alarm und es kommt Verstärkung. Oder man wird zur Fahndung ausgeschrieben und muss sein Kopfgeld oder den Fahndungslevel später erstmal wieder loswerden. In CP: Beides Fehlanzeige. Egal ob Sam Fisher oder Rambo: Es macht keinen Unterschied.
Zudem kann man den Alarmlevel in CP nicht mehr senken. Selbst wenn man den Ball flach hält und sich versteckt, bleiben die Gegner dauerhaft alarmiert. Auch das ist mMn unrealistisch, denn irgendwann, wenn sich der Spieler ruhig verhält, sollten sich auch die Gegner wieder beruhigen. Tun sie aber nicht.

Zusammengefasst: Das Stealth Gameplay von CP ist einfach nur wahnsinnig schwach umgesetzt und strotzt vor spielerischen Unzulänglichkeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:

D0pefish

Software-Overclocker(in)
Hm. Ich fand das Schleichen und die Fahrzeugbedienung bisher sehr gut umgesetzt. Bin vom Camper, der 15 Minuten lang drei Gegner tothackt zum leichtsinnigen Berserker, der mit einer nichttödlichen Schlagwaffe mal eben im Vorbeisausen einen Gangkleinkrieg mit 20 Gegnern befriedet mutiert. Das regelmäßig anzutreffende Glitching von Gegenständen müssen sie noch in den Griff bekommen. Auch haben manche Areale unscharfe Bodentexturen, man kann ab und zu Autowracks mit anderen Fahrzeugen in zwei Teile zerschieben u.s.w.. Da gab es aber schon Schlimmeres.
Es mag am Spielfortschritt liegen aber seit Patch 1.06 hängen Gegner regelmäßig in einer Laberschleife, wo sie vorher eher leise vorgingen und nur einmal ihre Verbalprovokationen vom Stapel ließen. Schade.
 

FetterKasten

Software-Overclocker(in)
die Delamain Questreihe. Alle dazugehörigen Quests fand ich vor allem zunächst mal nervig.
Die Delamain Quests, sind echt witzige Nebenquests. Wenn dir das nicht gefallen hat, dann tuts mir leid. Liegt wohl eher an deinem Geschmack.
Vor allem gibts da auch einen Bezug zur Haupstory, mit den "Kinder-KIs", welche selbst Leben entwickelt haben und man nun entscheiden muss, was mit ihnen passiert. In Sachen, was ist eigtl. Bewusstsein oder eine Seele, sehr spannend. Auch ist Delamain eine freie KI, die es vor die Blackwall geschafft hat.

brauchte ich (ohne zu übertreiben) hunderte Schuss, um ca. 5 (!) Gegner zu erledigen.
Das ist nunmal der Kern eines RPGs. Man ist am Anfang schwach und trifft auf extrem starke Gegner. Muss man sich über die Zeit erarbeiten.

Dass es in einem Cyperpunk Spiel mit all den biotechnischen Verbesserungen nicht einen Gegnertyp gibt, der über einen thermalen Scanner verfügt, und dem Spieler im Stealth so das Leben schwer macht, muss man nicht verstehen...
Es gibt Gegner, die erhacken sich deine Standortposition.

Selbst wenn man den Ball flach hält und sich versteckt, bleiben die Gegner dauerhaft alarmiert. Auch das ist mMn unrealistisch, denn irgendwann, wenn sich der Spieler ruhig verhält, sollten sich auch die Gegner wieder beruhigen. Tun sie aber nicht.
Es ist natürlich realistischer, wenn die Gegner alamiert bleiben und den Eindringling nicht einfach nach 2 Minuten Ruhe wieder vergessen.


Nach dem, was du schreibst, seh ich eher das Problem bei dir. Du scheinst dir ein Spiel gekauft zu haben, für ein Szenario, was dich nicht interessiert, wo man aber tiefer einsteigen muss und hast ein reines Stealth-Spiel erwartet. Man kann es auf verschiedene Art und Weise spielen, klar geht es dann im Einzelnen nicht so tief vom Gameplay, wie bei anderen Spezialisten.

Dass nun diverse Bugs und Clippingfehler noch existieren, ist nicht von der Hand zu weisen. Dass du dich aber an einem abstehenden Bein so störst, find ich etwas sehr kleinkarriert. Und zum Fahrzeug: Da musst du zur Not eben ein paar mal "v" drücken, dann sollte es maximal 40 Meter von dir entfernt sein.
 
Zuletzt bearbeitet:

Cook2211

Kokü-Junkie (m/w)
Nach dem, was du schreibst, seh ich eher das Problem bei dir.
Nein, das Problem ist ein Spiel, das in vielen Disziplinen im Vergleich zur Konkurrenz äußerst mittelmäßig ist.

Es ist natürlich realistischer, wenn die Gegner alamiert bleiben und den Eindringling nicht einfach nach 2 Minuten Ruhe wieder vergessen.
Das sehe ich anders. Wenn die Gegner das Areal durchsuchen und nichts entdecken, ist es absolut realistisch den Alarm zu beenden.
Wenn die Polizei mit Blaulicht zu einem Einsatz fährt und dort nichts vorfindet, bleiben sie auch nicht auf Daueralarm.
Du scheinst dir ein Spiel gekauft zu haben, für ein Szenario, was dich nicht interessiert
Wo habe ich denn geschrieben, dass mich das Szenario nicht interessiert? Das habe ich nicht mal ansatzweise angedeutet. Das Szenario gefällt mir sehr gut.
und hast ein reines Stealth-Spiel erwartet.
Nein, habe ich nicht. Aber wenn ein Spiel Stealth anbietet, kann ich wohl erwarten, dass es vernünftig umgesetzt wird. Das ist es bei CP aber nicht.
Man kann es auf verschiedene Art und Weise spielen,
Kann man in anderen Games auch, aber die setzen beide Mechaniken (Action oder Stealth) einfach besser um.
Dass du dich aber an einem abstehenden Bein so störst,
Tue ich nicht. Das war lediglich ein Beispiel und nur ein winziger Teil meiner Kritik.
 

FetterKasten

Software-Overclocker(in)
Ist ja auch vollkommen OK, wenn es dir nicht gefällt.
Ich finde nur, gewissen Dinge hören sich ziemlich an den Haaren herbeigezogen an, was für mich in Sachen Spielspaß gar keine negativen Auswirkungen hatte.
 

Cook2211

Kokü-Junkie (m/w)
Und zum Fahrzeug: Da musst du zur Not eben ein paar mal "v" drücken, dann sollte es maximal 40 Meter von dir entfernt sein.
Ich will nicht zur Not ein paar Mal eine Taste drücken, ich will das bei einer teuren AAA Produktion, die zum Vollpreis verkauft wird wenigstens solch absolut simple Mechaniken funktionieren wie sie sollen. Und wenn das Auto Icon rot ist, kann ich die Taste drücken wie ich will - es passiert dann rein gar nichts.
Ist ja auch vollkommen OK, wenn es dir nicht gefällt.
Ich finde nur, gewissen Dinge hören sich ziemlich an den Haaren herbeigezogen an, was für mich in Sachen Spielspaß gar keine negativen Auswirkungen hatte.
Diese Dinge sind nicht an den Haaren herbeigezogen, alles was ich beschrieb basiert auf Fakten.
 
K

Kallistusar

Guest
Nein, das Problem ist ein Spiel, das in vielen Disziplinen im Vergleich zur Konkurrenz äußerst mittelmäßig ist.
Das ist im prinzip genau das was ich mir auch die ganze Zeit denke.
Es hat ein paar gute Aspekte, aber eben auch sehr mittelmäßige und schlechte...

Ist ähnlich wie beim Witcher 3 damals, nur dass da halt die guten noch relativ heraustechen konnten (Und dennoch hat es nur weniger als 30% der Spieler zum durchspielen gebracht!).

Cyberpunk ist halt, die Performance und Technischen Probleme außen vorgelassen, bestenfalls ein 7 von 10 Punkte Spiel. Für mehr ist einfach vieles zu halbgar und generisch. Nimmt die Haupt- und einige gute Nebenmissionen weg, bleibt nur eine leere belanglose Open-World mit Looter-Shooter Elementen ála töte hier und da schnell ein paar Gegner im The Division 2 Style.

Auch diese ganze Reverse Trolling vonwegen "Ich habe jetzt jeden Tag 12 Stunden gespielt, und sabber über die Grafik blahblub GaME oF ThE DeCAdE!!!11!einself" stinkt langsam ebenso sehr wie die ominösen reviewer die dem Spiel 100/100 gaben. Da sieht man eben was ausreichend Hype, Schwindel und Marketing eben so alles stämmen können.
 

noname545

Software-Overclocker(in)
Diese Dinge sind nicht an den Haaren herbeigezogen, alles was ich beschrieb basiert auf Fakten.
da stimme ich dir zu, die ganzen NPC Figuren sind einfach nur sehr dumm und zerstören das Spiel Erlebnis.
Wenn man z.B einen NPC anrempelt dann fangen alle an zu rennen, selbst die NPCs die das gar nicht bekommen haben oder können. Die beschrieben Mission habe ich genau so erlebt, wie kann an einem AAA Spiel so etwas durchgehen? Ich hab jetzt knapp 60h Spielzeit hinter mir, und das Spiel macht Spaß keine frage, besonders die vielen Nebenmission sind toll, aber sowas trübt den Spielspaß. Das schleichen ist auch einfach nur schlecht umgesetzt, und die Gegner verhalten sich genau so dumm wie NPC Passanten. Von den bugs will erst gar nicht anfangen.
 

Der_Micha300

Komplett-PC-Käufer(in)
Was ich hier immer wieder lustig finde ist, dass einige wegen den dumen NPCs meckern. Ich finde es deswegen lustig, weil dies ein Aspekt ist, der in Witcher 3 niemals kritisiert wurde, obwohl die KI dort nicht viel besser ist.

Meiner Meinung wird einfach nur kleine Punkte herbei geredet und größer aufgepusht, als es eigentlich ist.
 

Cook2211

Kokü-Junkie (m/w)
Was ich hier immer wieder lustig finde ist, dass einige wegen den dumen NPCs meckern. Ich finde es deswegen lustig, weil dies ein Aspekt ist, der in Witcher 3 niemals kritisiert wurde, obwohl die KI dort nicht viel besser ist.
The Witcher 3 ist 5 Jahre alt. Vom "Next Gen PC Game“ Cyberpunk darf man dann wohl eine gewisse Weiterentwicklung erwarten. Unabhängig davon sind die NPCs bei TW3 tatsächlich nicht so dumm wie die bei CP.
 

Xzellenz

Software-Overclocker(in)
Was ich hier immer wieder lustig finde ist, dass einige wegen den dumen NPCs meckern. Ich finde es deswegen lustig, weil dies ein Aspekt ist, der in Witcher 3 niemals kritisiert wurde, obwohl die KI dort nicht viel besser ist.

Meiner Meinung wird einfach nur kleine Punkte herbei geredet und größer aufgepusht, als es eigentlich ist.
Die NPCs in TW3 waren wesentlich besser animiert und auch viel glaubwürdiger. Hast du dir mal alleine das Treiben in Novigrad angeschaut? Viele NPCs gehen da ihrem Tagewerk nach. Die gehen morgens zum Stand und verkaufen ihr Zeugs. Gegen Abend gehen sie z. B. in die Kneipe oder in ihre Häuser. Versuch mal nachts einen Händler aufzusuchen. Geht meistens nicht, weil der nicht an seinem Platz steht. In CP2077 laufen die NPCs einfach nur planlos durch die Gegend, rempeln sich dabei auch noch gegenseitig an und gehen einfach in die Hocke wenn jemand rumballert. Das ist einfach nur lächerlich. Das bricht die Immersion total schnell. Schau dir mal im Vergleich Spiele wie Gothic an. Das Spiel ist von 2001 und selbst da hatten NPCs schon einen kompletten Tagesablauf. 2020 ist sowas nicht mehr tragbar.
 

Der_Micha300

Komplett-PC-Käufer(in)
Die NPCs in TW3 waren wesentlich besser animiert und auch viel glaubwürdiger. Hast du dir mal alleine das Treiben in Novigrad angeschaut? Viele NPCs gehen da ihrem Tagewerk nach. Die gehen morgens zum Stand und verkaufen ihr Zeugs. Gegen Abend gehen sie z. B. in die Kneipe oder in ihre Häuser. Versuch mal nachts einen Händler aufzusuchen. Geht meistens nicht, weil der nicht an seinem Platz steht. In CP2077 laufen die NPCs einfach nur planlos durch die Gegend, rempeln sich dabei auch noch gegenseitig an und gehen einfach in die Hocke wenn jemand rumballert. Das ist einfach nur lächerlich. Das bricht die Immersion total schnell. Schau dir mal im Vergleich Spiele wie Gothic an. Das Spiel ist von 2001 und selbst da hatten NPCs schon einen kompletten Tagesablauf. 2020 ist sowas nicht mehr tragbar.

Sry, aber wenn man es ganz genau nimmt ist das nicht wirklich glaubwürdig, weil die NPCs jeden Tag und jede Nacht den selben Zyklus haben. Sie machen also jedes mal das Selbe.

Du siehst in der ersten Stunde von Witcher 3 ein paar Kinder an einer Kreuzung spielen und hörst sie singen. Das selbe machen sie aber auch nach 10 Stunden, nach 20 Stunden, nach 80 Stunden usw. Und so agieren alle NPCs. Und das in die Hocke gehen, hab ich auch schon in Witcher 3 gesehen.

Zu dem möchte ich immer wieder betonen, dass auch Witcher 3 Probleme beim Release hatte. Auch wenn es um die NPCs geht und der Tagesablauf in Gothic (habe ich anderswo auch schon mal geschrieben) ist auch nichts besonderes, weil sie auch da einen festgescripteten Tagesablauf hatten.

Meiner Meinung nach ist dies Korinthenkackerei. Da können sich die Entwickler lieber auf ernsthaftere Probleme konzentrieren.
 

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
Das Spiel ist von 2001 und selbst da hatten NPCs schon einen kompletten Tagesablauf.

Gothic 1 hatte aber auch nur eine relativ überschaubare Anzahl an NPCs (ca. 160), so das man das auch noch recht praktikabel von Hand erstellen konnte, aber selbst da hatte nicht mal jeder einen gleich "umfangreichen" Tagesablauf und selbst die die einen "umfangreicheren" hatten sahen im besten Fall so aus:

7 Uhr: aufstehen
7 bis 19 Uhr: auf Amboss hämmern
18 bis 1 Uhr: am Lagerfeuer sitzen
1 bis 7 Uhr: schlafen

2020 ist sowas nicht mehr tragbar.

Auch 2020 haben die wenigsten Spiele Tagesabläufe bei ihren NPCs, maximal wird sowas vorgetäuscht, indem NPCs beim durch die Stadt laufen random mit Dingen in ihrer Umgebung interagieren.
Im besten Fall bekommen die relevantesten Charaktere mal etwas umfangreichere Tagesläufe erstellt, weil man öfter mit ihnen zu tun hat, mehr aber auch nicht.
Von daher ist es natürlich auch 2020 tragbar keine Tagesabläufe zu haben, besser als Cyberpunk geht es aber 2020 definitiv trotzdem, was das Verhalten von NPCs angeht.
 

Xzellenz

Software-Overclocker(in)
Sry, aber wenn man es ganz genau nimmt ist das nicht wirklich glaubwürdig, weil die NPCs jeden Tag und jede Nacht den selben Zyklus haben. Sie machen also jedes mal das Selbe.

Du siehst in der ersten Stunde von Witcher 3 ein paar Kinder an einer Kreuzung spielen und hörst sie singen. Das selbe machen sie aber auch nach 10 Stunden, nach 20 Stunden, nach 80 Stunden usw. Und so agieren alle NPCs. Und das in die Hocke gehen, hab ich auch schon in Witcher 3 gesehen.

Zu dem möchte ich immer wieder betonen, dass auch Witcher 3 Probleme beim Release hatte. Auch wenn es um die NPCs geht und der Tagesablauf in Gothic (habe ich anderswo auch schon mal geschrieben) ist auch nichts besonderes, weil sie auch da einen festgescripteten Tagesablauf hatten.

Meiner Meinung nach ist dies Korinthenkackerei. Da können sich die Entwickler lieber auf ernsthaftere Probleme konzentrieren.
Nein wirklich? NPCs machen in einem Spiel immer das gleiche? Tja, tut den Entwicklern bestimmt leid, dass sie nicht für jeden einzelnen NPC eine Lebensgeschichte entwerfen können. Du stehst von montags bis freitags auch morgens auf, gehst deiner Morgenroutine nach und fährst dann zur Arbeit. Nachmittags kommst du wieder nach Hause. Bist du auch teilweise ein NPC? :O

JEDER Gamer weiß, dass NPCs nur Statisten in einem Spiel sind, abgesehen von eventuellen Gefährten in RPGs, aber wenn man nach deiner Erwartungshaltung geht, gibt es kein einziges Spiel das dieser gerecht wird. Ganz zu schweigen von Cyberpunk.

Mir persönlich geht es nicht darum das Spiel in Grund und Boden zu haten. Sonst hätte ich es wohl kaum fast 100h gespielt. Und dazu muss ich sagen bin ich froh, dass ich es durch habe und erstmal zur Seite legen kann. Manchmal kommt es mir allerdings so vor, als ob gewisse Fanboys keine berechtigte Kritik an ihrem Retter der Spieleindustrie zulassen wollen. Ich rede nicht mal über fliegende oder durch die Wand oder den Boden geglitchte Items. Darauf rumzuhacken wäre mMn etwas zu viel des Guten. Das kommt eigentlich in allen komplexen Spielen mit Open World vor. Es stört natürlich auch die Immersion, keine Frage und ich möchte hier auch nicht mit zweierlei Maß messen. Trotzdem kommt das eher selten vor. Die NPCs sieht man die ganze Zeit und auch deren Verhalten. Wie eine Horde Zombies ohne Plan die durch die Stadt trampelt. Da wäre es wohl immersiver gewesen, wenn man wie auf den Konsolen automatisch ein geringeres Passantenaufkommen hätte.

Das Spiel hat ernsthaftere Probleme, keine Frage. Aber die Problematik mit den NPCs muss trotzdem irgendwann gefixt werden. Bei mir haben einige Patches sogar dafür gesorgt, dass ich Bugs hatte, die ich vor den Updates nie gesehen habe. Bspw. der Bug mit den Autos die einfach in Fahrbahnbegrenzungen reinfahren und dann einfach mal eine Seite des Autos total zerschrotet wird. Bei einem Auto kann man ja noch darüber lachen, aber wenn das auf einmal alle machen ist das einfach nur noch traurig.
Gothic 1 hatte aber auch nur eine relativ überschaubare Anzahl an NPCs (ca. 160), so das man das auch noch recht praktikabel von Hand erstellen konnte, aber selbst da hatte nicht mal jeder einen gleich "umfangreichen" Tagesablauf und selbst die die einen "umfangreicheren" hatten sahen im besten Fall so aus:

7 Uhr: aufstehen
7 bis 19 Uhr: auf Amboss hämmern
18 bis 1 Uhr: am Lagerfeuer sitzen
1 bis 7 Uhr: schlafen
Das war aber damals noch ein Novum. Und die weiteren Gothic-Ableger haben das auch fortgeführt. Es gibt in Gothic 3 mehrere hundert NPCs. Heutzutage sollte es Standard sein. Und wenn über 90% aller NPCs einfach doof durch die Gegend laufen, dann ist das einfach nur schwach.
Auch 2020 haben die wenigsten Spiele Tagesabläufe bei ihren NPCs, maximal wird sowas vorgetäuscht, indem NPCs beim durch die Stadt laufen random mit Dingen in ihrer Umgebung interagieren.
Im besten Fall bekommen die relevantesten Charaktere mal etwas umfangreichere Tagesläufe erstellt, weil man öfter mit ihnen zu tun hat, mehr aber auch nicht.
Von daher ist es natürlich auch 2020 tragbar keine Tagesabläufe zu haben, besser als Cyberpunk geht es aber 2020 definitiv trotzdem, was das Verhalten von NPCs angeht.
Natürlich, aber es trägt trotzdem zur Immersion bei. Du gehst durch die Stadt, hast dann Händler die ihre Ware anpreisen. Ein paar NPCs vor deren Ständen. Wachen patroullieren. Du siehst Kinder spielen. In einer dunklen Gasse lauern ein paar NPCs mit Kapuzen die bewaffnet sind. Irgendwo torkeln Betrunkene rum die ein Liedchen trällern. Und noch viel mehr. Selbst wenn es immer das gleiche ist, so ist es trotzdem glaubwürdiger als wenn sich irgendwelche NPC-Massen ohne Ziel durch die Straßen schieben.
 
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Xzellenz

Software-Overclocker(in)
Nein, war es nicht, Spiele mit NPC Tagesroutinen gab es schon lange vor Gothic 1.
Ok. Dann hast du sicher auch einen Beleg dafür? Ich hatte das nämlich mal in einem Beitrag zu Gothic 1 gesehen, dass das eine Neuheit war. Ich sage nicht, dass Piranha Bytes das erfunden hat, aber sooo verbreitet wie du das hier darstellst, war das sicherlich nicht.
 

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
Ok. Dann hast du sicher auch einen Beleg dafür? Ich hatte das nämlich mal in einem Beitrag zu Gothic 1 gesehen, dass das eine Neuheit war. Ich sage nicht, dass Piranha Bytes das erfunden hat, aber sooo verbreitet wie du das hier darstellst, war das sicherlich nicht.
Ich habe auch nicht geschrieben das es weit verbreitet war (viele Spiele das ausgibig genutzt haben), nur das es schon vorher in Spielen Tagesroutinen gab (war es schon Ultima VII wo u.a. Händler Nachts die Läden geschlossen hatten, nicht mehr ganz sicher) und was in Gothic 1 neu dadran war, war das es das erste 3D ARPG war das dies umfangreicher im Spiel einsetzte, auch im Zusammenhang mit Tieren / Monstern (Scavenger die Nachts schliefen, Wölfe tagsüber) ect.
Das Konzept war aber halt kein Neues in Videospielen.
 
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